Inspector Swanson: Baker Street Bibliothek – 8 – Inspector Swanson und das Geheimnis der zwei Gräber

Robert C. Marley
Inspector Swanson: Baker Street Bibliothek – 8 – Inspector Swanson und das Geheimnis der zwei Gräber

Klumpfüße

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Klappentext:

London 1895. Im Garten eines Hauses im Londoner Stadtteil South Norwood werden zwei Leichen ge­funden. Offenbar wurden die Opfer zu­nächst er­drosselt und an­schließend auf ihrem eigenen Grund und Boden in Särgen be­stattet. Wer hatte ein Motiv, das in der Nach­bar­schaft als son­der­lich gel­tende Ge­schwis­terpaar zu er­morden? Und warum sind sämtliche Schuhe aus dem Haus ver­schwunden? Die Spuren führen Chief Inspector Swanson und sein Team schließlich zu einem be­rüchtigten Pub in Coln­brook. Ver­birgt sich der Mörder wo­möglich hier unter den zahl­reichen Gästen?

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Rezension:

Ein Nachbar vermisst ein älteres Geschwisterpaar und findet in deren Garten Hügel, die wie Gräber aus­sehen. Tat­sächlich findet die Polizei 2 Leichen, im ganzen Haus aber keinen ein­zigen Schuh. Chief Inspector Swanson ent­deckt eine Spur, die zu einem Gast­haus führt. Hier findet sich eine ganze Reihe merk­würdiger Ge­stalten ver­sammelt.

Was Robert C. Marley mit seinen Inspector-Swanson-Krimis präsentiert, gehört ein­deutig in den Be­reich des Cosy-Crime-Genres. Der Verlag be­zeichnet es als vikto­rianischen Krimi. Wieso im Reihen-Titel von „Baker Street Bib­liothek“ die Rede ist und damit in­direkt auf Sherlock Holmes Be­zug ge­nommen wird, er­schließt sich aus dem vor­liegenden 8. Band der derzeit 12 Bände um­fas­senden Reihe aller­dings nicht. Die Ge­schichte be­ziehungs­weise der ge­schilderte Fall kann jedoch über­zeugen. Der Fall ist gut durch­dacht kon­struiert und die Lösung an keiner Stelle vor­her­zu­ahnen. Letztere stellt eine echte Über­ra­schung dar, auch wenn ein be­stimmtes Detail auf Grund­lage des Pro­logs schon zu ver­muten war. Am Ende passt alles wider­spruchslos zu­sammen. Das Ambiente passt zu den Er­war­tungen, die ge­wohnheits­mäßige Leser des Genres an der­artige Bücher stellen. Wenn die rest­lichen Bände dieser Reihe auch dieses Niveau auf­weisen, dürfte es sich lohnen, diesen auch einen Blick zu gönnen.

Der Autor erzählt aus auktorialer Sicht, wobei er den Erlebnissen wechselnder Cha­raktere folgt.

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Fazit:

Dieser vollständig Action-freie Kriminalfall führt den Leser in ein stimmig ge­zeich­netes London des späten 19. Jahr­hunderts.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Die Erlebnisse eines anfangs 11-jährigen Jungens, der bei Pflegeeltern aufwuchs und nun unerwartet an ein Internat kommt. Hier veränder sich sein ganzes Leben, und er muss sich einen neuen Freundeskreis aufbauen. Und dann wartet noch so manche Überraschung auf ihn …
„Lord Breakinghams Geheimnis“ ist ein Internats-, als auch ein Entwicklungsroman. Geeignet für alle Leseratten ab etwa 10 Jahren und natürlich auch für Erwachsene, die gerne an die Kindheit zurückdenken.

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Album von Berlin, Charlottenburg und Potsdam

Reprint eines Bildbands aus den 1910ern
Nähere Infos zum Buch findet ihr hier: https://rezicenter.blog/2020/01/28/bilder-aus-altbayern-reprint-eines-bildbands-von-1918/

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HORA HOMINIS – 1 – Frauenwerk

Stefan S. Kassner
HORA HOMINIS – 1 – Frauenwerk

Die Frequenz des Menschen

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Klappentext:

Eve kann nicht glauben, dass ihre heimliche Liebe Howard einen Mord begangen haben soll, aber die Be­weislast ist er­drückend. Mehrere Augen­zeugen haben ge­sehen, wie er den reichen Groß­indus­triellen Gerald McOyster er­stochen hat. Eve sucht ihn in seiner Zelle im Tower auf und trifft einen Mann, der ihr fremd und anders er­scheint. Als sie am nächsten Tag, die ver­schlagene Er­finderin Irene Dor­chester aus dem Tower kommen sieht, ahnt sie, dass ihr ge­liebter Howard Opfer von deren dunklen Machen­schaften wurde, deren Aus­maß ihre schlimmsten Be­fürch­tungen bei Weitem über­steigen.

