Vergissmeinnicht – 1 – Was man bei Licht nicht sehen kann

Kerstin Gier
Vergissmeinnicht – 1 – Was man bei Licht nicht sehen kann

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Rollstuhlschieben für Fortgeschrittene

Klappentext:

Bestsellerautorin Kerstin Gier öffnet uns nach der »Edelstein«- und der »Silber«-Tri­logie die Tür zu einer neuen phan­tas­tischen Welt und er­zählt eine mit­rei­ßende Lie­bes­ge­schichte aus zwei Per­spek­tiven:

Quinn ist cool, smart und beliebt. Matilda entstammt der verhass­ten Nach­bars­familie, hat eine Vor­liebe für Fan­tasy­romane und ist de­fi­ni­tiv nicht sein Typ. Doch als Quinn eines Nachts von gru­seli­gen Wesen ver­folgt und schwer ver­letzt wird, sieht er Dinge, die nicht von die­ser Welt sein kön­nen. Nur – wem kann man sich an­ver­trauen, wenn Sta­tuen plötz­lich in schlech­ten Rei­men spre­chen und Ske­lett­schä­del einem ver­trau­lich zu­grin­sen? Am bes­ten dem Mäd­chen von gegen­über, das einem total egal ist. Dass er und Ma­tilda in ein magi­sches Aben­teuer vol­ler Ge­fah­ren kata­pul­tiert wer­den, war von Quinn so aller­dings nicht ge­plant. Und noch viel weni­ger, sich un­sterb­lich zu ver­lie­ben …

Rezension:

Auf der Party zum 18. Geburtstags seines besten Kumpels erhält Quinn Jona­than Yuri Alex­ander von Arens­burg eine eigen­artige War­nung von einer Frem­den. Kurz da­rauf wird er auch schon von defi­nitiv un­na­tür­lichen Wesen ver­folgt und gerät auf der Flucht vor ein Auto. Schwer ver­letzt kommt er ins Kran­ken­haus. Von sei­nem Hobby Par­kour kann er auf längere Zeit höchs­tens träu­men. Ma­tilda Mar­tin von der ande­ren Stra­ßen­seite ist schon länger in Quinn ver­schos­sen, hat sich aber nie ge­traut, ihn an­zu­sprechen, denn ihre Fami­lie gilt für die von Arens­burgs als religi­öse Spin­ner, wäh­rend Ma­til­das Eltern Quinns Familie als gott­los an­se­hen. Quinn und Ma­tilda ver­bün­den sich, weil sie als ein­zige er­ken­nen, dass hier etwas Un­na­tür­liches vor sich geht.

Anders als der Verlagstext vermuten lässt, steht zumindest im 1. Band von Kers­tin Giers neuer Urban-Fan­tasy-Tri­logie (?) die Lie­bes­be­zie­hung zwi­schen den bei­den Prota­gonis­ten keines­wegs im Fokus der Ge­schichte. Die deu­tet sich eigent­lich nur leicht an, wäh­rend sich die Hand­lung auf den Fan­tasy-Aspekt kon­zen­triert. Das Magie­sys­tem ba­siert auf dem Saum, einer Zwi­schen­welt, die Men­schen beim Ster­ben durch­que­ren müs­sen, wenn sie nicht als Gei­ster zu­rück­blei­ben wol­len. Die Be­woh­ner des Saums kön­nen unsere Welt da­ge­gen bei­nahe be­lie­big be­suchen. Wegen seiner Ab­stam­mung gerät Quinn in die Macht­kämpfe der Saum-Be­woh­ner hin­ein. Damit haben wir die im Genre häu­fig ge­nutzte Aus­gangs­lage, dass ein junger Mensch er­ken­nen muss, nicht wirk­lich ‚nor­mal‘ zu sein. Mit der be­gin­nen­den An­nä­her­ung zwi­schen dem Prota­gonis­ten-Duo einer­seits und der Ab­nei­gung der Fami­lien ge­gen­ein­ander anderer­seits deu­tet sich na­tür­lich an, dass es im wei­teren Ver­lauf zu einer klas­si­schen Romeo-und-Julia-Kon­stel­lation kom­men könnte. Die ‚Er­for­schung‘ des Saums dürfte aber auch ohne das für die noch aus­ste­hen­den Fort­set­zungen trag­fä­hig blei­ben.

Die Autorin lässt ihre beiden Protagonisten wechselweise als Ich-Erzäh­ler agie­ren.

Fazit:

Ein interessantes Magiesystem und interessante, aber teil­weise auch etwas schrul­lige Cha­rak­tere machen das Ge­schehen lesens­wert.

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