Im Auftrag Ihrer Majestät – Staffel 2 – 1 – Ein königlicher Todesfall

Rhys Bowen
Im Auftrag Ihrer Majestät – Staffel 2 – 1 – Ein königlicher Todesfall

St,rSt,rSt,rSt,rSt,r

Übersetzung: Sarah Schemske

Die Kunst des Vererbens

Klappentext:
Bei Tisch heißt es: Gabel links, Messer rechts und niemals im Rücken des Herzogs – ein neuer Fall für Lady Georgie
Die zweite Staffel der Cosy-Krimi-Reihe von New-York-Times-Bestsellerautorin Rhys Bowen beginnt …
London, 1934. Die Queen hat eine neue Aufgabe für Lady Georgie: Jack, der neu entdeckte Erbe des Herzogs von Eynsford, kommt direkt aus dem australischen Outback und muss für die Londoner High Society in Form gebracht werden. Als 35. in der Thronfolge ist Georgie selbst nicht die vornehmste, doch dass die Gabeln nach links und die Messer nach rechts müssen, wird sie ihm ja noch beibringen können. Damit, dass die Entdeckung des neuen Erben einigen sauer aufstößt, inklusive dem Herzog selbst, hat Georgie nicht gerechnet. Als Jacks Messer auch noch nicht rechts vom Teller sondern im Rücken des Herzogs landet, ist das Chaos perfekt und der Schuldige scheint klar. Aber selbst wenn Jack aus der Wildnis stammt, würde Georgie die Kronjuwelen verwetten, dass nicht er es war, der den Herzog getötet hat …

Rezension:
Als ihre Mutter sich entschließt, Großbritannien wiedermal zu verlassen, weiß Georgie schon wieder nicht, wo sie unterkommen soll. Da kommt es ihr gerade recht, dass die Queen ihre Dienste gebrauchen könnte. Die Mutter des Duke of Eynsford hat endlich einen Erben gefunden, da ihr ältester Sohn, der derzeitige Duke, wenig Willen zeigt, einen Nachkommen zu zeugen. Dumm nur, dass der Sohn ihres verstorbenen 2. Sohns im australischen Nirgendwo lebt und keine Ahnung von höfischen Sitten hat. Aber Lady Georgina wird bestimmt in der Lage sein, den jungen Mann ‚auszubilden‘. Kaum dass Georgie dort angekommen ist, steckt dem aktuellen Duke jedoch ein Messer im Rücken.
Während die Hörbuchveröffentlichung der Cosy-Crime-Reihe „Im Auftrag Ihrer Majestät“ von Rhys Bowen erst beim 2. Band der 1. Staffel (6 Bände) angelangt ist, liegt als eBook bereits Band 1 der 2. Staffel vor, beides natürlich auf die deutschsprachige Übersetzung bezogen. Die Protagonistin, eine verarmte Urenkelin von Queen Victoria, funktioniert mit ihrer Ungeschicklichkeit, aber auch ihrem kriminalistischen Talent immer noch hervorragend. Wo findet der Leser schließlich sonst eine begabte Hobbydetektivin, die ganz nebenbei beim Tee mit der Queen Beinahekatastrophen mit chinesischen Vasen und simpler Sahne verursacht?
Auch das Ambiente des britischen Adels in den 1930er Jahren wirkt absolut stimmig. Einen schon ‚berühmten‘ Fehler macht die Autorin allerdings, den aber schon zahlreiche Autoren und Filmemacher vor ihr begingen: Der Tatort ist ein Schloss in der Grafschaft Kent, die Anwesenden diskutieren aber ständig, ob sie nicht lieber Scotland Yard statt der örtlichen Polizei einschalten sollten. Scotland Yard ist aber nichts anderes als das Hauptquartier der London Metropolitan Police und hat außerhalb Londons weder Zuständigkeiten noch irgendwelche Kompetenzen.
Der Stil der Autorin, die ihre Protagonistin als Ich-Erzählerin auftreten und ihr sowohl den Kriminalfall als auch ihre ‚Unfälle‘ selbst berichten lässt, kann überzeugen. Da kann man nur hoffen, dass uns Lady Georgina noch einige Bände (oder sogar Staffeln) erhalten bleibt.

Fazit:
Die perfekte Mischung aus Crime und Humor kann auch im bereits 7. Fall weiterhin überzeugen.

