Zurück

Zurück

Von Vampir bis Raumfahrt

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Klappentext:

„Zurück“ – für die einen ist es eine Heimkehr, für die anderen ein Comeback, die Sehn­sucht nach der guten alten Zeit oder der Druck auf den Reset-Knopf. Acht Auto­rinnen, die für diese Antho­logie zur Feder griffen, füllten dieses „Zurück“ auf ihre eigene Art mit Leben. Wie eine ge­fangene We­berin sich ihr altes Leben zu­rück­wünscht, ein mys­tisches Schiff über Leben und Tod ent­scheidet oder ein Kak­tus­mädchen sich immer wieder ver­wandelt und dabei doch das­selbe bleibt – da­von er­zählen nur einige der Ge­schichten in diesem Buch. An­sonsten gibt es noch ma­gische Spiel­uhren, einen ganz be­son­deren Kuss, töd­liche Kämpfe, un­er­wartete Ver­wand­lungen, pene­trante Geister, schwer­mütige Vampire und vieles mehr. Mit viel Phantasie und Herz­blut er­zählen Alexandra Balzer, Gabriele Behrend, Linda Budinger, Petra Hart­mann, Ulrike Reineke, Christel Scheja, Fabienne Sieg­mund und Andrea Till­manns ihre hu­mor­vollen, span­nenden oder auch düs­teren Ge­schichten aus den ver­schie­densten Be­reichen der Fantasy und Phan­tastik.

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Rezension:

Enthaltene Geschichten:
Linda Budinger – Im Reich der Bilder
Ulrike Reineke – Rückkehr eines Vampirs
Andrea Tillmanns – Von Lehm zu Lehm
Gabriele Behrend – Susi Stichling auf der Suche nach sich selbst
Petra Hartmann – Der blutrote Möwenschild
Christel Scheja – Die Schatten alter Zeit
Andrea Tillmanns – Großmutters Spieluhr
Linda Budinger – Mönchsborn
Alexandra Balzer – Im Nebel
Gabriele Behrend – Der Kuss
Andrea Tillmanns – Fernreiseabkommen
Fabienne Siegmund – Das Lied der Black Raven

Ein Vampir wird nach jahrhundertelangem Schlaf von einer Filmcrew auf­ge­weckt, ein Golem ent­wickelt Ge­fühle, eine Stu­dentin kehrt in ihre Hei­matstadt zurück und be­sucht heimlich das alte Frei­bad, ein Mädchen findet den Schuppen auf dem Grund­stück ihres Groß­vaters mys­teriös. Das alles und noch viel mehr ereilt die je­weiligen Prota­gonis­ten in dieser Antho­logie.

Diese von Petra Hartmann und Andrea Tillmanns herausgegebene Anthologie deckt so ziemliche alle Be­reiche der Phan­tastik ab. Von Fan­tasy über Science Fiction bis zu Horror ist ei­gentlich alles ver­treten, was unter den Begriff fällt. Zeitlich reicht das Spektrum von der fernen Ver­gangenheit bis in die Zu­kunft inter­stellarer Raum­fahrt, räumlich von der Erde über nicht ge­nauer de­finier­bare Hand­lungs­welten bis zu fernen Planeten. Eine Be­son­derheit dieser Antho­logie ist, dass aus­schließ­lich weib­liche Autoren (und Heraus­geber) be­teiligt sind. Typisch für Antho­logien ist da­gegen, dass nicht alle Beiträge (mich) glei­cher­maßen über­zeugen können. Deshalb möchte ich mich auf die Ge­schichten kon­zen­trieren, dich mir be­sonders ge­fielen:

In Andrea Tillmanns’ „Fernreiseabkommen“ üben die Jugendlichen einer Band im Keller des Opas eines der Mädchen. Den Zutritt zu seinem Schuppen ver­wehrt er den Teen­agern da­gegen. … was die Enkelin und ihre Freunde na­türlich zu Nach­for­schungen mit einer über­ra­schenden Ent­deckung animiert. Diese hu­mor­volle SciFi-Story punktet mit ihrer wirklich nicht vor­her­sehbaren Auf­lösung.

Christel Scheja lässt dagegen „Die Schatten alter Zeit“ auf eine Familie fallen, die auf ein altes Gehöft zieht, wo ihr kleiner Sohn ein Geister-Mädchen als Spiel­kameradin findet. Das be­ein­flusst den Jungen bis weit ins Er­wach­senenalter. Diese Ge­schichte ist ganz anders ver­anlagt und trägt teil­weise bei­nahe philo­sophische Züge.

Ein Mädchen an der Grenze zum Erwachsenwerden lebt in einem Dorf einer an dru­idische Zeiten an­ge­lehnten Ge­sellschaft. Mit den ein­tönigen Pflichten, die sie er­warten, kann sie ich nicht an­freun­den. Alexandra Balzer lässt ihre Prota­gonis­tin „Im Nebel“ einen anderen Lebens­zweck finden.