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Rezension:

Als Eve erfährt, dass Howard im Tower of London eingekerkert wurde, weil er vor Zeugen einen Mord ver­übte, kann sie das nicht glauben. So etwas passt nicht zu ihm. Als ihr ein Besuch ge­nehmigt wird, findet sie einen see­lisch völlig ver­änderten Mann vor. Bald wird ihr klar, was ge­schehen ist: Irene Dor­chester hat mit ihren tech­nischen Spie­lereien Howards Fre­quenz ver­ändert und ihn so praktisch fern­ge­steuert.

Schon in Band 0, der nicht im Handel erhältlichen Vorgeschichte „Kindes­werk“, stellte Stefan S. Kassner seinen Lesern die tech­nischen und hand­lungs­mäßigen Hin­ter­gründe seiner Steam­punk-Di­logie „HORA HOMINIS“ vor. Diese führt die Leser ins London des vikto­ria­nischen Zeit­alters, an dem na­türlich die fürs Steam­punk-Genre ty­pischen ‚Kor­rekturen‘ vor­ge­nommen wurden. Bis auf Howard, der auf­grund seiner Ge­fangen­schaft j­edoch eine größ­ten­teils eher passive Rolle ein­nimmt, sind fast alle rele­vanten Cha­raktere weiblich, was auch den Titel er­klären dürfte. Irene Dor­chester stellt die ein­deutige Anta­gonis­tin der Ge­schichte dar. Aber auch ihre Mit­läufer und Gegner sind über­wiegend Frauen. Daraus ent­wickelt sich eine er­staunlich kom­plexe Hand­lung, bei der die Loya­litäten – nicht zu­letzt wegen der charis­matischen Anta­gonis­tin – teil­weise auch im Fließen sind. Dass Anta­gonis­tin und Prota­gonis­tinnen zu­mindest teil­weise ähnliche Ziele ver­folgen, gibt der Aus­ein­ander­setzung eine spezielle Brisanz. Wie man es beim 1. Band einer Di­logie er­warten darf, endet dieser relativ offen, um in der Fort­setzung („Männer­werk“) bei­nahe nahtlos zu Ende ge­führt zu werden.

Der Autor wechselt erzählerisch zwischen einer ganzen Reihe an Charakteren und Schau­plätzen hin und her.

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Fazit:

Diese Steampunk-Story hebt sich von anderen nicht zuletzt dadurch ab, dass die Dampf­kraft an sich hier eine eher kleine Rolle spielt.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Die Erlebnisse eines anfangs 11-jährigen Jungens, der bei Pflegeeltern aufwuchs und nun unerwartet an ein Internat kommt. Hier veränder sich sein ganzes Leben, und er muss sich einen neuen Freundeskreis aufbauen. Und dann wartet noch so manche Überraschung auf ihn …
„Lord Breakinghams Geheimnis“ ist ein Internats-, als auch ein Entwicklungsroman. Geeignet für alle Leseratten ab etwa 10 Jahren und natürlich auch für Erwachsene, die gerne an die Kindheit zurückdenken.

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Reprint eines Bildbands aus den 1910ern
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Sherlock Holmes • Die geheimen Fälle des Meisterdetektivs – 72 – Der Aluminiumdolch (Hörspiel)

Sherlock Holmes • Die geheimen Fälle des Meisterdetektivs – 72 – Der Aluminiumdolch (Hörspiel)

Die Erbschaft

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Klappentext:

Wie kann man einen Mann mit einem Dolch erstechen, ohne dabei das Zimmer zu be­treten, in welchem der Mord statt­fand? Da die Polizei im Dunkeln tappt und zu­dem die Ver­lobte des Ver­storbenen ver­dächtigt, bittet ihr Vater in seiner Ver­zweiflung den Meis­ter­detektiv um Hilfe …

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Rezension:

Als ein junger Man tot in seiner Wohnung aufgefunden wird, lässt Inspektor Lestrade dessen Ver­lobte ver­haften. Deren Vater sucht bei Sherlock Holmes Hilfe. Den führen seine Nach­for­schungen je­doch in eine ganz andere Richtung.

