Die Fährtenleserin

Karl Olsberg
Die Fährtenleserin

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Der Bestie auf der Spur

Klappentext:
Als die junge Fährtenleserin Andrin von einer hohen Belohnung hört, die für das Erlegen einer mörderischen Bestie ausgesetzt ist, hat sie keine Wahl, als sich der Jagdgesellschaft anzuschließen. Denn das Leben des Menschen, den sie am meisten liebt, steht auf dem Spiel. Doch nach und nach wird ihr klar, dass nichts so ist, wie es scheint, und offenbar jeder ihrer Gefährten seine eigenen, verborgenen Gründe hat, sich an der Jagd zu beteiligen. Während sie auf der Spur der Bestie immer tiefer in die menschenleere Wildnis gelangen, werden aus den Jägern mehr und mehr Gejagte, und Andrin sieht sich einer weit größeren Gefahr ausgesetzt, als sie ahnte …

Rezension:
Schon seit sie als Kind ihre besondere Gabe entdeckte, betätigt sich Andrin als Fährtenleserin – wozu keine wirklichen Fährten im eigentlichen Sinne erforderlich sind. Da sie jedoch gerade dringend Geld benötigt, meldet sie sich, als eine große Summe für die Erlegung einer mörderischen Bestie ausgelobt wird. Natürlich ist sie nicht die einzige Interessentin, und so bricht schon bald eine bunt gemischte Jägerschar auf. Jeder hat seine eigenen Gründe und Geheimnisse. Da stellt sich schnell die Frage, wem man wirklich trauen kann.
Karl Olsberg verlegt den Handlungsort seiner Fantasy-Geschichte in eine mittelalterlich geprägte Welt, was in diesem Genre nicht gerade ungewöhnlich ist. Allerdings wird der Leser die typischen Fantasywesen wie Elfen, Drachen oder Zauberer hier vergeblich suchen. Worin das phantastische Hauptelement liegt, soll hier nicht verraten werden, denn dies offenbart sich erst recht spät in der Handlung. Auch worum es sich bei der Bestie eigentlich handelt, erfahren die Protagonisten wie auch der Leser erst im hinteren Teil des Romans.
Während diese Suche nach der Lösung des Rätsels sehr interessant und spannend ist, werden in die Handlung immer wieder ‚Lagerfeuergeschichten‘ eingestreut, in denen den handelnden Personen Gelegenheit geboten wird, ihre eigene Lebensgeschichte zu erzählen. Da die meisten dieser Berichte jedoch in keinem Zusammenhang mit dem eigentlichen Abenteuer stehen, nehmen sie leider etwas Fahrt aus der Geschichte. Erst nach erfolgter ‚Abarbeitung‘ der persönlichen Vorgeschichten erreicht die Spannung ein konstant hohes Niveau.
Und am Ende sieht manches anders als gedacht aus …

Fazit:
Eine interessante Fantasy-Geschichte, die leider mehrmals in unbedeutende Nebenhandlungen abschweift.

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