Magie der Natur – 1 – Die unwissende Magierin

Marlene Beer
Magie der Natur – 1 – Die unwissende Magierin

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Das Dorf im Wald

Klappentext:
Der Start einer packenden Serie für Mädchen und Jungen ab 14 Jahre und junggebliebene Erwachsene: In einem kleinen, mittelalterlichen Dorf lebt die 13 jährige Arah, die als Findelkind beim gutherzigen Pater aufwächst. Das Mädchen liebt Bücher über alles und zieht sich häufig in ihre eigene Traumwelt zurück. Eines bedeutungsschweren Tages kommt geheimnisvoller Besuch in das kleine Dorf: Ein herumreisender Exorzist, der im Namen der Kirche nach versteckten Hexen und Zauberern sucht. Obwohl Arah zwar sehr gerne übers Zaubern fantasiert und sich tief in ihrem Herzen magische Kräfte wünscht, kann sie den Worten des Exorzisten nur misstrauisch lauschen. Es konnte unmöglich Magie in der richtigen Welt geben. Oder? Als sie selbst plötzlich angeklagt wird eine Hexe zu sein, heißt es Hals über Kopf zu fliehen. Dabei weiß das Mädchen noch nicht, dass an den Anschuldigungen des Exorzisten etwas Wahres dran ist. Erst als Arah der echten Magie in Form wirklicher Magier und Magierinnen, sowie magischen Tierwesen begegnet, wird ihr immer mehr bewusst, wer sie in Wahrheit ist und woher sie kommt. Alles was sie bisher über Zauberei, Magie, Drachen und mystische Kräfte zu wissen glaubte, stellt sich plötzlich als völlig falsch heraus… Eine Reise voller Spannung und Gefahren wartet auf das junge Mädchen in dessen Verlauf sie nicht nur endlich erfährt, wer ihre Eltern sind, sondern auch zum ersten Mal der Liebe begegnet. Ein spannendes Fantasie – und Jugendbuch für Mädchen, Jungen und junggebliebene Erwachsene. Jetzt kaufen.

Rezension:
Solange sie denken kann, lebt die mittlerweile 13-jährige Arah bei Pater Jophius in Gelderland. Das hat den Vorteil, dass sie im Gegensatz zu den Gleichaltrigen im Dorf nicht schon mitarbeiten muss, und dass sie – auch im Gegensatz zu den meisten Dorfbewohnern – lesen kann. Und das ist ihre Lieblingsbeschäftigung, hat der Pater doch eine gut bestückte Bibliothek, die nicht nur berufstypische Bücher enthält. Als jedoch ein Inquisitor ins Dorf kommt, verdächtigt der Arah eine Hexe zu sein. Sie muss in den Wald fliehen, wo sie auf ein Dorf trifft, dessen Bewohner wirklich zaubern können.
Der Klappentext verrät es schon: Bei Marlene Beers Reihenauftakt handelt es sich um eine historische Fantasy mit einer jungen Protagonistin. Die Idee, eine nichts ahnende junge Heldin sowohl auf die Inquisition als auch auf echte Magie treffen zu lassen, ist sicher interessant. Leider kann die Umsetzung nicht ganz überzeugen. Schon im Klappentext sind sprachliche Mängel erkennbar, die sich in dieser Form leider durch das Buch ziehen. Auch inhaltlich ist dieses leider nicht fehlerfrei. So werden beispielsweise die Begriffe „Inquisitor“ und „Exorzist“ gleichgesetzt und abwechselnd gebraucht. Die Protagonistin, die seit dem Säuglingsalter beim Pater aufwächst, weiß bemerkenswerterweise nicht mal vom Hören, dass es eine Inquisition überhaupt gibt. In einer mittelalterlichen Welt ist das wohl kaum vorstellbar. Das Ende des Buches wirkt dann etwas abgehackt und nicht nachvollziehbar. Hier wäre ein zusätzliches Kapitel wünschenswert.
Auf der Habenseite des Buches ist der sehr gelungene, teilweise fast märchenhaft klingende Erzählstil der Autorin zu verbuchen. Auch hat die Geschichte durchaus Potenzial. Es bleibt nur zu hoffen, dass dieses sich in der Fortsetzung durch gründlichere Arbeit wirklich entfalten kann.

Fazit:
Die gute Idee, die diesem Buch zugrunde liegt, wird durch die überhastete Umsetzung leider teilweise zunichtegemacht.

