Ein Fall für Frey und McGray – 5 – Die Totenfrau von Edinburgh (Hörbuch)

Oscar de Muriel
Ein Fall für Frey und McGray – 5 – Die Totenfrau von Edinburgh (Hörbuch)

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Übersetzung: Peter Beyer
Sprecher: Günter Merlau

An des Henkers Strick

Klappentext:

Madame Katerina, Hellseherin und Inspector McGrays enge Ver­traute, hält eine Séance mit sechs Mit­glie­dern von Edin­burghs reichs­ter Familie ab. Am nächs­ten Mor­gen sind alle Teil­neh­mer tot, nur Madame Kate­rina selbst hat über­lebt. Sie be­teu­ert, dass der her­bei­ge­rufene Geist die Opfer aus Rache tötete. McGray glaubt ihr jedes Wort, muss aber eine welt­liche Er­klä­rung fin­den, um sie vor dem Gal­gen zu be­wah­ren. Ver­zwei­felt bittet er Ian Frey um Hilfe, der sich nach der grau­samen Er­mor­dung sei­nes ge­lieb­ten Onkels zu­rück­ge­zogen hat. Doch in die­sem mys­teri­ösen Fall fällt es selbst dem ver­nunft­be­gab­ten Eng­län­der schwer, nicht an Geis­ter zu glau­ben…

Rezension:

McGrays Lieblingswahrsagerin Katerina wird des 6-fachen Mor­des ver­däch­tigt. Bei einer Séance star­ben die anderen Teil­neh­mer, alles Mit­glie­der einer ein­fluss­reichen Fa­milie, wäh­rend sie selbst nur bewusst­los wurde. Sie be­haup­tet, der be­schwo­rene Geist hätte seine Ver­wand­ten um­ge­bracht, doch Inspec­tor McGray ist der ein­zige, der ihr glaubt. Alles spricht gegen Madame Kate­rina. Außer sei­nem schot­tischen Kolle­gen ist Inspec­tor Frey so ziem­lich der ein­zige, der sie für un­schul­dig hält, auch wenn er nicht an den Geist als wah­ren Täter glaubt.

Mit dem 5. Fall ist Oscar de Muriel definitiv einer der bisher bes­ten Bände der his­tori­schen Krimi­reihe „Ein Fall für Frey und McGray“ ge­lungen. Lange kann man als Leser glau­ben, McGray würde dies­mal recht be­hal­ten, und es wäre bei der frag­lichen Séance wirk­lich zu über­natür­lichen Er­schei­nungen ge­kom­men. Doch bleibt sich der Autor treu und präsen­tiert am Ende eine wis­sen­schaft­lich halt­bare Auf­lösung. Wie üblich finden sich im Nach­wort auch Erklä­rungen zum Thema. Aller­dings gibt es 2 Punkte, die das Lese­ver­gnügen zwar nicht be­ein­träch­tigen, mir aber frag­lich er­schei­nen. Zum einen macht eine Teil­neh­merin der Séance wäh­rend die­ser Fotos, die spä­ter zur Auf­klärung bei­tra­gen. Ich habe aller­dings Zwei­fel, ob man bei den da­mali­gen Kameras die Plat­ten wirk­lich so schnell wech­seln konnte, um Auf­nah­men in so rascher Folge, wie es sich aus der Hand­lung ergibt, zu machen. Und auch wenn ich mit dem schot­tisch/bri­tischen Rechts­system dieser Zeit nicht näher ver­traut bin, frage ich mich, ob Ge­richte damals wirk­lich schon Ur­teile fäll­ten, ob­wohl die Ermitt­lungen noch gar nicht ab­ge­schlos­sen waren. Wie dem auch sei, das neue Aben­teuer um die bei­den so un­gleichen Er­mitt­ler kann wie­der über­zeu­gen – und macht erneut Lust auf den nächs­ten Fall.

Zum Stil des Autors und der Qualität der Hörbuch-Umsetzung gibt es nach den bis­heri­gen Bän­den nichts hin­zu­zu­setzen, zumal Neu­ein­steiger ohne­hin ganz am An­fang begin­nen soll­ten.

Fazit:

Der mittlerweile 5. Band um das englisch-schottische Ermittler­gespann präsen­tiert die viel­leicht bis­her über­rasch­endste Auf­lösung.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Die Erlebnisse eines anfangs 11-jährigen Jungens, der bei Pflegeeltern aufwuchs und nur unerwartet an ein Internat kommt. Hier veränder sich sein ganzes Leben, und er muss sich einen neuen Freundeskreis aufbauen. Und dann wartet noch so manche Überraschung auf ihn …
„Lord Breakinghams Geheimnis“ ist ein Internats-, als auch ein Entwicklungsroman. Geeignet für alle Leseratten ab etwa 10 Jahren und natürlich auch für Erwachsene, die gerne an die Kindheit zurückdenken.

