Milten & Percy – 2 – Der Tod des Florian C. Booktian

Florian C. Booktian
Milten & Percy – 2 – Der Tod des Florian C. Booktian

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

Die Macht der Bäuchlinge

Klappentext:
Für die Detectives Milten und Percy sollte es ein Routineeinsatz sein: Verhindert den Diebstahl der neuen Booktian-Bücher. Doch es kommt zu einer Schießerei, bei der eine Frau getötet wird. Am nächsten Tag taucht eine grotesk entstellte Leiche auf, die mehr Fragen beantwortet, als sie aufwirft. Als die beiden endlich auf Booktian persönlich treffen, stirbt der berühmte Autor und alle Anzeichen deuten auf die Frau, die Milten kurz zuvor erschossen hat. Aber wie ist so etwas überhaupt möglich? Wer steckt hinter dem Tod des berühmten Autors und warum musste er sterben?

Rezension:
Erdmännchen-Bulle Percy und sein menschlicher Partner Milten gehen eigentlich nur dem anonymen Tipp nach, in einem Lagerhaus würden noch nicht ausgelieferte Bücher des berühmten Autors Florian C. Booktian gestohlen werden. Sofort läuft alles aus dem Ruder, und Milten erschießt eine Diebin. Doch die Leiche verschwindet aus der Gerichtsmedizin und scheint plötzlich wieder ziemlich lebendig zu sein. Als die beiden Polizisten eine längere Reise auf sich nehmen, um mit dem berühmten Autor zu sprechen, wird dieser vor ihren Augen ermordet. Was geht hier vor sich?
Florian C. Booktians Fantasy-Krimi-Reihe kam schon im 1. Band („Das Schloss der Skelette“) reichlich skurril daher. Diesmal setzt er noch einen drauf und lässt seine beiden Detectives im Fall seines eigenen Todes ermitteln. Was er dabei wieder für verrückte Ideen entwickelt, ist bemerkenswert. Dass nur symbiotische Lebensformen mit 2 Gehirnen auf solche Einfälle kommen können, verwundert da kaum noch, dass Milten und Percy, die in Band 1 noch in der London-Kopie der Galaxie #590B lebten, plötzlich in einer anderen Stadt ihrer Tätigkeit nachgehen, schon eher. Neu in der Geschichte ist auch Percys Oma, die sich zum Verdruss ihres Enkels ein Maschinengewehr besorgt hat, um sich und ihre ganz besonderen Kekse zu verteidigen. Für ein paar Stunden guter Unterhaltung sollte also gesorgt sein. Trotz aller Skurrilität stehen in diesem Band die Ermittlungen der beiden Protagonisten stärker im Fokus als im letzten.
Im Gegensatz zum linear erzählten Vorgänger bedient sich der Autor diesmal Zeitebenen. In die Ermittlungen sind immer wieder Rückblicke eingestreut, die erzählen, wie die erfolglose Autorin Sonia zu dem wurde, was sie aktuell ist.
Um eventuell aufkommender Panik des Lesers vorzubeugen, es könnte ein Abschied für immer von Milten und Percy sein, wird am Ende schon der nächste Band angekündigt.

Fazit:
Bäuchlinge, Vielschreiberlinge und einige Mordopfer – aber keine Sorge: Erdmännchen-Detektive Percy wird das schon klären.

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Die kleine Gruftschlampe – 1 – Briefe aus der Hölle

Mathias Tikwa Neumann, Olivier Folsché
Die kleine Gruftschlampe – 1 – Briefe aus der Hölle

St,rSt,rSt,rSt,bSt,b

Teufel und Engel

Klappentext:
Briefe flattern aus der Hölle und verändern die Schatten, auf denen sie landen… Twilly, Ein verstörter Junge, der einen Pakt mit dem Teufel eingegangen ist. Salixa Tristis, sie wird in der Nacht, in der ein neuer Teufelsprinz geboren wird, ihre ganze Macht verlieren. Doch hat sie sich auf diesen Augenblick lange vorbereitet und wird alles tun, um dies zu verhindern. Vampiri Mörderherz, ein ausgestoßenes Höllenmädchen. Sie hat ein schlimmes Verbrechen begangen und muss zur Strafe in der Welt der Menschen leben. Nun wird sie wieder zurück nach Krell beordert und muss sich in der Stadt des Teufels ihrer Vergangenheit stellen…