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Fazit:

Eine abwechslungsreiche Phantastik-Anthologie, die mit der Vielfalt überwiegend ge­lungener Bei­träge über­zeugen kann.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Die Erlebnisse eines anfangs 11-jährigen Jungens, der bei Pflegeeltern aufwuchs und nun unerwartet an ein Internat kommt. Hier veränder sich sein ganzes Leben, und er muss sich einen neuen Freundeskreis aufbauen. Und dann wartet noch so manche Überraschung auf ihn …
„Lord Breakinghams Geheimnis“ ist ein Internats-, als auch ein Entwicklungsroman. Geeignet für alle Leseratten ab etwa 10 Jahren und natürlich auch für Erwachsene, die gerne an die Kindheit zurückdenken.

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Album von Berlin, Charlottenburg und Potsdam

Reprint eines Bildbands aus den 1910ern
Nähere Infos zum Buch findet ihr hier: https://rezicenter.blog/2020/01/28/bilder-aus-altbayern-reprint-eines-bildbands-von-1918/

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Zwielicht – 23

Michael Schmidt (Hrsg.), Achim Hildebrand (Hrsg.)
Zwielicht – 23

Mit Horror durch Zeiten und Länder

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Klappentext:

Horror in all seinen Facetten. Kurzgeschichten, Übersetzungen und Artikel des Genres Horror und Un­heimliche Phan­tastik. Und das schon zum 23. Mal.

Das Titelbild ist wie immer von Björn Ian Craig. Illustrationen sind von Adrian van Schwamen.

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Rezension:

Enthaltene Geschichten:
Thorsten Küper – Vom tiefen Meer unter der Treppe
Jerk Götterwind – Der schwarze Gast
Fergus Hume – Der Sandwanderer
Lena Marlier – Der Geräuchesammler
Sebastian Weber – Hühnersuppe
Thomas Grüter – Gambolto
Michael Tillmann – Beten Gespenster in ihrer Verzweiflung zu Gott um ihre Erlösung?
Jasper Nicolaisen – Andere spielen Golf
Kerstin Wandtke – Kara-Lynn
Malte S. Sembten – Die Seance der Schmerzen
Harold Lawlor – Urbane Legende
Uwe Durst – Im Krankenzimmer
Edward Frederic Benson – Die Hinrichtung des Alfred Wadham
Karin Reddemann – So eine wunderwunderschöne Pflanze
Algernon Blackwood – Der Dachboden
Maximilian Wust – Holz, Harz und Herzen

Enthaltene Hintergrund-Beiträge:
Achim Hildebrand – Legenden des Kannibalismus – Swift Runner
Michael Schmidt – Catriona Ward
Michael Schmidt – Die drei Stigmata oder ein Zukunftsroman zwischen Glauben und Wirk­lichkeiten
Karin Reddemann – Fatty Arbuckle: Als in Hollywood das große Lachen starb
Karin Reddemann – Vampire im Visier

Ein Mann erkennt die Gründe für die fragwürdigen Erziehungsmethoden seines Vaters erst nach dessen Tot, ein Pfarrer ver­weigert einem Hin­richtungs-Kan­didaten die Hilfe, ein anderer Pfarrer findet im Gäs­tebuch seiner Kirche einen Eintrag, der sein Weltbild er­schüttert, einen preu­ßischen Rei­senden ver­schlägt es nach Sibirien, eine Mana­gerin muss die Ver­ant­wortung für die Ent­wicklung eines neuen Computer­spiels über­nehmen – und sie alle erleben Trau­matisches.

Nach der „Zwielicht“-Ausgabe 20, die mich nicht überzeugen konnte, hatte ich die fol­genden Bände ge­mieden. Zu Ausgabe 23 des Hor­ror­magazins habe ich mich jetzt trotzdem zu einem neuen Ver­such über­zeugen lassen. Und um es gleich vor­weg­zu­nehmen: Die dies­malige Zu­sam­men­stellung der Kurz­geschichten konnte mich er­heblich besser über­zeugen. Bei den 16 Stories ist kein Total­versager dabei. Wie bei Antho­logien aller Art üblich, können (mich) na­türlich nicht alle im gleichen Maße be­geistern, doch waren auch richtig gute zu finden.

Vor allem „Holz, Harz und Herzen“ von Maximilian Wust trifft meinen Ge­schmack. Einen Mann, über den der Leser vorerst wenig mehr, als dass er aus Preußen stammt, er­fährt, ver­schlägt es an die pazi­fische Küste Si­biriens. Seine Hin­ter­gründe und, was das mit dem Horror-Genre zu tun hat, er­fährt man erst nach und nach. Diese ist einer der längeren Bei­träge, und er hätte für mich sogar gerne noch wei­ter­gehen können. Mein ein­deutiges High­light dieses Buches, das in dieser Aus­gabe durchaus lesens­wert ist.

