Die Akte Bram Stoker

Lisanne Courbet
Die Akte Bram Stoker

St,rSt,rSt,rSt,rSt,b

Ahnenforschung der anderen Art

Klappentext:
London, 2012, am 100. Todestag von Bram Stoker.
In einem Bankschließfach tauchen geheime Dokumente des Schöpfers von Dracula auf, die den Verdacht nahelegen, dass der weltberühmte Roman womöglich auf echten Tatsachen beruht. In London bricht eine hysterische Jagd nach der Wahrheit aus.
Valea Horak wird unfreiwillig in diese Jagd verwickelt, als sie einen befreundeten Journalisten auf einer Pressekonferenz vertritt. Dort trifft sie ihre Jugendliebe Julian Schwarz wieder. Kurz darauf werden die mit der Untersuchung betrauten Historiker mit eindeutigen Einstichen am Hals und vollständig ausgeblutet aufgefunden. In den Bisswunden finden Forensiker tote DNA-Spuren aus einem rumänischen Grab des 15. Jahrhunderts. Die Polizei steht vor einem Rätsel.
Gemeinsam mit Julian stellt Valea ihre ganz eigenen Nachforschungen an und muss feststellen, dass das Geheimnis um die Entstehungsgeschichte von „Dracula“ unheimliche Parallelen zu ihrer eigenen Familiengeschichte birgt.
Doch sie ist nicht die einzige, die ein persönliches Interesse an der Wahrheit hat. Während Valeas Leben durch unheimliche Ereignisse immer weiter aus der Bahn geworfen wird, verdichten sich Hinweise auf eine wirkliche Existenz des legendären Vampirs.
Eine gefährliche Suche zwischen London, Wien und Budapest beginnt. Doch die Wahrheit ist noch viel dunkler, als Valea und Julian glauben.
Die Akte Bram Stoker. Ein Fest für alle Fans des Vaters aller Vampir-Romane. Ein düsterer Thriller, der das klassische Vampir-Genre feiert. Und eine poetische Reise in die Vergangenheit eines Buches, das sich öfters verkauft hat, als die Bibel.

Rezension:
Pünktlich zum 100. Todestag Bram Stokers kündigt die Bank of England an, an diesem Tag ein kurz vor dessen Tod vom Schriftsteller persönlich angelegtes Schließfach verfügungsgemäß zu öffnen. Das öffentliche Interesse ist natürlich sofort geweckt. Als sich in der Kassette Dokumente finden, die die Vermutung nahelegen, Stokers berühmter Roman könnte auf Tatsachen beruhen, steigt das Medieninteresse ins Unermessliche. Schon bald tauchen Mordopfer auf, deren Todesursachen stark an Vampirbisse erinnern. Während die ermittelnde Kommissarin davon überzeugt ist, vorsätzlich getäuscht zu werden, bemerkt die österreichische Literaturstudentin Valea Horak, dass es überraschende Berührungspunkte zu ihrer eigenen Familiengeschichte zu geben scheint. Aber auch ganz andere Kräfte scheinen an den Entwicklungen hochgradig interessiert zu sein.
Lisanne Courbet bekennt sich im Nachwort ausdrücklich als Fan von Bram Stoker und dessen Roman „Dracula“. Nach dem Lesen dieses Buches wäre dieses Bekenntnis aber kaum nötig gewesen, geht die Autorin in ihrem Buch doch detailliert auf diverse Elemente des Originals und dessen Entstehungsgeschichte ein. Genau darauf beruht die Handlung ihres eigenen Buches. Die Prota- und Antagonisten, aus deren Blickwinkeln die Geschichte wechselweise erzählt wird, unterscheiden sich schon in dem Punkt, ob sie an die tatsächliche Existenz der unsterblichen Blutsauger glauben oder nicht. Da ist Detective Chief Inspector Annie Marrell, deren feste Überzeugung darin besteht, dass die auf vampirische Aktivitäten hindeutenden Indizien gefälscht sind. Die andere Seite vertritt die Studentin Valea Horak, die bei ihren privaten ‚Ermittlungen‘ zunehmend davon überzeugt wird, dass es wirklich Vampire gibt und ihre eigenen Vorfahren wiederholt mit ihnen in Berührung gekommen sind. Außerdem taucht ein katholischer Orden, der sich der Vampirjagd verschrieben hat, auf, dessen Mitglieder schnell die Rolle der Antagonisten zugewiesen wird.
Auch wenn sich in diesem Buch alles um (wahre oder vorgetäuschte?) Vampire dreht, liegt der Schwerpunkt der Handlung doch auf Thriller-Elementen und ganz diesseitige Gewalt und deren Androhung. Vampire spielen eine überraschend kleine Rolle. Ob diese überhaupt wirklich existent sind, wird hier natürlich nicht verraten. Das Buch kann seine Leser mit dem gelungenen Handlungsaufbau jedenfalls durchaus fesseln. Den größten Minuspunkt stellt ein etwas zu ausführlich wiedergegebenes altes Tagebuch dar, das sich über zahlreiche Seiten hinzieht und alles andere als spannend zu lesen ist.