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– Blick ins Buch –
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„Lord Breakinghams Geheimnis“, der von Rezensenten gelobte Jugendroman um einen Jungen, der unerwartet auf ein Internat gehen muss und Schockierendes über seine eigene Herkunft erfährt, ist in einer überarbeiteten Neuauflage erschienen. Ein Entwicklungsroman über den Wert der Freundschaft.
Nähere Infos zum Buch findet ihr hier: https://lordbreakingham.wordpress.com/
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Nighthunter – 2 – Die Zombies von Pine Hill

Anton Serkalow
Nighthunter – 2 – Die Zombies von Pine Hill

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Der alte Indanerfriedhof

Klappentext:
Es war einmal im Wilden Westen …
Hier draußen gibt es nicht nur Indianer und Cowboys. Ghule, Zombies, Wendigos, Hexer und andere Diener des Bösen schwärmen über die Grenzlande aus und es mehren sich die Anzeichen für die bevorstehende Apokalypse. Nur der adlige Vampir Louis Royaume und sein indianischer Gefährte der Gestaltwandler Geistwolf stellen sich gegen das drohende Unheil. Die »Nighthunter«. Selbst zwischen der Tag- und der Nachtwelt wandelnd, sind sie die letzte Hoffnung der Menschheit.
Die Toten erheben sich und fallen über die Einwohner des beschaulichen Städtchens Pine Hill her. Normalerweise Fremden nicht besonders gastfreundlich gesonnen, kommt ihnen die Ankunft der Nachtjäger Louis Royaume und Geistwolf in dieser Situation gelegen. Nach anfänglichem Zögern bitten sie die beiden um Schutz. Doch bald stellt sich heraus, dass der Preis für den Beistand schrecklicher sein könnte als die Bedrohung durch die Zombies. Denn in dieser Stadt ist niemand frei von Schuld.

Rezension:
Zuerst erwischt es eine auf einer abgelegenen Farm lebende Familie, doch schon bald wird ganz Pine Hill von Zombies bedroht. Und obwohl hier viele Bürgerkriegsveteranen leben, sind sie dieser Bedrohung gegenüber machtlos. Da trifft es sich gut, dass die beiden Nighthunter in die Stadt kommen. Trotzdem die beiden der Bevölkerung nicht besonders sympathisch erscheinen, werden sie engagiert, um das Problem zu lösen. Wie sich herausstellt, sind manche Bewohner des Städtchens nicht ganz unschuldig am Zombieproblem.
Nachdem Anton Serkalow die beiden Protagonisten seinen Lesern im 1. Band der Reihe („Die Nacht der Ghule“) vorgestellt hat, lässt er sie hier etwas in den Hintergrund treten. Der Fokus liegt diesmal eher auf den Bewohnern des von Zombies bedrohten Städtchens. Die eigentlichen Helden der Reihe treten dagegen erst relativ spät in Erscheinung. Deren ‚Ermittlungsarbeiten‘ offenbaren dann jedoch überraschenderweise, dass zumindest einige der Bedrohten alles andere als unschuldig am Problem sind.
Lebende Menschen, die eine (wenn hier auch lokale) Zombie-Apokalypse verschulden, trifft man im Horror-Genre nicht ganz so oft. Allerdings kann man die „Nighthunter“-Reihe auch kaum als reinrassigen Horror einstufen. In vielerlei Hinsicht stehen auch Western-Elemente im Vordergrund, nicht zu vergessen eine Prise Humor, die das ganze würzt. Im 2. Band gesellen sich auch noch ein paar ernstere Gedanken dazu. Die Kombination macht diese Reihe, verbunden mit einem gut lesbaren Stil, zu einer unterhaltsamen Lektüre für Fans derartigen Genre-übergreifenden Lesestoffs, wobei dieser Band sogar noch etwas mehr überzeugen kann als der Vorgänger.

Fazit:
Mit Band 2 läuft sich die „Nighthunter“-Reihe warm. Das Bild dieser Welt rundet sich zunehmend ab.

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Das Gespenst von Canterville / Hörbuch

Oscar Wilde
Das Gespenst von Canterville

Sprecher: Oliver Rohrbeck

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Vertauschte Rollen

Klappentext:
Im Schloss von Canterville spukt es, wie jeder weiß. Trotz eindringlicher Warnungen kauft der amerikanische Botschafter Hiram B. Ortis das Anwesen und zieht mitsamt seiner Familie ein. Die aufgeklärten Neuankömmlinge glaube nicht an Gespenster – welch ein Irrtum. Denn bald schon macht sich Sir Simon bemerkbar, der seit 300 Jahren alle Schlossbewohner in Angst und Schrecken versetzt. Die Bekanntschaft verläuft allerdings anders als gedacht …
Mit viel Witz nimmt Oscar Wilde britische Traditionen aufs Korn. Aber auch die Amerikaner mit ihrer Modernität kommen nicht ungeschoren davon. Dank Oliver Rohrbeck ein pures (Hör)vergnügen!