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Fazit:

In der Ausgabe 23 des „Zwielicht“-Magazins erweist sich die Auswahl der Bei­träge als ge­lungen.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Die Erlebnisse eines anfangs 11-jährigen Jungens, der bei Pflegeeltern aufwuchs und nun unerwartet an ein Internat kommt. Hier veränder sich sein ganzes Leben, und er muss sich einen neuen Freundeskreis aufbauen. Und dann wartet noch so manche Überraschung auf ihn …
„Lord Breakinghams Geheimnis“ ist ein Internats-, als auch ein Entwicklungsroman. Geeignet für alle Leseratten ab etwa 10 Jahren und natürlich auch für Erwachsene, die gerne an die Kindheit zurückdenken.

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Album von Berlin, Charlottenburg und Potsdam

Reprint eines Bildbands aus den 1910ern
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Gruselkabinett – 198 – Der schwarze Kater (Hörspiel)

Edgar Allan Poe
Gruselkabinett – 198 – Der schwarze Kater (Hörspiel)


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Sprecher: Christoph Jablonka, Daniela Bette-Koch, Sigrid Burkholder, Michael-Che Koch, Janina Sachau, Julian Tennstedt, Bodo Primus, Marc Gruppe, Marlene Bosenius

Die Rückkehr des Katers

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Klappentext:

Amerika, 1843: Nach dem mysteriösen Tod seiner ersten Frau heiratet Julian er­neut und nimmt einen schwarzen Kater ins Haus. Selt­same Er­schei­nungen und irri­tierende Ge­schehnisse domi­nieren in der Fol­gezeit das Leben des neuen Paars. Der Haus­herr be­ginnt sich die Frage zu stellen, was die Ur­sache ist: Sind dunkle Kräfte am Werk, ist es der Kater, oder ent­springt das Grauen nicht viel eher den Schat­ten­seiten seiner eigenen Per­sön­lichkeit?

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Rezension:

Julian ist eine komplizierte Persönlichkeit. Schon seine 1. Frau starb unter eigen­artigen Um­ständen. Als sich auch in seiner 2. Ehe immer mehr merk­würdige Vor­fälle er­eignen, be­ginnt er an sich zu zweifeln. Hat er selbst mit den Er­eig­nissen zu tun? Geht hier Über­natürliches vor sich?

Auch für die mittlerweile bereits 198. Folge der Hörspiel-Reihe „Grusel­kabinett“ wählten die Heraus­geber wieder einen für dieses Genre ein­deutig als klassisch zu be­zeich­nenden Autor aus: Edgar Allan Poe. Der Name allein bürgt eigentlich für Qualität. Dass hier die Selbst­zweifel des Prota­gonis­ten (und Ich-Er­zählers) im Mittel­punkt stehen, ist im Grusel- be­ziehungs­weise Horror-Be­reich viel­leicht nicht ganz so all­täglich. Der titel­gebende schwarze Kater tritt dabei erst über­ra­schend spät in der Handlung in Er­scheinung.

Leider macht aber in diesem Fall die sonst von mir in dieser Hör­spiel-Reihe schon oft sehr ge­lobte Hör­buch-Um­setzung einen Strich durch die Rechnung. Die Sprech­weise des Sprechers des Ich-Er­zählers (Christoph Jablonka) konnte mich nicht einmal an­nähernd über­zeugen. Der Tonfall wirkt voll­kommen über­trieben und un­glaubhaft. Dazu kommt eine in meinen Ohren schreck­liche Hin­ter­grund-Musik. Beides wirkt so störend, dass ich mehrmals zu­rück­spulen musste, um dem Inhalt folgen zu können. Erst­mals in dieser Reihe muss ich die akus­tische Um­setzung der Story als miss­lungen be­zeichnen. Das trübt den Genuss der Ge­schichte leider er­heblich.

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Fazit:

Bedauerlicherweise wird die Hörspiel-Umsetzung der zugrundeliegenden Story in dieser Folge der sonst so guten Reihe nicht gerecht.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Die Erlebnisse eines anfangs 11-jährigen Jungens, der bei Pflegeeltern aufwuchs und nun unerwartet an ein Internat kommt. Hier veränder sich sein ganzes Leben, und er muss sich einen neuen Freundeskreis aufbauen. Und dann wartet noch so manche Überraschung auf ihn …
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Der Fluch von Everly Falls – 3

Marshall Flynn
Der Fluch von Everly Falls – 3

Tochter vs. Vater

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Klappentext:

Der Fluch kehrt nicht nur zurück – er verlangt nach Vollendung.

Gefangen in einem Labyrinth aus schmerzhaften Erinnerungen und Alb­träumen kämpft Matthew Bennett um seine Seele. Wäh­rend­dessen bringt Scarlett Black­wood ihn nach Mag­nolia Springs, zu jenem Mann, der einst dem Teufel selbst die Stirn bot. Mit seiner Hilfe will die Dä­monin ihren Vater, den Fürsten der Fins­ternis, stürzen und die Macht der Unter­welt an sich reißen.