R. Austin Freeman gehört längst zu den Stamm-Autoren dieser historischen Detektiv-Hör­spiel-Reihe. Zu­letzt stammten die Folgen 67 („Watsons erster Fall“), 69 („Die Perle des Man­darins“) und 70 („Die Dame mit dem blauen Hut“) aus seiner Feder. Wie aus den ge­nannten Folgen und von dieser Reihe als Ganzes ge­wohnt, wirkt auch dieser Fall als solcher wieder stimmig. Trotz­dem er­reicht er nicht ganz das Niveau der an­deren Fälle. Wie die Tat in einer von innen ver­schlos­senen Woh­nung er­folgen konnte, wird beim Hören zu einem recht frühen Zeit­punkt er­kennbar. Zum anderen stimmen einige Hand­lungs­elemente ein­fach nicht zur Hand­lungs­zeit. So ist der Vater der Braut sehr wohl­habend. Wie ge­hoben seine Kutsche ist, wird gleich mehr­fach be­tont. Auch der Er­mordete wird aus­drücklich als wohl­habend be­schrieben. Trotz­dem lebt er in einer Miet­wohnung und ver­fügt über kei­nerlei Per­sonal. Das ist zur Hand­lungs­zeit bei­nahe ge­nau­so un­vor­stellbar, wie die Tat­sache, dass die junge Frau ihn am Vor­abend alleine ohne An­stands­dame in seiner Woh­nung be­suchte. Für Sherlock-Holmes-Fans wirkt das ein­fach nicht stimmig. Trotz der an­sonsten ge­lungene Hand­lungs­idee stört das den Genuss dieses wie ge­wohnt auf­wändig pro­du­zierten Hör­spiels doch etwas. Dieses ist in­haltlich nicht schlecht, er­reicht so aber nicht ganz das von dieser Reihe ge­wohnte Niveau.

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Fazit:

Ein interessanter Fall des Meisterdetektivs, dessen Handlungselemente leider nicht ganz zur Hand­lungs­zeit passen.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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HORA HOMINIS – 0 – Kindeswerk

Stefan S. Kassner
HORA HOMINIS – 0 – Kindeswerk

TwoClocks Geburt

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Klappentext:

– kein Klappentext vorhanden –

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Rezension:

Der kleine Pete ist schwerkrank. Schwindsucht. Ein Todesurteil. Doch Lord Hunter will seinen Sohn nicht auf­geben. Unter der teils wider­stre­benden Mit­hilfe seiner Be­diens­teten Miranda leitet er un­ge­wöhnliche und ethisch be­denkliche Maß­nahmen ein, Petes Geist zu retten.

Wie kam es zu den in der „HORA HOMINIS“-Dilogie geschilderten Er­eig­nissen? Mit dieser Kurz­ge­schichte er­zählt Stefan S. Kassner die Vor­ge­schichte seiner Steam­punk-Dilogie. Wer diese be­reits kennt, kennt na­türlich auch die Haupt­personen schon. Hier werden je­doch die Be­weg­gründe deutlicher als in der Haupt­handlung. Und was aus Pete wird, er­fährt man dann auch in der Dilogie.

Diese Kurzgeschichte mit ihren nur 25 Seiten ist nicht im Handel er­hältlich, sondern ist aus­schließ­lich über den News­letter des Autors oder auf der Home­page des Verlags unter dem Ein­trag zu Band 1 („Frauen­werk“) der Dilogie zu be­kommen (https://ashera-verlag.net/werke/hora-hominis-1-frauenwerk).

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Fazit:

Als Prolog zur Dilogie ist diese Kurzgeschichte durchaus empfehlenswert.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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HORA HOMINIS – 2 – Männerwerk

Stefan S. Kassner
HORA HOMINIS – 2 – Männerwerk

Die Macht der Frequenzwerke

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Klappentext:

Irene Dorchesters perfider Plan, die bestehende gesellschaftliche Ordnung zu desta­bili­sieren, schreitet voran, als weitere grau­same Morde die Be­wohner Londons in Angst und Schrecken ver­setzen. Die Stadt steht kurz davor, in einem Bürger­krieg zu ver­sinken. Ist es zu spät für Eve, Howard und Two­Clocks, das Ruder herum­zu­reißen und Irene auf­zu­halten? Der ful­minante zweite Roman der Steam­Punk-Di­logie des Autors Stefan S. Kassner.

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Rezension:

Howard konnte der Gefangenschaft entkommen. Nur über Umwege g­elingt es ihm, wieder Kon­takt zu Eve und Two­Clocks her­zu­stellen. Aber können sie Irene Dor­chesters Pläne auf­halten? Und was genau plant sie eigent­lich? Fest steht nur, dass ihre Pläne eine Gefahr für ganz London, ja sogar das ganze Land dar­stellen.