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Album von Berlin, Charlottenburg und Potsdam

Reprint eines Bildbands aus den 1910ern
Nähere Infos zum Buch findet ihr hier: https://rezicenter.blog/2020/01/28/bilder-aus-altbayern-reprint-eines-bildbands-von-1918/

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Der Leuchtturm an der Schwelle der Zeit (Hörbuch)

Natasha Pulley
Der Leuchtturm an der Schwelle der Zeit (Hörbuch)

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Übersetzung: Jochen Schwarzer
Sprecher: Jonas Minthe

Auf der Suche nach Madelain

Klappentext:

1898 erwacht Joe Tournier ohne jegliche Erinnerungen am Bahn­hof Gare du Roi in Londres. Die Welt steht Kopf: Eng­land ist Fran­zösisch, und Joe wird in eine psychiat­rische Klinik ein­ge­wiesen. Nur wenig später, als er wie­der in Frei­heit ist, trifft eine rätsel­hafte Post­karte bei ihm ein, die 90 Jahre zu ihm unter­wegs war. Auf der Post­karte ist ein Leucht­turm auf einer Insel mit dem Namen Eilean Mor ab­ge­bil­det, auf der Rück­seite steht ein kur­zer Text: „Liebs­ter Joe, komm nach Hause, wenn du dich erin­nerst. M.“ Was hat es mit dem Leucht­turm auf sich und wie kann ein Mann mitt­leren Alters aus einer neun­zig­jähri­gen Ver­gangen­heit heraus ver­misst wer­den? Und wer ist M.? Joe macht sich schließ­lich auf die nicht un­ge­fähr­liche Reise nach Schott­land, um den Leucht­turm zu suchen und findet statt­dessen einen Weg in die Ver­gangen­heit.

Rezension:

Joe steht mitten auf einem Bahnsteig in London, ohne zu wis­sen, wer er ist oder wie er dort­hin kommt. Und wieso ist hier alles fran­zösisch be­schrif­tet? Erst nach und nach fin­det er heraus, dass ganz Eng­land seit der ver­lorenen Schlacht von Tra­fal­gar fran­zösisch be­setzt ist. Dann muss er auch noch er­fah­ren, dass er ein Leib­eigener ist, aber Erin­ner­ungen an seine Ver­gangen­heit kom­men ein­fach nicht zu­rück. Als er auch noch eine Post­karte erhält, die vor 90 Jah­ren ge­schrie­ben wurde und erst an die­sem Tag zu­ge­stellt wer­den sollte, be­greift er, dass irgend­was nicht stim­men kann. Da­mals konnte doch noch nie­mand von ihm wis­sen. Und der auf der Karte ab­ge­bil­dete Leucht­turm wurde erst vor 2 Jah­ren erbaut …

Dass es bei Natasha Pulleys Buch um Zeitreisen geht, kann man nach dem Klap­pen­text natür­lich schon er­ahnen. Zu mei­ner Schande muss ich aller­dings ge­stehen, dass mit der Name der Autorin nichts mehr sagte. Dabei kenne ich von ihr be­reits das Buch „Der Uhr­macher in der Filigree Street“ – und fand es rela­tiv ent­täuschend. Um es aber bereits vor­weg­zu­neh­men: Die­ses Buch ge­fällt mir deut­lich bes­ser, ob­wohl man auch die­ses wie­der als außer­ge­wöhn­lich be­zie­hungs­weise un­er­war­tet be­zeich­nen muss. Ob­wohl Zeit­reisen eine Rolle spie­len, sind sie näm­lich nicht wirk­lich das Thema, und der titel­gebende Leucht­turm erweist sich mehr oder weni­ger als Rand­er­scheinung. Im Fokus der Ge­schichte steht viel mehr, zu wel­chen Ver­änder­ungen der Ein­fluss durch­ge­führ­ter Zeit­reisen führt. Die Prota­gonis­ten wer­den immer wie­der in unter­schied­lichen Zei­ten be­glei­tet, in denen sich die Ver­hält­nisse grund­legend unter­scheiden.

Der Autorin gelingt es, den Stil der Literatur der Jahrhundert­wende vom 19. zum 20. Jahr­hun­dert über­zeugend zu tref­fen, was durch den Vor­trag des Sprech­ers der Hör­buch-Aus­gabe pas­send um­ge­setzt wird. Was aller­dings ver­besserungs­wür­dig wäre, ist die Ver­mark­tung, die dem poten­ziellen Leser be­ziehungs­weise Hörer deut­licher machen sollte, dass es sich hier nicht um eine klas­sische Zeit­reise-Fan­tasy han­delt.

Fazit:

Im Mittelpunkt dieses Buches stehen eher die durch Zeit­reisen her­vor­ge­rufenen Ver­änder­ungen als die Zeit­reisen selbst.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Die Erlebnisse eines anfangs 11-jährigen Jungens, der bei Pflegeeltern aufwuchs und nur unerwartet an ein Internat kommt. Hier veränder sich sein ganzes Leben, und er muss sich einen neuen Freundeskreis aufbauen. Und dann wartet noch so manche Überraschung auf ihn …
„Lord Breakinghams Geheimnis“ ist ein Internats-, als auch ein Entwicklungsroman. Geeignet für alle Leseratten ab etwa 10 Jahren und natürlich auch für Erwachsene, die gerne an die Kindheit zurückdenken.

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Album von Berlin, Charlottenburg und Potsdam

Reprint eines Bildbands aus den 1910ern
Nähere Infos zum Buch findet ihr hier: https://rezicenter.blog/2020/01/28/bilder-aus-altbayern-reprint-eines-bildbands-von-1918/

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Spaziergänge durch das alte London

Colin Inman, David Boyle, Marie Anne Evans, Susie Green
Spaziergänge durch das alte London

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Das London zur Zeit Edwards VII.

Klappentext:

Eine historische Erlebnisreise der besonderen Art

Dieser ebenso stimmungsvolle wie informative Bildband lädt zu einer Zeit­reise in das edwar­diani­sche Lon­don ein, als noch Pferde­drosch­ken die Stra­ßen be­herrsch­ten und die Erin­nerung an Köni­gin Vik­toria frisch war. Ein­ge­fangen wird der Flair die­ser glanz­vollen Stadt durch die atmos­phärischen Aqua­relle von Rose Bar­ton (1856-1929), die zu Beginn des 20. Jahr­hun­derts das Leben in der damals größ­ten Stadt der Welt fest­hielt. Jedes Ge­mälde wird von zeit­genös­sischen Foto­grafien, Post­karten, Billets und Tickets sowie einem Text be­glei­tet, der dem Leser die Ge­schichte hin­ter den Bil­dern nahe bringt.