Fazit:
Dieser Thriller greift Bram Stokers Werk „Dracula“ auf und erforscht die Auswirkungen, falls dieses auf wahren Begebenheiten beruhen sollte.

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„Lord Breakinghams Geheimnis“, der von Rezensenten gelobte Jugendroman um einen Jungen, der unerwartet auf ein Internat gehen muss und Schockierendes über seine eigene Herkunft erfährt, ist in einer überarbeiteten Neuauflage erschienen. Ein Entwicklungsroman über den Wert der Freundschaft.
Nähere Infos zum Buch findet ihr hier: https://lordbreakingham.wordpress.com/
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Penny Küfer ermittelt – 3 – 20.000 Morde unter dem Meer

Alex Wagner
Penny Küfer ermittelt – 3 – 20.000 Morde unter dem Meer

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Eine Frage der Dosis

Klappentext:
Axel Sandorf, Wirtschaftsmagnat und Visionär, hat erreicht, wovon andere nur zu träumen wagten: An Bord der größten privaten Unterseeyacht, die die Welt je gesehen hat, durchkreuzt er die Ozeane. Penny kann ihr Glück nicht fassen, als ausgerechnet sie eine Einladung des menschenscheuen Milliardärs ergattert. Eine Vergnügungskreuzfahrt unter dem Meer soll es werden – doch wo Penny ist, da lässt der erste Mordanschlag nicht lange auf sich warten. Anstelle exotischer Fische jagt die ambitionierte Jungdetektivin bald einen Giftmischer, der ihr in jeder Hinsicht überlegen scheint …

Rezension:
Kaum hat sie ihre Detektivprüfung bestanden, erhält Penny überraschend eine Einladung auf das private U-Boot des berühmten Milliardärs Sandorf. Wieso gerade sie? Ihre bisherigen detektivischen Erfolge sind in der Öffentlichkeit schließlich unbekannt geblieben. Doch dieses Rätsel lässt sich schnell lösen. Dass auf dem Schiff gleich reihenweise Giftanschläge geschehen, stellt schon ein erheblich größeres Problem dar. Wird es Penny diesmal vielleicht sogar gelingen, einen Mord zu verhindern?
Auch im mittlerweile 3. Abenteuer ihrer angehenden Privatdetektivinnen Penny Küfer schickt Alex Wagner ihre Protagonistin in der Tradition klassischer Detektivgeschichten wieder an einen abgeschiedenen Ort, an dem die Anzahl Verdächtiger stark eingeschränkt ist. Diesmal dient die luxuriöse Unterseeyacht eines Superreichen als Handlungs- und Tatort. Dass ihr Gastgeber eigentlich in ganz anderer Hinsicht an Penny interessiert ist, macht dieser das Leben nicht leichter. Ein Tatort in internationalen Gewässern erschwert es zusätzlich, Hilfe von außen zu bekommen.
Sowohl die Autorin als auch ihre Protagonistin gewinnen zunehmend Routine. Trotzdem wirkt dieser Fall auf mich nicht ganz so überzeugend wie der im 2. Band dieser Reihe. Manches erscheint hier etwas verwirrend, da (auch im Nachhinein) nur teilweise erkennbar wird, wie die Heldin des Buches zu ihren Schlussfolgerungen gelangt. Trotzdem dürfte sich jeder Anhänger klassischer Detektivgeschichten auch mit diesem Abenteuer der unerfahrenen Detektivin wieder gut unterhalten fühlen.

Fazit:
Penny Küfers 3. Fall führt den Krimi-Fan wieder in die Welt der Superreichen und ihrer Probleme.

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Klavierstunde

Joan Weng
Klavierstunde

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Botengänge

Klappentext:
„Ich bin des Mordes schuldig, und noch heute, nach all den Jahren, stehe ich manchmal starr im Angesicht meiner Sünde, frage mich nur eines: Warum? Wieso? Wie konnte es soweit kommen?“
Eine Kindheit in den 50er Jahren und eine Schuld, die nie verjährt.