Rezension:
In einer vor Menschenaugen versteckten Höhle leben die Ausgestoßenen unter sich. Neben Teufli Sündenbock, einem verstoßenen Dämonen, und Ludwig von der Sonnenträne, einem verbannten jungen Vampir, leben hier auch Vampiri Mörderherz, das ausgestoßene Mädchen aus der Hölle, und ihre beste Freundin Engeli Höllentaube, ein gefallener Engel. Als Vampiri völlig unerwartet zurückbeordert wird, um einen neuen Teufelsprinzen zu erschaffen, begleiten ihre Freunde, allen voran Engeli, sie natürlich.
An der mit diesem Band startenden Urban-Fantasy-Reihe von Mathias Tikwa Neumann und Olivier Folsché ist einiges unklar. Das fängt schon mit dem Titel an. Auf dem Cover lautet der „Die kleine Gruftschlampe Episode 1: Briefe aus der Hölle“, auf dem eigentlichen Titelblatt des eBooks jedoch „Die Legende der Vampiri Mörderherz Folge 1: Briefe aus der Hölle“. Bei Amazon ist das eBook unter „Die kleine Gruftschlampe 01: Briefe aus der Hölle (Die Legende der Vampiri Mörderherz 1)“ gelistet. Und um die Verwirrung komplett zu machen, ist dort noch ein anderes Buch unter dem Titel „Vampiri Mörderherz 01: Rosensplitter (Die kleine Gruftschlampe 1)“ verzeichnet. Letztes scheint allerdings die Comic-Ausgabe zu sein. Ähnlich verwirrend ist auch der Inhalt. Nachdem zu Anfang von einem Dorf erzählt wird, in dessen Umgebung merkwürdige Dinge vor sich gehen sollen, wechselt die Geschichte dann zu einem Jungen, der aus Liebeskummer ein Zeltlager angezündet und andere Jugendliche dabei schwer verletzt hat. Statt eines Polizisten oder Psychologen erscheint zu seinem Verhör aber ein Mann, der sich als Abgesandter des Teufels vorstellt und den Jungen für die Hölle anwerben will. Erst danach lernt der Leser Vampiri und ihre Schicksalsgefährten kennen. Ein direkter Zusammenhang zum eingangs besuchten Dorf ist bisher nicht zu erkennen, zum pyromanen Jungen wird er erst im Personenregister am Ende des Bandes erkenntlich.
Beim blick auf den Titel hatte ich eigentlich eine locker-humorvolle Fantasy erwartet. Einen gewissen Humor kann man der Geschichte auch nicht absprechen, auch wenn der nicht annähernd so grob ausfällt, wie der Titel – ich meine die Version mit der Gruftschlampe – vermuten lässt. Allerdings wirkt die ganze Story irgendwie wirr. Sprachlich fällt dieses Buch zwar angenehm lesbar, jedoch keinesfalls literarisch hochwertig aus. Die Wahrscheinlichkeit, dass ich den weiteren bänden einen Blick gönnen werde, ist wohl eher gering.

Fazit:
Bei dieser verwirrenden Geschichte weiß man nicht so recht, wohin sie will.

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Verliebt, Verhext, Verheiratet – 3 – Heiß begehrt – Holly & Kjartan

Natalie Salkin
Verliebt, Verhext, Verheiratet – 3 – Heiß begehrt – Holly & Kjartan

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

Eine heiße Liebe

Klappentext:
Wenn ein magisch völlig unbegabter Mann zehn Töchter hat, die nur so vor Magie strotzen, dann ist das absolute Chaos vorprogrammiert.
Ronald Clevis, Versicherungsvertreter und alleinerziehender Vater von zehn Jung-Hexen, muss sich nicht nur um die Erziehung seiner Töchter kümmern, sondern gleichzeitig versuchen, heiratswillige Damen fernzuhalten. Zehn Mädels im Haus sind mehr als genug! Einzig Elvira, seine unverheiratete Schwägerin, kommt und geht, wie es ihr passt und wirbelt dabei den ganzen Haushalt durcheinander. Dabei hat sie natürlich auch ein Auge auf Ronald … Schließlich gibt er nach. Aber es gibt eine Bedingung: Wenn Elvira es schaffen sollte, seine Töchter unter die Haube zu bringen, dann nimmt er sie zur Frau. Für eine waschechte Hexe sollte das kein Problem sein. Doch natürlich kommt alles anders als gedacht …
Im dritten Teil der Reihe, bekommt Holly einen feurigen Verehrer, der es vor allem auf ihre süßen Kuchen abgesehen hat. Wie wird man einen ewig hungrigen Drachen wieder los? Will sie ihn denn überhaupt loswerden? Und was ist mit ihren Schwestern Isabella und Eliza? Die scheinen auch, sehr an dem gutaussehenden Mann interessiert zu sein.