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Dieser Reprint eines Bildbandes aus dem Jahr 1918 zeigt Impressionen eines Bayerns, das es so an vielen Stellen nicht mehr gibt.
Nähere Infos zum Buch findet ihr hier: https://rezicenter.blog/2020/01/28/bilder-aus-altbayern-reprint-eines-bildbands-von-1918/

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Im Auftrag Ihrer Majestät – Staffel 1 – 1 – Die königliche Spionin (Hörbuch)

Rhys Bowen
Im Auftrag Ihrer Majestät – Staffel 1 – 1 – Die königliche Spionin (Hörbuch)

Übersetzung: Sarah Schemske
Sprecherin: Arlett Drexler

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Eine königliche Putze

Klappentext:
Mit königlichem Blut spioniert es sich gut – Lady Georgie ermittelt
Der Auftakt der neuen Cosy-Crime-Reihe von Bestsellerautorin Rhys Bowen
London, 1932: Lady Victoria Georgiana Charlotte Eugenie, Nummer 34 in der britischen Thronfolge, ist mehr als pleite. Sie hat Schottland, ihren habgierigen Bruder und ihren fischgesichtigen Verlobten zwar hinter sich gelassen, doch ohne Geld lebt es sich auch in London nicht so einfach. Deswegen überlegt sie nicht lange, als sie ein unglaubliches Angebot bekommt: Im Auftrag Ihrer königlichen Majestät soll sie die royale Gesellschaft am britischen Königshof ausspionieren. Als sie dann auch noch einen toten Franzosen in ihrer Badewanne findet, hat Lady Georgie endlich die Gelegenheit, ihren lächerlich langen Familiennamen wieder reinzuwaschen …

Rezension:
1932. Lady Georgiana ist adlig, Urenkelin von Queen Victoria – und pleite. Nachdem ihr Bruder, ein Duke, ihr auf ‚Anraten‘ seiner Frau den Unterhalt gestrichen hat, versucht sie, sich in London durchzuschlagen. Erstmals in ihrem ganzen Leben ohne Personal. Doch wie soll sie Geld verdienen? So etwas wurde ihr auf dem edlen Internat in der Schweiz nie beigebracht. Gleichzeitig muss sie auch noch versuchen, ihrer von der Queen persönlich ins Auge gefassten Verlobung mit einem rumänischen Prinzen zu entgehen. Aber es kommt noch schlimmer: Eines Tages liegt in ihrer Badewanne ein Toter, und Georgies Bruder ist plötzlich der Hauptverdächtige.
Ein Cosy-Krimi in Kreisen des britischen Adels der 1930er Jahre – und dazu noch eine kräftige Prise Humor; damit hat Rhys Bowen ins Schwarze getroffen. Zumindest bei mir. Die Unfähigkeit der Protagonistin, einfachste Alltagstätigkeiten selbst zu verrichten, sorgt für diverse lustige Einlagen. Aber woher soll die Nummer 34 in der Thronfolge auch wissen, wie man einen Kamin anzündet? Seit ihrer Geburt gab es dafür ja Lakaien. Dieser Reihenauftakt nimmt sich viel Zeit, dem Leser die unerfahrene junge Lady (23 Jahre alt) erst einmal vorzustellen. Die Leiche taucht erst relativ spät auf, sodass das Krimi-Element zumindest in diesem 1. Band nicht unbedingt die Hauptrolle spielt. In den Fortsetzungen dürfte das wahrscheinlich anders aussehen.
Wie bereits erwähnt, kann der Stil der Autorin, der Cosy-Crime mit Humor paart, überzeugen. Dabei lässt sie die Protagonistin als Ich-Erzählerin agieren. Erheblich zum rundum gelungenen Eindruck dieses Hörbuches trägt aber auch der überzeugende Vortrag der Sprecherin Arlett Drexler bei.
Nach diesem sehr guten Start darf man darauf hoffen, dass die weiteren Bände dieses hohe Niveau halten können.

Fazit:
So lustig ist mir bisher kein Cosy-Krimi begegnet. Victoria Georgiana Charlotte Eugenie hätte Königin werden sollen!

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Nighthunter – Sammelband 2

Anton Serkalow
Nighthunter – Sammelband 2

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

Tomahawks ohne Friedenspfeife

Klappentext:
Es war einmal im Wilden Westen …
Hier draußen gibt es nicht nur Indianer und Cowboys. Ghule, Zombies, Wendigos, Hexer und andere Diener des Bösen schwärmen über die Grenzlande aus, und es mehren sich die Anzeichen für die bevorstehende Apokalypse. Nur der adlige Vampir Louis Royaume und sein indianischer Gefährte, der Gestaltwandler Geistwolf, stellen sich gegen das drohende Unheil.
Die »Nighthunter«. Selbst zwischen der Tag- und der Nachtwelt wandelnd, sind sie die letzte Hoffnung der Menschheit.
»Nighthunter« – die Weird-West Serie. »Supernatural im (alternativen) Wilden Westen.«
»Lesenswerter gelungener Genre-Mix mit Horror-, Thriller-, Western- und Mystery-Elementen«Garantiert ohne »Romance«! Jeder Teil ist in sich abgeschlossen und endet ohne Cliffhanger. Quereinsteigen ist also möglich. Da die Geschichten aber aufeinander aufbauen, macht es mehr Spaß, sie in der erschienenen Reihenfolge zu lesen.
Der vorliegende Sammelband enthält die ersten Ebooks:
Band 4: »Die Posaunen von Jericho«
Band 5: »Das Geheimnis von Bright Hope«
Band 6: »Geisterreiter der Prärie«

