Das Wassermädchen

Erika Swyler
Das Wassermädchen

(Übersetzung Astrid Finke)

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Wirre Jugenderinnerungen

Klappentext:
Die Vorgeschichte zu »Das Geheimnis der Schwimmerin« – eindringlich, meisterhaft erzählt und einfach magisch!
Wohin Paulina auch ging, begleiteten sie zwei Kisten: eine mit roten Pailletten für das Kleid, das sie als Assistentin des Zauberers trug. Und eine mit grünen Pailletten für ihren Meerjungfrauenschwanz. Paulina wuchs als Wassermädchen im Zirkus Lareille auf, in den Schlaf getragen von den wilden Geschichten der Zirkusleute. Bis zu dem Tag, als sie Daniel Watson traf. Das erste Mal, als Daniel sie sah, schwebte Paulina in einem großen Aquarium, getragen von Wasser, das glitzerte wie der Nachthimmel. Jetzt lebt mit ihm und ihren Kindern Simon und Enola in einem Haus auf den Klippen Long Islands. Doch wer dem Zirkus die Meerjungfrau stiehlt, darf nicht glauben, dass sie nicht eines Tages verschwindet …

Rezension:
Paulina und Daniel leben ein recht ruhiges, um nicht zu sagen langweiliges Leben; er als Arbeiter in einer Fabrik, sie als Hausfrau und Mutter. Paulinas Gedanken gehen immer wieder in ihre Kindheit und den Zirkus, in dem sie diese verbrachte, zurück. Daniel denkt immer wieder an ihr Kennenlernen in ebendiesen Zirkus.
Wie bereits der Klappentext verrät, stellt diese Kurzgeschichte die Vorgeschichte zu einem Roman dar. Und den kenne ich nicht. Vielleicht ist hier der Grund zu suchen, dass ich „Das Wassermädchen“ vordergründig als wirre Aufeinanderfolge von Gedanken und Erinnerungen empfinde. Erinnerungen werden ständig mit dem aktuellen Geschehen verknüpft, eine durchgängige Handlung existiert jedoch praktisch nicht. Für Kenner des Romans bildet diese Kurzgeschichte vielleicht eine Ergänzung, solo ist sie jedoch nicht empfehlenswert.

Fazit:
Außer ungeordneten Erinnerungen gibt es leider fast keine Handlung.

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