Rezension:
Als die 19-jährige Holly einen Mann kennenlernt, der ganz heiß auf ihre magisch aufgepeppten Kuchen ist, ahnt sie noch nicht, dass sie sich bald in diesen verlieben wird. Als Halbhexe mit menschlichem Vater ist sie sich sowieso noch im Unklaren, welcher der beiden Welten ihr Zukünftiger entstammen soll. Schon bald muss sie allerdings feststellen, dass Kjartan weder Mensch noch Hexer ist. Er ist ein Drache!
Wenn man über Natalie Salkins Buch stolpert, ist leider nicht sofort erkennbar, dass es sich um den 3. Band einer Reihe handelt. In dieser Reihe geht es um 10 (erwachsene) Junghexen, die seit dem Tod ihrer Hexenmutter bei ihrem menschlichen Vater leben. Anscheinend verfolgt diese Fantasy-Reihe das Prinzip, in jedem Band eine der Schwestern unter die Haube zu bringen. Der Klappentext erweckt dabei den Eindruck, dass dies auf eine humorvolle Weise geschehen könnte. Allerdings liegt natürlich auch der Verdacht nahe, das könnte in eine ausgesprochene Romantasy ausarten. Trotzdem habe ich den Versuch gewagt. Wie lautet nun das Ergebnis dieses Wagnisses?
Natürlich spielt die Romantik eine Rolle. Allerdings wirkt diese nicht ausufernd. Und Humor blitzt natürlich auch öfters auf. Ein wirkliches Problem stellt allerdings das, dass es sich eben um einen Band 3 handelt. Vieles zur familiären Situation und mehr noch zum Weltenbau erschließt sich einem ohne Kenntnis der vorhergehenden Bände nicht. Wieso steht die Tante auf der ‚Abschussliste‘ des Hexenrats? Was hat es mit dem Freund der Schwester, einem echten Höllen-Dämonen, auf sich? Wie sind Hexen- und Menschenwelt voneinander getrennt, und wieso können reinblütige Hexen nicht ständig in der Menschenwelt leben? Alle diese (und viele andere) Fragen führten dazu, dass es mir schwerfiel, einen wirklichen Zugang zu diesem Buch zu finden.
Aus diesem Grund fällt es natürlich auch schwer, dieses Buch objektiv zu beurteilen. Da das mangelnde Vorwissen aber eigentlich auf meinen Fehler zurückgeht, folge ich dem Prinzip „Im Zweifelsfall für den Angeklagten“ und erkenne ihm 4 Sterne zu.
Die Autorin erzählt ihre Story aus Beobachtersicht, wobei die Handlung wechselweise verschiedenen Mitwirkenden folgt.

Fazit:
Vorsicht! Dies ist der 3. Band einer Reihe und ohne Kenntnis der Bände 1 und 2 nur eingeschränkt verständlich.

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Bettys Reisemärchen – 1 – Komm mit über die Grenzen der Zeitenwelt

Betty van Birnhelm
Bettys Reisemärchen – 1 – Komm mit über die Grenzen der Zeitenwelt

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Wenn die Froschkönigin auf den Gestiefelten Adler trifft

Klappentext:
Im Frauenland ist man entsetzt. Die Gute Menschin von Anderswo wurde entführt. Was tun? Wo nach ihr suchen? Soll sie doch in Natorien sein, das weit, weit weg vom Frauenland liegt. Und dabei hatte man es sich so schön eingerichtet im eigenen Land. Und jetzt soll jemand eine Landesgrenze überqueren?
Betty van Birnhelm nimmt uns mit auf eine skurrile Reise in eine Fantasiewelt voller merkwürdiger Geschöpfe und skurriler Begebenheiten. Was macht man, wenn die Flugbegleiter der Fliegenden Teppiche streiken? Wie kommt man unbeschadet durch das Land der Schwerhaber? Und was hat es eigentlich mit dem Großen Nator auf sich, der die Gute Menschin von Anderswo entführt haben soll?
Auch wenn Betty van Birnhelm diese Fragen – und noch viele mehr – mit sehr viel Sinn für Humor beantwortet, weht doch eine ernste Botschaft aus der Zeitenwelt zu uns herüber.

Rezension:
Als die Froschkönigin, die Prinzessin mit dem Kürbis und das Wolfsfräulein erfahren, dass die Gute Menschin von Anderswo verschwunden ist, verlassen sie ihr geliebtes Gartencenter um nach ihr zu suchen. Angeblich soll die Vermisste sogar entführt worden sein. Für die Suche müssen die Freundinnen sogar das Frauenland verlassen und verschiedene andere Länder bereisen. Eines davon ist verrückter als das andere. Aber ob sie die Gute Menschin von Anderswo wirklich finden und aus den Händen ihres Entführers befreien können?
Bei Betty van Birnhelms Geschichte fällt es schon schwer, sie zu benennen. Fantasy? Kunstmärchen? Tendenziell geht sie wohl eher in letztere Richtung. Und wenn die Autorin – beziehungsweise die Kunstfigur, die ihr als Pseudonym dient – im Klappentext davon redet, dass es skurril wird, kann man dieser Aussage definitiv nicht widersprechen. Es wird sogar sehr skurril. Besonders der Anfang erweist sich als Ansammlung von Skurrilitäten, während eine Handlung im eigentlichen Sinn kaum zu entdecken ist. Das ändert sich erst mit dem weiteren Fortschreiten der Geschichte. Reichlich skurril bleibt es aber weiterhin. Immer wieder finden sich auch zahlreiche Anspielungen auf Missstände des realen Lebens. Was man allerdings vermisst, sind Hintergründe zu den weitaus meisten der Charaktere. Wieso gibt es in der Frauenwelt beispielsweise eine Froschkönigin? Unter all den erwähnten Ländern wird deren Königreich nämlich mit keinem einzigen Wort erwähnt. Oder wer zwingt die Prinzessin mit dem Kürbis eigentlich, dieses unhandliche und ihr hinderliche Gemüse ständig mit sich herumzutragen?
Auch wenn der Stil der Autorin durchaus angenehm lesbar ist, ist ein Buch dieser Art eindeutig Geschmackssache. Um Gefallen daran zu finden, muss sich der Leser auf diese Ansammlung skurriler (wahrscheinlich das meistgenutzte Wort in dieser Rezension) Ideen einlassen. Ob es sich als Kinderbuch eignet, als welches es vermarktet wird, möchte ich allerdings sehr bezweifeln.

