Tom Tumbler und die eisernen Monster

Marcus Kaspar
Tom Tumbler und die eisernen Monster

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Die Macht des iPhones

Klappentext:
»Manche Helden ahnen noch nicht, dass sie welche sind.«
Zack! Der Schlag landet direkt auf Tom’s Nase. Sehr lästig, wenn der gemeinste Typ der Schule es auf einen abgesehen hat. Und alles nur, weil Tom etwas anders ist und orthopädische Beinschienen tragen muss – was natürlich nicht gerade cool aussieht. Und das mit 14! Sehr peinlich.
Mitten bei einer dieser Raufereien wird Tom überraschend in eine magische Welt geschleudert, in der alles möglich ist. Ardesia, wo Hexen gegen Helden kämpfen, sich Kobolde mit Dieben verbünden und Drachen Briefe ausfliegen. Schlagartig ist für Tom alles anders. Seine Beinschienen, die ihm das Leben zu Hause so schwer machen, verleihen ihm dort ungeahnte Fähigkeiten. Dank ihnen kann er nun schneller laufen, als jedes andere Lebewesen. Mit diesen ungewohnten Kräften ausgestattet, stürzt er sich mit drei Gefährten in das Abenteuer seines Lebens, auf der Suche nach dem mächtigen Herzstück, das über Ardesia’s Schicksal entscheidet. Und Tom muss schnell lernen, dass er auch mit Superbeinschienen nicht vor dem Bösen davonlaufen kann, das in dieser Welt auf ihn lauert.
Eine fantastische Geschichte in einer faszinierenden Welt voller wundersamer Technik und Magie. Finde heraus ob es Tom gelingt, den Gefahren Ardesias zu trotzen und seine Bestimmung zu finden. Das Abenteuer beginnt jetzt.

Rezension:
Tom leidet unter Morbus Perthes. Deshalb muss er ständig mit Beinschienen herumlaufen, was ihm unter 14-jährigen garantiert keinen Platz in den In-Kiliquen einbringt. Besonders für die Gang um Marvin ist er ein beliebter Opfer. Doch gerade als Marvin besonders wütend auf ihn ist und Tom panische Angst bekommt, ist Marvin plötzlich verschwunden. Ein genauerer Blick verrät Tom jedoch, dass nicht Marvin, sondern er selbst an einen fremden Ort versetzt wurde. Er befindet sich in Ardesia. Und kaum angekommen wird ihm von einem Mädchen auch noch sein iPhone geklaut. Überhaupt scheinen sich hier alle brennend für das Smartphone und dessen ‚magische‘ Kräfte zu interessieren. Als Tom dann auch noch den Gestaltwandler Akimo kennenlernt, wird er tief in die Machtkämpfe Ardesias verstrickt. Schnell muss Tom jedoch feststellen, dass das Hin- und Herwechseln zwischen beiden Welten alles andere als einfach und definitiv nicht schmerzfrei ist.
Nein, das ist kein Werbespot von Apple. Was uns Marcus Kaspar hier präsentiert, ist eine interessante Fantasy-Geschichte, gewürzt mit einer großen Prise Steam Punk. Während der Anfang des Buches mit Toms Bedrohung durch Marvin kurz an ein Mobbing-Drama erinnert, wird es für den Fantasy-Fan mit Toms Wechsel nach Ardesia interessant. Hier präsentiert der Autor eine Fantasy-Welt, die zu Toms Überraschung eine große geographische Ähnlichkeit mit seiner Heimat besitzt. Dem Leser wird diese Welt sprachlich geschickt vermittelt, ohne dass die Ortsbeschreibungen dabei lexikalisch wirken, wie es bei ähnlichen Werken leider vorkommt. Manches, das zuerst wie ein Logikfehler wirkt, wird im Lauf der Handlung plausibel erklärt, sodass am Ende in dieser Hinsicht nur wenige Fragen offen bleiben. Speziell der Epilog macht hier trotz seiner Kürze noch einiges klar.
Auch wenn „Tom Tumbler und die eisernen Monster“ eine in sich weitgehend angeschlossene Geschichte darstellt, stehen die Tore für eine zu erwartende Fortsetzung weit offen.

Fazit:
Wer die Verbindung von Fantasy und Steam Punk mit jugendlichen Helden mag, wird von diesem Buch nicht enttäuscht werden.

Taschenbuch
eBook

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