Rezension:
Die Nighthunter sind weiterhin übersinnlichen Wesen auf der Spur, die die mehr oder weniger friedlichen Bewohner des Wilden Westens bedrohen. Überraschend stellen der Vampir Royaume und sein Erzfeind, der Pinkerton-Agent Whittmore, fest, dass ihre Ziele manchmal durchaus vereinbar sein könnten.
Mit diesem Taschenbuch liegen nun auch die Bände 4 („Die Posaunen von Jericho“), 5 („Das Geheimnis von Bright Hope“) und 6 („Geisterreiter der Prärie“) von Anton Serkalows Nighthunter“-Reihe in gedruckter Form vor. Nachdem Band 4 einen Rückblick in die Vergangenheit bietet und sowohl die Freundschaft zwischen den beiden Nighthuntern als auch Louisʼ Feindschaft mit dem Pinkerton-Agenten beleuchtet, kehrt Band 5 wieder in die Hauptzeitlinie der Reihe zurück. Hier bietet sich den Beteiligten Gelegenheit, genau diese Feindschaft zu relativieren. Band 6 sticht dann aus der bisherigen Reihe hervor, indem einerseits die Indianerkriege thematisiert werden, andererseits erstmals ein lebender Gegner aus Fleisch und Blut zu bekämpfen ist. Auch über die Vergangenheit der Nighthunter erfährt der Leser langsam mehr. Band 5 sticht dabei als bisher überzeugendster Einzelband heraus.
Stilistisch gilt natürlich weiterhin das zu Sammelband 1 und den Einzelbänden gesagte. Der Autor orientiert sich an der für klassische Western-Heftromane typischen Struktur. Dabei wechselt der Fokus stets zwischen verschiedenen Schauplätzen und Charakteren hin und her.

Fazit:
Horror, Urban Fantasy und Mystery im Wilden Weste(r)n bilden auch weiterhin das Grundgerüst dieser Reihe.

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Wir und die Russen

Egon Krenz
Wir und die Russen

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Die Guten und die Bösen

Klappentext:
Als Russland noch Sowjetunion hieß: Egon Krenz über das schwierige Verhältnis zweier Staaten
Lange bevor Gorbatschow von den Zuspätkommenden sprach, die das Leben strafen würde, zeigten sich Risse zwischen sowjetischer und DDR-Führung. Was lief angesichts der 89er Ereignisse hinter den Kulissen zwischen Berlin, Bonn und Moskau? Die DDR war zwar ein souveräner Staat, hier standen aber eine halbe Million Sowjetsoldaten. Sie griffen nicht ein. Warum? Die DDR-Führung hatte sie gebeten: Bleibt in den Kasernen! Erstmals berichtet das damalige DDR-Staatsoberhaupt, Egon Krenz, über die Absprachen mit Moskau. Zum 30. Jahrestag des Ereignisses rekonstruiert Egon Krenz in dem Sachbuch »Wir und die Russen« die vielfältigen Vorgänge, die damals zwischen den politischen Akteuren abliefen, korrigiert Legenden und belegt mit Fakten, wie es dazu kam, dass aus dem Kalten Krieg am Ende nicht noch ein heißer Krieg wurde. Der Mauerfall, der nunmehr 30 Jahre zurückliegt, leitete das Ende des Ostblocks ein. Aber die Grenzöffnung, die Egon Krenz mit verantwortete, hatte eine lange Vorgeschichte. Zu der gehört das spannungsreiche Verhältnis zwischen Erich Honecker und Michail Gorbatschow. Krenz, Zeuge von Begegnungen und Gesprächen dieser beiden Politiker, des Deutschen und des Russen, berichtet exklusiv von Vorgängen und Ereignissen, die noch nie publiziert wurden und von denen es nur seine persönlichen Aufzeichnungen gibt.