Rezension:
Was macht ein altgedientes Schlossgespenst, wenn sich seine neuen menschlichen Mitbewohner als völlig immun gegen seine Schrecken erweisen? Sir Simon ist ratlos. In seinen 300 Jahren als Hausgeist ist ihm das noch nicht untergekommen. Diese Amerikaner, denen sein Nachfahr das Heim seiner Ahnen verkauft hat, bringen stattdessen ihn zur Verzweiflung. Was soll er denn mit Öl für seine rasselnden Ketten anfangen?
Oscar Wildes Erzählung ist bereits des Öfteren verfilmt worden. Mehrere dieser Verfilmungen kenne ich auch, doch die literarische Vorlage war mit bisher nur vom Hören und Sagen bekannt. Um so mehr Grund, mir das Original mal anzusehen oder – genauer gesagt – in Form dieses Hörbuchs anzuhören. Meine Überraschung war nicht gerade klein, musste ich doch feststellen, dass sich alle diese Filme meilenweit von der Vorlage unterscheiden. Während zumindest alle mir bekannten Verfilmungen die Story aus der Sicht der amerikanischen Familie erzählen, folgt Wildes Erzählung dem Geschehen überwiegend aus der Perspektive des Gespenstes. Der Schwerpunkt liegt inhaltlich auf dem Karikieren der britischen beziehungsweise amerikanischen Eigenheiten. Leider konnte mich der für moderne Verhältnisse etwas schwülstige, theatralische Stil des Autors nicht ganz überzeugen. Ehrlich gesagt sind mir die Filme da doch fast lieber.
Ganz anders sieht es allerdings mit der Umsetzung als Hörbuch aus. Oliver Rohrbeck ist als Sprecher solcher ja recht bekannt. Auch hier gelingt es ihm wieder, die Geschichte überzeugend vorzutragen und den einzelnen Charakteren jeweils einen individuellen Stil zu verleihen. Diese Vertonung dürfte dem vom Autor beabsichtigten Stil wohl ziemlich nahekommen.

Fazit:
Eine hervorragende Hörbuch-Umsetzung der klassischen Gruselparodie Oscar Wildes.

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Meisterdetektive – 8 – Sherlock Holmes und das Geheimnis der Mrs Hudson

J. J. Preyer
Meisterdetektive – 8 – Sherlock Holmes und das Geheimnis der Mrs Hudson

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Das Gasthaus an der Themse

Klappentext:
Etwas stimmt nicht mit Mrs Hudson, der Hauswirtin von Sherlock Holmes und Dr. Watson. Sie verbrennt den Frühstücksspeck, versalzt das Essen und – ja, so peinlich es ist, es zu erwähnen – sie trinkt heimlich. Holmes muss das Geheimnis um Mrs Hudson lösen, das mit einem Giftmord, einem pornographischen Buch und einem mysteriösen Gasthaus an der Themse zu tun hat, unterstützt von seinem treuen Freund Watson.

Rezension:
Seit Dr. Watson verheiratet ist und eine eigene Praxis betreibt, besucht er seinen alten Freund nur noch selten. Bei einem dieser Besuche fällt ihm allerdings sofort ins Auge (und die Nase), dass die Hauswirtin Mrs Hudson anscheinend nachlässig geworden ist. Holmes kann das nur bestätigen. Er denkt sogar darüber nach, sich eine neue Wohnung zu suchen. Schließlich kann sich die Frau aber dazu durchringen, die beiden Männer in ihre Probleme einzuweihen. Ihre Schwester ist kürzlich gestorben. Dabei erwies sich jedoch, dass deren Lebenswandel nicht ganz ‚gesellschaftsfähig‘ war. Das zeigt sich auch an Mrs Hudsons Erbe – das allerdings nicht gerade klein ausfällt. Holmes vermutet sofort, dass der Tod kein natürlicher war, und nimmt die Spur auf.
J. J. Preyers Buch aus der „Meisterdetektive“-Reihe des Fabylon Verlags reiht sich zweifellos – das macht schon der Titel deutlich – in die zahlreichen Neo-Holmes der vergangenen Jahre ein. Dass hier die stets präsente, gewöhnlich aber nur ein Statisten-Dasein führende Hauswirtin in den Fokus gerät, ist genauso zweifellos ein Alleinstellungsmerkmal dieses Romans. Untypisch ist auch, dass Dr. Watson hier nicht als Erzähler auftritt. Stattdessen überlässt der Autor diese Rolle einem auktorialen Erzähler. Ganz dem Schema vieler moderner Sherlock-Holmes-Autoren folgend ist es allerdings, dass der Doktor deutlich selbstbewusster auftritt und Holmes auch sehr viel kritischer hinterfragt, als dies in Arthur Conan Doyles Originalen der Fall ist. Trotzdem wirken beide Protagonisten authentisch, wobei die atypische Erzählperspektive allerdings einen Teil des gewohnten Sherlock-Holmes-Feelings vermissen lässt.
Die Geschichte stellt einen gut durchdachten Kriminalfall dar, in dem allerdings das damals als moralisch verwerflich Geltende für das puristische viktorianische Zeitalter von den meisten Beteiligten fast zu leicht akzeptiert wird. Auch wenn dem Leser relativ früh ein Verdacht kommt, sind die Hintergründe und Zusammenhänge doch nicht vorherzusehen. Holmes-Freunde, die sich an der ungewohnten Erzählperspektive nicht stören, dürften durchaus Gefallen an diesem Buch finden.