Fazit:
An diesem Buch dürften sich die Geister scheiden. Der Begriff „skurril“ charakterisiert es jedenfalls treffend.

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Hauptgewinn

Susanne Benk
Hauptgewinn

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

Lösungswort: Schwiegermutter

Klappentext:
Das Lösungswort war Schwiegermutter
Nina liebt Frank. Das will sie ihm heute gestehen. Doch Frank plagen andere Sorgen. Als leidenschaftlicher Gewinnspielteilnehmer hat er gerade eine Pechsträhne. Und dann kommt auch noch seine Mutter zu Besuch. Die durchschaut Ninas Absichten sofort und macht ihr ein ungewöhnliches Angebot.

Rezension:
Nina und Frank sind nicht gerade die typischen Gewinnertypen. Sie ist gerade arbeitslos, er versucht sich mit Gewinnspielen über Wasser zu halten. Trotzdem will Nina Frank ihre Liebe beichten. Doch das läuft anders als erwartet.
Das Typische an den Kurzgeschichten aus der booksnacks-Reihe ist, dass sie meist wirklich kurz sind. In dieser Hinsicht stellt Susanne Benks humorvolle Story mit ihren nur etwa 8 Seiten Handlung keine Ausnahme dar. Auch wenn ich zugeben muss, dass ich das Ende nicht ganz verstanden habe, kann die Geschichte mit ihren beiden schrägen Protagonisten überzeugen. Deren Eigenheiten – wenn man es so nennen will – sind deutlich wichtiger als die Handlung an sich. Eines wird der Leser bei diesem booksnack mit Sicherheit gewinnen: ein breites Grinsen im Gesicht.

Fazit:
Lustig ist diese Geschichte, doch leider auch sehr kurz.

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Silberblut – 1 – Das Geheimnis der Sehenden

Robyn Lumen
Silberblut – 1 – Das Geheimnis der Sehenden

St,rSt,rSt,rSt,rSt,r

Verrückte Abenteuer eines (vielleicht) Verrückten

Klappentext:
Es ist nicht lustig, Vampire zu sehen.
Vor allem, wenn nur du sie siehst – und niemand sonst.
Sie sind real.
Und tödlich.
Aber nur für dich.
Das Leben ist eine entspannte Angelegenheit, da kann sich der 17-Jährige Arjun sicher sein. Lässiger Job als Kellner in einem Wiener Innenstadtlokal, nette Wohngemeinschaft und viel Zeit, um einfach so rumzuhängen.
Bis das Mädchen Mia ihn davon überzeugen möchte, dass es Vampire gibt. Dass er der Auserwählte ist. Dass er in höchster Gefahr schwebt.
Arjun glaubt ihr nicht. Böser Fehler.
Eine fremde Macht scheint von ihm Besitz zu ergreifen. Es gibt einen mysteriösen Todesfall und Arjun steht nicht nur unter Mordverdacht, sondern bekommt auch eine psychiatrische Diagnose verpasst.
Eine traumartige Parallelwelt bricht über Arjun herein. Er gerät in einen Krieg zwischen bestialischen Vampiren, giftigen Elfen und liebestollen Todesengeln.
Kein Mensch ahnt etwas von dieser wahnwitzigen Welt, die nur Arjun sehen kann. Er ist ein klarer Fall für die Psychiatrie. Ein Ort, der vor Vampiren bekanntlich nicht schützt.
Ein spannender Urban-Fantasy-Roman für Jugendliche und junge Erwachsene, der voller überraschender Wendungen, interessanter Charaktere und schrägem Humor steckt.

