Tom Winter und der weiße Hirsch

Nicole Wagner
Tom Winter und der weiße Hirsch

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Des Nachbars Garten

Klappentext:
„Tom fehlten die Worte für das, was ihm in diesem Moment widerfuhr. Er fühlte sich nicht länger wie ein einziges, selbständiges Wesen, sondern als hätte man ihn in der Mitte zerteilt. Dieses zweite Geschöpf, das vor ihm in einem hellen gelben Licht erstrahlte, war genauso wichtig wie er selbst, ihre Leben miteinander verbunden.“
Hals über Kopf stürzt Tom sich ins Abenteuer, die Anderswelt vor Vampir Graf Skelardo zu retten. Dabei ist es nicht unbedingt von Vorteil, dass er bis eben noch geglaubt hatte, völlig normal zu sein. Zum Glück sind seine Freunde Charlie, Peer und Astos bei ihm, wenn es brenzlig wird …

Rezension:
Tom lebt mit seinem Vater in einem kleinen Vorstadthaus. Schon lange vermutet er, dass im Garten seines Nachbarn merkwürdige Dinge vor sich gehen, ohne das jedoch näher definieren zu können. Während sein Freund Peer von gegenüber ihm glaubt und hilft, der Sache auf den Grund zu gehen, will Charlie, die neben Peer wohnt, ihnen das ausreden. Doch eines Tages stolpern die Freunde mitten in die magische Welt, die ihr Nachbar zu verbergen versucht, hinein. Auf Tom warten zahlreiche Überraschungen, und schneller, als sie es sich versehen, müssen sich die Freunde auf eine Mission begeben, um die magische Welt zu retten.
Diese Grundidee einer jugendlichen Urban Fantasy wirkt nicht prinzipiell neu – und sie ist es auch nicht, auch wenn der Autorin Nicole Wagner durchaus ein paar neue Nuancen einfallen. Dass man schon andere Jugend-Fantasy-Abenteuer mit ähnlicher Ausgangslage gelesen hat, muss natürlich nicht unbedingt negativ sein, gibt es doch einige derartige Geschichten, die durchaus zu gefallen wissen. Das könnte auch hier der Fall sein, zumal die Autorin ein paar tragfähige Ideen entwickelt. Leider ist die Erzählstruktur dieses Werkes nicht besonders ausgefeilt. Auch mehrere Logik-Schnitzer trüben den Lesegenuss etwas. So beginnt Toms Abenteuer im Juli, doch nachdem nur wenige Tage vergangen sind, ist es plötzlich Mitte September. Auch scheint Peers Eltern, die im Gegensatz zu Charlies Eltern und Toms Vater nicht eingeweiht werden, die monatelange Abwesenheit ihres erst 13-jährigen Sohnes kaum zu verwundern. Alles in allem kann das Buch trotz eigentlich ganz brauchbarem Plot nicht restlos überzeugen.
„Tom Winter und der weiße Hirsch“ stellt eine in sich weitgehend abgeschlossene Handlung dar, auch wenn das Tor zu einer möglichen Fortsetzung am Ende weit aufgestoßen wird.

Fazit:
Ein Urban-Fantasy-Abenteuer für junge und junggebliebene Leser, dass leider einiges Potential verschenkt.

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