Fazit:
Ein Neo-Holmes unter vielen, der allerdings durch den gut durchdachten Kriminalfall aus der Masse hervorsticht.

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Ein Fall für Wells & Wong – 6 – Tödliches Spiel in Hongkong

Robin Stevens
Ein Fall für Wells & Wong – 6 – Tödliches Spiel in Hongkong

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Das Rätsel der Jadenadel

Klappentext:
Als Hazels geliebter Großvater stirbt und sie nach Hause reisen muss, begleitet Daisy sie gern ins ferne Hongkong. Doch als sie bei Hazels Familie eintreffen, entdecken sie zu ihrer Überraschung ein neues Familienmitglied: Baby Teddy. Als wäre das noch nicht genug der Aufregung, ereignen sich gleich zwei Tragödien in der Wong-Familie: Ein Mord und eine Entführung halten alle in Atem und niemand ist vor Verdächtigungen sicher … nicht einmal Hazel.
Die Mädchen müssen besser denn je zusammenarbeiten, sich geheimnisvollen Verdächtigen und fadenscheinigen Detektiven stellen, um den Fall aufzuklären – bevor es zu spät ist …

Rezension:
Kaum sind die Weihnachtsferien mit den Mordfällen in Cambridge zu Ende, erhält Hazel einen Anruf ihres Vaters aus Hongkong. Ihr Opa ist gestorben, und auch wenn sie es natürlich nicht bis zur Beerdigung schaffen kann, soll sie die Trauerzeit bei ihrer Familie verbringen, um den Opa traditionell zu ehren. Als Hazel darauf besteht, Daisy mitzubringen, stimmt ihr Vater nach kurzem Zögern zu. Daisy ist natürlich begeistert. Zusätzlich zur Trauer um ihren geliebten Opa warten auf Hazel jedoch weitere unangenehme Überraschungen. Sie hat einen Halbbruder bekommen, der als Erbe der neue Liebling ihres Vaters ist. Seine Töchter sind diesem anscheinend nicht mehr ganz so wichtig. Kurz darauf wird auch noch Hazels ehemalige persönliche Dienerin ermordet. Und durch die Umstände könnte Hazel sogar auf die Liste der Verdächtigen geraten …
Nach dem Intermezzo des Fan-Bandes „Mordfälle und Sahnetörtchen“ schließt Robin Stevens in diesem 6. regulären Band ihrer „Ein Fall für Wells & Wong“-Reihe beinahe direkt an die Ereignisse in Band 5 „Mord unterm Mistelzweig“ an. Mit der Verlagerung der Handlung nach Hongkong ändert sich für die beiden jungen Hobbydetektivinnen manches. War in England Daisy stets die unbestrittene Anführerin des Duos, muss sie die Kontrolle hier zunehmend an Hazel abtreten, die die hiesige Kultur im Gegensatz zu ihr kennt und versteht. Der Autorin gelingt es, Daisys innere Zerrissenheit zwischen ihrem Willen, stets die Kontrolle zu behalten, und ihrer Erkenntnis, in vielen Situationen ohne Hazels Kenntnisse hilflos zu sein, glaubhaft darzustellen. Das zeigt sich schon, wenn sich die Dienerschaft der Wongs mit Hazel natürlich auf Kantonesische unterhält – und Daisy kein Wort versteht. Auch muss die auf ihre Herkunft bedachte ‚ehrenhafte Daisy Wells‘ erkennen, dass die Verhältnisse ihrer Familie im Vergleich zu den Wongs schon fast als ärmlich erscheinen. Hier hat jedes Familienmitglied seine eigene private Dienerin und seinen eigenen Chauffeur – auch Hazel. Genau hier tritt übrigens auch ein kleiner Logikfehler zutage, der für die eigentliche Handlung allerdings unbedeutend ist. Dass Hazels Chauffeur, Wo On, diese und Daysi fährt, ist natürlich logisch. Aber wieso fährt Wo On auch, wenn Hazel mit ihren Eltern unterwegs ist? Da wäre der Chauffeur ihres Vaters doch logischer.
Der Autorin gelingt es auch in diesem Band wieder, eine überzeugende Detektivgeschichte klassischer Machart ganz im Stil der Miss-Marple-Romane, nur mit erheblich jüngeren Protagonistinnen, abzuliefern.
Was allerdings auch hier wieder ins Auge fällt, sind die erheblich unterschiedlichen Altersempfehlungen des deutschen Verlags (Knesebeck) und des Verlags des englischen Originals (Puffin). Der deutschen Empfehlung für Leser von 12 bis 15 kann ich zustimmen und ergänzen, dass sich dieses wie auch die anderen Bücher der Reihe auch sehr gut für erwachsene Fans solcher Detektivgeschichten eignet. Die englische Altersempfehlung für Leser zwischen 9 und 11 Jahren kann ich dagegen nicht annähernd nachvollziehen. Für so junge Leser dürfte diese Reihe definitiv ungeeignet sein.