Rezension:
Egon Krenz packt aus, was damals hinter den Kulissen lief. Das macht natürlich neugierig, weswegen ich dieses Buch auch lesen wollte. Sehr schnell kam allerdings eine Ernüchterung. Schon im Vorwort („Zu diesem Buch und zum Titel“) stellt Krenz klar, dass er für beinahe alles, was zwischen 1945 und 1990 zwischen Ost und West schiefgelaufen ist, nach wie vor den Westen für schuldig hält. Und er bezeichnet Gorbatschow als Verräter. Beides senkte meine Erwartungen an das Buch erheblich. Gerade Egon Krenz, der zu Wendezeiten ja als aufgeschlossener gegenüber der Perestroika als Honecker galt, hat seine Ansichten in den letzten 30 Jahren wohl nicht sehr überdacht.
Wenn dann im Hauptteil des Buches Diskussionen und Absprachen zwischen Berlin und Moskau seit dem Ende der Periode Breshnew geschildert werden, wird es aber doch interessant. In manchen Punkten scheint Krenz sogar mehr ein ‚Betonkopf‘ als Honecker gewesen zu sein. Das er das offen schreibt (natürlich ohne diesen Begriff zu verwenden), beweist allerdings zumindest, dass er kein Wendehals ist. Beispielsweise war er noch vor der Ära Gorbatschow Moskau-höriger als Honecker.
Manches wirkt aus heutiger Sicht sogar kurios, beispielsweise wenn man liest, dass die DDR 1984 dagegen war, die Olympischen Spiele in Los Angeles zu boykottieren und für die Teilnahme am Boykott von Moskau mit Erdöllieferungen ‚bezahlt‘ wurde.
Auch vieles andere ist höchst interessant. Um so näher die berichteten Ereignisse jedoch dem Herbst 1989 kommen, um so deutlicher wird, dass Krenzʼ Ansichten doch zumindest als einseitig anzusehen sind. Wenn er beispielsweise betont, dass der friedliche Verlauf der Umwälzungen nicht zuletzt Erich Mielke und der Stasi zu verdanken ist, kommen einem beim Lesen doch starke Zweifel an der Objektivität des Gelesenen. Trotz allem gewinnt man überraschende Einblicke in das, was in der 1980er Jahren hinter den Kulissen der Macht in Berlin und teilweise auch in Bonn ablief.

Fazit:
Hochinteressante, wenn auch nicht gerade objektive Einblicke hinter die Kulissen des DDR-Staats- und Parteiapparates.

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Mit dem Esel auf die Wartburg

Ulrike Frank
Mit dem Esel auf die Wartburg – Geschichten und Anekdoten aus dem alten Eisenach

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Der Weihnachtsmann auf dem Laufsteg

Klappentext:
Begleiten Sie Ulrike Frank auf einer Reise durch das Eisenach des 20. Jahrhunderts. Amüsieren Sie sich über die vielen kleinen Geschichten, in denen die Autorin Eisenach und seine Menschen aufs liebevollste beschreibt. Den legendären Eselsritt auf die Wartburg kennen Sie alle, ganz gleich ob Einheimischer oder Besucher. Viele von Ihnen erinnern sich aber auch an die schönen Stunden im Café Tigges, die flotte Tanzkappelle* Fettköter, den beliebten Moderator Hans-Joachim Hoffmann oder die aufregenden Boxwettkämpfe im Schmelzerhof.
* Originalschreibweise auf dem Rückcover

Rezension:
Es dürfte natürlich kaum einen Eisenacher geben, der als Kind keinen Eselsritt zur Wartburg unternommen hat. Auch wenn dieser traditionelle Ritt der Aufmacher dieses Büchleins aus der Feder der Stadtführerin Ulrike Frank ist, ist weder dieser noch die berühmte Burg selbst das Hauptthema dieses Buches. Vielmehr geht es darinnen um Anekdoten aus dem alten Eisenach, überwiegend aus dem 20. Jahrhundert. Längst nicht mehr bestehende Firmen, Gaststätten und Bands stehen dabei im Mittelpunkt. Von vielen hatte auch ich als echter Eisenacher Eingeborener noch nie gehört.
Viele der Geschichten ermöglichen einen Einblick in eine Zeit, die man selbst nicht mehr (bewusst) erlebt hat. An manchen Stellen wären ein paar mehr Hintergrundinformationen jedoch hilfreich. Wenn es im Artikel zur „Damenkleiderfabrik Alfred Müller“ beispielsweise über „Großmutter Mathilde (geb. 1880)“ heißt „Ungewöhnlich für die damalige Zeit und ihren gesellschaftlichen Stand, ließ sie es sich nicht nehmen, zweimal pro Woche als Weißbüglerin zu arbeiten“, kann man diese Information kaum einschätzen, da ihr „gesellschaftlicher Stand“ mit keiner Silbe erwähnt wird. Für die Autorin war diese Information wahrscheinlich so selbstverständlich, dass sie ganz vergessen hat, dass es für ihre Leser nicht so ist.

