Rafael Wagner
Leola – 1 – Tochter des Opals
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Die Tochter des Opals
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Klappentext:
Das Königreich Victoria und das umgebende Grenzland werden von grausamen Angriffen seltsamer Wesen heimgesucht; die Natur spielt verrückt. Die eingeborenen Yacari müssen sich dabei sowohl vor ihrem eigenen Daheim als auch vor den Soldaten des Königreichs in Acht nehmen. Inmitten der aufflammenden Konflikte gerät die Kriegerin Leola zwischen die Fronten. Als junge Soldatin kämpfte sie einst in den Opalkriegen, heute sorgt sie in der königlichen Opalgarde für Frieden und Ordnung. Als Leola von einer großen Schlacht heimkehrt, findet sie ihren Bruder, der als Gelehrter im königlichen Dienst steht mit vollständigem Gedächtnisverlust vor. Er scheint an einer Krankheit zu leiden, die immer weiter um sich greift und der Leola – trotz Verbot – auf den Grund gehen will. Sie lässt sich tief ins gefährliche Grenzland versetzen und lernt dort nicht nur sich selbst besser kennen, sondern findet ihre wahre Familie und ihre große Liebe.
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Rezension:
Leola ist Gardistin aus Überzeugung. Schon in den Opalkriegen hat sie gekämpft. Jetzt gehört sie der elitären Opalgarde an. Als ihr Bruder, ein Angehöriger der königlichen Akademie, plötzlich unter kompletten Gedächtnisverlust leidet, beginnt sie jedoch nachzuforschen. Dabei kommt sie Machenschaften auf die Spur, mit denen sie nie gerechnet hätte.
Die Welt, die Rafael Wagner in seinem mit diesem Band beginnenden Mehrteiler beschreibt, wirkt wie eine Mischung aus Steampunk und Fantasy. Das Königreich Victoria, das die Heimat der Protagonistin ist, wird von einem wüstenhaften Gebiet umgeben, dessen Bewohner – die tierischen wie auch die menschlichen – den Menschen des Reichs nicht viel Sympathie entgegenbringen. Allerdings ist es das Königreich, dass immer weiter ins Umland vordringt, um dort die begehrten Opale abzubauen. Die sind den Bewohnern der Wüste, den Yacari, jedoch heilig. Die Protagonistin unbekannten Alters – da sie jedoch schon in den einige Jahre zurückliegenden Opalkriegen gekämpft hat, kann sie nicht mehr ganz jung sein – gerät dabei zunehmend zwischen die Fronten, mitten in eine Verschwörung. Trotz des sehr militärisch geprägten Ambientes kann die Handlung gefallen. Etwas unlogisch wirken dabei allerdings die Dienstgrade. Während Gardist oder Leutnant eindeutig deutsch klingen, stehen dem englisch geprägte Ränge wie Sergeant und Corporal gegenüber. Hier hätte eine einheitlichere Benennung wohl stimmiger gewirkt. Die Handlung entwickelt sich spannend, zumal im Verlauf auch weniger militärisch geprägte Elemente in den Fokus kommen. Das Ende lässt Raum für die zu erwartende Fortsetzung.
Der Autor belässt den Fokus durchgehend auf seiner Protagonistin, erzählt dabei allerdings im eher ungewohnten Präsens. Den einzigen größeren Kritikpunkt stellen die ständig benutzten Gender-Aufzählungen wie „Gardistinnen und Gardisten“, „Kameradinnen und Kameraden“ und ähnlich dar. Da durch die Protagonistin und auch zahlreiche andere namentlich erwähnte Frauen sowieso klar ist, dass es auch viele weibliche Gardisten und Kameraden gibt, ist dieser ständige sprachliche Hinweis überflüssig. … und beim Lesen ziemlich störend.
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Fazit:
Dieses außergewöhnliche Steampunk-Fantasy-Abenteuer bietet seine ganz spezielle Handlungs-Welt.
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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

Die Erlebnisse eines anfangs 11-jährigen Jungens, der bei Pflegeeltern aufwuchs und nun unerwartet an ein Internat kommt. Hier veränder sich sein ganzes Leben, und er muss sich einen neuen Freundeskreis aufbauen. Und dann wartet noch so manche Überraschung auf ihn …
„Lord Breakinghams Geheimnis“ ist ein Internats-, als auch ein Entwicklungsroman. Geeignet für alle Leseratten ab etwa 10 Jahren und natürlich auch für Erwachsene, die gerne an die Kindheit zurückdenken.
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Album von Berlin, Charlottenburg und Potsdam
Reprint eines Bildbands aus den 1910ern
Nähere Infos zum Buch findet ihr hier: https://rezicenter.blog/2020/01/28/bilder-aus-altbayern-reprint-eines-bildbands-von-1918/
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