Rezension:
Deutschland in den 1950ern. 4 Mädchen besuchen regelmäßig einen privaten Klavierunterrricht – bis Lotte, deren Vater der Besitzer des örtlichen Kaufhauses ist, aufs Gymnasium der Nachbarstadt geschickt wird. Doch das Leben geht auch für die 3 anderen weiter. Ein vergessener Botendienst ändert jedoch alles.
In ihrer im Rahmen der booksnacks-Reihe erschienenen Kurzgeschichte führt Joan Weng ihre Leser in eine schon ziemlich lange zurückliegende Zeit. Auch wenn der Klappentext anderes andeuten könnte, lässt die Autorin ihre in der Ich-Form erzählende Protagonistin niemanden ermorden. Obwohl wirklich ein Todesfall vorkommt, liegt der Schwerpunkt dieser Geschichte vielmehr auf einem Sittenbild der damaligen Zeit.

Fazit:
Fiktive Kindheitserinnerungen an die 1950er Jahre.

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Ein MORDs-Team – 22 – Die Evakuierung

Andreas Suchanek
Ein MORDs-Team – 22 – Die Evakuierung

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Gegen den Strom

Klappentext:
Barrington Cove wird evakuiert.
Die Einwohner beladen ihre Autos und fliehen aus der dem Untergang geweihten Stadt. Unterdessen befinden sich Sonja, Danielle und Randy im Gefängnis der Dynastien – und sehen sich einer alten Feindin gegenüber.
Mason und Olivia können dem Grab in Maple Peaks nicht entkommen und die Luft wird zunehmend knapp.

Rezension:
Während Mason und Olivia noch in der Falle stecken und Randy und Danielle mitten im Gefängnisaufstand festsitzen, läuft die planmäßige Evakuierung Barrington Caves an. Die beiden Bürgermeisterinnen scheinen die Angelegenheit im Griff zu haben. Doch an allen Schauplätzen entwickeln sich die Ereignisse anders als erwartet. Während sich die meisten Bewohner mehr oder weniger eilig von ihrer Heimatstadt entfernen, kehrt das MORDs-Team auf unterschiedlichen Wegen dorthin zurück.
Lage hat es gedauert, bis Andreas Suchanek seinen Fans neues aus Barrington Cove mitteilte. Fast 5 Monate vergingen seit Band 21, 5 Monate, die seine Fans auf die Auflösung der dortigen Cliffhanger warten mussten. Kurz vor dem Staffelfinale lässt die Spannung im neuen Band natürlich nicht nach. Und wie es zu erwarten beziehungsweise zu befürchten war, endet dieser Band in einem noch schlimmeren Cliffhanger. Aber es kommt noch schlimmer! Da der folgende Band als Rückblick ins Jahr 1985 angekündigt ist, erfolgt die Auflösung erst in Band 24. Da kann der Fan nur hoffen, dass es bis dahin keine 10 Monate dauern wird.

Fazit:
Die Geschehnisse in Barrington Cove steuern auf ein Staffelfinale zu. Der Spannungspegel steigt dementsprechend weiter an.

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Ein Enola-Holmes-Krimi – 1 – Der Fall des verschwundenen Lords

Nancy Springer
Ein Enola-Holmes-Krimi – 1 – Der Fall des verschwundenen Lords

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Die junge Witwe

Klappentext:
Anders als ihre berühmten älteren Brüder Sherlock und Mycroft führt Enola Holmes ein freies aber abgeschiedenes Leben auf dem Land – bis eines Tages ihre Mutter verschwindet und ihr neben versteckten Banknoten auch einige verschlüsselte Hinweise hinterlässt. Heimlich macht sich Enola auf den Weg ins düstere viktorianische London, um ihre Mutter zu suchen. Doch dort wird sie in die Entführung eines jungen Lords verwickelt und muss in zwielichtigen Gegenden vor mörderischen Gaunern fliehen – immer auf der Hut vor ihren scharfsinnigen Brüdern, die sie zur Erziehung in ein Internat stecken wollen. Wird sie es zwischen all dem Chaos schaffen, die Hinweise zu entschlüsseln und gleichzeitig dem Internat zu entkommen? Der erste Band einer rasant spannenden Buch-Serie über die sympathische kleine Schwester von Meisterdetektiv Sherlock Holmes.