Wo passt das Steampunk-Genre besser hin als ins alte London? Da wundert es kaum, dass auch Stefan S. Kassner seine Steam­punk-Di­logie hier an­ge­siedelt hat. Leider kenne ich Band 1 („Frauen­werk“) nicht, sodass es mir zu Beginn dieses 2. Bandes nicht leicht fiel, in die Hand­lung und die Cha­raktere hinein­zu­finden. Wieder­holte Er­wäh­nungen vor­her­ge­gangener Er­eignisse er­mög­lichen es dann aber auch einem Neu­ein­steiger, in das Ge­schehen hinein­zu­finden. Die Handlung er­weist sich als relativ komplex. Irene Dor­chester stellt ein­deutig die Anta­gonistin der Ge­schichte dar. Unter Zu­hilfe­nahme Genre-ty­pischer etwas ver­rückter Ma­schinen will sie die Macht­ver­hältnisse grund­legend ändern. Dabei über Leichen zu gehen, macht ihr wenig aus. Da diese Akti­vitäten wahr­scheinlich in Fokus des 1. Bandes standen, er­klärt sich auch dessen Titel „Frauen­werk“. Wieso dieser Band „Männer­werk“ heißt, er­schließt sich mir aller­dings weniger. Der einzige Mann in einer wirklich rele­vanten Rolle ist Howard, doch nimmt der keines­falls eine so zen­trale Rolle ein, dass das den Titel be­gründen könnte. Aber das ist na­türlich nur Neben­sache, denn was zählt, ist die Ge­schichte. Und die ist wirklich gut und rund. … und kann auch ohne Kenntnis von Band 1 ge­fallen. Auch wenn diese Di­logie mit diesem 2. Band lo­gischer­weise endet, würde das Ende durch­aus eine Fort­setzung er­mög­lichen.

Der Autor wechselt erzählerisch zwischen verschiedenen Charakteren hin und her.

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Fazit:

Diese Steampunk-Geschichte geht das Genre aus eine eher a-typischen Perspektive an, die in Richtung aben­teuerliche Detektiv-Story tendiert.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Ein Fall für Wrexford and Sloane – 4 – Die dunklen Gassen von Mayfair (Hörbuch)

Autor
Titel

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Übersetzung: Tobias Eckerlein
Sprecher: Kevin Kasper

Finanzmathematik

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Klappentext:

Ein dunkles Geheimnis, das ganz London ins Chaos stürzen könnte …

Wrexford und Sloanes spannende Ermittlungen im historischen England gehen weiter!

Als Lady Cordelia und ihr Bruder Lord Woodbridge plötzlich aus London ver­schwinden, ver­setzt das die ganze Ge­sellschaft in Auf­ruhr. Ge­rüchte machen die Runde, dass sie Teil einer ge­heimen Orga­nisation sind, die an einem ille­galen – und höchst lukra­tiven – Han­dels­system arbeitet, das die ge­samte britische Wirtschaft be­droht. Be­lastende Be­weise häufen sich, aber Char­lotte und Wrex­ford, die mit den Ge­schwistern be­freundet sind, glauben an deren Un­schuld. Sie be­ginnen mit der Suche nach der Wahrheit und müssen dabei ihre zu­nehmend kom­plexen Ge­fühle für­ein­ander ent­wirren. Aber die Uhr tickt – ein ge­rissener Draht­zieher setzt alles daran, seinen Plan in die Tat um­zu­setzen und Char­lotte und Wrex­ford bleibt nichts anderes übrig, als ihn mit seinen eigenen Waffen zu schlagen …

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Rezension:

Nach Charlottes Enttarnung als Adlige hat sich manches für sie ge­ändert, woran sie sich erst wieder ge­wöhnen muss. Doch dann ver­schwindet ihre Freundin Lady Cordelia samt ihres Bruders spur­los. Die Ge­rüchte­küche der Ge­sellschaft brodelt. Waren Lord Wood­bridge und seine Schwes­ter in dunkle Ma­chen­schaften ver­wickelt? Lord Wrex­ford und Char­lotte Sloane, die schon meh­rere ver­zwickte Kri­minal­fälle lösen konnten, ver­muten eher, dass ihre Freunde in Ge­fahr sind.

