Das Relikt der Fladrea

Dominik Schmeller
Das Relikt der Fladrea

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Auf der Suche nach den Wurzeln

Klappentext:
Ein magisches Relikt.
Ein verschollenes Volk.
Ein Mädchen, das seine Geschichte sucht.
Die lebhafte Larima wurde als Säugling im Wald gefunden. Den einzigen Hinweis zu ihrer Herkunft findet sie auf einem Amulett mit seltsamen Symbolen. Als sie erfährt, dass sie verheiratet werden soll, reißt sie aus und versucht gemeinsam mit ihrem Ziehbruder dem Geheimnis um ihre eigene Geschichte auf die Spur zu kommen. Eine gefährliche Reise beginnt, denn dieses Geheimnis hat nicht nur für Larima einen hohen Wert…
„Das Relikt der Fladrea“ ist der erste Band der dreiteiligen Fladremin-Fantasy Reihe

Rezension:
Larima ist ein Findelkind, doch sie lebt das Leben einer Prinzessin, war ihr Finder doch niemand anderes als der zu diesem Zeitpunkt noch kinderlose Herrscher des Landes. Als sie jedoch mit dem unsympathischen Ritter Bancrus von Eschenstab verheiratet werden soll, reißt sie aus, um zusammen mit ihrem Ziehbruder Semi, dem Thronerben, der sich von der übertriebenen Fürsorge seiner Mutter eingeengt fühlt, das Geheimnis ihrer Herkunft zu ergründen. Die Spur scheint zum verschwundenen Volk der Fladrea zu führen. Doch ausgerechnet Eschenstab, der mehr als sie selbst über ihre Herkunft zu wissen scheint, nimmt die Verfolgung auf.
Dominik Schmeller führt seine Leser in diesem Auftaktband der „Fladremin“-Trilogie in die mittelalterlich geprägte Welt Hallinga. Die beiden Hauptcharaktere, Larima und Semi, erscheinen als glaubhaft dargestellte Jugendliche, die sich von der elterlichen Bevormundung emanzipieren wollen. Auf ihrer Suche nach Larimas Herkunft stoßen sie schnell auf die Spuren des mysteriösen und totgeschwiegenen, verschwundenen Volkes der Fladrea, das über magische Fähigkeiten verfügte. Dabei ist die Handlung so selbstverständlich fließend und interessant erzählt, dass man beim Lesen kaum merkt, wie die Seiten vorbeiziehen. Am Ende wundert man sich, mit dem relativ dicken Buch schon fertig zu sein. Und da – wie bei einer Trilogie zu erwarten – noch längst nicht alle Rätsel gelöst sind, kann der Fantasy-Fan gar nicht anders, als sehnsüchtig auf die Fortsetzung zu warten.

Fazit:
Der absolut gelungene Auftakt einer Fantasy-Trilogie, der Lust auf das weitere Geschehen weckt.

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