Kysano – 1 – Erde, Licht und Dunkel

Beatrice Hiu
Kysano – 1 – Erde, Licht und Dunkel

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In der Welt der Geheimnisse

Klappentext:
Außergewöhnliche Fantasy in einer magischen Welt voller Illusionen.
• Ein Artefakt, das nicht gefunden werden soll
• Eine Prophezeiung, die den Untergang oder die Rettung bringt
• Ein Mädchen, das nicht ist, wofür es gehalten wird
• Freundschaften, die allen Widrigkeiten trotzen
• Bündnisse, die tödlich enden können
Aus heiterem Himmel wird Leeza aus ihrem bisherigen Leben herausgerissen und findet sich in einer ihr völlig fremden Welt voller Magie, Illusionen, Geheimnissen und Gefahren wieder. Während sie noch daran arbeitet, sich in Kysano einzuleben und mit Hilfe ihrer neuen Verbündeten auf die Mission vorzubereiten, überschlagen sich die Ereignisse, und die Suche nach dem ersten Schlüssel beginnt.

Rezension:
Ohne jede Vorbereitung erfährt die 16-jährige Leeza eines Tages, dass sie und ihre Mutter nicht aus dieser Welt stammen, dass die laut einer Prophezeiung die Retterin ihrer Heimatwelt Kysano sein wird und ihre Mutter sie deshalb hierher in Sicherheit brachte. Noch dazu soll sie jetzt, und zwar noch am selben Tag, mit einer guten Freundin ihrer Mutter, die Leeza bisher gar nicht kannte, und noch dazu ohne ihre Mutter nach Kysano zurückkehren. Eine wirkliche Wahl wird Leeza nicht gelassen. Doch auch nach ihrer Ankunft in ihrer fremden Heimatwelt und dort in der Schule der Lichtmagier will ihr niemand wirklich etwas erklären. Die Kriese zwischen hellen und dunklen Magiern spitzt sich jedoch schnell drastisch zu, sodass Leeza keine Wahl bleibt, als mitzuspielen.
Ein für dieses Genre schon als klassisch zu bezeichnendes Setting bildet den Einstieg zu diesem Jugend-Fantasy-Mehrteiler. Auch die weitere Handlung fällt Genre-typisch aus, wird dabei aber durchaus interessant und in einem angenehm lesbarem Stil erzählt.
Weniger gelungen wirken die doch etwas unglaubwürdigen Charaktere, allen voran die Protagonistin Leeza. Dass diese sich immer wieder – und zwar bis zum Ende dieses Bandes – damit abspeisen lässt, dass sie die Antworten auf ihre endlos vielen Fragen „jetzt noch nicht“ erhalten könne, wirkt völlig unverständlich und unglaubwürdig. Das trifft umso mehr zu, da es in der Handlung immer wieder Szenen gibt, wo sie ‚freiwillig‘ bei irgendetwas mitwirken muss und somit Gelegenheit hätte, als Bedingung auf Antworten zu bestehen. Allerdings zieht sich diese Geheimniskrämerei auch Abseits der Hauptfigur durchs ganze Buch. Jeder enthält hier jedem Informationen vor. Natürlich ist klar, dass dieses Mittel auch dazu dient, den Leser unwissend zu halten, aber die Handelnden, und da wie gesagt in besonderem Maße die Hauptprotagonistin, erscheinen dadurch nicht wie reale Menschen.
Wie bereits erwähnt, kann die spannende Handlung diese Schwäche jedoch zumindest teilweise ausgleichen, was auch zu meiner trotz der Kritik doch recht positiven Gesamtbewertung führt. Somit bleibt zu hoffen, dass die Autorin in den Fortsetzungen die Charakterzeichnung noch deutlich verbessert. Lust auf den Fortgang der Handlung kann die Geschichte jedenfalls wecken.

Fazit:
Eine interessante Parallelwelt-Fantasy, die leider durch teilweise etwas unglaubwürdige Charakter geschwächt wird.

– Blick ins Buch –

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