Schon zum 4. Mal lässt Andrea Penrose ihre Hobby-Ermittler in die krimi­nellen Tiefen des frühen vik­tori­anischen London ein­tauchen. Die in­zwischen eta­blierten ty­pischen Ele­mente dieser his­torischen Cosy-Crime-Reihe bleiben dabei na­türlich er­halten, auch wenn sich die kri­minellen Ak­tivi­täten dies­mal in Richtung Wirt­schafts­kriminalität ver­lagern. Die Hinter­gründe führen ins Um­feld der be­rühmten East India Company und den da­maligen Welt­handel. Mit den Er­fin­dungen eines ‚ver­rückten‘ Pro­fessors spielen dies­mal auch ge­ring­fügige Steam­punk-Ele­mente mit. Kenner der Materie werden ge­wisse An­leh­nungen an die reale Analytical Engine Charles Babbages, eine 1837 vor­ge­stellte, dampf­betriebene me­chanische Rechen­maschine, die aber nie Be­triebs­fähigkeit er­reichte, er­kennen. Zu­sammen­hänge mit den schon in Band 3 („Schatten über Ken­sington Palace“) er­wähnten mathe­matischen Ambi­tionen von Lady Cordelia werden in diesem Zu­sammen­hang wohl ge­wisse Vor­ahnungen aus­lösen. Paral­lelen zur realen Ada Lovelace dürften ein­deutig be­wusst ge­wählt sein. Alles in allem kann auch dieser 4. Fall von Wrex­ford und Sloane wieder über­zeugen und auf weitere Fälle des Hobby-Er­mittler-Duos hoffen lassen.

Die Autorin behält den Stil mit dem Wechsel des erzählerischen Fokus zwischen den beiden Prota­gonis­ten na­türlich bei. Bei der Hör­buch-Um­setzung fälle ein Wechsel des Sprechers auf.

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Fazit:

Die Einbeziehung damals realer technischer Hintergründe macht diesen historischen Cosy-Crime-Fall für IT-Be­geistere be­sonders interessant.

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Die Geister von La Spezia

Oliver Plaschka
Die Geister von La Spezia

Der echte und der falsche Shelley

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Klappentext:

Mary Shelley auf der Suche nach den Geistern ihrer Vergangenheit

Italien 1822. Mary Shelley, Autorin von Frankenstein, trauert um ihren Mann, der im Golf von La Spezia er­trank. Aber war es wirklich nur ein Un­glück, oder steckt mehr da­hinter? Die ex­zent­rische Er­mittlerin Pat hat den Auf­trag, die Um­stände seines Todes auf­zu­klären. Mit­hilfe fan­tas­tischer Tech­nologie führt sie Mary zu den Schau­plätzen ihrer Ver­gangen­heit zu­rück. Ge­meinsam stellen sie sich den Geistern von La Spezia …

Die berühmt-berüchtigte Autorin Mary Shelley ist im Winter 1822 im italie­nischen Exil ge­strandet. Ihr Mann, der Dichter Percy Bysshe Shelley, er­trank bei einem Segel­unglück. Doch gibt es Zweifel, ob bei seinem Tod alles mit rechten Dingen zu­ging: Schon länger wurde er von Geis­tern und Visio­nen heim­gesucht. Welche fan­tas­tischen Kräfte wurden ihm aber zum Ver­hängnis? Mittels der visio­nären Kunst der Er­innerungs­reise führt die wag­halsige Spezial­agentin Pat Colom­bari Mary Shelley zu­rück zum Golf von La Spezia, wo die Ge­setze von Zeit und Raum ihre Gül­tigkeit ver­loren haben. Sie lernt den skan­dal­um­witterten Lord Byron kennen, dessen Keller ein dunkles Ge­heimnis birgt. Und sie wird Zeugin un­er­klärlicher Ge­schehnisse, die ihren An­fang in jener stür­mischen Nacht am Genfer See nahmen, in denen die Shelleys sich mit Mächten jen­seits ihrer Welt ein­ließen.

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Rezension:

Mary Shelleys Mann ist ertrunken. Dessen Vater hegt jedoch Zweifel, ob es wirklich ein Un­fall war. Deshalb be­auf­tragt er Pat Colom­bari, mit einer neu­artigen Tech­nologie Marys Er­in­nerungen zu durch­suchen. Doch die ge­mein­same Reise in die Er­in­nerungen ver­ändert diese, und so wird das Ge­wirr immer un­durch­dring­licher.