Doch Scarlett hat Ex-Sheriff Ethan Bennett unterschätzt. Von Schuld ge­trieben und von der letz­ten Hoff­nung ge­tragen, seinen Sohn aus ihren Fängen zu be­freien, nimmt er die Ver­folgung zu­sam­men mit einem Tot­ge­glaubten auf, dessen Ver­gangen­heit mit Scarlett tiefer reicht als jede Le­gende. Je näher Ethan seinem Ziel kommt, desto mehr ver­liert er den Boden unter den Füßen. Selbst jene, die an seiner Seite stehen, werden ihm un­heim­lich, bis er nicht mehr weiß, wem er über­haupt noch trauen kann.

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Rezension:

Begleitet von Whitmore ist Ethan die Flucht aus der Kirche gelungen, bevor die Ein­satz­kräfte ein­dringen konnten. Wird er einen Weg finden, Scarlett zu stoppen? Immer­hin ist sie die Tochter des Teufels. Vorerst hat die jedoch Matthew in ihrer Macht, und sie ist fest ent­schlossen, ihren Vater zu ent­machten. Könnte der Teufel viel­leicht sogar Ethans und Matthews Ver­bün­deter sein?

Stellte Marshall Flynn in Band 1 seiner Horror-Trilogie Matthew Bennett als Prota­gonis­ten in den Mittel­punkt der Hand­lung und ließ in Band 2 dessen Vater Ethan diese Rolle über­nehmen, so müssen sich diese beiden im vor­lie­genden Ab­schluss-Band diese Rolle teilen. Zum Höhe­punkt hin nimmt die Ge­schwin­digkeit der Hand­lung immer weiter zu. Über einen Mangel an Toten kann sich ga­rantiert nie­mand be­klagen. Viele schon ein­ge­führte Cha­raktere kehren zurück, wäh­rend neue hin­zu­kommen. Was mich nicht restlos über­zeugen konnte, war da­gegen das eigentlich Ende der Ge­schichte, was aber viel­leicht auch an meinen zu hoch ge­fassten Er­war­tungen liegen könnte. Ein Rück­blick auf die Er­eignisse aus meh­reren Jahren Ab­stand wurde zu­mindest aus meiner Sicht der sehr guten Story nicht ganz gerecht. Aller­dings kündigt der Autor auch an, dass die Ge­schichte von Everly Falls und einiger Neben­cha­raktere mit dieser Tri­logie noch nicht zu Ende er­zähl ist.

Diesmal diesen die beiden Protagonisten dem Autor abwechselnd als Ich-Er­zähler.

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Fazit:

Auch wenn die Ereignisse rund um Scarlett Blackwood zu einem Ende kommen, konnte mich letz­teres nicht rund­um über­zeugen.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Schutzkreis F44.81

Joshua Friedrichs, Axel Aldenhoven
Schutzkreis F44.81

Das Universal-Genie

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Klappentext:

Verschiedenste Subgenre geben sich die Hand:

2x Cyberpunk-Horror, Urban Fantasy-Horror, Urban Fantasy Mystery, Anti­helden-Super­helden-Story, Low-Boiled-Thriller, Weird Urban Fan­tasy, eine Ro­mance mit Scifi-Ele­menten und zu guter Letzt gibt es noch eine Über­ra­schung in Story Neun. Man könnte fast sagen, dass es ein Wieder­sehen mit alten Freunden wäre.

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Rezension:

Enthaltene Geschichten:
Joshua Friedrichs: Soziales Miteinander
Axel Aldenhoven: Zaubersprüche für Dummies
Joshua Friedrichs: Des einen Müll, ist des anderen Schatz
Axel Aldenhoven: Glimmerhoofs Rückkehr
Joshua Friedrichs: Es gibt immer einen Haken
Axel Aldenhoven: PEE-MAN
Joshua Friedrichs: Diese Liebe ist nicht von dieser Welt
Axel Aldenhoven: Deportron T-Rex 2503
Joshua Friedrichs: Faabi

Ein Polizist muss einen sehr blutigen Mord aufklären, der eine für ihn un­günstige Wendung nimmt. Ein Mann ent­deckt un­er­wartet seine ma­gischen Fähig­keiten. Dann wäre da noch ein Mann, der mys­teriöse Super­helden-Fähig­keiten ent­wickelt, und ein anderer, der Menschen zu Cyborgs um­baut. Viel­leicht kann auch ein Hobby-Exorzist weiter­helfen.

Was passiert, wenn sich 2 Autoren zusammentun, um einen Kurz­geschichten-Band zu ver­öffent­lichen? So etwas wäre ja nichts ganz Neues. Was Joshua Fried­richs und Axel Alden­hoven hier zu­sammen­gestellt haben, ist aber doch irgendwie anders. Fan­tasy, Science Fiction und Horror treffen hier auf­ein­ander. Das alles in schon eher ab­ge­drehten Vari­anten. Somit wäre dieses Buch also eine Phan­tastik-Antho­logie. Oder doch nicht? Viel­leicht sind diese voll­kommen unter­schied­lichen Kurz­ge­schichten doch nicht so ganz un­ab­hängig von­ein­ander? Die letzte Story der Sammlung lässt alle vor­herigen dann nämlich plötzlich in einem anderen Licht er­scheinen. Ge­hören die wirk­lich in die Phan­tastik? Oder ist alles, was wir hier ge­lesen haben, doch reiner Rea­lismus?

