Reisebilder: Unterwegs in Großbritannien, Skandinavien und den Niederlanden

Karel Čapek
Reisebilder: Unterwegs in Großbritannien, Skandinavien und den Niederlanden

Tourist unter Mit-Touristen

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Klappentext:

Mit Witz und Verve erzählt Karel Čapek von seinen Reisen. In Worten und feinem Schwarz-Weiß ent­wirft er un­ver­gessliche Bilder: von schreck­lichen eng­lischen Sonn­tagen, der roten Mitter­nachts­sonne und Städten, die auf ihren eigenen Spiegel­bildern stehen. Wäh­rend seine Illus­trati­onen mit dem Text in einen leb­haften Dialog treten, zeigt sich, wie Reise­berichte zu einer litera­rischen Kunst­form werden können – zu zeit­losen Beo­bach­tungen, die das Be­sondere im All­täg­lichen feiern!

Mit 125 Illustrationen des Autors

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Rezension:

Von Großbritannien, Skandinavien und den Niederlanden hat man natürlich schon ge­hört. Aber wie ist es dort wirklich? Der Autor macht sich auf, diese nicht ganz so exo­tischen Länder und ihre Be­völ­kerung zu ent­decken. Aber es sind nicht nur die Eigen­heiten der Ein­wohner, die ihm auf­fallen, son­dern ge­nauso die anderer Be­sucher, die diese Länder auch kennen­lernen möchten.

Großbritannien, Skandinavien, die Niederlande – das sind nicht gerade Welt­reisen. Und auch wenn man selbst noch nicht dort war, kennt man vieles aus dem Fern­seher, aus Zeit­schriften und Büchern. Zu­mindest heute. Karel Čapek unter­nahm seine hier be­schrie­benen Reisen aber in den 1920er und 1930er Jahren. TV-Dokus gab es noch nicht, die (eher wenigen) Bilder in Zeit­schriften zeigten nur Grau­stufen. Vor diesem Hinter­grund wird klar, dass der Autor damals deutlich weniger Vor­wissen ge­habt haben dürfte, als man heute von Touristen er­wartet. Was er nieder­schreibt, sind keine durch­gängigen Er­lebnisse oder Tage­buch­einträge, sondern ein­zelne Epi­soden. Die heute so popu­läre Political Cor­rect­ness war noch nicht er­funden. Er be­dient sich durch­aus der mit den je­weiligen Völkern ver­bun­denen Clichés, was die Er­lebnisse deutlich unter­halt­samer macht. Alles wird völlig be­wusst sub­jektiv ge­schildert, Objek­tivität gar nicht an­ge­strebt. Ein Augen­zwinkern schwingt zwi­schen den Zeilen stets mit. Er­gänzt werden die Texte von selbst an­ge­fer­tigten Bildern des Autors, wobei es sich ur­sprüng­lich wahr­schein­lich um Feder­zeich­nungen handelt. Alles zu­sammen bietet eine kurz­weilige, zu­weilen viel­leicht auch ein bisschen nos­talgische Unter­haltung.

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Fazit:

Diese bewusst subjektiven Reiseeindrücke aus den 20er und 30er Jahren des 19. Jahr­hunderts sind äußerst unter­haltsam ver­fasst.

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Reprint eines Bildbands aus den 1910ern
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