Christian Schmidt
Die Chrüsi Roman-Reihe – 6 – Chrüsi und die genehmigte Wirklichkeit
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TROTZDEM
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Klappentext:
„Dinge, die passieren, sollen geprüft werden, ob sie passieren dürfen?“
Auf Chrüsis Schiff funktioniert der Alltag – nicht perfekt, aber zuverlässig. Bis die Galaktische Gemeinschaft das Programm zur sicheren, validierten und zuständigkeitsgerechten Raumschiffbetriebsführung aktiviert.
Von nun an benötigt eine einfache Kurskorrektur eine Ereignisfreigabe. Eine neue rutschhemmende Oberfläche macht die Brücke so sicher, dass sich die Crew kaum noch darauf bewegen kann. Die Sichtfenster bleiben verschmutzt, weil der Flug nach Sensoren als ausreichend gilt. Und BEX, der das Schiff seit Jahren am Laufen hält, darf viele Probleme nur noch beobachten, dokumentieren und an einen zuständigen Fachbereich weiterleiten. Dumm nur, dass dieser Fachbereich meistens BEX selbst ist.
Während der freundliche Validierungsbeauftragte VØR aus jeder Lösung zunächst ein Verfahren macht, entdeckt die künstliche Intelligenz NØR ein beunruhigendes Phänomen: Vorschriften können vollkommen logisch aufgebaut sein – und trotzdem zu völlig unlogischen Ergebnissen führen. Chrüsi und seine Crew müssen entscheiden, wie lange sie auf eine Genehmigung warten können, bevor Regelkonformität selbst zur Gefahr wird.
Band 6 der humorvollen Science-Fiction-Satire für Erwachsene über Bürokratie, Verantwortung, Arbeitswirklichkeit und Systeme, die so sicher werden sollen, dass niemand mehr rechtzeitig handeln darf.
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Rezension:
Chrüsis Raumschiff bekommt unerwarteten Besuch. Ein Validierungsbeauftragter der Galaktischen Gemeinschaft namens VØR erscheint. Mit neuen Vorschriften soll die Effizienz und Sicherheit an Bord gesteigert werden. Das beginnt mit Ereignisvalidierung, rutschhemmenden Fußböden und BEX’ Zuständigkeiten. Letzterer hält das Schiff zwar seit Jahren als Wartungstechniker instand, doch gehört das meiste davon gar nicht zu seiner offiziellen Stellenbeschreibung.
Seit mittlerweile 5 Bänden hat das namenlose Intersektoralen Erkundungs- und Koordinationsvehikel unter Captain Chrüsi (von Laien einfach Raumschiff genannt) mit den bürokratischen Hürden der Galaktischen Gemeinschaft zu kämpfen. Der oberste Vertreter dieser Gemeinschaft, uns lesenden Erden-Bewohnern auch unter dem Namen Christian Schmidt bekannt, lässt sich immer neue Schikane für die entnervte Crew einfallen. So ein rutschhemmender Bodenbelag mag zwar die Sicherheit in manchen Situationen verbessern, der Bewegungsgeschwindigkeit im Krisenfall steht er allerdings eher negativ entgegen. Und ein Cheftechniker, der festgestellte Schäden nur noch weiterleiten, aber nicht beheben darf, ist wenig hilfreich. Zumal der Empfänger der Meldungen er selbst ist. Für den Leser bedeutet das auch auf Chüsis 6. Flug wieder extremes Lachmuskel-Training. Manches könnte ihm allerdings auch von unserer Erde bekannt vorkommen. … und am Ende bekommt das Intersektorale Erkundungs- und Koordinationsvehikel sogar noch einen Namen.
Dass der schon etwas spezielle Schreibstil des Autors mit seinen überwiegend kurzen Sätzen und Absätzen funktionieren kann, haben mittlerweile 6 Chrüsi-Bände bewiesen. Was sich mir allerdings nicht erschließt, sind die Schreibweisen des Validierungsbeauftragten VØR und des Technikers BEX durchgehend in Großbuchstaben. Andere Namen werden ja auch normal geschrieben. Darauf, dass beide Androiden sein könnten, gibt es jedoch keinen Hinweis. Deshalb stehe ich dieser Schreibweise etwas ratlos gegenüber. Das Lesevergnügen beeinflusst das allerdings kaum.
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Fazit:
Auch diesmal stellen Chrüsis bürokratische Probleme wieder eine Herausforderung für die Zwerchfelle der Leser dar.
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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

Die Erlebnisse eines anfangs 11-jährigen Jungens, der bei Pflegeeltern aufwuchs und nun unerwartet an ein Internat kommt. Hier veränder sich sein ganzes Leben, und er muss sich einen neuen Freundeskreis aufbauen. Und dann wartet noch so manche Überraschung auf ihn …
„Lord Breakinghams Geheimnis“ ist ein Internats-, als auch ein Entwicklungsroman. Geeignet für alle Leseratten ab etwa 10 Jahren und natürlich auch für Erwachsene, die gerne an die Kindheit zurückdenken.
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Album von Berlin, Charlottenburg und Potsdam
Reprint eines Bildbands aus den 1910ern
Nähere Infos zum Buch findet ihr hier: https://rezicenter.blog/2020/01/28/bilder-aus-altbayern-reprint-eines-bildbands-von-1918/
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