Dämonengrab

Jörg Benne
Dämonengrab

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Das Grauen im Tempel

Klappentext:
Es will deine Seele…
Seit Generationen suchen Abenteurer in der Nähe des Dorfes Brensacker nach einer verschütteten Tempelanlage und deren legendärem Schatz. Als zwei Jungen zufällig einen verborgenen Eingang entdecken und einer der beiden unter mysteriösen Umständen verschwindet, schließen sich dem Suchtrupp auch einige Schatzsucher an. Doch auf das, was in den finsteren Gängen der Ruine auf sie lauert, ist keiner von ihnen vorbereitet…

Rezension:
Ordo träumt schon lange davon, ein Held zu sein. Als sich nach einem Sturm in der Nähe seines Heimatdorfes der Zugang zu einem legendären Tempel öffnet, beschließt er, diesen mit seinem Freund Varjan zu untersuchen. Doch bevor es dazu kommt, verschwindet Varjan mit seinen Eltern unter mysteriösen Umständen im alten Tempel. Zusammen mit Gardisten aus der nahegelegenen Stadt und Schatzsuchern, die im Tempel auf sagenhafte Schätze hoffen, macht sich Ordo auf die Suche. Im alten Tempel erwartet die Expedition jedoch das Grauen.
Zunächst könnte man Jörg Bennes „Dämonengrab“ für Fantasy, beim Klappentext eventuell sogar für Urban Fantasy halten. Zumindest erstere Vermutung kann man nicht ganz von der Hand weisen, denn diverse Fantasy-Wesen spielen im Buch eine Rolle. Insgesamt fällt dieses Werk jedoch eindeutig ins Horror-Genre. Inspiriert wurde der Autor dabei nach eigenen Angaben von einem Rollenspiel.
Erzählt werden die Ereignisse aus wechselnder Perspektive. Außer aus Ordos verfolgt der Leser das Geschehen über größere Zeiträume auch aus der Perspektive der Gardistin Nilra. Der durchaus gelungene Schreibstil des Autors kann allerdings nicht darüber hinwegtäuschen, dass die eigentliche Handlung überwiegend aus dem Dahinsterben der verschiedenen Protagonisten besteht. Erklärungen für die einzelnen Ereignisse bleiben leider Mangelware. So bleibt der Leser am Ende großteils ratlos zurück, was hier eigentlich wieso passiert ist.

Fazit:
Für Horror-Fans ist dieses Buch durchaus einen Blick wert, für Liebhaber klassischer Fantasy eher weniger.

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