Rezension:
Sherlock Holmes hat einen Bruder, Mycroft. Das ist allgemein bekannt, denn John Watson erwähnte es wiederholt. Dass er auch eine deutlich jüngere Schwester hat, ist dagegen kaum bekannt. Da diese und die gemeinsame Mutter als Schande der Familie gelten, ist die Nichterwähnung nicht allzu verwunderlich. Als die Mutter jedoch plötzlich verschwindet, entschließt sich die 14-jährige Enola, ihren erwachsenen Brüdern zu telegrafieren. Worauf hin beide eiligst auf dem Landsitz der Familie Holmes erscheinen. Beide sind entsetzt. Nicht nur, dass ihre Mutter, die sich skandalöser Weise für das Frauenwahlrecht einsetzt, ihre Söhne jahrelang über den Zustand des Familiensitzes im unklaren ließ, hat sie auch die Erziehung der kleinen Schwester sehr vernachlässigt. Diese verhält sich keinesfalls wie eine junge Dame aus angesehenem Haus und hat nicht mal eine Gouvernante. Das Mädchen besitzt sogar kein einziges Korsett, läuft stattdessen gelegentlich sogar in Hosen herum und benutzt ein Fahrrad! Das muss sich dringend ändern und ist sogar erheblich dringender, als die Mutter aufzufinden. Bevor sie sich jedoch in unbequeme Kleidung stecken und auf ein Internat schicken lässt, ergreift Enola die Flucht. Da sie die Methoden ihres großen Bruders kennt, gelingt es ihr erfolgreich, keine verfolgbaren Spuren zu hinterlassen. Als sie unterwegs von einem entführten Jungen erfährt, schlagen jedoch Enolas Holmes-Gene durch, und sie nimmt eigene Ermittlungen auf.
Neue Sherlock-Holmes-Stories sind seit dem Auslaufen der Urheberrechte am Original keine Seltenheit im Bücherregal. Eine unbekannte Schwester im Teenageralter hat meines Wissens bisher allerdings noch kein Autor ‚enthüllt‘. Die US-amerikanische Autorin Nancy Springer holt dies in ihrer viktorianischen All-Age-Krimireihe nach. Im Original hat dieses Buch schon einige Jahre auf dem Buckel (Erstveröffentlichung 2006), erscheint jedoch erst jetzt in deutscher Übersetzung.
Im Gegensatz zu ihrem Bruder benötigt Enola keinen Biografen. Sie erzählt ihre Abenteuer selbst in der 1. Person. Dabei legt die Autorin neben der Auflösung des nicht wirklich spektakulären Falls viel Wert auf das Frauenbild des ausgehenden 19. Jahrhunderts, in dem selbstständig handelnde Frauen und Mädchen wie Fremdkörper wirken. So liegt auch der Schwerpunkt dieses 1. Bandes auf der Vorstellung der Protagonistin und ihrer Umwelt. Die Auffindung des verschwundenen 12-jährigen Lords (im Original Maquis) ist eher eine Nebenhandlung. Es ist allerdings anzunehmen, dass sich der Schwerpunkt in den späteren Bänden (im Original bisher 6) in Richtung der Kriminalfälle verlagert. Der Autorin gelingt es, die viktorianische Atmosphäre, das typische Sherlock-Holmes-Feeling und die junge Protagonistin erfolgreich unter einen Hut zu bringen und zu einem harmonischen Ganzen zu kombinieren. Auf die weitere Entwicklung der Reihe darf man gespannt sein.

Fazit:
Sherlock Holmesʼ kleine Schwester rockt das viktorianische England in diesem Krimi.

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Die deutsche Ausgabe ist erst ab 20.03.2019 lieferbar!
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Die andere Seite der Realität

A.P. Glonn
Die andere Seite der Realität

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Jagd auf den Dunklen Wandler

Klappentext:
London 1888. Als Inspector Seth Aspen in Whitechapel über eine Frauenleiche stolpert, ist das erst der Auftakt einer ungeheuren Mordserie, welche ganz London erschüttert. Der Mörder scheint ein nicht fassbares Phantom, von der Presse bald als Jack the Ripper betitelt. Um ihn zu stellen, verfolgt Aspen den Täter quer über den Atlantik, durch die USA und Kanada und darüber hinaus zur anderen Seite der Realität … nach Innes, einer Welt, aus welcher der Ripper seine Macht schöpft. Obwohl selbst als Fremdling verfolgt, bleibt ihm Aspen auf den Fersen; mit nur einem Ziel: Den Ripper zu finden koste es, was es wolle.