Rezension:
Arjun ist 17 und lebt in Wien. Seit er als Kind beinahe ertrunken wäre, gilt er als selbstmordgefährdet und ist in regelmäßiger psychiatrischer Behandlung. Als ihn ein Mädchen davon überzeugen will, dass es Vampire wirklich gibt, fragt er sich allerdings, wer hier wirklich verrückt ist. Nachdem ihm dann aber Erinnerungen an kurze Zeitabschnitte fehlen und ihm berichtet wird, er hätte sich während dieser Zeit wie ein anderer Mensch verhalten, glaubt er zunächst, er wäre jetzt wirklich reif für die geschlossene Abteilung. Doch dann wird es noch verrückter …
Im Auftakt ihrer Urban-Fantasy-Reihe führt Robyn Lumen ihre Leser in ein Wien, dass ganz normal ist. Bei ihrem Protagonisten ist dies allerdings nicht so klar – auch diesem selbst nicht. Speziell nach seinem Kontakt mit Wesen, die doch eigentlich ins Reich der Mysterien gehören, zweifelt er zunehmend an seinem Verstand. Dabei ist er mit seinem Leben doch eigentlich zufrieden. Genau hier unterscheidet sich diese Geschichte grundlegend von dem verbreiteten Format, in dem junge Leute von einer den meisten anderen verborgenen magischen Welt erfahren. Arjun, Sohn einer österreichischen Mutter und eines ihm unbekannten indischen Vaters, versucht immer wieder, seine Erlebnisse als Produkte seines verrückten Verstandes zu erklären. Über lange Strecken wird der Leser immer wieder in Zweifel geführt, ob alles eventuell wirklich nur Wahnvorstellungen des Protagonisten sein könnten.
Gerade durch dieses Stilmittel gewinnt die vom Protagonisten in der Ich-Form erzählte Geschichte einen besonderen Reiz. Er selbst wirkt für den Leser ziemlich ‚schräg‘, doch speziell seine neuen Bekannten aus einer anderen Dimension können ihm in dieser Hinsicht problemlos das Wasser reichen. Besonders eine gewisse Yuja toppt das Ganze.
Man muss der Autorin zugestehen, eine äußerst humorvolle Urban-Fantasy-Welt geschaffen zu haben, wie ich sie bisher noch nicht kannte. Auf die Fortsetzungen darf man definitiv gespannt sein. Was werden der Autorin darin wieder für Verrücktheiten einfallen?

Fazit:
Wien ist ein gefährliches Pflaster. Besonders wenn man als einziger besondere Wesen sehen kann, die es auf einen abgesehen haben.

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„Lord Breakinghams Geheimnis“, der von Rezensenten gelobte Jugendroman um einen Jungen, der unerwartet auf ein Internat gehen muss und Schockierendes über seine eigene Herkunft erfährt, ist in einer überarbeiteten Neuauflage erschienen. Ein Entwicklungsroman über den Wert der Freundschaft.
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Weder süß noch sauer: Halloween-Storys

Gaby Hoffmann (Hrsg.)
Weder süß noch sauer: Halloween-Storys

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

Abenteuer einer Nacht

Klappentext:
Es ist angerichtet: Genießen Sie unser ganz eigenes Halloween-Menü garniert mit Grusel, Blut, Liebe, Humor und Spannung. Als Appetizer treiben Hexen, Dämonen, Untote, Stalker, Zootiere und jede Menge angeblich Normalsterbliche ihr Unwesen. 18 köstliche Halloween-Storys, verfasst von Bloggern nach einem Schreibaufruf der Media-Agentur Gaby Hoffmann, schmecken nicht nur zu Halloween. Perfekte Lektüre für dunkle Herbstabende im Kerzenschein.

Rezension:
Enthaltene Geschichten:
Alice Wakenfield: Hexensabbat
Claudia Jacobs: Auf der Suche nach Mr. Right
Matthias Freier: Der Dämon aus dem Feuer
Gaby Hoffmann: Weder süß noch sauer
Christiane Ginster: Ein Ende, ein Anfang
Susanne Sommerfeld: Blind Date auf dem Jahrmarkt
Marina Pappas: Halloween-Horrorsitting
Alice Wakenfield: Dunkles Erbe
Cedric Looks: Halloween im Zoo
Corly G.: Die besondere Halloween-Party
Manuela Murauer: Samhain unter dem Blutmond
Susanne Sommerfeld: Das verbotene Buch
Katharina Kanzan: Maria
Christiane Ginster: Leichenball
Divina Michaelis: Für immer mein!
Gaby Hoffmann: Der Unsichtbare
Claudia Jacobs: Ich bin ein Halloween-Opfer
René Staffeldt: Viva Halloween. Und andere Umstände …
Halloween – die Nacht der Nächte. Eigenartige Dinge gehen vor sich. Hexen, magische Gegenstände – und auch ganz normale Menschen gehen um. Letztere vorzugsweise im Miniformat und auf der Suche nach Süßigkeiten.
Die Herausgeberin Gaby Hoffmann hat 18 Kurzgeschichten aus diesem Umfeld zusammengestellt, die nach ihrem Aufruf von Bloggern verfasst wurden. Grusel im Sinn klassischer Halloween-Stories ist dabei eher die Ausnahme. Überwiegend behandeln die enthaltenen Geschichten die Abenteuer ganz normaler Menschen in dieser speziellen Nacht – und das gänzlich ohne übernatürliche Einflüsse. Hier geht es eher um die Kultur dieser Nacht. Mit „Halloween im Zoo“ ist auch ein Beitrag dabei, der ganz aus der Reihe fällt und in Form einer Fabel von Zootieren berichtet, die auch mal Halloween nach Menschenart feiern wollen. „Hexensabbat“ erzählt dagegen von einer Hexe, deren Schwester Appetit auf Menschenfleisch bekommt. Da gilt es natürlich, eine Katastrophe zu verhindern.
Wie man es von Anthologien gewohnt ist, können die hier zusammengestellten Geschichten natürlich nicht alle gleichermaßen zu überzeugen. Gerade die, die nicht ins klassische Muster dieses Genres passen, können mit ihren überraschenden Einsichten meist besonders begeistern. Und alle 18 Kurzgeschichten kann man ohne Schlafstörungen auch im Dunkeln lesen.

