Das Amulett der zwei Welten: Grüne Flammen

Jennifer Jensch
Das Amulett der zwei Welten: Grüne Flammen

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Verwandtschaften

Klappentext:
Das Leben von Niko und Alessa ändert sich schlagartig, als sie während einer Auseinandersetzung mit einem Fremden in eine andere Welt fliehen müssen. Nicht nur, dass die beiden sich dort ihren eigenen magischen Fähigkeiten stellen müssen, auch die Rückkehr nach Hause gestaltet sich schwierig. Denn die Königin verlangt, dass Niko und Alessa ihren Rollen in einer alten Prophezeiung gerecht werden. Wer ist diese Hexe, die sie aufsuchen sollen und was weiß sie über das gestohlene Amulett der Königin? Für Alessa und Niko beginnt eine abenteuerliche Reise quer durch das magische Land.

Rezension:
Eigentlich wollte Niko zusammen mit seiner Freundin Alessa nur kurz bei seiner Großmutter nach dem Rechten sehen, weil er im Vorbeigehen ungewöhnliche Schatten sah. Überrascht stellt er fest, dass sich seine Oma einen magischen Kampf mit einem Fremden liefert. Ehe sie es sich versehen, landen Niko und Alessa durch ein magisches Portal in einer anderen Welt – in der man sie für ‚die Auserwählten‘ hält. Die Königin der fremden Welt erklärt ihnen höchstpersönlich, sie seinen die einzigen, denen es gelingen könnte, Kryptar, einen dunklen Magier, der diese Welt und wahrscheinlich auch die Heimat der beiden unfreiwilligen Helden gleich mit in den Untergang stürzen will, zu besiegen. Für die Beiden, die gerade ihr Abitur hinter sich gebracht haben, beginnt eine ‚Heldenreise‘, auf der sie nicht nur mehrfach um ihr Leben fürchten, sondern auch noch richtig zaubern lernen müssen.
Reisen in andere Welten und auch (mehr oder weniger) klassische Heldenreisen sind in der (Urban) Fantasy keine Seltenheit. Was Jennifer Jenschs Werk von der Mehrzahl ähnlicher Abenteuer abhebt, ist das Alter der Protagonisten. Diese sind volljährige junge Erwachsene und damit ein paar Jahre älter als der Genre-typische Durchschnitt. Für die Handlung spielt dies allerdings keine größere Rolle. Im Gegensatz zu vielen anderen, ähnlich gelagerten Geschichten gibt es hier allerdings nicht nur Schwarz und Weiß. Vielmehr wird im Handlungsverlauf zunehmend klar, dass auch die ‚Guten‘ nicht ganz unschuldig an den Vorkommnissen sind, dass auch der Schwarzmagier nicht völlig grundlos auf Rache sinnt.
Während „Das Amulett der zwei Welten: Grüne Flammen“ inhaltlich überzeugen kann, muss man sprachlich beziehungsweise stilistisch leider ein paar Abstriche machen. Speziell die sehr häufige Benutzung des Wortes „sagte“ fällt hier auf. Auch weist der Test des Buchs recht viele Flüchtigkeitsfehler auf. Hier wäre eine gründliche Überarbeitung wünschenswert.

Fazit:
Auffälligstes Merkmal dieser Weltenreise ist das in diesem Subgenre mit jungen Erwachsenen in den Hauptrollen relativ seltene Alterssegment.

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