Rezension:
Als Inspector Seth Aspen von Scotland Yard eine übel zugerichtete Frauenleiche findet, ist er selbst als erfahrener Polizeimitarbeiter schockiert. Doch diese Leiche soll nicht die einzige bleiben. Seine Vorgesetzten versetzen Aspen deshalb nach Whitechapel, wo anscheinend ein irrer Mörder umgeht, der bald einen Namen bekommt: Jack the Ripper. Die Polizei tritt auf der Stelle. Jeden Verdächtigen muss sie wieder laufen lassen, weil er sich entweder als unschuldig erweist oder man ihm zumindest keine Schuld nachweisen kann. Als ein Mann, von dessen Schuld Aspen überzeugt ist, ein Schiff nach Amerika besteigt, nimmt er mit der inoffiziellen Erlaubnis seines Vorgesetzten die Verfolgung auf. In New York ist die Jagd jedoch noch nicht beendet, denn Jack the Ripper flieht weiter nach Kanada und von dort sogar in eine andere Welt. Aber Aspen verfolgt ihn sogar dorthin.
A. P. Glonns Buch teilt sich in 2 sehr unterschiedliche Teile. Während sich der 1. als historischer Krimi im viktorianischen London präsentiert, kommt der 2. (umfangreichere) als Fantasy-Abenteuer in einer mittelalterlich wirkenden, magischen Parallelwelt daher. Der Protagonist, ein im Waisenhaus aufgewachsener, noch relativ junger Police Inspector, nimmt seinen Job sehr ernst. Dass der Fall der bestialischen Morde nicht aufgeklärt werden kann, geht ihm deshalb persönlich nah, weshalb er weit mehr Arbeit in die Ermittlungen investiert, als es seine Pflicht wäre. Als ihn die Verfolgung des Verdächtigen sogar in eine magische Welt führt, deren Moralvorstellungen sich erheblich von denen des viktorianischen England unterscheiden, gibt er deshalb nicht auf, auch wenn er hier als einziges nicht-magische Lebewesen zum selbst gejagten Außenseiter wird, der gegen den mächtigen Täter eigentlich sowieso keine Chance hat.
Diese Aufteilung der Handlung in verschiedene Genres wirkt beim Lesen zuerst etwas verwirrend. Das einzige verbindende Element ist das Duo aus Prota- und Antagonisten. Ansonsten hat man das Gefühl, es mit unterschiedlichen Büchern zu tun zu haben, wobei sich beide in jeweiligen Genre als interessante, gut lesbare Geschichten erweisen. Diese Idee kann man vielleicht passend als experimentell bezeichnen – ein Experiment, dass ich als durchaus gelungen einschätze. Allerdings schränkt sich die Leserschaft dadurch auf die Schnittmenge ein, die sowohl Fantasy als auch historische Kriminalromane mag. Angehörigen dieser Schnittmenge kann ich dieses Buch allerdings empfehlen.

Fazit:
Zuerst historischer Krimi, dann Fantasy-Abenteuer – die unterschiedlichen Teile ergeben ein interessantes Ganzes.

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Ein Fall für Wells & Wong – Mordfälle und Sahnetörtchen

Robin Stevens
Ein Fall für Wells & Wong – Mordfälle und Sahnetörtchen

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Übersetzung: Nadine Mannchen

Das Detektivdasein und andere Sorgen

Klappentext:
Mord ist nichts für junge Damen, Teestunde mit Todesfall, Mord erster Klasse, Feuerwerk mit Todesfolge, Mord unterm Mistelzweig – Daisy Wells und Hazel Wong sind berühmt für die Mordfälle, die sie gelöst haben! Für alle, die nicht genug bekommen können von den spannenden Detektivgeschichten, gibt es nun den ultimativen Fanband!
In diesem Buch lüften Daisy und Hazel ihre bestgehütetsten Geheimnisse und erklären, wie ein guter Detektiv Fälle löst, wie man selbst eine Detektei gründet oder einen Code knackt. Sie erzählen von berüchtigten historischen Spionen wie Mata Hari, echten ungelösten Mordfällen wie den Verbrechen von Jack the Ripper und den großen Detektiven der Literaturgeschichte wie Hercule Poirot, Miss Marple und natürlich Sherlock Holmes.
Außerdem öffnen Hazel und Daisy ihr Fallbuch mit weiteren mysteriösen Rätseln aus dem Internat Deepdean, vor allem ihrem ersten Fall: Lavinias verschwundene Krawatte. Die beiden verraten ihre besten Rezepte für süßes Gebäck, und auch die Autorin Robin Steven selbst kommt zu Wort und offenbart, welche berühmten Detektive sie zu den Abenteuern von Daisy und Hazel inspiriert haben.
Voller genialer Mini-Rätsel, mit weiteren brandneuen und nie veröffentlichten Geschichten und gewürzt mit Daisys und Hazels eigenen Tipps, Tricks und Fakten ist dieses Buch perfekt für alle Fans der preisgekrönten Well & Wong-Reihe.