Rezension:

1905 veröffentlichte die irische, jedoch in London lebende Malerin Rose Bar­ton ein Buch unter dem Titel „Familiar Lon­don“, das 61 ihrer Aqua­relle von All­tags­szenen aus Lon­don sowie erläu­ternde Texte aus ihrer eigenen Feder ent­hielt. Gut 100 Jahre spä­ter, 2008, brachte ein Ver­lag das eng­lische Origi­nal des vor­lie­gen­den Buches unter dem Titel „Familiar Lon­don – Memo­ries of Times Past“ heraus. Haupt­be­stand­teil die­ses sind die 61 Aqua­relle des Origi­nals. Statt der Origi­nal­texte wur­den die Erläu­terungen jedoch durch mo­derne er­setzt und die Bil­der durch andere Ge­mälde, Fotos und Stadt­pläne der Ent­stehungs­zeit er­gänzt. Das alles ergibt einen deut­lich nos­tal­gisch ge­präg­ten Bild­band, der so­wohl Prunk als auch Armut im Lon­don der Schwelle des 19. zum 20. Jahr­hun­dert prä­sen­tiert. Ergän­zend gibt es am Ende einen Bei­trag über den dama­ligen Stand des Farb­drucks. Schade finde ich ledig­lich, dass die Origi­nal­texte der Malerin nicht wieder­ge­geben wer­den.

Für Freunde historischer Stadtansichten und ganz speziell natür­lich Lon­dons ist die­ser hoch­wer­tig auf Glanz­papier ge­druckte Bild­band defini­tiv zu empfeh­len. Aller­dings ist er mittler­weile lei­der selbst nur noch anti­quarisch liefer­bar.

Informationen zur Malerin Rose Barton (1856-1929) und Links zu ein paar ihrer Aqua­relle bie­tet der Bei­trag in der eng­lischen Wiki­pedia: https://en.wikipedia.org/wiki/Rose_Maynard_Barton

Fazit:

Dieser Bildband bietet einen hervorragenden Überblick über die briti­sche Haupt­stadt zu Beginn des 20. Jahr­hun­derts.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Die Erlebnisse eines anfangs 11-jährigen Jungens, der bei Pflegeeltern aufwuchs und nur unerwartet an ein Internat kommt. Hier veränder sich sein ganzes Leben, und er muss sich einen neuen Freundeskreis aufbauen. Und dann wartet noch so manche Überraschung auf ihn …
„Lord Breakinghams Geheimnis“ ist ein Internats-, als auch ein Entwicklungsroman. Geeignet für alle Leseratten ab etwa 10 Jahren und natürlich auch für Erwachsene, die gerne an die Kindheit zurückdenken.

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Reprint eines Bildbands aus den 1910ern
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Ein Fall für Frey und McGray – 3 – Die Todesfee der Grindlay Street (Hörbuch)

Oscar de Muriel
Ein Fall für Frey und McGray – 3 – Die Todesfee der Grindlay Street (Hörbuch)

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Übersetzung: Peter Beyer
Sprecher: Günter Merlau

Blut, Banshees und Seitensprünge

Klappentext:

London 1889. Nach der Aufführung von „Macbeth“ wird eine mit Blut ge­schrie­bene Bot­schaft auf­ge­fun­den: In Edin­burgh, der nächs­ten Sta­tion der be­rühm­ten The­ater­truppe, soll je­mand grau­sam zu Tode kom­men. Der Fall ruft die Inspec­tors Ian Frey und Adol­phus McGray auf den Plan. Wäh­rend der ver­nünf­tige Eng­län­der Frey die düs­tere An­kün­di­gung für reine Pub­licity hält, ist McGray von einem über­natür­lichen Phäno­men über­zeugt, da Be­sucher eine „Todes­fee“ vor dem The­ater ge­sehen haben wol­len. Ein Wett­lauf mit der Zeit be­ginnt, denn was auch immer dahinter­steckt – in der Premieren­nacht in der Grindlay Street soll der Tod die Haupt­rolle spielen…

Rezension:

Kaum ist Inspector Frey zuhause, um sich auszuruhen, erscheint ein auf­gereg­ter Mann, der zu ihm ge­schickt wurde, weil Inspec­tor McGray nicht auf­find­bar ist. Der Super­inten­dant per­sön­lich be­steht auf eine bevor­zugte Be­hand­lung des Falls. Wer da vor Frey steht, ist nie­mand anders als Bram Stoker, der in Edin­burgh „Mac­beth“ auf­führen will. Aller­dings er­klang bei der letz­ten Auf­führung der Schrei einer Todes­fee, die an­schei­nend auch noch eine mit Blut ge­schrie­bene Ant­wort hinter­ließ. Der per­fekte Fall für McGray, wäh­rend Frey einen Pub­licity-Gag ver­mutet.

Der 3. Fall aus Oscar de Muriels historischer Krimireihe fällt etwas aus dem Rah­men, lässt der Autor darin­nen doch gleich mehrere reale Per­sonen der Epoche auf­treten. Neben Bram Stoker tre­ten Oscar Wilde und meh­rere andere zur Hand­lungs­zeit in der bri­tischen The­ater­szene be­kannte Per­sonen in Er­schei­nung. (Auf Einzel­heiten und Ab­weich­ungen zur Rea­lität geht der Autor im An­hang aus­führ­lich ein.) Auch stilis­tisch weicht de Muriel etwas von den bis­heri­gen Bän­den ab, indem er immer wieder (fik­tive) Tage­buch­ein­träge Stokers in den Text ein­fügt. Was zu­nächst etwas ver­wirrt, erweist sich dann aber als interes­santes Stil­ele­ment. Interes­sant für die Ent­wick­lung der Ge­samt­hand­lung der Reihe erweist sich eine zu­sätz­liche Kon­fron­tation der bei­den Prota­gonis­ten mit ihrem Vor­ge­setzten, Super­inten­dant Cambel, die schon in Band 4 („Im Bann der Fleder­maus­insel“) be­deut­sam wird.