Die einzelnen Geschichten können (zumindest mich) in unterschiedlichem Maße be­geistern. Das kann na­türlich einer­seits am per­sön­lichen Ge­fallen an den unter­schied­lichen (Sub-)Genres liegen. Manche waren mir aber auch einfach zu ab­ge­dreht. Dann kommt je­doch die er­wähnte letzte Ge­schichte. Und diese stellt alles zuvor Ge­lesene auch inhaltlich auf den Kopf. Deut­licher kann ich hier nicht werden, um die Über­ra­schung nicht vor­weg­zu­nehmen. Man kann aber wirklich sagen, dass alle vor­herigen Stories erst nach Lesen von „Faabi“ richtig funktio­nieren, erst dann wirklich Sinn er­geben. Genau das ist es, was dieses Werk be­sonders macht.

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Fazit:

Besonders experimentierfreudige und -bereite Phantastik-Freunde werden dieses doch ziemlich spezielle Buch zu schätzen wissen.

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Die Geisterseher

Reinhard Klein-Arendt (Hrsg.)
Die Geisterseher

Rätsel im Dunkeln

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Klappentext:

Sorgfältig ausgesucht und übersetzt von Reinhard Klein-Arendt. Jeder Ge­schichte ist mit einer Ein­leitung von Rein­hard Klein-Arendt ver­sehen.

Geschichten aus der englischsprachigen Welt, die sich mit dem übersinnlichen Phä­nomen der Geister be­schäftigen.

Auftaktband der Reihe „Geisterseher“ als Zwielicht Sonderband mit Geschichten aus dem Zeit­raum 1895–1939.

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Rezension:

Thomas Burke: Johnson, blick dich nicht um!
Madeline Yale Wynne: Das kleine Zimmer
Henry Chapman Mercer: Das Schloss der Puppen
Ernest Favenc: Die Pest des Jahres 1905
Edward Frederic Benson: Die Schritte
Arabella Kenealy: Das heimgesuchte Kind
Ulric Daubeny: Der Elementar
Thomas Burke: Die Ahnentafeln des Hauses Li
Henry S. Whitehead: Die schwarze Bestie
James Edmond: Die schwindelerregende Geschichte vom hohen Berg und den drei Skeletten
Patrick Carleton: Die Residenz des Dr. Horder
Elinor Mordaunt: „Luz“
Herbert Russell Wakefield: Die erste Garbe
Wirt Gerrare: Die geheimnisvolle Maisie
Alice Perrin: Das Tiger-Amulett

Schritte verfolgen einen Mann, in einem ehrenwerten College in Cambridge gehen eigen­artige Sachen vor sich, ein Pfarrers­sohn wird mit mys­teriösen Praktiken der An­wohner kon­frontiert, bei einer Jagd in Britisch-Indien kommt es zu einem Zer­würfnis – diese und einige andere Be­geben­heiten lassen den Be­teiligten das Blut in den Adern ge­frieren.

Horror-Anthologien sind vielleicht nicht mehr so verbreitet, wie sie es vor einigen Jahren waren. Aus­ge­storben sind sie je­doch nicht. Auch die „Zwie­licht“-Reihe sorgt dafür, dass dieses Genre nicht in Ver­ges­senheit gerät. Die Bände dieser Reihe, die ich mir bisher an­ge­sehen habe (konkret die Aus­gaben 1 und 20), konnten mich von der The­men­auswahl aller­dings nicht gänzlich über­zeugen. Trotz­dem habe ich dieser Son­der­ausgabe, die sich klas­sischen Geis­ter­geschichten widmet, eine Chance ge­geben. Und das hat sich durch­aus ge­lohnt. Die Bei­träge sind alle am Ende des 19. und im frühen 20. Jahr­hundert ent­standen und werden hier in aktu­ellen deut­schen Über­setzungen prä­sentiert. Die Hand­lungs­orte kon­zen­trieren sich über­wiegend in Groß­britannien und dem da­maligen bri­tischen Welt­reich. Das The­men­spektrum reicht von Horror im engeren Sinn über Grusel bis zu Mystery. Viele der Stories bieten keine wirkliche Auf­lösung. Be­sonders her­vor­heben möchte ich Henry S. White­heads „Die schwarze Bestie“, eine Ge­schichte, die im Voodoo-Milieu der Karibik an­ge­siedelt ist, für mich ein­deutig der ge­lungenste Beitrag dieser lesens­werten Antho­logie.

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Fazit:

Wie bei Anthologien üblich, schwanken die Qualitäten der Beiträge, doch über­wiegen die ge­lungenen hier ein­deutig.