Rezension:
Eine Krawatte verschwindet, der Freund einer älteren Mitschülerin behauptet in der Antwort auf ihren Brief, sie gar nicht zu kennen, und eine neue Schülerin der Deepdean-Schule soll angeblich eine Vampirin sein. Hazel und Daisy erzählen von ihren weniger spektakulären Fällen, in denen es keinen Mord gab. Auch Alexander und George steuern eines ihrer kriminellen Erlebnisse bei, und sogar Küken und Kitty haben von unheimlichen Ferienerlebnissen zu berichten. Ergänzt wird das ganze von Fakten zur Geschichte des Kriminalromans sowie echter Mordfälle. Und Robin Stevens höchstpersönlich gibt Einblicke hinter die Kulissen der Buchreihe.
Schon der Klappentext dieses Buches verrät, dass dies nicht der 6. Band der „Ein Fall für Wells & Wong“-Reihe, sondern ein Fan-Band außerhalb der eigentlichen Reihe ist. Während die enthaltenen kurzen Fälle dem entsprechen, was der Fan der Reihe erwartet, kommen die Hintergrund-Beiträge prinzipiell anders daher. Robin Stevens gelingt es dabei gut, den individuellen Erzählstil des jeweils Erzählenden zum Charakter passend zu treffen.
Wie ich in den Rezensionen zu den bisherigen 5 Bänden wiederholt erwähnte, können die Detektivgeschichten, die von deutschen Verlag (Knesebeck) für Leser zwischen 12 und 15 (bei „Teestunde mit Todesfall“ komischerweise 10 bis 12) empfohlen werden, auch erwachsenen Lesern gefallen. Trotz des jungen Alters der beiden Hobby-Schnüfflerinnen erinnern sie sehr an die „Miss Marple“-Geschichten Agatha Christies (worauf in diesem Fan-Band auch eingegangen wird). Da verwundert es doch etwas, wenn die Autorin bei den enthaltenen Rezepten für in den Büchern erwähnte Backwaren die Leser wiederholt darauf hinweist, bei kochendem Wasser oder heißen Backöfen unbedingt die Hilfe Erwachsener hinzuzuziehen. Selbst bei der Benutzung eines Handrührgerätes empfiehlt sie, dies nur in Anwesenheit Erwachsener zu tun. Da fragt man sich natürlich, in welchem Alter Robin Stevens ihre Leser einordnet. Für 12- bis 15-Jährige erscheinen diese Warnungen doch etwas übertrieben. Beim Blick auf die englischsprachigen Originale der Bücher fällt dann auch auf, dass der dortige Verlag (Puffin) die Bücher für Leser ab 9 empfiehlt. Das erklärt natürlich die Warnungen, passt meiner Meinung nach aber nicht wirklich zum Inhalt der Bücher. Da kommt mir die deutsche Altersempfehlung doch deutlich realistischer vor. Das führt dazu, dass ich die hier enthaltenen Fälle genau wie die Romane als auch für Erwachsene geeignete Jugendliteratur einschätze, während die ‚Hintergrundberichte‘ inhaltlich teilweise doch eher Kinderbuchcharakter aufweisen. Trotzdem könnte auch für ältere Leser manches neu sein.
In eines von Hazels Rätseln ist übrigens ein kleiner Hinweis auf den für März (deutsche Ausgabe) angekündigten 6. Band der Reihe versteckt.

Fazit:
Fans der Detektiv-Abenteuer-Reihe mit den beiden jungen Protagonistinnen sollten auf diesen Fan-Band nicht verzichten.

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Penny Küfer ermittelt – 2 – Tod einer Schnüfflerin

Alex Wagner
Penny Küfer ermittelt – 2 – Tod einer Schnüfflerin

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Geisterdetektive

Klappentext:
PENNY KÜFERS ZWEITER FALL
Statt an der Detektivakademie für ihren Abschluss zu pauken, verschlägt es die ambitionierte Jungschnüfflerin diesmal an einen Lost Place, in ein ehemaliges Grandhotel nahe dem Zauberberg Semmering.
In den alten Mauern wohnt seit vielen Jahren nur noch die Erinnerung – und neuerdings ein besonders hinterhältiger Mörder. Und dann ist da noch dieses seltsame Gerücht über ein Geheimversteck voller Diamanten …
Alle Bände von „Penny Küfer ermittelt“ sind in sich abgeschlossen und unabhängig voneinander lesbar.