Fazit:
Auch Hazels und Daisys 6. Abenteuer kann Leser jeden Alters wieder rundum überzeugen.

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Rowan – Tochter des Robin Hood

Nancy Springer
Rowan – Tochter des Robin Hood

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Elbenzauber

Klappentext:
Ein kurzes, heißes Feuer und plötzlich ist alles vorbei. Als Rosemary ihre Mutter an die Flammen verliert, weiß sie, dass sich ihr Leben völlig verändern wird. Denn jetzt ist sie allein auf der Welt. Nur einen Menschen gibt es, zu dem sie vielleicht gehören könnte. Und obwohl sie nicht sicher ist, was sie erwartet, beschließt sie ihn zu suchen. Also wird aus Rosemary Rowan, ein Junge, der sich auf die gefahrvolle Reise zum Sherwood Forest macht, um dort einen Mann aufzuspüren, von dem Geschichten und Lieder Großes erzählen: Robin Hood, Beschützer der Armen, Geächteter, Held – und ihr Vater.

Rezension:
Während die 13-jährige Rosemary beim Kräutersammeln ist, spürt sie überrascht, dass ihre Mutter einen Schutzzauber auf sie legt. Als der Zauber kurz darauf schlagartig wieder erlöscht, ist dem Mädchen klar, dass das nur eins bedeuten kann: Ihre Mutter ist gerade gestorben! Auf der heimischen Waldlichtung findet Rosemary die noch glimmenden Reste des Hauses und die verkohlte Laiche ihrer Mutter. Abdrücke von Hufeisen verraten ihr, dass Männer des Lords die Kräuterfrau, Hexe und Halbelbe ermordet haben. Was soll sie jetzt alleine machen? Das Mädchen beschließt, sich zu ihrem Vater durchzuschlagen, den sie noch nie getroffen hat: den allseits berühmten Robin Hood. Da eine solche Reise für ein Mädchen undenkbar ist, verkleidet dich Rosemary als Junge – und nennt sich fortan Rowan.
Historisches Abenteuer, Jugend- oder sogar Kinderbuch und Fantasy – Nancy Springers Buch passt in mehrere Kategorien. Die Magie der Elben trifft auf den sagenhaften Geächteten, und das alles mit einer jungen Protagonistin. Der Autorin gelingt es, daraus ein Ganzes zu machen, wenn auch der Anteil an Fantasy-Elementen relativ gering und für die eigentliche Handlung nahezu bedeutungslos bleibt. Mit anderen Worten: Die Geschichte hätte mit minimalen Änderungen auch ganz ohne Elben und Magie funktioniert. Dafür passt sich Rowans Abenteuer gut in die traditionelle Legende um Robin Hood ein. Schließlich wurde in keiner mir bekannten Interpretation behauptet, der hätte wie ein Mönch gelebt. Dass die Umgangsformen unter den Geächteten dem Mädchen, das bisher allein mit seiner Mutter gelebt hat, ziemlich grob vorkommen, ist wohl kaum verwunderlich.
Nancy Springer erzählt ihre Geschichte in einer sehr geradlinigen Erzählart, die vermuten lässt, dass das Buch für recht junge Leser konzipiert ist. Die Empfehlung von 12 bis 15 Jahren finde ich da fast etwas zu hoch gegriffen. Im Original stellt dieses Buch den 1. Band der „Tales of Rowan Hood“-Reihe dar, deren weitere Bände es anscheinend nie ins Deutsche geschafft haben. Über die Gründe kann ich nur spekulieren. Allerdings denke ich, dass dieses Buch (wie auch die weiteren der Reihe) durchaus geeignet gewesen wäre, ausreichend Leser zu finden.

Fazit:
Dieses mittelalterliche Jugendabenteuer mit Fantasy-Elementen hätte durchaus mehr Bekanntheit verdient.

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Klavierstunde

Joan Weng
Klavierstunde

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Botengänge

Klappentext:
„Ich bin des Mordes schuldig, und noch heute, nach all den Jahren, stehe ich manchmal starr im Angesicht meiner Sünde, frage mich nur eines: Warum? Wieso? Wie konnte es soweit kommen?“
Eine Kindheit in den 50er Jahren und eine Schuld, die nie verjährt.