Die erzählerische Grundstruktur mit Frey als Ich-Erzähler und zusätz­lichen Szenen, die aus Beo­bach­ter­sicht er­zählt wer­den, bleibt natür­lich erhal­ten. Auch die Hör­buch­um­setzung ent­spricht dem bereits Ge­wohn­ten.

Fazit:

Auch wenn der Fall vom Aufbau her etwas von den vorherigen abweicht, funktio­nieren die Gegen­sätze zwi­schen den bei­den Haupt­figuren erneut.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Ein Fall für Frey und McGray – 4 – Im Bann der Fledermausinsel (Hörbuch)

Oscar de Muriel
Ein Fall für Frey und McGray – 4 – Im Bann der Fledermausinsel (Hörbuch)

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Übersetzung: Peter Beyer
Sprecher: Günter Merlau

Fledermäuse und Prismen

Klappentext:

Die Highlands 1889. Als der junge Erbe der betuchten Familie Kolo­man eine Todes­dro­hung erhält, rei­sen Inspec­tor Frey und sein Kol­lege McGray un­ver­züg­lich zum nebel­ver­hangenen nörd­lichen Zipfel des Lan­des. Dort, am abge­legenen Loch Maree, kom­men sie im unheim­lichen Herren­haus der Kolo­mans unter. Die nahe­ge­legene Insel ist von Fleder­mäu­sen befal­len, und jeder der Bewoh­ner scheint etwas zu ver­ber­gen. Als kurz darauf ein grau­samer Mord im Wald ge­schieht, ist den Ermitt­lern klar: Um die Ge­heim­nisse des mys­teri­ösen Loch Maree zu wah­ren, geht jemand über Leichen…

Rezension:

Während McGray seine Schwester besucht, taucht bei seinem Kolle­gen Frey eine Frau auf. Diese erzählt ihm die Ge­schichte ihres un­ehe­lichen Sohns, für den sie eine Mord­drohung erhielt. Auf den Ein­wand, sie könn­ten nicht als Leib­wäch­ter in die tiefste schot­tische Pro­vinz rei­sen, ködert die Frau die Inspek­toren mit einem Heil­mittel für McGrays Schwes­ter, von deren Zu­stand sie über­raschen­der­weise weiß. Natür­lich sagt dieser zu. Im abge­legenen Herren­haus der Kolo­mans, deren Ange­stellt die Frau ist, wird alles von Stunde zu Stunde mys­teri­öser …

Im 4. Fall seiner historischen Krimireihe führt Oscar de Muriel seine bei­den Prota­gonis­ten und mit ihren seine Leser ins tiefste schot­tische Hinter­land. Eisen­bahn­ver­bindungen oder selbst halb­wegs brauch­bare Stra­ßen sind hier im Jahr 1889 noch Fremd­wörter. Wie man es von den bis­heri­gen Bän­den (wobei ich Band 3 ver­sehent­lich über­sprungen habe) ge­wohnt ist, deu­ten viele Indi­zien zu­nächst aufs Über­natür­liche hin, erwei­sen sich dann aber doch als nor­mal er­klär­bar. Noch stär­ker als in den mir schon bekann­ten Bän­den zeigt sich in die­sem das Stil­ele­ment, dass sich alle Ver­dachts­mo­mente – oft sogar mehr­fach – ins Gegen­teil ver­kehren. Wer Täter und wer (poten­zielles) Opfer ist, er­weist sich erst im Finale, wobei es in die­sem Band ein uner­warte­tes, weil völ­lig über­raschen­des Opfer gibt. Was mich per­sön­lich dies­mal aller­dings etwas stört, ist die Tat­sache, dass das Schick­sal eini­ger wich­tiger Charak­tere am Ende offen bleibt. Ein paar wis­sen­schaft­liche Erläu­ter­ungen zum Hin­ter­grund der Story run­den das Buch ab.

Der Autor erzählt seine historische Detektivgeschichte in der mittler­weile schon be­kann­ten, über­zeugen­den Art, wobei der Haupt­teil der Hand­lung natür­lich weiter­hin von Inspec­tor Frey in der Ich-Form er­zählt wird, wäh­rend Sze­nen, in denen Inspec­tor McGray in Mittel­punkt steht, aus Be­obach­ter­per­spek­tive ge­schil­dert wer­den. Auch die Ver­tonung durch Günter Merlau kann erneut über­zeu­gen.

Fazit:

Wer an einer Blutphobie leidet, sollte um das aktuelle Aben­teuer der so unter­schied­lichen Poli­zisten lie­ber einen Bogen machen.

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Die Schattenseher – 1 – Die Schattenseher: London

Morgan Rice
Die Schattenseher – 1 – Die Schattenseher: London

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Übersetzung: Simon Dehne

Mord in Bedlem

Klappentext:

DIE SCHATTENSEHER: LONDON (Buch Eins) erzählt die Geschichte von Kaia, einem 17-jähri­gen Waisen­kind, das im viktori­anischen Lon­don der 1850er auf­wächst. Kaia sehnt sich danach, ihrem schreck­lichen Waisen­haus zu ent­kom­men und heraus­zu­finden, wer ihre Eltern waren. Und danach, end­lich zu ver­stehen, warum sie Schat­ten sieht, die andere nicht sehen. Aber auf den Stra­ßen Lon­dons geht es ge­nau­so bru­tal zu, wie in dem Weisen­haus – und Kaia bie­tet sich kein ein­facher Aus­weg aus dieser Misere.