Fazit:
Diese Erinnerungen ans alte Eisenach machen vergangene Zeiten lebendig und erwecken ein Gefühl für diese.

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Der Blackthorn-Code – 1 – Das Vermächtnis des Alchemisten

Kevin Sands
Der Blackthorn-Code – 1 – Das Vermächtnis des Alchemisten

Übersetzung: Alexandra Ernst

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

Der Beschützer Seiner Majestät

Klappentext:
»Verrate es niemandem«
Bis zu dieser rätselhaften Warnung war Christopher Rowe eigentlich zufrieden mit seinem Leben als Lehrling des Apothekermeisters und Alchemisten Benedict Blackthorn. Er hatte ein Dach über dem Kopf, sein Meister lehrte ihn nicht nur, wie man Mittel gegen Warzen herstellt, sondern auch wie man verschlüsselte Botschaften knackt und Rätsel löst. Doch das alles ändert sich, als eine Serie mysteriöser Morde London heimsucht. Fast immer sind es Alchemisten, die getötet werden. Christopher spürt, dass sein Meister in Gefahr ist. Ihm bleibt nur wenig Zeit, die Mörder zu enttarnen und hinter ein Geheimnis zu kommen, das so mächtig ist, dass es die Welt zerstören kann …

Rezension:
Für einen Waisenjungen wie Christopher war es ein außergewöhnliches Glück, als Lehrjunge bei einem Apotheker anfangen zu können. Das ist jetzt schon 3 Jahre her und Christopher mittlerweile 14 Jahre alt. Meister Blackthorn ist ein guter Chef, der Christopher in diesen Jahren nie geschlagen hat. Das ist ungewöhnlich, denn wir schreiben das Jahr 1665 – und Christopher ist gelegentlichem Unsinn nicht gerade abgeneigt. Doch jetzt breitet sich Unruhe unter den Apothekern Londons aus. Mehrere von ihnen wurden ermordet. Langsam droht es auch in Blackthorns Apotheke, ungemütlich zu werden.
Kevin Sands führt die Leser seines Jugend-Abenteuers rund 350 Jahre in die Vergangenheit. Neben dem Adel sind es die mächtigen Gilden, die Macht und Einfluss in London ausüben. Einem Lehrjungen steht es zu dieser Zeit keinesfalls zu, einem Meister zu widersprechen. Einen Meister öffentlich eines Verbrechens zu beschuldigen, bringt dem Protagonisten also alles andere als Ruhm ein. So wird der Leser mit einer Kultur bekannt gemacht, die sich erheblich von der heutigen unterscheidet. Indem der Autor seinen Protagonisten in den Kampf der noch relativ neuen anglikanischen Kirche gegen die Anhänger der alten, Rom gegenüber treuen hineinstößt, kann der Leser auch einiges zur britischen Geschichte erfahren. Dass auch Intrigen eine Rolle spielen und nicht bei allen Mitwirkenden von Anfang an klar ist, auf welcher Seite sie stehen, ist bei dieser Art historischen Abenteuers schon fast selbstverständlich.
Der Autor lässt seinen jungen Protagonisten die Vorkommnisse selbst erzählen, vermeidet es dabei aber, eine bewusst jugendliche Sprache zu benutzen. Allerdings könnte das Geschehen stellenweise etwas mitreißender ausfallen.
Bisher liegen in der Reihe im Original 4, in deutscher Übersetzung 3 Bände vor. Für Nachschub für Christophers Fans ist also gesorgt.

Fazit:
Ein gut lesbares historisches Jugend-Abenteuer im London der 17. Jahrhunderts.

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Das Museum der Welt

Christopher Kloeble
Das Museum der Welt

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Spione

Klappentext:
Ein spannender Abenteuerroman über jene Zeit, in der die Welt neu geordnet wurde.
Bartholomäus ist ein Waisenjunge aus Bombay, er ist mindestens zwölf Jahre alt und spricht fast ebenso viele Sprachen. Als Übersetzer für die deutschen Brüder Schlagintweit, die 1854 mit Unterstützung Alexander von Humboldts zur größten Forschungsexpedition ihrer Zeit aufbrechen, durchquert er Indien und den Himalaya. Bartholomäus verfolgt jedoch einen ganz eigenen Plan: Er selbst möchte das erste Museum seines großen und widersprüchlichen Landes gründen. Dafür riskiert er alles, was ihm etwas bedeutet, sogar sein Leben.