Rezension:
Obwohl es Penny ernst ist mit ihrem Vorhaben, Detektivin zu werden, nervt sie der Unterricht der Detektivausbildung zunehmend an. Statt Action gibt es nur Rechtsgrundlagen. Als sie beim Schießtraining zufällig auf eine andere junge Frau trifft, die ihr erzählt, dass ihre Großmutter auch eine begeisterte Hobbydetektivin war, aber kürzlich ermordet wurde, ist Penny sofort ganz Ohr. Die Einladung ins Familienhotel, um dem Mord an der alten Frau auf den Grund zu gehen, nimmt sie natürlich sofort an. Dass der Tod nur ein Unfall war, wie die Polizei vermutet, kann sie genauso wenig glauben wie ihre Klientin.
Genau wie Band 1 orientiert sich auch dieser 2. Band um die angehende Privatdetektivin Penny Küfer vom Handlungsaufbau her wieder ganz an klassischen Detektivromanen à la Miss Marple oder Sherlock Holmes. War es beim „Mord im Okzident Express“ die aus den Klassikern des Genres bekannte Situation, dass die Polizei durch äußere Umstände am Erscheinen gehindert wurde, ist es hier die genauso bekannte, dass die offiziellen Stellen daran zweifeln, es überhaupt mit einer Straftat zu tun zu haben, die die Protagonistin zum Alleingang zwingt. Ebenso klassisch ist das Setting mit einem recht eng abgegrenzten Kreis Verdächtiger, auf den sich die Ermittlungen konzentrieren können.
Man merkt dem Buch beim Lesen an, dass sich auch bei der Autorin ein größer werdendes Gefühl für ihre Heldin einstellt. Sowohl die Protagonistin als auch der Fall an sich wirken noch runder als beim Vorgänger. Allen Freunden klassischer britischer Detektivgeschichten kann die „Penny Küfer ermittelt“-Reihe nur empfohlen werden. Das Typische solcher Romane wird hier gekonnt in die heutige Zeit transportiert.

Fazit:
Eine junge Miss Marple im modernen Österreich – das beschreibt diese Reihe exakt.

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Tod dem Teufel im Waschsalon

Julia Meumann
Tod dem Teufel im Waschsalon

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Teuflische Probleme

Klappentext:
Ein makabrer Halloween-Scherz oder Mord?
Als Ilva Fuchs im Waschsalon einen toten Teufel entdeckt, glaubt sie zuerst an einen bösen Scherz.
Doch kurz darauf gerät auch sie in einen Strudel verstörender Skurrilitäten und in höchste Lebensgefahr.

Rezension:
Ein Blick auf ihren Wäschestapel verrät Ilva sofort: Das schafft ihre Waschmaschine nie! Also alles schnell in einen Wäschesack und dann ab in den Waschsalon. Was sie dort entdeckt, lässt ihr die Wäsche jedoch vergessen. In einer der Maschinen dreht sich eine Leiche im Teufelskostüm. Auf den Schreck braucht Ilva dringend einen Kaffee bei Frau Brandis im Laden gegenüber. Die reagiert auf die schockierende Nachricht aber anders ans erwartet.
Gewohnheitslesern der booksnacks-Reihe dürften sowohl Autorin Julia Meumann als auch ihre ‚Heldin‘ Ilva bekannt vorkommen. War letztere in „Mojo Verde“ während ihres Urlaubs über einen Mord gestolpert, passiert ihr das diesmal in der Heimat schon wieder. Leider erreicht die vorliegende Kurzgeschichte die Qualität der Urlaubsstory nicht annähernd. Konnte diese mit Einfallsreichtum und überzeugenden – wenn auch skurrilen – Situationen punkten, bleibt „Tod dem Teufel im Waschsalon“ flach. Die auch hier wieder skurrilen Situationen zünden einfach nicht.

Fazit:
Leider schafft es diese Kurzgeschichte nicht, das Niveau der vorhergehenden Geschichte mit dieser Protagonistin zu erreichen.

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„Lord Breakinghams Geheimnis“, der von Rezensenten gelobte Jugendroman um einen Jungen, der unerwartet auf ein Internat gehen muss und Schockierendes über seine eigene Herkunft erfährt, ist in einer überarbeiteten Neuauflage erschienen. Ein Entwicklungsroman über den Wert der Freundschaft.
Nähere Infos zum Buch findet ihr hier: https://lordbreakingham.wordpress.com/
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Ein Fall für Wells & Wong – 5 – Mord unterm Mistelzweig

