Das Erbe der Geister

Carol East
Das Erbe der Geister

Fehlende Erinnerungen

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Klappentext:

Der Klingelton schnitt in ihr Bewußtsein wie mit einer Feuerlanze. Schlagartig er­wachte Anke und richtete sich in ihrem Bett auf.

Das Klingeln wurde von einer blinkenden Warnlampe begleitet. Sie wußte: Wenn beides an­sprach, dann war es be­sonders dringend, denn dann ließ ihr Vater nicht mehr den Daumen vom Ruf­knopf.

Sie brauchte nicht auf die Uhr zu schauen, um zu wissen, dass es mitten in der Nacht war. Eilig schlüpfte sie unter der war­men Decke her­vor. Nun war auch der letzte Rest ihres süßen Traumes ver­flogen, und die grau­same Wirk­lichkeit hatte sie wieder.

Es fröstelte sie leicht. Noch im Hinauslaufen streifte sie den Morgenmantel über, der sie wenigs­tens ein wenig wärmte. Diese dicken Mauern von Black­wood-Castle, das ihr Vater nach dem Vor­bild eines eng­lischen Schlosses hatte er­bauen lassen, schienen immer nur kalt sein zu können, egal, wieviel man sie auch auf­zu­heizen ver­suchte.

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Rezension:

Anke hatte nie ein gutes Verhältnis zu ihrem Vater. Deshalb hatte sie schon lange keinen Kontakt mehr zu ihm. Als sie er­fährt, dass er im Sterben liegt, kehrt sie trotz­dem zu­rück, um ihn zu pflegen. Doch nach dem Tod des Vaters häufen sich mys­teriöse Vor­kommnisse.

Carol Easts Novelle ist eindeutig ins Mystery-, vielleicht auch ins Horror-Genre ein­zu­ordnen. Die Be­zeichnung „Mitter­nachts­thriller“, die im Unter­titel des Buches be­nutzt wird, passt meiner Mei­nung nach je­doch weniger. Ein Thriller-Ge­fühl stellt sich wäh­rend der Hand­lung nie ein. Im Zent­rum steht eine Prota­gonis­tin, die nach dem Tod ihres Vaters fest­stellt, dass sie ihn noch we­niger kannte, als sie dachte. Fan­tasy-Ele­mente spielen dabei eine Neben­rolle und bilden damit eher den Hinter­grund der ihr bis dahin weit­gehend un­be­kannten Fa­milien­geschichte der Prota­gonis­tin. Allzu viel Tiefe darf der Leser nicht er­warten, als unter­halt­same lite­rarische Zwi­schen­mahlzeit eignet sich die Ge­schichte jedoch gut.

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Fazit:

Erst nach dessen Tod erfährt die Protagonistin die Geheimnisse ihres Vaters.

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„Lord Breakinghams Geheimnis“ ist ein Internats-, als auch ein Entwicklungsroman. Geeignet für alle Leseratten ab etwa 10 Jahren und natürlich auch für Erwachsene, die gerne an die Kindheit zurückdenken.

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