Das Buch, das der Autor Oliver Plaschka hier vorlegt, ist kompliziert. Was zu­nächst wie ein his­torischer Roman rund um eine Gruppe realer Per­sonen wirkt, rückt mit einer Technik, die es er­laubt, je­manden in dessen Er­in­nerungen zu be­gleiten, schnell in Richtung Retro-Science-Fiction. Schließ­lich ver­schiebt sich der Schwer­punkt aller­dings deutlich in den Fan­tasy-Be­reich. Die Idee, ge­meinsam mit dieser die Er­in­nerungen einer an­deren Person zu be­reisen, wirkt zu­nächst interes­sant. Die Um­setzung er­weist sich zu Be­ginn je­doch als re­lativ lang­weilig. Erst als sich heraus­stellt, dass die mit­reisende Be­sucherin die Er­in­nerungen mit ihrer An­wesen­heit auch ver­ändert, wird es deut­lich interes­santer. Aller­dings auch er­heblich ver­wirrender. Leider blickt der Leser schließlich auch kaum noch durch, was ver­änderte Er­in­nerungen und was die (im Rah­men der Ge­schichte) re­alen Er­eig­nisse sind. Als zu­sätzliche Ebene kommt hinzu, das un­klar bleibt, was da­von von den den Figuren zu­grunde­liegenden realen Per­sonen wirklich er­lebt wurde. So er­gibt dieses Werk ein Puzzle, durch­aus interes­santer Story-Details, die schluss­endlich aber eher ver­wirren als zu über­zeugen. Dazu kommt, dass die (realen oder ver­änderten?) Er­in­nerungs­stücke nicht chro­nologisch be­sucht werden. Die kurze Auf­stellung der be­nutzten realen Men­schen im An­hang bringt da nur be­dingt Auf­klärung.

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Fazit:

Die Umsetzung dieser an sich guten Idee um Reisen in fremde Er­in­nerungen kann so, wie hier um­ge­setzt, leider nicht ganz über­zeugen.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Sherlock Holmes • Die geheimen Fälle des Meisterdetektivs – 71 – Blaubarts Erbe (Hörspiel)

Amy Onn
Sherlock Holmes • Die geheimen Fälle des Meisterdetektivs – 71 – Blaubarts Erbe (Hörspiel)


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Sprecher: Joachim Tennstedt, Detlef Bierstedt u. a.

Konservierungen

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Klappentext:

Ein mysteriöser gelber Koffer samt schockierendem Inhalt wird in die Baker Street 221b ge­liefert und bringt Sherlock Holmes und Dr. Watson so auf die Spur eines schot­tischen Adligen, dessen Ehe­frau offenbar um ihr Leben bangt. Die Herren zögern nicht, dem dring­lichen Hilfe­ruf zu folgen und machen sich auf in den hohen Norden der Insel …

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Rezension:

Holmes und Watson sitzen gerade im Wohnzimmer, als ein auffälliger und zu Mrs. Hudsons aus­drück­lichem Missfallen streng riechender Koffer ab­ge­geben wird. Da­rinnen be­finden sich blutige Kleider und eine kurze Notiz, in der eine adlige Frau um Hilfe bittet. Sherlock Holmes macht sich be­gleitet von Dr. Watson auf nach Schott­land.

Folge 71 aus der Hörspiel-Reihe um „Die geheimen Fälle des Meisterdetektivs“ stammt wieder aus der Feder von Amy Onn. Dieser schickt seinen Prota­gonis­ten und dessen treuen Chro­nisten nach Schott­land, wo sich eine frisch ver­heiratete Adlige in Ge­fahr sieht, nach­dem sie mehrere ver­steckte Koffer voller blu­tiger Kleider ent­deckt hat. Dass der Ehe­mann der Haupt­ver­dächtige ist, wird schnell klar. Dem Hörer wird dies na­türlich schon durch den Titel der Episode deutlich ge­macht. Auf­zu­klären sind le­diglich die ge­nauen Zu­sammen­hänge. Wie man es aus dieser Reihe und zahl­losen anderen alten und neuen Fällen Sherlock Holmes ge­wohnt ist, fällt dem das na­türlich relativ leicht. Trotz­dem kann auch dieser Fall wieder ge­fallen und dank der ge­wohnt auf­wändigen Um­setzung des Hör­spiels über­zeugen. Aller­dings fallen dies­mal 2 kleine lo­gische Lücken ins Auge (be­ziehungs­weise Ohr). Auf diese will ich je­doch nicht de­tailliert ein­gehen, weil sie ein weit fort­ge­schrittenes Stadium der Ge­schichte be­treffen und damit viel vor­weg­nehmen würden. Dem Ge­samt­eindruck schwächen sie ohnehin kaum.