Fazit:
Diese Anthologie versammelt Halloween-Geschichten, die das Thema meist augenzwinkernd betrachten.
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Das Erbe des Hexenjägers

Matthias J. Diaz
Das Erbe des Hexenjägers

St,rSt,rSt,rSt,rSt,r

Showdown unterm Humboldhain

Klappentext:
Die Hexen sind nicht ausgestorben. Sie haben nur gewartet …
Berlin 2019. Der Student Robert Terwin staunt nicht schlecht, als sein entfremdeter Onkel Alois unter ungeklärten Umständen verstirbt und ihm seine Villa im schicken Stadtteil Zehlendorf vermacht. Einzige Bedingung: Er muss die Nacht vor Allerheiligen darin verbringen.
Was nach schnellem Reichtum klingt, stellt sich bald als unerwünschtes Eintauchen in die Phantasiewelt eines Wahnsinnigen heraus. Nicht nur behauptet Alois in seinen Aufzeichnungen, Hexenjäger aus einem Geschlecht von Hexenjägern zu sein, das zurückreicht bis in die Zeit des Dreißigjährigen Krieges. Auch Robert selbst soll als jüngstem Spross einer gesegneten Blutlinie eine besondere Rolle im Kampf gegen die Hexen zukommen.
Das Ganze klingt nach Hirngespinsten, bis dunkle Mächte aus dem Reich des Aberglaubens höchstpersönlich vor der Haustür stehen und ein ziemlich eigenwilliges Team von Hexenjägern aus aller Welt auf den Plan tritt. Mit einem Mal geht es darum, die Vollendung eines Rituals zu verhindern, für das die Mongolenangriffe des 13. Jahrhunderts und die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl nur die Vorbereitung waren …

Rezension:
Als der Politikstudent Robert erfährt, dass sein Onkel ihm eine Villa im noblen Berliner Stadtteil Zehlendorf vererbt hat, wundert er sich. Schließlich hat er diesen Onkel nie kennengelernt, spricht sein Vater doch nie über seine Familie. Etwas verwundert ist er nur über die Bedingung, dass er die Halloween-Nacht in der Villa verbringen muss – und zwar alleine. Diese Nacht ist schon heute. In der Villa findet Robert heraus, dass die jeweils erstgeborenen Söhne seiner Familie seit Jahrhunderten Hexenjäger sind. Diesen Job hat er jetzt zusammen mit dem Haus geerbt. War sein Onkel verrückt? Eine dunkle Kreatur, die ihn durch einen Trick dazu bringt, sie einzulassen, überzeugt Robert schnell vom Gegenteil. Zum Glück melden sich schnell andere Hexenjäger bei ihm, um zu helfen und ihn auszubilden. Schnell stellt Robert fest, dass die Hexenjäger ein sehr bunter Haufen sind. Von einem russischen Mönch über einem Argentinier bis zu einer israelischen Soldatin findet sich so ziemlich alles in der Gruppe.
Geschichten über Hexen und auch Hexenjäger finden sich in der Urban Fantasy relativ häufig. Dass solche Abenteuer im heutigen Deutschland angesiedelt sind, ist schon seltener der Fall. Matthias J. Diaz siedelt sein Buch nun mitten in Berlin (und dessen näherer Umgebung) an. Da müssen schon mal bekannte Örtlichkeiten wie Schloss Charlottenburg oder der Bunker im Humboldhain als Schau- und Kampfplätze herhalten. Aber gerade das macht einen Teil des Reizes dieses Buches aus. Auch die sehr durchmischte Gemeinschaft der Hexenjäger hebt es von ähnlichen Werken ab. Um die Aufzeichnungen des gerade nicht greifbaren russischen Mönches zu übersetzen, muss da der beim Geheimdienst tätige Vater der Israeli schon mal den Kontakt zu einem Ex-NVA-General herstellen.
Damit wären wir allerdings bei einem Problem, das (wie auch in vielen anderen Büchern mit einer ähnlich bunten Protagonisten-Truppe) nicht thematisiert wird. Alle Beteiligten unterhalten sich völlig problemlos über alles Mögliche. In welcher Sprache sie dies tun, wird zwar nicht ausdrücklich gesagt, da aber auch alte Beschriftungen gelesen werden, dürfte es sich um Deutsch handeln. Woher können die Hexenjäger aus allen Winkeln der Welt alle fließendes Deutsch?
Interessante Einfälle abseits des in der Urban Fantasy Gewohnten und ein gelungener Stil mit augenzwinkerndem Unterton prägen das Buch. An manchen Stellen musste ich sogar laut lachen. Zitat gefällig?
„Muss echt sein“, erklärte sie. „Rate mal die E-Mail Endung.“
Er überlegte kurz. Deutscher. Im Ruhestand. „Aol.com?“
„Bingo! Kriegt man doch dazu, wenn man Rentenzahlungen beantragt, oder?“
(aus Kapitel 16 – Geheimnis)
Allen, die sich für nicht ganz bierernste Urban Fantasy mit Berliner Lokalkolorit begeistern können, kann dieses Buch nur empfohlen werden.