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Im Auge des Sturms

Markus K. Korb
Im Auge des Sturms

Von alten Kellern bis zu fernen Planeten

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Klappentext:

Wenn in verfallenen Villen und venezianischen Weinkellern Geheimnisse lauern, die lieber un­ent­deckt ge­blieben wären … Wenn Liebe, Wahn­sinn und Wie­derkehr sich mischen – zwischen einer Frau im Meer, einem dä­mo­nischen Lächeln und den le­benden Toten an der Tank­stelle … … dann bist du mitten im Auge des Sturms! Zwanzig Er­zäh­lungen aus der Phan­tastik, mit kurzen Ein­lei­tungen des Autors.

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Rezension:

Ein Astronaut landet auf einem entfernten Kometen, ein Mädchen will das Ge­heimnis eines mys­teriösen Brunnens er­kunden, eine Res­tau­rateurin findet in einem Kloster ein Wand­gemälde, das mit ihr spricht, tief im Nir­gendwo gibt es ein Res­taurant, dessen Per­sonal sich auf­opferungs­voll um die Gäste kümmert, Ju­gendliche wollen in einer an­ge­sagten Party-Location die Sau raus­lassen – und sie alle be­kommen es mit Un­er­wartetem zu tun.

… und das sind nur 5 der 20 Geschichten, die uns Markus K. Korb in dieser per­sönlichen Antho­logie prä­sentiert. Sie ent­stammen allen Be­reichen der Phan­tastik, von Fan­tasy über Science Fic­tion und Mys­tery bis hin zu Grusel und echtem Horror. Als Prota­gonis­ten treten uralte Wesen ge­nau so auf wie ein Kind im Schul­alter. Nahezu alle Stories enden ganz anders, als man es an ihrem Anfang ver­muten würde. So unter­schiedlich wie die Themen sind aller­dings auch die ‚Be­frie­digungs­grade‘, die sie bei mir hinter­lassen haben. Manche konnten mich über­zeugen, andere ließen mich eher ratlos zu­rück. Fast alle haben ein (teil­weise sehr) offenes Ende, dass in manchen Fällen durchaus unter­schiedlich inter­pre­tierbar ist. Eine derartige Viel­falt macht es na­türlich nicht leicht, ein ab­schlie­ßendes Ur­teil über dieses Buch zu fällen. Im Rück­blick über­wiegen dann aber doch eher die posi­tiven Mo­mente und die über­ra­schenden Ein­fälle. Des­halb ver­zichte ich auch be­wusst darauf, hier auf ein­zelne Ge­schichten ein­zu­gehen. Bei diesem Buch sollte sich der Leser wirklich über­ra­schen lassen.

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Fazit:

Die 20 Geschichten dieses Buches vereinen alle Genre der Phantastik, sind dabei aber über­wiegend eher nach­denklich an­gelegt.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Ich, mein Dämon und ein paar Leichen

Nicole Siemer
Ich, mein Dämon und ein paar Leichen

Das Lachen bleibt im Halse stecken

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Klappentext:

Kjara hat ein Problem. Eigentlich sogar zwei. Problem Nummer eins: In ihrem Kopf lebt ein Dämon namens Akuma. Problem Nummer zwei: Akuma hat aus­ge­sprochen schlechte Ideen.

Während andere Menschen auf ihr Gewissen hören, hört Kjara auf einen Dämon mit frag­wür­digem Humor und einer Vor­liebe für krea­tive Pro­blem­lösungen. Leider enden diese Lösungen er­staun­lich oft mit… nun ja, Leichen.

Als dann auch noch Gefühle ins Spiel kommen und Kjara plötzlich darüber nach­denken muss, ob sie viel­leicht doch kein völlig hoff­nungs­loser Fall ist, wird die Sache kom­pliziert. Denn Akuma findet Moral un­ge­fähr so über­be­wertet wie Rück­sicht.

Zwischen Dämonengeflüster, schlechten Entscheidungen und einer stetig wach­senden Zahl un­an­ge­nehmer Zwi­schenfälle stellt sich Kjara irgend­wann eine wichtige Frage: Ist sie wirklich das Monster? Oder hat sie ein­fach nur einen sehr schlechten Mit­be­wohner im Kopf?

Eine absurd witzige Horrorkomödie.

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Rezension:

Bei Pastor Hege erscheint eine ihm unbekannte Frau, um zu beten. Als sie ihm erzählt, sie hätte einen Dämon, nimmt er das na­türlich nicht wörtlich. Doch dann be­richtet sie, mehrfach ge­tötet zu haben.