Rezension:
Deutschland in den 1950ern. 4 Mädchen besuchen regelmäßig einen privaten Klavierunterrricht – bis Lotte, deren Vater der Besitzer des örtlichen Kaufhauses ist, aufs Gymnasium der Nachbarstadt geschickt wird. Doch das Leben geht auch für die 3 anderen weiter. Ein vergessener Botendienst ändert jedoch alles.
In ihrer im Rahmen der booksnacks-Reihe erschienenen Kurzgeschichte führt Joan Weng ihre Leser in eine schon ziemlich lange zurückliegende Zeit. Auch wenn der Klappentext anderes andeuten könnte, lässt die Autorin ihre in der Ich-Form erzählende Protagonistin niemanden ermorden. Obwohl wirklich ein Todesfall vorkommt, liegt der Schwerpunkt dieser Geschichte vielmehr auf einem Sittenbild der damaligen Zeit.

Fazit:
Fiktive Kindheitserinnerungen an die 1950er Jahre.

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Historische Reisen – rund um den Globus

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Historische Reisen – rund um den Globus

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Quer durch die Welt

Klappentext:
Berühmte Abenteurer, Auswanderer oder einfach „nur“ Reisende nehmen den Hörer mit auf eine Tour in die fernsten Winkel der Welt. Alexander von Humboldt begibt sich 1799 auf eine jahrelange Forschungsreise durch Amerika. Der Dichter Adelbert von Chamisso segelt Anfang des 19. Jahrhunderts mit einer russischen Expedition in die nördliche Beringsee. Die unerschrockene Ida Pfeiffer tritt 1851 schon ihre zweite Weltreise an, die sie u. a. von Kapstadt nach Borneo führt. Für Carl Schurtz begann 1852 mit der Ankunft in New York ein neues Leben als amerikanischer Politiker. Der Orientalist Lawrence von Arabien wiegelt als britischer Agent die Araber gegen die osmanische Herrschaft auf. Joseph Roths Sympathie gehört der jungen Sowjetunion, als er 1926 eine Fahrt auf der Wolga unternimmt. Antoine der Saint-Exupérys Flüge über die nordafrikanische Wüste sind legendär. Annemarie Schwarzenbach entflieht mit ihrem kleinen Ford 1939 ins ebenso raue wie gastfreundliche Afghanistan. Großartige Sprecher erzählen von diesen und weiteren Entdeckungen.

Rezension:
Enthaltene Berichte:
Amelia Earhart – Der Transatlantikflug mit der „Friendship“
Antoine de Saint-Exupéry – Das Flugzeug und der Planet
Alexander von Humboldt – Aus den Amerikanischen Reisetagebüchern
Carl Schurtz – Ankunft und Leben in Amerika
Georg Forster – Begegnungen im Süden Neuseelands
Marie von Bunsen – Kambodscha und Birma
Ida Pfeiffer – Reise nach Kapstadt und Borneo
David Livingston – Die Victoria-Fälle
Joseph Roth – Wolgafahrt
Adelbert von Chamisso – Schiffsreise bis zur Beringsee
Alfons Paquet – Fahrt mit dem sibirischen Express
Annemarie Schwarzenbach – Zwei Frauen allein in Afghanistan
Thomas Edward Lawrence – Die sieben Säulen der Weisheit
In dieser Hörbuch-Anthologie berichten Reisende vergangener Zeiten von ihren Reisen in die unterschiedlichsten Ecken der Welt. Dabei wird ihnen vom Verlag deutlich unterschiedlich viel Raum zur Verfügung gestellt. So reichen die Zeiten für die verschiedenen (meist in Ausschnitten wiedergegebenen) Reiseberichte von 17 Minuten (Antoine de Saint-Exupéry) bis hin zu 456 (!) Minuten (Thomas Edward Lawrence).
Leider geht es dieser Sammlung von Reiseerinnerungen wie vielen Anthologien: Nicht alle der von den jeweiligen Sprechern fast ausnahmslos gut gelesenen Berichte sind gleich interessant und stilistisch gleich gut gelungen. Gerade der mit Abstand längste Beitrag von Lawrence („Lawrence of Arabia“), der die gesamte 2. CD und damit fast 50 % des Gesamtwerks für sich beansprucht, ist einfach nur langweilig. Statt über die bereiste Gegend berichtet der Autor fast ausschließlich über die damalige (britische) Nah-Ost-Politik und die von ihm organisierten kriegerischen Aktionen. Das würde ich nicht annähernd als Reisebericht einstufen. Anders sieht es bei de Saint-Exupéry aus. Seine Reiseerzählungen sind zwar durchaus interessant, aber stilistisch äußerst gewöhnungsbedürftig.
Alle anderen enthaltenen Beiträge schneiden allerdings erheblich besser ab. Egal ob es die allgemein bekannten Reisenden oder (zumindest mir) völlig unbekannte sind, erfährt man viel über ferne Länder und deren Bewohner zu längst vergangenen Zeiten. Speziell die sehr unterschiedlichen Gesichtspunkte der jeweiligen Autoren sind dabei oft interessant. Allerdings handelt es sich – wie bereits erwähnt – fast ausschließlich um Ausschnitte der Originalwerke, weswegen man beim Hören manchmal das Gefühl hat, etwas verpasst zu haben. Trotzdem kann man allen an historischen Reisen Interessierten diese gut vorgetragenen Reiseberichte (mit den genannten beiden Ausnahmen [Lawrence und de Saint-Exupéry], die die Gesamtbewertung leider etwas „drücken“) empfehlen.

