Der verletzte Himmel

Isa Day
Der verletzte Himmel (Der Weg des Heilers 1)

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Hilfe, die Sonne kommt!

Klappentext:
In einem von finsteren Mächten zerrissenen Land muss Joshi den wahren Feind finden, denn nur so kann er sein Volk und seine Heimat vor der Vernichtung bewahren.
Das Volk der Arrya lebte noch nicht lange in den ebenso wilden wie prachtvollen Wäldern Erriadas, als eines Nachts die anderen Bewohner des Landes – die Geister – alle erwachsenen Menschen verschleppten. Zurück liessen sie deren Kinder, auf sich selbst gestellt und dem Tod geweiht.
Seit damals sind sieben Jahre vergangen. Die jungen Arrya haben aufgrund ihrer engen Verbundenheit und der aussergewöhnlichen Fähigkeiten zweier Brüder überlebt: Marcin, mit achtzehn Jahren das älteste der Kinder, trotzt als Anführer selbst der harschesten Kaltzeit das Überleben des jungen Volkes ab. Sein siebzehnjähriger Bruder Joshi – magisch begabt, aber todkrank – bewahrt das verbliebene Wissen und erzieht die Kleinsten.
Unvermittelt flammt der Konflikt, der ihnen die Eltern nahm, wieder auf und finstere Einflüsse stürzen ihre Heimat ins Chaos. Sinjhar, der legitime Königssohn der Arrya, hat die Macht an sich gerissen und ruft zum Krieg gegen die Geister auf. Nur Joshi stellt sich ihm entgegen. Durch seine Magie ist er auf einzigartige Weise mit dem Land verbunden. Getrieben vom Gefühl, dass an den Überlieferungen etwas nicht stimmen kann, sucht er nach den wahren Hintergründen des tödlichen Konflikts und der Quelle des Bösen.
Dafür muss Joshi seinen eigenen Weg gehen – gegen alle Loyalität und Traditionen. Doch wie sehr darf er seiner Intuition vertrauen? Schliesslich fliesst in seinen Adern nicht nur das Blut der Menschen, sondern auch das ihrer Feinde.

Der Verlag über das Buch
Mit ihrer Fantasy-Serie ist der Autorin eine besondere Schöpfung gelungen: Ein Land voller Zauber, in dem ein Volk von Jugendlichen sich tapfer allen Gefahren stellt, mit Bäumen als Behausungen, die mit ihren Bewohnern interagieren, und den zugleich liebenswertesten wie auch nervigsten Haustieren des gesamten Weltengefüges.

Rezension:
Die Arrya leben in einer Welt, in der sie nur zwischen der Hellzeit, wenn die beiden Monde am Himmel stehen, und der Dunkelzeit, wenn diese untergegangen sind, unterscheiden. Und das ist auch gut so, denn jeder Sonnenstrahl ist tödlich für sie und die Tiere und Pflanzen ihrer Welt. Vor Jahren gab es mal einen Riss im Himmel, durch den für wenige Sekunden das Sonnenlicht auf diese Welt fallen konnte. Joshi, der junge Bewahrer des Wissens seines Volkes, wurde damals schwer verletzt und ist seitdem krank. Doch die ‚Geister‘, ein anderes Volk, dessen Angehörige nur wegen ihrer auffallend hellen Haut so genannt werden, versuchen offenbar, dieses Riss im Himmel wieder zu öffnen. Doch leider sind sich die Arrya absolut nicht einig, wie sie darauf reagieren sollen.
Die Autorin Isa Day (vermutlich ein Pseudonym) entführt den Leser in diesem Auftaktband ihrer „Der Weg des Heilers“-Reihe in eine selbst für Fantasy-Verhältnisse außergewöhnliche Welt. Die handelnden Figuren und die Welt werden dabei interessant gezeichnet. Oft stellt sich heraus, dass etwas nicht ganz so ist, wie die Protagonisten – und mit ihnen der Leser – zunächst vermuten. Doch das kommt der Handlung natürlich nur zugute.
Wie jedem deutschen oder österreichischen Leser schon beim ‚Klappentext‘ auffallen dürfte, wird in diesem Buch statt „ß“ konsequent „ss“ benutzt, Der Grund liegt darin, dass dieses Buch in der Schweiz verlegt wurde, wo man diesem Buchstaben bekanntlich die Existenzberechtigung verweigert. Auch wenn das zunächst etwas irritiert, gewöhnt man sich im Verlauf des Textes recht schnell daran. Ein etwas gründlicheres Lektorat hätte dem Buch dagegen nicht geschadet. Hin und wieder fallen Sätze auf, in denen erkennbar ein Wort fehlt. Sprachlich ist „Der verletzte Himmel“ in einem gut und flüssig lesbarem Stil verfasst.
Um dem Leser den Überblick zu erleichtern, findet sich auf der Homepage der Autorin ein download- und ausdruckbaren Personen- und Stichwortregister.
Da dieses Buch als Start einer Reihe erwartungsgemäß ein recht offenes Ende hat, kann man dem potentiellen Leser nur empfehlen, den Folgeband „In den Tiefen der Ewigkeit“ gleich mitzukaufen.

Fazit:
Ein Sprung in eine in mehrfacher Hinsicht bunte Fantasy-Welt, den der Genre-Fan nicht bereuen wird.

Taschenbuch
eBook

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