„Eine absurd witzige Horrorkomödie“, heißt es im Klappentext. Mit dieser Er­wartungs­haltung habe ich Nicole Siemers Buch ge­lesen. Und genau darin liegt der Grund, wes­halb es mit äußerst schwer­fällt, dieses Buch zu be­ur­teilen. Ich kann de­finitiv nicht be­haupten, dass es sich um ein schlechtes Buch handelt. Aller­dings kommt an dieser Stelle ein großes „Aber“. Denn um eine Horror­komödie handelt es sich bei diesem Werk in meinen Augen nicht ein­mal an­nähernd. Auch von „absurd witzig“ kann keine Rede sein. Ich würde dieses Buch eher als see­lisches Drama mit Fan­tasy- und Horror-Ele­menten be­schreiben. Drama ist jedoch ein Genre, das ich nor­maler­weise nie lesen würde. Die Prota­gonis­tin ist eine Frau, die seit sie 13 Jahre alt war, immer wieder äußerst dra­ma­tische Er­eig­nisse über­stehen musste. In diesem Rahmen hat sie sich mit einem Dämon ver­bündet, der seit­dem in ihr lebt. Dabei kommt es zwar auch zu ko­mischen Situ­ationen, nur spielen diese keines­wegs eine Haupt­rolle. Das Dra­ma­tische bleibt ein­deutig domi­nierend. Die Handlung springt dabei in ver­schie­denen Zeit­ebenen zwi­schen der Zeit als 13-jäh­rigem Mädchen, meh­reren Zeit­ebenen da­zwischen und der ak­tuellen Zeit, in der der Pastor eine Rolle spielt, hin und her. Das funktio­niert – wie bereits er­wähnt – durch­aus als Drama. Meine Er­wartungs­haltung an eine Horror­komödie hat die Ge­schichte je­doch weit ver­fehlt.

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Fazit:

Der Titel und die Bezeichnung „Horrorkomödie“ führen leider sehr in die Irre. Düstere Drama-Ele­mente domi­nieren hier ein­deutig.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

LBG Banner Sommerferien
Die Erlebnisse eines anfangs 11-jährigen Jungens, der bei Pflegeeltern aufwuchs und nun unerwartet an ein Internat kommt. Hier veränder sich sein ganzes Leben, und er muss sich einen neuen Freundeskreis aufbauen. Und dann wartet noch so manche Überraschung auf ihn …
„Lord Breakinghams Geheimnis“ ist ein Internats-, als auch ein Entwicklungsroman. Geeignet für alle Leseratten ab etwa 10 Jahren und natürlich auch für Erwachsene, die gerne an die Kindheit zurückdenken.

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Album von Berlin, Charlottenburg und Potsdam

Reprint eines Bildbands aus den 1910ern
Nähere Infos zum Buch findet ihr hier: https://rezicenter.blog/2020/01/28/bilder-aus-altbayern-reprint-eines-bildbands-von-1918/

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Gruselkabinett – 197 – Das Grauen von Dunwich (Hörspiel)

H. P. Lovecraft
Gruselkabinett – 197 – Das Grauen von Dunwich (Hörspiel)


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Sprecher: Thomas Balou Martin, Bert Stevens, Peter Lontzek, Axel Lutter, Marie Bierstedt, Julian Tennstedt, Alexandra Lange, Regina Lemnitz, Philine Peters-Arnolds, Kristine Walther, Sigrid Burkholder, Christoph Jablonka, Claus Thull-Emden, Sascha von Zambelly, Lutz Reichert, Uschi Hugo, Bodo Primus, Bene Gutjan, Marc Gruppe, Marlene Bosenius

Das Turbo-Kind

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Klappentext:

Dunwich, Massachusetts, Anfang des 20. Jahrhunderts: Welches dunkle Ge­heimnis ver­birgt die Familie Whateley, deren Ober­haupt als Hexer ver­schrien ist? Als der neu­ge­borene Wilbur Whateley un­natürlich schnell wächst, seine Mutter auf mys­teriöse Weise ver­schwindet und selt­same Bau­tätig­keiten die Dorf­bewohner irri­tieren, wird immer deut­licher, dass in Dunwich etwas Un­heim­liches vor sich geht…

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Rezension:

Vor vielen Jahren kamen ehemalige Einwohner Salems nach Dunwich, weil sie dort ver­folgt wurden. Zu diesen ge­hörte der alte Whateley. Als dessen Tochter einen Sohn be­kommt, ver­breiten sich Ge­rüchte, denn einen Mann hat sie nicht, und auch von einem Freund ist nichts be­kannt. Der Sohn wächst un­natürlich schnell heran, und schon bald häufen sich un­er­klärliche Vor­gänge.

Mit H. P. Lovecraft wählten die Herausgeber der Hörspiel-Reihe „Gruselkabinett“ für die Folge 197 einen der ganz großen Namen im Grusel- und Horror-Be­reich. Trotz­dem war mir die Story um „Das Grauen von Dunwich“ bisher voll­kommen un­be­kannt. Mit den aus Salem ge­flohenen Neu­bürgern des Hand­lungs­orts Dunwich bringt der Autor na­türlich einen be­kannten Mythos in die Ge­schichte ein und deutet hier schon an, in welche Richtung die Hand­lung geht. Hexerei im klas­sischen Sinn wird hier aller­dings nicht the­ma­tisiert, und es wird am Ende auch nicht alles restlos auf­ge­klärt. Der eigent­liche Grusel-Pegel hält sich im Rahmen, sodass auch nicht ganz so ‚ab­ge­härtete‘ Leser nach dem Hören noch Schlaf finden dürften. Das stellt aller­dings keinen Hin­derungs­grund dar, eine wirklich ge­lungene Story zu sein, die auch Genre-Fans mit der einen oder anderen Idee zu über­ra­schen in der Lage ist.