Als Kaia verhaftet wird und ihr damit eine noch größere Strafe be­vor­steht, be­merkt Detec­tive Pins­ley, 45, eine selt­same Mus­terung auf ihrem Arm und glaubt, dass Kaia der Schlüs­sel zur Lö­sung eines be­son­ders mys­teri­ösen Falls sein könnte. Denn in Lon­don wer­den immer wie­der Leichen gefun­den, bei denen Pins­ley sich fragt: Steckt dahin­ter ein Serien­mör­der oder viel­leicht doch etwas… anderes? Die Opfer wer­den auf uner­klär­liche Weise ermor­det und der Täter selbst springt dem Tod immer wie­der aufs Neue von der Klippe.

Kaia wird vor die Wahl gestellt: Entweder sie hilft dabei, den Fall zu knacken – oder sie kommt in die berüch­tigte Irren­anstalt Bed­lem.

Die beiden ungleichen Partner misstrauen sich zwar gegen­seitig, aber Kaia und Pins­ley machen sich trotz­dem gemein­sam daran, auf der Suche nach Hin­weisen die dunkels­ten Ecken im Lon­don des 19. Jahr­hun­derts zu erkun­den.

Die schrecklichen und schockierenden Dinge, die sie dabei enthüllen, dürf­ten selbst an den bei­den nicht spur­los vorüber­gehen.

In DIE SCHATTENSEHER trifft finstere Fantasy auf Mystery. Der atmos­phärische Thril­ler bie­tet nicht nur authen­tische und detail­lierte Beschrei­bungen des 19. Jahr­hun­derts, son­dern auch viele über­raschende Wen­dungen und Cliff­hanger, die dir den Atem rau­ben. Kaia erobert mit ihren An­streng­ungen, sich ein bes­seres Leben zu schaf­fen und schein­bar uner­klär­liche Ver­brechen auf­zu­klären, auf Anhieb dein Herz. Fans von Büchern wie den Dres­den-Files, den Chro­niken der Unter­welt oder Dr. Jekyl und Mr. Hyde haben auch an DIE SCHAT­TEN­SEHER ihre Freude. Des­halb sind Fans span­nen­der Fan­tasy- und Mys­tery-Bücher auf der Suche nach einer neuen Leiden­schaft hier genau richtig. Die gelungene Mischung aus ver­schie­denen Gen­res spricht sowohl jugend­liche als auch erwach­sene Leser an. Mach dich darauf gefasst, in eine neue Welt ein­zu­tauchen – und dich dabei in neue Charak­tere zu ver­lie­ben, die du nie wie­der ver­ges­sen wirst.

Rezension:

Am Tag vor ihrem 17. Geburtstag flieht Kaia aus dem Waisen­haus, denn sie be­fürch­tet, an die­sem Tag an irgend­einen reichen ‚Gön­ner‘ ver­kauft zu wer­den. Doch kurz darauf wird sie fälsch­licher­weise eines Dieb­stahls ver­däch­tigt und fest­ge­nom­men. Unter­dessen muss Detec­tive Pins­ley einen Mord im Irren­haus Bed­lem auf­klären. Der Falls scheint klar: Nur die Zellen­genos­sin kann ihre Mit­bewoh­nerin um­ge­bracht haben. Doch in der abge­sperrten Zelle findet sich keine Tat­waffe, und ohne­hin wäre die Ver­däch­tigte körper­lich kaum in der Lage, die töd­lichen Ver­letzungen her­bei­ge­führt zu haben. Als Pins­ley zurück im Revier bei Kaia ein iden­tisches Mutter­mal wie bei der Toten sieht, hofft er, das Mäd­chen könnte bei der Auf­klärung des Mordes helfen.

Der Reihenstart in diese historischen Mysterie-Geschichte über­rascht mit einem erstaun­lich kom­plexen Setting. Natür­lich könnte man die Story um mys­teri­öse Schat­ten und Schat­ten­seher auch in den Bereich der his­torischen Fan­tasy-Krimis ein­ord­nen. Ob auch die wei­teren Bände Krimi-Ele­mente bein­hal­ten wer­den, lässt sich aller­dings nicht vor­her­sagen. In Band 1 führt Mor­gan Rice ihre Leser ins Lon­don des 19. Jahr­hun­derts, wo sie atmos­phärisch stim­mig auch die Miss­stände der viktori­anischen Gesell­schaft the­ma­tisiert. Auf­fällig ist, dass hier im Gegen­satz zu den etab­lierten Genre-Stan­dards auf eine Liebes­geschichte zwi­schen den bei­den Prota­gonis­ten ver­zich­tet wird. Die persön­lichen Hinter­gründe bei­der Per­sön­lich­keiten wer­den dage­gen aus­führ­lich the­mati­siert. Die Ge­schichte selbst dürfte Genre-Fans leicht in ihren Bann zie­hen, denn die Genre-Kom­bina­tion funk­tioniert aus­ge­sprochen gut. Ob dem Leser beide Prota­goni­sten im nächs­ten Band wie­der begeg­nen wer­den, bleibt am Ende offen. Ob das alte Paris, der Hand­lungs­ort des 2. Ban­des, an den Reiz des alten Lon­don heran­reichen kann, wird sich zei­gen müs­sen.

Die Autorin wechselt mit dem Fokus zwischen ihren beiden Prota­gonis­ten, erzählt dabei jedoch stets aus der Sicht eines exter­nen Beo­bach­ters.