Rezension:
Bartholomäus wuchs im Waisenhaus auf, wo der intelligente Junge vom deutschen Vater Fuchs gefördert wurde. Er ist mindestens 12, denn er feiert seinen Geburtstag an dem Tag, als er von dem Jesuiten ins Heim gebracht wurde. Unter den anderen Jungs hat er keine Freunde. Außer Deutsch und Englisch beherrscht Bartholomäus noch verschiedene indische Sprachen. Als die Brüder Schlagintweit zu einer Forschungsreise durch ganz Indien aufbrechen, ist er deshalb trotz seines Alters der ideale Übersetzer. Für Bartholomäus beginnt ein großes Abenteuer.
Christopher Kloebles Roman geht unübliche Wege. Sein fiktiver Protagonist wird den realen historischen Personen, den Brüdern Hermann, Adolph und Robert Schlagintweit, zur Seite gestellt, um sie auf ihrer ebenfalls realen Forschungsreise durch Indien zu begleiten. Das Buch selbst ist als eine Art Tagebuch des Jungen abgefasst, in dem er seine Erlebnisse, aber auch seine Gedanken zu Indern und Europäern niederschreibt. Damit wird dem Leser ein Einblick in die indische Kultur der damaligen Zeit genau wie in die Einstellung der Kolonialmacht zu den Menschen des eroberten Landes geboten. Dieser Stil umfasst allerdings auch, dass relativ viele Begriffe aus indischen Sprachen in den Text einfließen, die nur teilweise im Textzusammenhang übersetzt werden. Ein Glossar, in dem man unbekannte Begriffe nachschlagen könnte, fehlt allerdings bedauerlicherweise.
Die Geschichte bietet ihren Lesern ein interessantes historisches Abenteuer, auch wenn man die Entscheidungen des Protagonisten (speziell im letzten Teil des Buches) teilweise nur schwer nachverfolgen kann. Auch gibt es im Lauf des Abenteuers ein paar Punkte, die logisch kaum nachvollziehbar sind.
Die Anlage des Romans als Aufzeichnungen des Protagonisten bedingen natürlich, dass der Autor diesen in der 1. Person berichten lässt. Der Schreibstil ist dabei gut lesbar, wobei allerdings der gänzliche Verzicht aus Anführungszeichen auffällt, an den man sich erst einige Seiten lang gewöhnen muss.

Fazit:
Ein inhaltlich interessantes historisches Abenteuer, bei dem vor allem das fehlende Glossar und der Verzicht auf Anführungszeichen auffallen.

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Die Steampunk-Saga – 1 – Tinker-Kate und die geheime Bruderschaft

Steve Hogan
Die Steampunk-Saga – 1 – Tinker-Kate und die geheime Bruderschaft

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Dampfkutter über London

Klappentext:
Man schreibt das Jahr 1851. Flugmaschinen durchkreuzen den Himmel über London, rußiger Qualm hängt in der Luft, die Technik triumphiert, und bald wird Queen Victoria die Weltausstellung eröffnen. Hier ist Kate Fenton, die rotgelockte Pilotin eines Dampfkutters, zu Hause. Mutig und freiheitsliebend fliegt Tinker-Kate über die Dächer. Sie glaubt an Eisen, Stahl und Feuer. Und bestimmt nicht an den Vampir, von dem es heißt, er hätte neun Morde auf dem Gewissen! Bis sie eine bleiche Leiche entdeckt – und einen attraktiven Gentleman an Bord nimmt, der Blutflecken an der Kleidung hat …

