Die Sumpfloch-Saga – 1 – Feenlicht und Krötenzauber

Halo Summer
Die Sumpfloch-Saga – 1 – Feenlicht und Krötenzauber

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Bedrohung aus der Burg

Klappentext:
*** Kindle-Jahresbestseller 2012, 2013 und 2014 ***
Was passiert, wenn drei Mädchen wie du und ich in eine Welt versetzt werden, in der es Halbvampire, Krötenlehrer und magische Unterrichtsfächer gibt? Es kommt, wie es kommen muss: Früher oder später landen sie in der Festung Sumpfloch, einer Schule für unbegabte, arme, gefährliche oder anderweitig verlorene Kinder. Das Leben an dieser Schule ist abenteuerlich genug, doch es kommt noch schlimmer. Die böse Cruda, die die Kinder einst aus unserer Welt entführte, ist den Mädchen auf der Spur. Und dann sind da noch ein paar Jungs mit dunklen Geheimnissen, in die sich normale Mädchen gerne verlieben …

Rezension:
3 kleine Mädchen, kaum dem Baby-Alter entwachsen, verschwinden von einem Spielplatz und werden magisch in eine andere Welt versetzt. Dort wachsen sie unter äußerst unterschiedlichen Verhältnissen auf, bis sie im Alter von 13 Jahren auf eine magische Schule kommen. An die andere Welt, aus der sie stammen, können sie sich natürlich nicht mehr erinnern. Da sie – wie alle Kinder unserer Welt – nur über unterentwickelte magische Fähigkeiten verfügen und 2 von ihnen noch dazu in ärmlichen Verhältnissen aufgewachsen sind, gibt es nur eine Schule, die sie aufnimmt: Sumpfloch. Es versteht sich, dass das nicht gerade die geachtetste der Schulen ist. Zum Glück der Mädchen weiß die Cruda, die die magische Entführung einst in die Wege leitete, nicht, welche Kinder die von ihr entführten sind. Sobald sie das in Erfahrung bringen kann, hegt sie finstere Pläne mit ihnen.
Kinder und Jugendlich an magischen Schulen gehören im Genre der Jugend-Fantasy mittlerweile zum Standard. Trotzdem schaffen es Autoren immer wieder, diesem grundsätzlichen Setting neue Varianten abzugewinnen. Im vorliegenden Fall kann man diesen Punkt durchaus als gelungen bezeichnen. Auch wenn manche Elemente schon ins Märchenhafte überhöht werden, sind die Abenteuer der Mädchen, die schnell zu Freundinnen werden, obwohl sie sich nicht aneinander erinnern können, an der Schule und auf der Burg der Cruda interessant geschildert und ziehen den Leser schnell in ihren Bann. Was dagegen weniger gelungen ist, ist die Einleitung mit der Versetzung der Kleinkinder in die andere Welt. 2-jährige Kinder, die nach der gemeinsamen Versetzung in unterschiedliche Richtungen laufen – im Text ist sogar von „krabbeln“ die Rede – und so in gänzlich unterschiedliche Lebensumstände geraten, erscheinen mir selbst in diesem Genre als etwas zu unglaubhaft. Allerdings wird man als Leser mit dem Start der eigentlichen Handlung schnell über diesen schwachen Anfang hinweggetröstet, wozu auch der gut lesbare, wenn auch teilweise etwas märchenhafte Stil beiträgt. Anders als das Ende des Klappentextes vermuten (oder sogar befürchten) lässt, spielt eine Romanze (zumindest bisher) keine Rolle. Wie das im weiteren Verlauf der Reihe, die aus 8 Bänden in 11 Büchern, wovon bisher 10 erscheinen sind, aussieht, bleibt natürlich abzuwarten. Schließlich werden die Mädchen nicht jünger …

Fazit:
Dieser Auftakt eine Jugend-Fantasy-Reihe mit märchenartigen Elementen weist Potenzial für das Kommende auf.

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