Fazit:

Ein atmosphärisches und mysteriöses Krimi-Abenteuer im alten Lon­don. Doch hüte dich vor den Schat­ten!

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Die Erlebnisse eines anfangs 11-jährigen Jungens, der bei Pflegeeltern aufwuchs und nur unerwartet an ein Internat kommt. Hier veränder sich sein ganzes Leben, und er muss sich einen neuen Freundeskreis aufbauen. Und dann wartet noch so manche Überraschung auf ihn …
„Lord Breakinghams Geheimnis“ ist ein Internats-, als auch ein Entwicklungsroman. Geeignet für alle Leseratten ab etwa 10 Jahren und natürlich auch für Erwachsene, die gerne an die Kindheit zurückdenken.

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Album von Berlin, Charlottenburg und Potsdam

Reprint eines Bildbands aus den 1910ern
Nähere Infos zum Buch findet ihr hier: https://rezicenter.blog/2020/01/28/bilder-aus-altbayern-reprint-eines-bildbands-von-1918/

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Tipps für preisgünstigen Lesestoff

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Eine Rose für Jack the Ripper

Kristy Nichols
Eine Rose für Jack the Ripper

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

Die zweifelhafte Mieterin

Klappentext:

Jessica Fellmers friedliches Leben ist schlagartig vorbei, als eines Nach­mit­tags ihr schwer ver­letz­ter Bru­der in ihr Apparte­ment stol­pert und in ihren Armen stirbt. Schockiert ent­deckt sie, dass Chris ein Mit­arbei­ter eines gehei­men Regierungs­pro­jektes war und als Zeit­reisen­der im Lon­don des Jah­res 1888 unter­wegs. Mit Hilfe sei­nes Part­ners reist sie in der Zeit zurück, um mehr über die Um­stände sei­nes Todes zu erfah­ren. Wäh­rend die junge Frau ver­sucht, im Lon­don des vik­tori­anischen Zeit­alters zurecht­zu­kom­men, stellt sie gleich­zeitig fest, dass die Kennt­nis über zu­künf­tige Ereig­nisse nicht immer ein Segen ist.

Und dann lauert neben den Gefahren für ihren Körper auch noch die Gefahr für ihr Herz in den dunk­len, nebe­ligen Gas­sen. Aber wem kann Jessica ver­trauen?

Zischende Gaslaternen, wabernde Nebel, geheimnisvolle Schatten und eine Frau, deren Wis­sen um die Zu­kunft ihr zum Ver­häng­nis wer­den kann.

Rezension:

Jessica lebt im Jahr 2035. Womit ihr Bruder sein Geld verdient, weiß sie aller­dings nicht. Bis er eines Tages schwer ver­letzt in ihre Woh­nung wankt und ihr mit letz­ter Kraft gesteht, dass er als eine Art Zeit-Agent für die Re­gierung arbei­tet. Sein Zeit­reise­gerät hinter­lässt er ihr. Natür­lich will Jessica erfah­ren, wer am Tod ihres Bru­ders schuld ist. Des­halb begibt sie sich ins Lon­don des Jah­res 1888, in die Welt Jack the Rippers.

Kristy Nichols’ Buch einem Genre zuzuordnen, erscheint hoffnungs­los. Die Rah­men­hand­lung ist in der näheren Zu­kunft ange­sie­delt, die aller­dings deut­lich dys­to­pische Züge auf­weist. Also eine Dys­to­pie? Wie die Prota­gonis­tin fest­stellen muss, wird im Ge­hei­men an Zeit­reise­techno­logie gear­beitet. Also Science Fiction? Sie begibt sich auf eine Zeit­reise. Also Fan­tasy? Im vik­tori­anischen Lon­don wird sie in die Mord­serie des wohl berühm­tes­ten Mas­sen­mör­ders der Ge­schichte ver­wickelt. Ein his­tori­scher Ro­man oder doch eher ein Krimi? Und dass sich Jessica ver­liebt, kann natür­lich auch nicht aus­blei­ben. Also viel­leicht doch ein Liebes­roman? Alles passt zu­min­dest auf einige Hand­lungs­ele­mente zu. In eine Genre-Schub­lade kann man die­ses Buch dem­zu­folge nicht ein­ordnen.

Die Zeitebene in der nahen Zukunft stellt lediglich einen Neben­schau­platz dar, und er ist auch der ein­deu­tig schwächere. Außer­dem erschei­nen so auf­fal­lende so­wohl tech­nische als auch gesell­schaft­liche Ent­wick­lungen in den nur 13 Jah­ren zwi­schen dem Erschei­nen des Buches 2022 und der Hand­lungs­zeit doch recht un­rea­lis­tisch. Die Hand­lung im alten Lon­don wirkt da deut­lich über­zeugend­er. Letzt­en­en­des läuft alles auf die Frage hinaus, ob man his­tori­sche Per­sonen ret­ten soll, wenn sich die Ge­legen­heit ergibt, oder ob man die Ge­schichte bewah­ren soll, um die Zu­kunft/Gegen­wart nicht zu ver­ändern.

Der Stil, in dem die Autorin die Geschichte aus Beobachter­perspek­tive erzählt, wirkt gelungen. Ohne die dys­topi­schen Ele­mente der Rah­men­hand­lung würde alles viel­leicht noch stim­miger erschei­nen. Aller­dings be­schränkt sich diese auf die Kapi­tel 1 bis 4 von ins­gesamt 12. Ab Kapi­tel 5 spielt sich alles im Jahr 1888 ab.