Rezension:
Kate Fenton, genannt Tinker-Kate, verdient ihr Geld mehr schlecht als recht mit einem von ihrem Vater geerbten Dampfkutter. Diese dampfgetriebenen Fluggeräte dienen als moderner Taxi-Dienst, was sie bei den Droschkenkutschern nicht gerade beliebt macht. Aber Fortschritt muss schließlich sein. Wir schreiben doch schon das Jahr 1851! Gar zu gerne würde Kate ihre klammen Finanzen mit der hohen Belohnung aufbessern, die auf die Ergreifung eines Mörders ausgesetzt ist, der schon eine Reihe blutleerer Leichen hinterlassen hat. Doch plötzlich stolpert sie selbst über eine solche. Kurz darauf lässt sich ein Passagier mit blutigen Ärmeln von ihr fliegen.
Zu erwähnen, dass es sich bei Steve Hogans Reihe um das Genre Steampunk handelt, ist bei ihrem Titel eigentlich überflüssig. Wie meist im Steampunk stehen auch hier dampfgetriebene Fortbewegungsmittel im Fokus. Typisch für dieses Genre ist auch die Verortung im viktorianischen England. Im Gegensatz zu vielen anderen viktorianischen Steampunk-Geschichten, die oft gegen Ende des 19. Jahrhunderts angesiedelt sind, lebt die Protagonistin hier allerdings bereits zur Mitte dieses Jahrhunderts. Auch nicht unbedingt als typisch im Steampunk-Genre ist die Vermengung mit Fantasy-Elementen zu bezeichnen, welche in diesem Fall in Form von Vampiren daherkommen. Zusätzlich rieselt mit den Morden auch noch eine Priese Krimi ins Geschehen. Und wie soll selbst die taffste Dampfkutter-Pilotin ruhig bleiben, wenn ihr Passagier und Hauptverdächtiger ein so attraktiver Gentleman ist?
Es ist also alles vorhanden, was sich ein Steampunk-Fan wünschen kann. Auch die Umsetzung des Autors kann durchaus überzeugen. Dass man noch nicht allzuviel von den Hintergründen der Protagonistin erfährt, liegt zweifellos darin begründet, dass es sich nur um den 1. Band (von etwa Heftromanumfang) einer Fortsetzungsgeschichte handelt. Es ist also anzunehmen, dass hier weitere Informationen folgen. Die Geschichte könnte interessant werden.
Der Autor erzählt „Die Steampunk-Saga“ aus Beobachterperspektive, wobei der Fokus – von kurzen Ausnahmen abgesehen – stets auf der Protagonistin ruht.

Fazit:
Dieser interessante Start in ein Steampunk-Abenteuer mit Fantasy- und Krimi-Elementen verspricht interessante Entwicklungen.

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Nighthunter – 6 – Geisterreiter der Prärie

Anton Serkalow
Nighthunter – 6 – Geisterreiter der Prärie

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Familienbande

Klappentext:
Die gemeinsame Reise der beiden ehemaligen Feinde, dem Vampir Louis Royaume und dem Pinkerton Agenten Horace Whittmore, nach Chicago, um den Mondstein zu holen, wird jäh unterbrochen.
Die US-Armee wendet sich hilfesuchend an die »Experten für bestimmte Dinge«, um einen indianischen Hexer zu jagen. Der hat etliche junge Krieger um sich geschart, mit denen er den Missouri überquert, nach Osten zieht und eine Spur des Grauens hinterlässt, was einen neuen Indianerkrieg heraufbeschwören könnte.
Doch den Mächten, die der Hexer beherrscht, kann selbst Louis kaum etwas entgegensetzen, zumal sie ihn weit zurück in seine eigene Vergangenheit führen.
Wird er diesen Kampf überstehen, zumal er seit langer Zeit zum ersten Mal auf die Unterstützung seines abwesenden Freundes, des Magiers Geistwolf, verzichten muss?

Rezension:
Louis Royaume ist mit seine ehemaligen Feind, dem Pinkerton-Agenten Whittmore nach Chicago unterwegs. Als ein indianischer Zauberer jedoch einen privaten Feldzug gegen die Weißen ausruft, braucht die U.S. Army fachkundige Hilfe. Doch nicht alle heißen die beiden Zivilisten willkommen.
Im mittlerweile schon 6. Band seiner Horror-Fantasy-Western-Reihe „Nighthunter“ legt Anton Serkalow den Fokus ganz auf den französischstämmigen Vampir Louis Royaume. Rückblicke geben dem Leser Einblick in dessen Vergangenheit und Vampirwerdung. Auf Geistwolf, den anderen Hauptprotagonisten der Reihe, muss man diesmal allerdings gänzlich verzichten. Auch sonst gibt es einige Unterschiede zu den bisherigen Bänden. Wurde darin stets eine andere übersinnliche Bedrohung thematisiert, die erst durch das Eingreifen der beiden Protagonisten bewältigt werden konnte, ist es diesmal ein magisch befähigter, allerdings lebendiger Mensch, der den Antagonisten abgibt. Im Gegensatz zu Louisʼ interessanter Entstehungsgeschichte kann der Part um den abtrünnigen indianischen Hexer leider nicht ganz so überzeugen. Nach meinem Geschmack werden hier die Clichés der Indianerkriege etwas zu sehr strapaziert. Ob die Einbeziehung der historischen Gestalt Sitting Bull wirklich nötig beziehungsweise sinnvoll ist, ist wohl Geschmackssache. Was ich dagegen als sehr gelungen empfinde, ist, dass das erste und das letzte Kapitel sich sehr stark ähneln, die praktisch gleiche Konstellation nur unter geänderten Umständen wiederholt wird.
Trotz der genannten Einschränkung bleibt die Welt des magischen Wilden Westens weiterhin reizvoll, sodass man auf die weiteren Abenteuer, die Royaume und Geistwolf dann hoffentlich wieder gemeinsam bestehen müssen, gespannt sein darf.

