Rasmus und die Gilde der Propheten – 2 – Die Tiefen Wege

Gereon Sand
Rasmus und die Gilde der Propheten – 2 – Die Tiefen Wege

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Freund oder Feind?

Klappentext:
Die Gilde der Propheten regiert die Republik von Annstein. Wahrprediger manipulieren die Bevölkerung mit der Kraft ihrer Stimme, Wahrträumerinnen durchleben Visionen aus dem Leben anderer und Wahrschreiber steuern und protokollieren deren Visionen.
Das Brachfest steht unmittelbar bevor. Rasmus, der einzigartige Fähigkeiten als Wahrschreiber zeigt, durchläuft mit seiner Wahrträumerin in atemberaubender Geschwindigkeit die Vier Wege. Für die machtgierigen Wahrmeister stellt der unerfahrene Adept ein willkommenes Werkzeug dar, und als Wahrprediger Jahandro ein Jahrhunderte altes Geheimnis aufdeckt, überschlagen sich die Ereignisse …

Rezension:
Rasmus und seine Wahrträumerin werden durch die Wahrmeister praktisch gefangengehalten. Durch ein ‚Band‘, das Wahrprediger-Adept Jahandro legen musste, ist Rasmus nicht mehr Herr seiner eigenen Gefühle. Währenddessen soll Leutnant Milan im Auftrag seines Bruders, des Wahrmeisters der Münze, eine geheime Ladung in Empfang nehmen und diskret nach Annstein bringen. Die Diebin Nalissa und der Assassine Keshar haben unterdessen ihre eigenen Probleme, und die Tanzenden Klingen sind natürlich auch noch aktiv. Genau wie letztere befindet sich auch ein Tourist aus dem Norden namens Tjark auf den Weg nach Annsteim, um dort dem berühmten Brachfest beizuwohnen. Keiner der genannten ahnt, wie schnell sich ihre Schicksale verknüpfen werden.
Es ist schon eine beeindruckende Anzahl an Handlungsfäden und Erzählperspektiven, die Gereon Sand im 1. Band seiner „Rasmus und die Gilde der Propheten“-Tetralogie aufgebaut hat. Während all diese dort jedoch weitgehend kontaktlos nebeneinanderher liefen, beginnen sie sich im vorliegenden Buch immer weiter anzunähern und langsam zu verschmelzen. Auch wird im Laufe des Buches immer klarer, wer hier die Fäden zieht und was er damit erreichen will. Doch immer mehr seiner Marionetten beginnen sich gegen ihre Fäden zur Wehr zu setzen. Langsam bildet sich eine Opposition, auch wenn die daran Beteiligten noch nicht durchschauen, was genau ihr ‚Puppenspieler‘ im Schilde führt. Im Gegensatz dazu kann sich der Leser langsam zumindest eine Theorie bilden, worauf alles hinauslaufen könnte.
Durch die Verlagerung des Schwerpunktes auf die Wahrprediger, Wahrschreiber und Wahrträumerinnen steht das Fanrasy-Element diesmal stärker im Zentrum der Handlung. Die ‚fehlenden‘ Genre-typischen Zauberer und Verwandten sind allerdings aller Voraussicht nach auch im Rest der Reihe nicht zu erwarten.
Dieses komplexe Handlungsgeflecht nimmt den Leser immer mehr gefangen, um so weiter er in die Handlung eintaucht. Dabei schneidet dieser Band sogar noch besser ab als sein Vorgänger. Das dort gefällte positive Urteil kann man nur noch weiter nach oben korrigieren. Hier stimmt einfach alles: Stil, Sprache und Handlung. Nur gut, dass Band 3 schon bereitliegt, um gleich weiterzulesen.

Fazit:
Dieses beeindruckende Fantasy-Epos kann allen Genre-Fans nur empfohlen werden.

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