Die Chrüsi Roman-Reihe – 2 – Chrüsi und die Kosmische Industrie Norm

Christian Schmidt
Die Chrüsi Roman-Reihe – 2 – Chrüsi und die Kosmische Industrie Norm

Der Präzisierungsbedarf bei vorläufiger Normflexibilisierung

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Klappentext:

Was passiert, wenn man Bürokratie nicht bekämpft – sondern vollständig ernst nimmt?

Nach den Ereignissen des ersten Bandes steht Chrüsi erneut vor einer Heraus­forderung, die größer ist als jede Raum­station, jedes Ster­nen­system – und deutlich kom­plexer als ein Schwarzes Loch: Die Kosmische Industrie Norm (KIN).

Ein Regelwerk, das nicht das Universum regelt.

Nur alles darin.

Als jede Entscheidung, jede Kurskorrektur und jede Rettungsmaßnahme ge­nehmigungs­pflichtig wird, ent­scheidet sich Chrüsi für einen un­ge­wöhn­lichen Weg: Er wider­setzt sich nicht.

Er befolgt.

Konsequent. Vollständig. Ohne Abkürzungen.

Was folgt, ist eine ebenso logische wie absurde Eskalation, die schließlich in einem eigenen Ver­waltungs­universum endet – in­klusive Meta-Normen, Simu­lations­kaskaden und der ge­fähr­lichsten aller Fragen: Was, wenn Realität nicht voll­ständig modellier­bar ist?

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Rezension:

Es kann doch nicht sein, dass jedes Raumschiff einfach macht, was seine Be­satzung will! Da muss dringend eine Ver­fahrens­harmoni­sierung im er­wei­terten Zu­ständigkeits­raum her. Und dazu wird eine KIN, eine Kos­mische Industrie Norm be­nötigt. Ab sofort ist jede Maß­nahme ge­nehmigungs­pflichtig. Aber was ist, wenn ein anderes Raum­schiff dringend Hilfe braucht, aber keine Chance be­steht, dass die Ge­neh­migung zum Helfen recht­zeitig er­teilt wird?

Kaum dass Chrüsi das Chaos in Band 1 („Bürokratie im Weltraum“) über­standen hat, schickt Chris­tian Schmidt seinen Prota­gonis­ten schon wieder in neue büro­kra­tische Schwie­rig­keiten. Dieses Mal müssen sich die Raum­fahrer rund um den Titel­helden mit einer Ver­waltung herum­schlagen, die jede Tätig­keit nor­mieren und kont­rollieren will. Dabei kari­kiert der Autor das Ge­neh­migungs-Un­wesen ge­konnt, indem er es auf die Spitze treibt. Für den Leser ist das Humor pur, wobei die Längen des 1. Bandes dies­mal ver­mieden werden. Durch die Kürze der ein­zelnen Bände, die eher No­vellen­länge auf­weisen, sind diese auch leicht ver­daubar, was für diese Art Humor und einen Stil, der sich auf kurze Sätze und wenig er­zäh­lenden Text stützt, wahr­schein­lich von Vor­teil ist. In Roman­länge würde sich das wohl tot­laufen. So ser­viert ist es aller­dings ein sehr unter­halt­samer Lese-Snack, bei dem man sich aufs nächste Aben­teuer freuen darf.

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Fazit:

Diese Comedy-im-Weltraum-Idee kann auch im 2. Versuch zünden. Selten war Raum­fahrt so ko­misch statt kos­misch.

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