Trywwidt – 1 – Die Kaiserin der ewigen Nacht

Klara Bellis
Trywwidt – 1 – Die Kaiserin der ewigen Nacht

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(Diese Rezension ist schon etwas älter, genauer gesagt aus einer Zeit, als es diesen Blog noch gar nicht gab. Da ich momentan aber gerade die Fortsetzung lese, habe ich mich entschlossen, sie hier nachzutragen.)

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Chaotin mit grünen Haaren

Klappentext:
Käferkacke! – Die Elfe Trywwidt hat es vermasselt. Ausgerechnet während ihrer Wache ist die gefährlichste aller Pflanzen aus dem Gewächshaus verschwunden: die »Kaiserin der ewigen Nacht«. Die gesamte Menschheit ist in Gefahr. Schnell weiß Trywwidt, wo die blutsaugende Pflanze steckt: ausgerechnet bei Klaus, dem wohl vertrotteltsten Botaniker der Welt!
Die Zeit wird knapp. Gestrandet in der Menschenwelt, sucht die Elfe einen Verbündeten für ihre Jagd auf die Blutsaugerin. Am besten einen, der sich ebenfalls mit dem Saugen von Blut auskennt. Aber kann sie ihrem Helfer wirklich vertrauen?
Schon bald muss Trywwidt begreifen, dass die mörderische Pflanze ihr geringstes Problem ist.
Wer wissen will, was die »Kaiserin der ewigen Nacht« mit der Pest im Mittelalter zu tun hat; wie wundersam die Erotik zwischen Elfen und Vampiren ist und mit welchen absonderlichen Schimpfwörtern Elfen nur so um sich werfen, ist hier bestens aufgehoben.
Klara Bellis’ Roman ist spannend und höchst amüsant. Für alle Fans von toughen Heldinnen, finsteren Schurken und Vollmilchschokolade.
Hinweis für Allergiker: ACHTUNG! Dieses Buch kann Spuren von Elfen, Vampiren und Pflanzenbiochemikern enthalten.

Rezension:
Eine hochgefährliche Pflanze verschwindet auf mysteriöse Weise aus einem Hochsicherheits-Gewächshaus der Elfen und taucht einfach so in der Menschenwelt auf. Zum Glück können die Elfen herausfinden, wer die Pflanze dort findet und mit zu sich nachhause nimmt. Also wird die Elfe Trywwidt, die nach einer Panne bei ihrem letzten Einsatz in der Menschenwelt seit 30 Jahren keinen solchen Einsatz mehr hatte, auf eine Bergungsaktion geschickt. Da vorher genau festgestellt wurde, dass zur fraglichen Zeit weit und breit kein Mensch sein wird und wo die Pflanze genau steht, dürfte das ein kurzer, schneller Einsatz werden. Doch gleich nach Trywwidts Eintreffen häufen sich die Pannen. Zuerst wird sie beinahe Opfer eines Verkehrsunfalls, und dann ist auch noch die Pflanze nicht auffindbar. Und das, wo der Wahlspruch der Elfen doch „Maximale Effizienz!“ lautet. Nur gut, dass der Vampir, den Trywwidt bei ihrem letzten Einsatz kennenlernte, ganz in der Nähe wohnt.
Spätestens jetzt dürfte jeder potentielle Leser erkannt haben, dass dieses Buch keine Elfen- oder Vampirgeschichte nach Schema F ist. Weder die Elfen noch die Vampire entsprechen den aus vielen anderen Büchern gewohnten derartigen Wesen. Lediglich die Menschen sind so, wie wir sie aus unseren täglichen Erfahrungen kennen – im Guten wie im Schlechten. Die Autorin erweckt hier eine sehr humorvolle Urban-Fantasy-Welt mitten in unserem realen Deutschland zum Leben. Alleine mit den Elfen-Schimpfwörtern könnte man ein ganzes Lexikon füllen. Oder sich einfach darüber totlachen, obwohl man letzteres lieber nicht machen sollte, da einem sonst die angekündigte Fortsetzung entgehen würde.
Zu Beginn werden wechselweise zunächst anscheinend unabhängige Geschichten aus den Blickwinkeln eines ewigen Studenten, einer von ihrem ehemaligen Liebhaber vor die Tür gesetzten Frau, der titelgebenden Elfe und des Vampirs erzählt, die ich im Laufe der Handlung zu einem Erzählstrang vereinen. Die Verflechtungen der verschiedenen Charaktere in die Gesamthandlung werden dem Leser erst nach und nach bewusst, doch selbst die Titelheldin kann manche anscheinenden Ungereimtheiten erst sehr spät durchschauen. Ob es wohl trotzdem für alle Beteiligten ein Happyend geben wird?

Fazit:
Allen Fans einer etwas schrägen Urban Fantasy kann man dieses Buch, das es derzeit leider nur als eBook gibt, wärmstens empfehlen.

– Blick ins Buch –

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