Fazit:
Überwiegend sehr interessante, gut vorgetragene historische Reiseberichte, wobei der mit Abstand längste leider negativ aus der Reihe fällt.

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Hexagon

Henning Mützlitz
Hexagon

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Kardinal Richelieus Leute

Klappentext:
Eine dämonische Verschwörung bedroht Frankreich
Frankreich, 1642: Dämonenjünger schüren Angst und Verzweiflung in den Herzen der Menschen. Gegen sie stellen sich die Musketiere des Schwarzen Banners, arkane Kämpfer, die weder Tod noch Teufel fürchten. Allerdings vermögen auch sie nicht den Mord am Gouverneur der Provinz Poitou zu verhindern. Als die magiebegabte Kammerdienerin Cécile die Flucht vor den Mördern ergreift, gewinnt sie in dem Musketier Armand einen unerwarteten Verbündeten. Doch schon bald müssen sie sich entsetzlichen Feinden und ihren persönlichen Abgründen stellen.
Währenddessen kommt der Befehlshaber des Schwarzen Banners, César de Rochefort, auf Geheiß Kardinal Richelieus Verrätern an Krone und Dreifaltigkeit auf die Spur. Dabei stößt er auf eine Verschwörung, die sich von den höchsten Kreisen des Königreichs bis in die Domänen der Hölle erstreckt.
Fern von Paris obliegt es allein Cécile, Armand, Rochefort und ihren Verbündeten, den dunklen Pakt der Dämonendiener zu zerschlagen und Frankreichs Sturz in die Finsternis abzuwenden.

Rezension:
Die ‚Wachen‘ des Kardinals Richelieu unter dem Kommando de Rocheforts haben im Frankreich des 17. Jahrhunderts eine besondere Aufgabe: Sie bekämpfen übersinnliche Bedrohungen des Königreiches. Als ihr Herr, des Gouverneurs der Provinz Poitou, ermordet wird, gelingt der Bediensteten Cécile als einziger Überlebenden die Flucht. Auf dieser stolpert sie unerwartet über Armand, der zu Richelieus Kämpfern gehört. Dieser erkennt Céciles magische Begabung und nimmt sie unter seine Fittiche. Alleine hat Armand jedoch keine Chance gegen die mächtige Bedrohung. Deshalb macht er sich mit seinem Schützling auf den Weg, den Erzbischof von Poitiers zu warnen und um Hilfe zu bitten.
In Henning Mützlitzʼ historischem Fantasy-Abenteuer sind Richelieu und seine Leute – anders als es der Musketier-Fan gewohnt ist – ausnahmsweise die Guten. Vielleicht wusste Alexandre Dumas einfach nicht, welche wichtige Aufgabe seine Antagonisten zu erfüllen hatten. Hier dürfen diese jedenfalls ihre positiven Seiten zeigen. Der Autor bedient sich dabei zahlreicher aus „Die drei Musketiere“ und dessen zahllosen Verfilmungen bekannter Charaktere, verleiht vielen von denen aber einen gänzlich andern Charakter. Trotzdem kommt dem Leser die grundsätzliche Atmosphäre bekannt vor. Die Gegner der Protagonisten sich hier Dämonen und mit ihnen verbündete Menschen.
Dem Autor gelingt es mit diesem Setting, eine spannende und Action-haltige Handlung aufzubauen, die für den Leser (genau wie die Protagonisten) manche Überraschung birgt. Dabei ist der Stil gut lesbar und kann größtenteils fesseln. Eine Ausnahme stellen hier lediglich einige, sich über jeweils eine ganze Anzahl an Seiten erstreckende Dialoge und Gedankengänge von einzelnen Protagonisten dar, die zwar wichtige Hintergrundinformationen zum Geschehen liefern, beim Lesen aber doch ermüdend wirken. Sobald die Handlung jedoch zum eigentlichen Geschehen zurückkehrt, ist die ‚Störung‘ schnell wieder (fast) vergessen. Ausdrücklich positiv sei hervorgehoben, dass es zu keiner Liebesbeziehung zwischen Armand und Cécile kommt. Stattdessen entwickelt letztere sich zu einer ernstzunehmenden Mitkämpferin.

Fazit:
Dieses rasante historische Fantasy-Abenteuer ist in die Welt von Alexandre Dumasʼ Musketieren eingebettet.