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Fazit:

Diese Hörspiel-Reihe lebt vor allem von ihrer aufwändigen Produktion. Kleine Schwächen des Plots dieses Falls fallen da kaum ins Ge­wicht.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

LBG Banner Sommerferien
Die Erlebnisse eines anfangs 11-jährigen Jungens, der bei Pflegeeltern aufwuchs und nun unerwartet an ein Internat kommt. Hier veränder sich sein ganzes Leben, und er muss sich einen neuen Freundeskreis aufbauen. Und dann wartet noch so manche Überraschung auf ihn …
„Lord Breakinghams Geheimnis“ ist ein Internats-, als auch ein Entwicklungsroman. Geeignet für alle Leseratten ab etwa 10 Jahren und natürlich auch für Erwachsene, die gerne an die Kindheit zurückdenken.

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Album von Berlin, Charlottenburg und Potsdam

Reprint eines Bildbands aus den 1910ern
Nähere Infos zum Buch findet ihr hier: https://rezicenter.blog/2020/01/28/bilder-aus-altbayern-reprint-eines-bildbands-von-1918/

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Tipps für preisgünstigen Lesestoff

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Baskerville Hall – 3 – Das Tal der Lügen

Ali Standish
Baskerville Hall – 3 – Das Tal der Lügen


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Übersetzung: Jessika Komina, Sandra Knuffinke

Der verschollene Messingkopf

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Klappentext:

Endlich: der große Auftritt von Sherlock Holmes! Band 3 der Reihe »Baskerville Hall« von Ali Standish

Arthur Doyles Abenteuer gehen in eine spektakuläre nächste Runde. Die Freude in Basker­ville Hall ist groß, denn die jähr­liche Klas­sen­fahrt auf einen impo­santen Landsitz steht an. Doch Arthur plagen Sorgen: Er wird er­presst. Die rach­süchtige Pro­fessorin Grey droht, seiner Schwester etwas an­zutun, wenn Arthur ihr nicht ein sagen­um­wobenes Relikt be­schafft, das große Macht ver­leihen soll. Schlechten Ge­wissens, weil er seinen besten Freund Jimmie und Pro­fessor Holmes be­lügt, geht Arthur in den um­lie­genden Dörfern und Wäldern auf Spuren­suche. Er kann das Relikt tat­sächlich finden, doch bei der Übergabe steht ihm plötzlich Jimmies Vater – und Sher­lock Holmes’ Erz­feind – Moriarty ge­genüber. Arthur muss sich zwi­schen der Loy­alität zu seinem Mentor und der Freund­schaft mit Jimmie ent­scheiden …

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Rezension:

Das Vertrauen zwischen Arthur und seinem besten Freund Jimmie ist gestört, seit er dessen Vater ver­dächtigt hat. Doch zu­nächst steht ein mehr­tägiger Ausflug des ge­samten Jahr­gangs in den Lake District an. Doch die ehe­malige Pro­fessorin Grey hat Arthurs kleine Schwester in ihre Ge­walt ge­bracht und er­presst ihn, ein ihr ma­gisches Relikt zu be­sorgen, das dort ver­steckt sein soll. Und er darf seine Freunde keines­falls ein­weihen, wenn ihm das Leben seiner Schwester etwas be­deutet.

Im Gegensatz zu den meisten anderen Mehrteilern dieses Genres, in denen jeder Band meist ein ganzes Schul­jahr ab­deckt, siedelt Ali Standish auch den 3. Band ihres Jugend-Urban-Fan­tasy-Aben­teuers im selben Schul­jahr an, in dem auch schon die Bände 1 („Das ge­heim­nisvolle Internat der be­son­deren Talente“) und 2 („Das Zeichen der Fünf“) han­delten. Nur der Hand­lungs­ort ver­lagert sich vorüber­gehend vom der Reihe ihren Titel ge­benden Internat in den Lake Disrtict, wo der Jahr­gang des Prota­gonis­ten einen Schul­ausflug ver­bringt. Auch dies­mal gilt es wieder, ein mys­teriöses Rätsel zu lösen und kri­minellen Be­stre­bungen ent­gegen­zutreten. Speziell das Ver­trauens­ver­hältnis Arthurs zu seinem besten Freund wird auf die Probe ge­stellt, denn Pro­fessor Holmes hat Arthur unter seine Fittiche ge­nommen und ihn in die kri­minellen Machen­schaften von Jimmies Vater ein­ge­weiht. Wie der junge Pro­tagonist alles das gleich­zeitig zu­sammen mit seinen Freunden be­wältigt, er­gibt er­neut eine von vorne bis hinten interes­sante Ge­schichte, an deren Ende man am liebsten gleich weiter­lesen würde.

