Sophie Oliver
Baker Street Bibliothek – 3 – Der blaue Pomander
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Die Spur der vermissten Kinder
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Klappentext:
London 1896: Eine berüchtigte Mörderin soll hingerichtet werden. Kurz vor ihrem Tod erzählt sie den Gentlemen vom Sebastian Club von einem antiken Duftbehälter, dem legendäre Heilkräfte nachgesagt werden. Gibt es ihn wirklich? Oder ist der blaue Pomander nur das Hirngespinst einer Geisteskranken? Um der Sache auf den Grund zu gehen, reisen die Ermittler nach Salzburg, ins Kaiserreich Österreich-Ungarn. Sie stellen rasch fest, dass sie auf der Suche nach der Kostbarkeit nicht allein sind, sondern von einem Konkurrenten verfolgt werden, der auch vor Mord nicht zurückschreckt. Als ihnen der geheimnisvolle Unbekannte immer näher kommt, wird die Lage brenzlig.
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Rezension:
Der Sebastian Club ist einer der bekannten Londoner Gentlemen-Clubs. Seine Besonderheit besteht darin, dass sich viele der Mitglieder gerne detektivisch betätigen. Und darin, dass eines der Mitglieder gar kein Gentleman ist. Freddie Westbrook ist eine junge Frau in Männerkleidung. Nur wenige der Mitglieder kennen dieses Geheimnis. Als eine überführte Massenmörderin dem Vorsitzenden ein Geheimnis anbietet, wenn er sie vor der Hinrichtung bewahrt, wird es unter den Amateur-Detektiven hektisch. Natürlich wollen sie das Geheimnis um den angeblich alle Leiden heilenden blauen Pomander lösen – aber ohne die Mörderin vor ihrer Strafe zu bewahren.
Diese historische Detektiv-Geschichte erscheint in der Reihe „Baker Street Bibliothek“, auch wenn er trotz dieses Reihen-Titels keine erkennbaren Zusammenhänge zum Sherlock-Holmes-Franchais aufweist. Die Bände 1 bis 4 scheinen sich auf die Mitglieder des Sebastian Club zu konzentrieren, während im einzigen Band dieser Reihe, den ich bisher kannte, Band 8 „Inspector Swanson und das Geheimnis der zwei Gräber“, eben jener Inspector Swanson im Mittelpunkt steht. Im vorliegenden Fall konzentriert sich die Autorin Sophie Oliver auf Frederique Westbrook, die überwiegend unter ihrem männlichen Alter Ego Freddie auftritt. Das Rätsel (oder besser gesagt: eine ganze Reihe an Rätseln) bietet Genre-typische, gute Unterhaltung, wobei sich die Ermittlungen vom üblichen Schema abheben. Auch das Ambiente am ausgehenden 19. Jahrhundert wirkt stimmig, sodass es sich durchaus lohnen könnte, auch anderen Bänden dieser Reihe einen Blick zu gönnen.
Die Autorin folgt erzählerisch wechselnden Charakteren. Dabei steht Freddie / Frederique jedoch überwiegend im Fokus.
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Fazit:
Diese Geschichte bietet ein überraschend anderes viktorianisches Detektiv-Abenteuer mit a-typischem Ende.
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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

Die Erlebnisse eines anfangs 11-jährigen Jungens, der bei Pflegeeltern aufwuchs und nun unerwartet an ein Internat kommt. Hier veränder sich sein ganzes Leben, und er muss sich einen neuen Freundeskreis aufbauen. Und dann wartet noch so manche Überraschung auf ihn …
„Lord Breakinghams Geheimnis“ ist ein Internats-, als auch ein Entwicklungsroman. Geeignet für alle Leseratten ab etwa 10 Jahren und natürlich auch für Erwachsene, die gerne an die Kindheit zurückdenken.
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Album von Berlin, Charlottenburg und Potsdam
Reprint eines Bildbands aus den 1910ern
Nähere Infos zum Buch findet ihr hier: https://rezicenter.blog/2020/01/28/bilder-aus-altbayern-reprint-eines-bildbands-von-1918/
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