RACK (1)

Ann-Kathrin Karschnick
RACK (1)

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Der Detektiv und die Lady

Klappentext:
19. Jahrhundert
Victoria in Großbritannien.
Als Rack ein Attentat auf Lady Cunningham verhindert, beauftragt sie den erfolglosen Detektiv, dieses Attentat aufzuklären. Rack gerät durch seine Ermittlungen in den dreckigen Sumpf der Korruption von Victorias Unterwelt. Immer wieder stolpert er dabei über den Namen „The Stick“. Doch wer verbirgt sich dahinter?
Ein ehemaliger General, ein Detektiv und sein Assistent, eine Diebin und eine Lady. In den phantastischen Episoden führt die mehrfach ausgezeichnete Autorin Ann-Kathrin Karschnick ihre Leser in die düstere Unterwelt der fiktiven Steampunk-Stadt Victoria. Sie erzählt die Geschichte einer ungewöhnlichen Gruppe von Menschen, die trotz ihrer Unterschiede zusammenarbeiten müssen, um zu überleben.

Rezension:
Rack, ein Mann, der seinen eigenen Nachnamen nicht kennt, arbeitet als Detektiv, sein 16-jähriger Pflegesohn Theo als sein Assistent. Doch obwohl in ihrer Heimatstadt das Verbrechen floriert, verirrt sich nur selten – viel zu selten – ein Klient zu ihnen. Und weil Rack schon seit Monaten mit der Miete im Rückstand ist, droht ihnen jetzt auch noch der Rausschmiss aus ihrem Wohnbüro. Da kommt es sehr gelegen, dass Rack zufällig Zeuge eines Bombenanschlags auf eine Dampfkutsche wird und die Insassin sogar eigenhändig retten kann. Natürlich lässt sich die reiche Lady überzeugen, ihn mit der Aufklärung des Anschlags zu betrauen. Da Theo in der Zwischenzeit sogar schon die Attentäterin stellen konnte, sollte das doch eigentlich kein Problem darstellen?
Mit der „RACK“-Reihe führt die Autorin ihre Leser in das Steam-Punk-Ambiente der fiktiven britischen Stadt Victoria. Damit wären wir auch schon bei einer Besonderheit dieses Werks. Wie schon erwähnt, handelt dieses eben nicht in London oder einer anderen, realexistierenden (Groß-)Stadt, wie es der Leser dieses Genres gewohnt ist. Die Steam-Punk-typischen Maschinen und Geräte stehen in dieser Geschichte auch nicht in dem Maße im Mittelpunkt wie in vielen anderen des Genres. Dafür bietet Ann-Kathrin Karschnick dem Leser interessante Charaktere, die zu erforschen ihm sicher auch in den folgenden Bänden noch Spaß machen wird. Da wäre zunächst natürlich Rack selbst, dessen Besonderheit der Leser erst im Laufe des Buches erlebt. Oder der Waisenjunge Theo, dessen Vater als Racks Assistent starb und der seitdem Racks Pflegesohn und gleichzeitig neuer Assistent ist. Nicht zu vergessen Lady C, wie Rack sie gegen ihre Proteste nennt, die nicht nur reich, sondern auch abenteuerlustig ist und darauf besteht, an den Ermittlungen persönlich teilzunehmen. Und natürlich die Attentäterin Jean, die sich an das von ihr verübte Attentat anscheinend überhaupt nicht erinnern kann. Dieser Personenkreis dürfte uns wohl auch in den Folgebänden erhalten bleiben und mit seiner Verschiedenheit für interessante Verwicklungen sorgen.
Auch schriftstellerisch kann das Buch punkten. Mit der abwechselnd aus Racks und aus Theos Perspektive erzählten Handlung zieht es den Leser schnell in seinen Bann – und entlässt ihn bis zum Ende nicht wieder aus diesem. Da der Fall bis zu diesem Ende jedoch nicht aufgeklärt ist, bleibt dem neugierigen Leser wohl kaum etwas anderes übrig, als sich demnächst auf Band 2 zu stürzen.

Fazit:
Teil 1 der „RACK“-Reihe entführt den Leser in eine Steam-Punk-Geschichte, die ihm auch für die Folgebände noch viel Vergnügen verspricht.

eBook

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