Die Autorin folgt erzählerisch natürlich auch diesmal wieder durch­gehend ihrem jungen Prota­gonis­ten. Etwas störend wirkt nur, dass in der deut­schen Über­setzungen öfters mal Gender-Auf­zäh­lungen wie „Schü­lerinnen und Schüler“ in den Text hinein ge­bastelt wurden. Denken die Über­setzerin­nen und der Verlag denn, der Leser würde nicht auch so be­merken, dass sich unter den Schülern auch weib­liche be­finden?

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Fazit:

Arthur Doyles Abenteuer in Baskerville Hall können auch in der 3. Ausführung wieder mit guten Plot-Ideen über­zeugen.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Die Erlebnisse eines anfangs 11-jährigen Jungens, der bei Pflegeeltern aufwuchs und nun unerwartet an ein Internat kommt. Hier veränder sich sein ganzes Leben, und er muss sich einen neuen Freundeskreis aufbauen. Und dann wartet noch so manche Überraschung auf ihn …
„Lord Breakinghams Geheimnis“ ist ein Internats-, als auch ein Entwicklungsroman. Geeignet für alle Leseratten ab etwa 10 Jahren und natürlich auch für Erwachsene, die gerne an die Kindheit zurückdenken.

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Reprint eines Bildbands aus den 1910ern
Nähere Infos zum Buch findet ihr hier: https://rezicenter.blog/2020/01/28/bilder-aus-altbayern-reprint-eines-bildbands-von-1918/

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Reisebilder: Unterwegs in Großbritannien, Skandinavien und den Niederlanden

Karel Čapek
Reisebilder: Unterwegs in Großbritannien, Skandinavien und den Niederlanden

Tourist unter Mit-Touristen

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Klappentext:

Mit Witz und Verve erzählt Karel Čapek von seinen Reisen. In Worten und feinem Schwarz-Weiß ent­wirft er un­ver­gessliche Bilder: von schreck­lichen eng­lischen Sonn­tagen, der roten Mitter­nachts­sonne und Städten, die auf ihren eigenen Spiegel­bildern stehen. Wäh­rend seine Illus­trati­onen mit dem Text in einen leb­haften Dialog treten, zeigt sich, wie Reise­berichte zu einer litera­rischen Kunst­form werden können – zu zeit­losen Beo­bach­tungen, die das Be­sondere im All­täg­lichen feiern!

Mit 125 Illustrationen des Autors

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Rezension:

Von Großbritannien, Skandinavien und den Niederlanden hat man natürlich schon ge­hört. Aber wie ist es dort wirklich? Der Autor macht sich auf, diese nicht ganz so exo­tischen Länder und ihre Be­völ­kerung zu ent­decken. Aber es sind nicht nur die Eigen­heiten der Ein­wohner, die ihm auf­fallen, son­dern ge­nauso die anderer Be­sucher, die diese Länder auch kennen­lernen möchten.

Großbritannien, Skandinavien, die Niederlande – das sind nicht gerade Welt­reisen. Und auch wenn man selbst noch nicht dort war, kennt man vieles aus dem Fern­seher, aus Zeit­schriften und Büchern. Zu­mindest heute. Karel Čapek unter­nahm seine hier be­schrie­benen Reisen aber in den 1920er und 1930er Jahren. TV-Dokus gab es noch nicht, die (eher wenigen) Bilder in Zeit­schriften zeigten nur Grau­stufen. Vor diesem Hinter­grund wird klar, dass der Autor damals deutlich weniger Vor­wissen ge­habt haben dürfte, als man heute von Touristen er­wartet. Was er nieder­schreibt, sind keine durch­gängigen Er­lebnisse oder Tage­buch­einträge, sondern ein­zelne Epi­soden. Die heute so popu­läre Political Cor­rect­ness war noch nicht er­funden. Er be­dient sich durch­aus der mit den je­weiligen Völkern ver­bun­denen Clichés, was die Er­lebnisse deutlich unter­halt­samer macht. Alles wird völlig be­wusst sub­jektiv ge­schildert, Objek­tivität gar nicht an­ge­strebt. Ein Augen­zwinkern schwingt zwi­schen den Zeilen stets mit. Er­gänzt werden die Texte von selbst an­ge­fer­tigten Bildern des Autors, wobei es sich ur­sprüng­lich wahr­schein­lich um Feder­zeich­nungen handelt. Alles zu­sammen bietet eine kurz­weilige, zu­weilen viel­leicht auch ein bisschen nos­talgische Unter­haltung.

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Fazit:

Diese bewusst subjektiven Reiseeindrücke aus den 20er und 30er Jahren des 19. Jahr­hunderts sind äußerst unter­haltsam ver­fasst.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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