Fazit:
Der interessante Genre-Mix aus Fantasy, Western und etwas Grusel funktioniert weiterhin gut.

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Bilder aus Altbayern

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Kelch der Toten – 1

Ivory MacIntyre
Kelch der Toten – 1

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Alleine unter Cú Sìth

Klappentext:
1904. Riesige schwarze Hundebestien mit glühenden Augen versetzen die Bevölkerung des englischen Städtchens Fenhole in Angst und Schrecken. Hat sich im Steinkreis nördlich der Stadt ein Tor zu einer anderen Welt geöffnet?
Als dann Bürger der Stadt von einer mysteriösen Seuche wie mumifiziert zurück gelassen werden, verlangen die Menschen Antworten und Hilfe.
Während Cole und Diana nach einer rationalen Erklärung suchen, hofft Nell den Mörder ihrer Eltern zu finden, denn er scheint mit diesen Hunden in Verbindung zu stehen.
Kann der mysteriöse Hexenjäger Reece ihnen die erhofften Antworten geben?
Doch bald erkennen alle, dass dort im Steinkreis etwas geschieht, was die bekannte Welt für immer verändern wird.

Rezension:
Nells Eltern wurden ermordet, als sie noch ein kleines Mädchen war. Doch obwohl sie mittlerweile längst erwachsen ist, glaubt ihr niemand, wenn sie die nichtmenschliche Kreatur beschreibt, die sie damals beobachtet hat. Durch Zufall trifft sie auf den Privatermittler Cole und die angehende Gerichtsmedizinerin Diana, die unterwegs nach Fenhole sind, weil dort offenbar plötzlich mumifizierte Leichen gefunden wurden. Gibt es vielleicht sogar einen Zusammenhang mit den mysteriösen riesigen Hunden, die in letzter Zeit im nahegelegenen Moor umgehen sollen? Nell schließt sich an, weil sie hofft, auf die Spur der Kreatur aus ihren Erinnerungen zu kommen.
Auch wenn Ivory MacIntyre seine Leser in diesem (Dark-)Fantasy-Abenteuer ins Jahr 1904 führt und dampfbetriebene Gefährte durchaus eine (kleine) Rolle spielen, kann man diesen Roman nicht in den Bereich des Steampunk einordnen. Das Thema stellen eindeutig Fantasy-Wesen dar. Als solche treten (abgesehen von Hexen) ausschließlich verschiedene Arten von Sidhe, Feenwesen der keltischen Mythologie, in Erscheinung. Bei diesen entfernt sich der Autor allerdings erheblich von der Vorlage der Volkssagen und definiert diese Wesen weitgehend neu. Abgesehen von den Rätseln um die Mumien und die schwarzen Hunde lebt die Geschichte auch vom Gegensatz zwischen den ‚Realisten‘ Diana und Cole, die für die Vorgänge natürliche Ursachen suchen, und Nell sowie dem später dazukommenden Hexenjäger Recce, die von Anfang an von übernatürlichen Hintergründen überzeugt sind. Eine derartige Dualität ist als Stilmittel in derartigen Geschichten natürlich nicht ganz neu.
Die Geschichte zieht den Leser schnell in ihren Bann und lässt ihn miträtseln, wie die zunächst undurchschaubar erscheinenden Geschehnisse zusammenhängen. Verständlich wird alles erst zum Ende, wobei selbst da noch Fragen offen bleiben. Wie mir nämlich erst sehr spät bewusst wurde, handelt es sich bei diesem mit über 600 Seiten nicht gerade dünnen Buch nur um den 1. Band einer Trilogie. Falls die folgenden beiden Bände einen ähnlichen Umfang erreichen, dürfte man noch auf manche Überraschung hoffen dürfen. Jedenfalls ist bei manchen Charakteren nach wie vor unklar, auf welcher Seite sie wirklich stehen. Zumindest eine Figur erwies sich schon gegen Ende dieses Bandes als auf der anderen Seite als es zuvor den Anschein hatte stehend.
Der Autor Wechselt häufig zwischen den Perspektiven der 4 Protagonisten hin und her. Kapitel als Unterteilungen fehlen in diesem Buch ganz. Lediglich das jeweils genannte Datum dient als Orientierungshilfe.

Fazit:
Ein rundum überzeugendes Fantasy-Abenteuer, bei dem auch Gewalt und Blut eine nicht gerade unbedeutende Rolle spielen.

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