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Ein Enola-Holmes-Krimi – 1 – Der Fall des verschwundenen Lords

Nancy Springer
Ein Enola-Holmes-Krimi – 1 – Der Fall des verschwundenen Lords

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Die junge Witwe

Klappentext:
Anders als ihre berühmten älteren Brüder Sherlock und Mycroft führt Enola Holmes ein freies aber abgeschiedenes Leben auf dem Land – bis eines Tages ihre Mutter verschwindet und ihr neben versteckten Banknoten auch einige verschlüsselte Hinweise hinterlässt. Heimlich macht sich Enola auf den Weg ins düstere viktorianische London, um ihre Mutter zu suchen. Doch dort wird sie in die Entführung eines jungen Lords verwickelt und muss in zwielichtigen Gegenden vor mörderischen Gaunern fliehen – immer auf der Hut vor ihren scharfsinnigen Brüdern, die sie zur Erziehung in ein Internat stecken wollen. Wird sie es zwischen all dem Chaos schaffen, die Hinweise zu entschlüsseln und gleichzeitig dem Internat zu entkommen? Der erste Band einer rasant spannenden Buch-Serie über die sympathische kleine Schwester von Meisterdetektiv Sherlock Holmes.

Rezension:
Sherlock Holmes hat einen Bruder, Mycroft. Das ist allgemein bekannt, denn John Watson erwähnte es wiederholt. Dass er auch eine deutlich jüngere Schwester hat, ist dagegen kaum bekannt. Da diese und die gemeinsame Mutter als Schande der Familie gelten, ist die Nichterwähnung nicht allzu verwunderlich. Als die Mutter jedoch plötzlich verschwindet, entschließt sich die 14-jährige Enola, ihren erwachsenen Brüdern zu telegrafieren. Worauf hin beide eiligst auf dem Landsitz der Familie Holmes erscheinen. Beide sind entsetzt. Nicht nur, dass ihre Mutter, die sich skandalöser Weise für das Frauenwahlrecht einsetzt, ihre Söhne jahrelang über den Zustand des Familiensitzes im unklaren ließ, hat sie auch die Erziehung der kleinen Schwester sehr vernachlässigt. Diese verhält sich keinesfalls wie eine junge Dame aus angesehenem Haus und hat nicht mal eine Gouvernante. Das Mädchen besitzt sogar kein einziges Korsett, läuft stattdessen gelegentlich sogar in Hosen herum und benutzt ein Fahrrad! Das muss sich dringend ändern und ist sogar erheblich dringender, als die Mutter aufzufinden. Bevor sie sich jedoch in unbequeme Kleidung stecken und auf ein Internat schicken lässt, ergreift Enola die Flucht. Da sie die Methoden ihres großen Bruders kennt, gelingt es ihr erfolgreich, keine verfolgbaren Spuren zu hinterlassen. Als sie unterwegs von einem entführten Jungen erfährt, schlagen jedoch Enolas Holmes-Gene durch, und sie nimmt eigene Ermittlungen auf.
Neue Sherlock-Holmes-Stories sind seit dem Auslaufen der Urheberrechte am Original keine Seltenheit im Bücherregal. Eine unbekannte Schwester im Teenageralter hat meines Wissens bisher allerdings noch kein Autor ‚enthüllt‘. Die US-amerikanische Autorin Nancy Springer holt dies in ihrer viktorianischen All-Age-Krimireihe nach. Im Original hat dieses Buch schon einige Jahre auf dem Buckel (Erstveröffentlichung 2006), erscheint jedoch erst jetzt in deutscher Übersetzung.
Im Gegensatz zu ihrem Bruder benötigt Enola keinen Biografen. Sie erzählt ihre Abenteuer selbst in der 1. Person. Dabei legt die Autorin neben der Auflösung des nicht wirklich spektakulären Falls viel Wert auf das Frauenbild des ausgehenden 19. Jahrhunderts, in dem selbstständig handelnde Frauen und Mädchen wie Fremdkörper wirken. So liegt auch der Schwerpunkt dieses 1. Bandes auf der Vorstellung der Protagonistin und ihrer Umwelt. Die Auffindung des verschwundenen 12-jährigen Lords (im Original Maquis) ist eher eine Nebenhandlung. Es ist allerdings anzunehmen, dass sich der Schwerpunkt in den späteren Bänden (im Original bisher 6) in Richtung der Kriminalfälle verlagert. Der Autorin gelingt es, die viktorianische Atmosphäre, das typische Sherlock-Holmes-Feeling und die junge Protagonistin erfolgreich unter einen Hut zu bringen und zu einem harmonischen Ganzen zu kombinieren. Auf die weitere Entwicklung der Reihe darf man gespannt sein.

Fazit:
Sherlock Holmesʼ kleine Schwester rockt das viktorianische England in diesem Krimi.

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Die deutsche Ausgabe ist erst ab 20.03.2019 lieferbar!
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