Fazit:
Hexenjäger, die sich außer mit Hexen auch mit der deutschen Realität abplagen müssen, sollen die Welt retten. Ob Berlin das überlebt?

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Fledermäuse bleiben nicht zum Frühstück

Allyson Snow
Fledermäuse bleiben nicht zum Frühstück

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Großmütter und Verlobte

Klappentext:
Vampire sind die unlogischste Rasse, die je erfunden wurde!
Einen Vampirroman zu schreiben, hat sich Doc einfacher vorgestellt. Wie soll ihm eine mitreißende Story aus den Fingern fließen, wenn das spitzzähnige Pack vorn und hinten keinen Sinn ergibt? Wer glaubt schon an Kreaturen, die betäubt vom Knoblauchgeruch zusammenbrechen, sobald sie an einem griechischen Restaurant vorbeigehen? Also Doc nicht! Von sprechenden Fledermäusen hält er im Übrigen genauso wenig.
Allerdings erkennt man die Macken neuer Mitbewohner erst, nachdem sie eingezogen sind. Als wäre es nicht schlimm genug, dass die verletzte Fledermaus, die gegen seine Balkontür gedonnert ist, in seinem Bett schlafen will. Sie kritisiert auch noch Docs mangelnden Ordnungssinn und lässt ihn beim Psychologen aus dem Fenster springen.
Zu allem Überfluss will ihm seine Lieblingskellnerin nach einer misslungenen Liebesnacht die heißgeliebte Roulade nur noch auf seinem Schoß servieren – ohne Teller! Und das wiegt fast schlimmer als der Mordverdacht, unter dem Doc plötzlich steht…

Rezension:
Doc ist ein erfolgreicher Schriftsteller, Aber wieso will sein Verleger nur unbedingt, dass er einen Vampirroman schreibt? Wie soll man über Fabelwesen schreiben, die dermaßen unlogisch sind? Alles, was gemeinhin über Vampire gesagt wird, ist völliger Quatsch. Wie soll sich eine Fledermaus schließlich in eine menschliche Gestalt verwandeln können? Während Doc noch über dieses und andere Probleme nachdenkt, knallt etwas gegen seine Balkontür. Als er nachsieht, findet er eine Fledermaus mit verletztem Flügel. Tierlieb, wie er ist, nimmt er sich des Tierchens an. Wenig später hat er das Gefühl, die Fledermaus würde mit ihm sprechen. Eindeutig eine Nebenwirkung seines Romans! Doch schon bald überschlagen sich die Dinge: Ein mit Doc befreundeter Psychiater will ihn stationär einliefern lassen, er wird als Mörder festgenommen – und die Fledermaus verwandelt sich in eine Frau.
Wenn Allyson Snow nach ihrer ans Geniale grenzenden Urban-Fantasy-Trilogie „Verflixt und zugebissen“ einen neuen Vampirroman veröffentlicht, sind die Erwartungen natürlich hoch. Mit Jeremy & Co. mitzuhalten, ist für die neuen Protagonisten natürlich eine echte Herausforderung. Dieser müssen sich der Schriftsteller Doc und seine neue ‚Hausfledermaus‘ Ramina wohl oder übel stellen. Nach einem eher geruhsamen Start ins Buch gelingt ihnen das auch zunehmend besser, und spätestens, wenn Doc und seine Freunde versuchen, seine Unschuld am Mord zu beweisen, bekommt der Leser wieder Action-reichen Vampir-Humor vom Feinsten serviert.
Die Autorin bedient sich auch hier wieder ihres aus der Vampir-Trilogie gewohnten humorvollen Stils. Auch der dort vorkommende Anarcho-Humor tritt wieder in Erscheinung. Trotzdem sind beide Universen inhaltlich vollkommen unabhängig. Erzählt wird Docs Geschichte überwiegend aus Sicht eines auf ihn fokussierten Erzählers. Allerdings verlagert sich der Erzählfokus stellenweise auch auf den gegen Doc ermittelnden Kommissar Goldeсk.
Wer sich für einen humorvollen Blick auf die untoten Blutsauger begeistern kann, sollte dieses Buch nicht verpassen. … und eventuell bleibt manche Fledermaus vielleicht doch bis zum Frühstück.