Robin Stevens
Ein Fall für Wells & Wong – 5 – Mord unterm Mistelzweig

St,rSt,rSt,rSt,rSt,r

Übersetzung: Nadine Mannchen

Kampf ums Erbe

Klappentext:
Hazel und Daisy verbringen die Weihnachtsferien in Cambridge, wo Daisys Bruder Bertie studiert. Obwohl sie Hazels Vater versprochen haben, dass sie dieses Mal in keinen Mordfall verwickelt werden, gehen auch im weihnachtlichen Cambridge dubiose Machenschaften vor sich: Kurz vor Weihnachten ereignet sich ein ungeheuerlicher Unfall auf der dunklen Treppe des Maudlin College, bei dem ein Freund von Bertie stirbt. Hazel und Daisy ahnen sofort, dass es sich hier nur um einen Mord handeln kann.
Eine Spurensuche beginnt, bei der die Detektivinnen sogar selbst ins Visir* des Mörders geraten …
Der fünfte Band der charmant-witzigen Detektivreihe um das Internat für junge Damen im England der 1930er Jahre.
(*Der Rechtschreibfehler wurde originalgetreu vom Buchrücken übernommen.)

Rezension:
Der Mord an der Schulsprecherin in der Guy-Fawkes-Nacht ist erst wenige Wochen her, als sich Daisy zusammen mit ihrer Freundin Hazel aufmacht, während der Weihnachtsferien ihren Bruder Berti zu besuchen, der mittlerweile in Cambridge studiert. Dort lernen die beiden Amateurdetektivinnen die Mellin-Brüder kennen, die wegen einer in Kürze bevorstehenden Erbschaft uneins sind. Hazel und Daisy wollen einen sich abzeichnenden Mord verhindern. Als einer der Brüder jedoch schon in der folgenden Nacht bei einem verdächtigen ‚Unfall‘ stirbt, sind sich die Freundinnen sofort sicher, dass das ein Mord war. Allerdings gehört auch Bertie zum Kreis der Verdächtigen, dessen Auswahl sehr überschaubar ist. Außerdem sind auch die ‚Junior-Pinkertons‘ Alexander und George vor Ort, und beide Hobby-Detekteien wollen sich gegenseitig beweisen, wer besser ist.
Nachdem Band 4 („Feuerwerk mit Todesfolge“) den Leser erstmals nach Band 1 („Mord ist nichts für junge Damen“) wieder an das Deepdean-Internat für junge Damen führte, stoßen die beiden Jungdetektivinnen diesmal wieder in den Ferien auf ihren nächsten Fall. Schauplatz des aktuellen Mordes ist ein elitäres College in Cambridge. Da es zu dieser Zeit natürlich unvorstellbar ist, als Mädchen in einem Männer-College zu übernachten – selbst wenn der Gastgeber der eigene Bruder wäre –, kommen Daisy und Hazel während ihres Besuches in einem (weit weniger elitären) Frauen-College unter, das von Daisys Großtante geleitet wird. Dass diese darauf besteht, die beiden Mädchen nur in Begleitung einer ‚Anstandsdame‘ aus dem Haus zu lassen, stellt für deren Forscherdrang natürlich ein ernsthaftes Hindernis dar. Dieses Problem lässt sich mit Berties Hilfe allerdings schnell klären.
Robin Stevens schafft es auch im mittlerweile 5. Band der „Ein Fall für Wells & Wong“-Reihe, einen spannenden Fall in der Tradition der klassischen englischen Detektivgeschichten zu konzipieren, der es schafft, den Leser auf gleich mehrere falsche Spuren zu führen. Dass sich die zunächst offensichtliche Spur als falsch herausstellt, muss man da wohl kaum betonen. Wie von den vorhergehenden Bänden gewohnt, vermittelt auch dieser Roman wieder viel Lokal- und Zeitkolorit. Bei vielen Situationen und Moralvorstellungen kann sich der heutige Leser kaum vorstellen, dass sie vor deutlich weniger als 100 Jahren tatsächlich noch der Wirklichkeit entsprachen. Auch wenn die beiden Detektivinnen (und wohl auch die Autorin) einen möglichen Tathergang übersehen und deshalb gar nicht in Erwägung ziehen*, ist auch dieses neue Abenteuer Daisys und Hazels ein rundum gelungener Detektiv-Krimi, der allen Fans solcher Geschichten ungeachtet des jungen Alters der Protagonistinnen sehr empfohlen werden kann.
*Welche Möglichkeit das ist, kann ich nicht verraten, ohne zu viel vom Inhalt preiszugeben. Wenn jemand nicht selbst darauf kommt und es unbedingt wissen will, werde ich es in den Kommentaren verraten. Für diese gilt dann natürlich: Spoileralarm!

Fazit:
Man kann diese Reihe ohne Übertreibung als Kult bezeichnen. Eine unbedingte Leseempfehlung für alle Miss-Marble- und Sherlock-Holmes-Fans!

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