Fazit:

Willkommen in der Welt von Jack the Ripper! Diese Zeit­reise ins alte Lon­doner East­end ver­eint zahl­reiche Gen­res.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Im Auftrag Ihrer Majestät – Staffel 1 – 6 – Dem Adel auf der Spur (Hörbuch)

Rhys Bowen
Im Auftrag Ihrer Majestät – Staffel 1 – 6 – Dem Adel auf der Spur (Hörbuch)

St,rSt,rSt,rSt,rSt,r
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Übersetzung: Sarah Schemske
Sprecherin: Arlett Drexler

Der (Selbst?-)Mord im Birnbaum

Klappentext:

Weiß wie Schnee und blau wie Blut – ein neuer Fall für Lady Georgie

Das Staffelfinale der Cosy-Krimi-Reihe von New York Times Best­seller Autorin Rhys Bowen. Fort­setzung folgt …

Schottland, 1933: Während ihre große Liebe Darcy sein feliz navidad in Süd­amerika ver­bringt und ihre Mut­ter sich in einem klei­nen Nest namens Tiddle­ton-under-Lovey ver­kriecht, steckt Lady Geor­gie dank einem Schnee­sturm in Schloss Ran­noch fest – zusam­men mit ihrem ver­stock­ten Bru­der Binky und seiner miese­pet­rigen Frau Fig.

Es scheint wie ein Weihnachtswunder, als sie es schafft, eine Stelle als Gesell­schafts­dame bei einer vor­neh­men Weih­nachts­party in Tiddle­ton zu ergat­tern. Doch sobald Lady Geor­gie in dem idyl­lischen Dorf an­kommt, neh­men die Dinge einen töd­lichen Ver­lauf. Nach­dem es inner­halb weni­ger Tage zum drit­ten mys­teri­ösen Unfall kommt, beginnt Geor­gie sich zu fra­gen, ob in die­sem Win­ter­wun­der­land nicht etwas Böses lauert …

Rezension:

Diesmal scheint es für Georgie keine andere Möglichkeit zu geben, als Weih­nach­ten im hei­mi­schen, aber un­wohn­lichen Ran­noch zu ver­bringen. Gerade recht­zeitig tut sich aller­dings eine Alter­na­tive auf. Sie kann als Gesell­schafts­dame an einer Weih­nachts­party teil­neh­men – und wird dafür sogar be­zahlt. Schon bei ihrer An­kunft er­fährt sie jedoch, dass es kurz zuvor einen töd­lichen Un­fall gab. Und das soll nicht der letzte blei­ben, doch so mys­teri­ös die Un­fälle auch sind, gibt es keine Hin­weise, dass jemand nach­ge­hol­fen haben könnte. Bis der Mör­der einen Feh­ler macht …

In Band 6, dem Staffelfinale der 1. Staffel von Rhys Bowens humor­voller Cosy-Crime-Reihe „Im Auf­trag Ihrer Majes­tät“, ver­schlägt es die junge adelige Prota­gonis­tin Lady Geor­giana in ein klei­nes Dorf, von dem sie nie zuvor gehört hatte. Aber wie soll es anders sein? So­bald Geor­gie dort weilt, ster­ben die Men­schen schnel­ler als die Flie­gen. Wäh­rend es nor­maler­weise zum Stil der Autorin gehört, den Mord erst rela­tiv spät erfol­gen zu las­sen, beginnt die Mord­serie in die­sem Band gleich mit der An­kunft der Prota­gonis­tin. Dafür wer­den es dies­mal be­son­ders viele Todes­fälle. Eine wei­tere Außer­ge­wöhn­lich­keit liegt darin, dass der ermit­telnde Inspek­tor Geor­gies Hilfe dies­mal dank­bar an­nimmt, da ihn die vie­len ‚Un­fälle‘ merk­lich über­for­dern. Wie es der Leser in die­ser Reihe bereits ge­wohnt ist, tauchen die anderen üb­lichen Ver­däch­tigen auch wieder mehr oder weni­ger zufäl­lig am Hand­lungs­ort auf, ent­puppt sich die Gast­geberin und damit Geor­gies Arbeit­ge­berin doch zu­fäl­liger­weise als Darcys Tante.

Schriftstellerisch belässt die Autorin natürlich wieder alles beim Ge­wohn­ten, was auch für die Hör­buch­um­setzung gilt.

Fazit:

In Georgies aktuellem Fall ist der Mörder ihr beinahe gewachsen. Bis er einen Feh­ler macht …

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Fräulein Stinnes und die Reise um die Welt

Jansen Lina
Fräulein Stinnes und die Reise um die Welt

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

Wo nie ein Auto zuvor gefahren ist …

Klappentext:

1927. Von Berlin mit dem Auto um die Welt: über den Baikal­see, durch die Wüste Gobi und über die Anden. Eine Frau beweist, was sie kann.

Als Clärenore Stinnes am 25. Mai 1927 in ihrem Auto aufbricht, die Welt zu um­run­den, ahnt sie nicht, was sie er­war­ten wird. Was sie weiß ist, dass sie es der Welt zei­gen will, dass auch eine Frau ein wag­hal­siges Aben­teuer be­ste­hen kann. Zusam­men mit ihrem Hund, zwei Tech­nikern, einem Foto­gra­fen und etwas Pro­vi­ant macht sie sich auf ent­lang einer damals sehr ge­fähr­lichen Route durch Syrien, über den zuge­fro­renen Baikal­see, durch die Wüste Gobi und über die Anden, wo sie sich der größ­ten Heraus­for­derung ihres Lebens stel­len wird. Und sie findet mehr als ein Aben­teuer. Sie begeg­net dem Mann, der sie nicht nur um die Welt, son­dern sogar bis ans Ende ihres Lebens be­glei­ten wird.