Fazit:
Fledermäuse können ja so nervig sein – besonders wenn sie sich auch in Vampire verwandeln können.

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„Lord Breakinghams Geheimnis“, der von Rezensenten gelobte Jugendroman um einen Jungen, der unerwartet auf ein Internat gehen muss und Schockierendes über seine eigene Herkunft erfährt, ist in einer überarbeiteten Neuauflage erschienen. Ein Entwicklungsroman über den Wert der Freundschaft.
Nähere Infos zum Buch findet ihr hier: https://lordbreakingham.wordpress.com/
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Eine Geschichte aus den Chroniken der Bromwaldhauser – 1 – Das Geheimnis der Anderlinge

Sabine Wälz
Eine Geschichte aus den Chroniken der Bromwaldhauser – 1 – Das Geheimnis der Anderlinge

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Der haarige Bernard

Klappentext:
Barnard Schleiermeier führt mit seiner Familie ein beschauliches Leben, bis er eines Nachts die Bekanntschaft eines geheimnisvollen Wesens namens Yngvi macht. Plötzlich findet sich der brave Familienvater nicht nur in einem fremden und sehr haarigen Körper wieder – sein neues Gesicht starrt ihm auch von einem Fahndungsplakat entgegen. Die frisch gekrönte Königin Amaranta hat eine stattliche Belohnung auf seine Ergreifung ausgesetzt. Barnard muss sich nicht nur vor der königlichen Wache verstecken, sondern auch schnellstens den dreisten Körperdieb finden. Denn je mehr er über ihn herausfindet, um so klarer wird ihm, dass es schon bald kein Zurück mehr in sein altes Leben geben wird. Währenddessen steht auch das Leben der Familie Schleiermeier Kopf. Denn Barnards schlimmste Befürchtungen sind längst wahr geworden und Yngvi hat es sich in seinem Heim bequem gemacht. Doch gemütlich geht es dort ganz und gar nicht zu: Die misstrauische Tante Amalia kann ihn nicht ausstehen, die kleine Walburga stellt viel zu viele neugierige Fragen und ein aus den Flammen geborgenes Manuskript gibt schon bald die dunkelsten Geheimnisse seines Volkes preis. Yngvi muss handeln, wenn er der Strafe für seine Verbrechen entgehen will. Er muss vor dem nächsten Neumond ein verbotenes Ritual in einer geheimen Quelle vollziehen. Der Weg dorthin ist gefährlich und voller Hindernisse. Und Barnard ist bereits auf dem Weg, um ihn aufzuhalten. Wer wird es als erster zur Quelle schaffen?

Rezension:
Bernard ist ein geachteter Schnitzer. Wie so oft begibt er sich nach Bromwaldhausen, um seine Werke zu verkaufen. Als er auf dem Heimweg jedoch in ein Unwetter kommt, bleibt ihm nichts übrig, als die Nacht in einer Höhle zu verbringen. Darin trifft er auf einen anderen Schutzsuchenden, den er in der Dunkelheit nicht erkennen kann. Als Bernard am kommenden Morgen aufwacht, ist der Fremde schon verschwunden – und er selbst ist völlig verändert. Dabei dachte er immer, Anderlinge, die ihre Körper mit anderen Lebewesen tauschen können, gäbe es nur in Legenden. Obendrein wird sein ‚Tauschpartner‘ steckbrieflich gesucht. Aber das gesuchte Gesicht trägt jetzt ja er! Die Sache eilt, zumal der Körpertausch nach dem nächsten Neumond eventuell nicht mehr rückgängig zu machen ist.
Sabine Wälz wählt für ihre Fantasy-Geschichte ein schon märchenhaft wirkendes Setting. Auch die deutlich überzeichneten Figuren unterstützen den Eindruck, ein Märchen vor sich zu haben. Das sollte allerdings keineswegs als negative Eigenschaft verstanden werden. Die humorvolle Geschichte, die durch die Einbeziehung zahlreicher handelnder Personen und Schauplätze Tiefe gewinnt, kann durchaus überzeugen. Die Tatsache, dass das Geschehen wechselweise aus der Perspektive unterschiedlichster Charaktere – dabei aber immer in der 3. Person – beobachtet wird, lässt diese Fantasy auch deutlich komplexer als klassische Märchen erscheinen.
Mit dem märchenhaft anmutenden Stil schafft es die Autorin, ihrer mit diesem Band beginnenden Fantasy-Reihe einen Grundcharakter zu verleihen, der sich deutlich vom Gewohnten abhebt, und ihr damit ein eindeutiges Alleinstellungsmerkmal zu geben. Diese Welt könnte durchaus Raum für eine ganze Reihe außergewöhnlicher Geschichten bieten.

Fazit:
Fantasy oder Märchen – das lässt sich bei diesem lustigen Abenteuer nicht eindeutig festlegen.

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