Wie in dieser Hörbuch-Reihe gewohnt, kann auch hier wieder die aufwändige Um­setzung mit auf­fallend vielen Sprechern über­zeugen. Volle 20 Namen um­fasst die Liste bei dieser Folge.

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Fazit:

Bei dieser Hörspiel-Adaption einer H.-P.-Lovecraft-Story kann sowohl diese an sich als auch die Ver­tonung über­zeugen.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

LBG Banner Sommerferien
Die Erlebnisse eines anfangs 11-jährigen Jungens, der bei Pflegeeltern aufwuchs und nun unerwartet an ein Internat kommt. Hier veränder sich sein ganzes Leben, und er muss sich einen neuen Freundeskreis aufbauen. Und dann wartet noch so manche Überraschung auf ihn …
„Lord Breakinghams Geheimnis“ ist ein Internats-, als auch ein Entwicklungsroman. Geeignet für alle Leseratten ab etwa 10 Jahren und natürlich auch für Erwachsene, die gerne an die Kindheit zurückdenken.

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Album von Berlin, Charlottenburg und Potsdam

Reprint eines Bildbands aus den 1910ern
Nähere Infos zum Buch findet ihr hier: https://rezicenter.blog/2020/01/28/bilder-aus-altbayern-reprint-eines-bildbands-von-1918/

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NEFERAT – 3 – Die vergessene Pharaonin

TOR MKK
NEFERAT – 3 – Die vergessene Pharaonin

Ein vorherbestimmtes Wiedersehen

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Klappentext:

In der Gegenwart…

Buch 3: NEFERAT – Die vergessene Pharaonin

Professor Khalid warnt ihn. Die Einheimischen weigern sich, ihren Namen aus­zu­sprechen. Selbst der Wüs­ten­wind scheint anders zu wehen, je näher Ed­ward Black­wood dem Tempel von Al-Qatara kommt.

Edward ist Archäologe. Er folgt den Spuren einer Pharaonin, die aus der Ge­schichte ge­löscht wurde – und findet tief unter dem Sand einen Sarko­phag, der drei­tausend Jahre lang auf ihn ge­wartet hat.

Die Frau darin ist keine Mumie.

Sie atmet.

Hier beginnt Edwards Geschichte – und das Ende von allem, was er war.

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Rezension:

Als der britische Archäologe Edward Blackwood von einem vergessenen Tempel er­fährt, der noch nicht aus­ge­graben wurde, setzt er alles daran, das zu über­nehmen. Alle raten ihm ab, die ein­hei­mischen Gra­bungs­helfer sind wider­willig. Nach dem Frei­legen der Tür ziehen sie sich um­gehend zu­rück. So muss er den Tempel allein be­treten. Was dann ge­schieht, ändert sein Leben für immer.

Der Autor, der unter dem eigenartigen Pseudonym TOR MKK veröffentlicht, führt seine Leser in die Welt der Ägyp­tologie. Da die Ge­schichte mit einem Archäo­logen an­fängt, der gerade erst mit seinen Aus­gra­bungen be­ginnt, ist zu­nächst nicht offen­sicht­lich, dass es sich um den 3. Band einer Hexa­logie handelt. Die Bände 1 und 2 sind an­scheinend zu Leb­zeiten der Pha­raonin an­ge­siedelt, deren Mumie hier aus­ge­graben werden soll. Da in diesem Band der Archäo­loge Edward Black­wood als Prota­gonist auf­tritt, kommt einem das zu­nächst jedoch nicht in den Sinn. Eine Genre-Ein­ord­nung fällt schwer. Ob­wohl man zu­nächst na­türlich an (Urban) Fan­tasy denken könnte, ten­diert das Ge­schehen dann doch deutlich stärker in Rich­tung Mys­tery und Horror. Auch wenn ich dem Buch selbst­ver­ständlich zu­gute­halten muss, dass die Kenntnis der vor­her­gehenden Bände viel­leicht manches ver­ständ­licher machen würde, konnte mich die Ge­schichte nicht wirklich über­zeugen. Da dieser Band die Ge­schichte Ed­ward Black­woods im frühen 20. Jahr­hun­dert er­zählt, be­zweifle ich, dass das Wissen um die an­schei­nend Jahr­tausende zuvor an­ge­siedelten bis­herigen Bände 1 und 2 dies grund­legend ändern würde. Der Stil des Autors wirkt mit seinen über­wiegend sehr kurzen Ab­sätzen etwas ab­gehackt.

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Fazit:

Die Grundidee dieser Mystery- bis Horror-Geschichte wirkt durchaus interessant, doch kann die Um­setzung nicht über­zeugen.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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