Inspiriert von der beeindruckenden Lebensgeschichte der Clä­re­nore Stin­nes, eine Ge­schichte, die fas­zi­niert und Mut macht. Eine Ge­schichte, die unbe­dingt gelesen wer­den sollte …

Rezension:

Das Jahr 1927 ist noch keine 100 Jahre her. Auch wenn die Tech­nik natür­lich noch nicht auf dem heu­tigen Stand war, gehör­ten Kraft­fahr­zeuge doch schon zum All­tag. Zu­min­dest in West­europa. Dass das noch längst nicht über­all auf der Welt so war, kann man leicht ver­ges­sen. Aber Clä­re­nore will es der Welt be­wei­sen. Sie will die Welt im Auto um­run­den. Und zwar als Frau.

Clärenore Stinnes ist eine reale Person (beziehungsweise war es). Von ihrer Welt­um­run­dung hatte ich vor eini­ger Zeit be­reits eine TV-Doku­men­tation gese­hen. Jetzt hat Lina Jansen (wo­hin­ter sich, wie ein Auf­kle­ber auf dem Buch offen ver­rät, Beate Maly ver­steckt) diese Reise in Form eines bio­gra­fischen Ro­mans auf­ge­arbei­tet. In die­sem Ro­man kon­zen­triert sich die Autorin einer­seits auf die Per­son der Clä­re­nore Stin­nes sowie ihre Be­zie­hung zum schwe­dischen Kamera­mann und Foto­gra­fen Carl-Axel Söder­ström, anderer­seits auf die aben­teuer­lichen Etap­pen der Welt­reise. Eher pro­blem­lose Ab­schnitte wer­den dage­gen weitest­gehend über­sprungen oder zumin­dest im Zeit­raffer­tempo abge­arbei­tet. Die Erleb­nisse der Reise sind sehr gut les­bar, wobei sich mir im Hinter­kopf immer die Frage stellte, was kon­kret über­lie­fert und was Aus­schmückung der Autorin ist. Im Nach­wort gibt diese dazu zwar einige Infor­mati­onen, was aber natür­lich nichts über kon­krete Situ­ation, die in der Hand­lung vor­kom­men, aus­sagt. Trotz­dem ist das hier schrift­steller­isch auf­be­reitete, reale Aben­teuer vor allem auch aus his­tori­scher Sicht unge­mein interes­sant. Für Freunde his­tori­scher Reise­be­schrei­bungen ist das Buch eine ein­deutige Lese­empfeh­lung!

Fazit:

Im Auto um die Welt zu einer Zeit, als es vielerorts noch gar keine Stra­ßen gab. Der bio­gra­fische Ro­man ver­mittelt viel Zeit­kolorit.

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Der Herr von Buchenhain – 5 – Himmlischer Zorn

H. J. Mayfield
Der Herr von Buchenhain – 5 – Himmlischer Zorn

St,rSt,rSt,rSt,rSt,r

Der Hofmagier

Klappentext:

Du kannst fliehen. Doch dein Schicksal findet dich überall.

Das Adelsfräulein Laila und der Alchemist Walther sind auf der Flucht vor ihren über­mäch­tigen Fein­den am Hof des Her­zogs von Kor­dorien. Im König­reich Horien glau­ben sie, in Sicher­heit zu sein, doch auch hier trach­tet ihnen jemand nach dem Leben. Jemand, dem jedes Mittel recht ist, um sein Ziel zu er­reichen …

Rezension:

Mit knapper Not ist Walther und Laila die Flucht gelungen, doch schon droht neue Ge­fahr. Das Schiff, auf dem sie sich befin­den, gerät in ein Un­wet­ter. Mit Mühe und Not kann es sich in den Hafen von Fluren­kron ret­ten. Doch hier geht die töd­liche Rot­fäule um, und um nach der Repa­ra­tur des Schiffs erneut aus­zu­lau­fen, ist der Win­ter ohne­hin zu nah. In den Unter­lagen, die Walt­her aus dem Turm des Zau­ber­ers ret­ten konnte, findet sich jedoch das Rezept eines Heil­mit­tels …

Mit diesem Band setzt H. J. Mayfield seine historische Abenteuer-Reihe un­mittel­bar da fort, wo der Vor­gänger „Kom­pen­dium“ endete. Wie weit­ge­hend schon dort spielt der titel­gebende Herr von Buchen­hain hier keine Rolle mehr. Erneut ste­hen des­sen Toch­ter Laila, die die Herr­schaft ihres ver­stor­benen Vaters ver­loren hat, und der Alche­mist Walt­her im Zent­rum der Hand­lung. Für beide Prota­gonis­ten zeich­net sich dies­mal Hoff­nung ab, könnte Laila doch am Königs­hof Ver­bün­dete für die Rück­eroberung ihres Besitzes fin­den, wäh­rend Walt­her hof­fen darf, zu alche­mis­tischen Ruhm zu ge­langen. Dass sich bei­des nicht als so leicht wie erhofft erweist, dürfte dem Leser natür­lich klar sein. Die­sen Band, der im Gegen­satz zu den bis­heri­gen weit­gehend auf Kämpfe ver­zich­tet, halte ich (viel­leicht gerade des­halb) sogar für den bis­her ge­lungens­ten der Reihe. Auf die wei­teren Aben­teuer des un­gleichen Prota­gonis­ten-Ge­spanns darf man wohl ge­spannt sein.

Vom Stil her bleibt sich der Autor natürlich weiterhin treu. Auch dass der Erzäh­ler wechsel­weise den bei­den Prota­gonis­ten folgt, bleibt un­ver­ändert.

Fazit:

Mit den neuen Abenteuern des (zivilen) Protagonisten-Duos erreicht die Reihe sogar einen neuen Quali­täts-Level.

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