Die Überlieferung der Welt

Selin Visne
Die Überlieferung der Welt

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Reise in die Zwischenwelt

Klappentext:
Nur zusammen können sie ihr Schicksal erfüllen, doch können sie einander vertrauen?
Seit dem Tod ihres Vaters hält Laelia sich und ihren kleinen Bruder mehr schlecht als recht über Wasser, indem sie ihre geschickten Finger immer häufiger in fremde Taschen gleiten lässt. Bis Nero, der Herr der kriminellen Unterwelt, auf sie aufmerksam wird und der frechen Taschendiebin Einhalt gebieten lässt. Hadrian ist als Neros designierte Hand scheinbar am Ziel seiner Träume, doch will er dem Herrn der Unterwelt auch den letzten Teil seiner Seele überschreiben? Als Hadrian sich gegen seinen Ziehvater wendet, müssen er und Laelia aus ihrer Heimat fliehen. Sie schließen sich einem Seher an, dessen Vision sechs widerwillige Gefährten auf eine gefährliche Reise schickt. Doch jeder von ihnen hat etwas zu verbergen und mächtige Feinde wollen um jeden Preis verhindern, dass sich die Prophezeiung erfüllt.

Rezension:
Eine Taschendiebin aus Not, die rechte Hand eines Mafiabosses, ein verhinderter Student, eine einsame Prinzessin und eine junge Magierin – sie alle haben Verluste erlitten. Doch ein Seher hatte eine Vision und sammelt die Genannten ein. Er verspricht ihnen, den jeweiligen Verlust rückgängig machen zu können, wenn sie ihm folgen. Und so zieht die ungleiche Gemeinschaft durch die Welt, um die Prophezeiung erfüllen zu können …
Selin Visne schickt die Protagonisten ihres Fantasy-Romans auf eine Reise, die einerseits einer klassischen Quest ähnelt, sich aber auch doch wieder von den typischen Heldenreisen der Fantasy-Literatur unterscheidet. Das fängt schon damit an, dass die ‚Mitreisenden‘ erst nach und nach vom Seher Divan, der selbst nicht als Protagonist im engeren Sinne auftritt, eingesammelt werden. Vollständig ist die Gemeinschaft erst kurz vorm Finale. Dass sich die 5 Protagonisten teilweise sehr unsympathisch sind, verbergen sie nicht. Das Einigende liegt darin, dass alle Verluste erlitten haben. Sie bilden also eher eine Zweckgemeinschaft, als dass von Kameradschaft gesprochen werden könnte.
Die Autorin wechselt kapitelweise zwischen ihren (jeweils namentlich genannten) Protagonisten hin und her, wobei die Zusammenhänge dem Leser erst nach und nach erkennbar werden. Der Stil ist absolut überzeugend, und es macht Spaß, das Buch zu lesen. Es bleibt einfach ständig spannend, wie es weitergeht.
… doch dann kommt man zwangsläufig irgendwann zum Finale. Und das fand ich sehr enttäuschend. Zuerst wunderte ich mich, dass die Protagonisten 30 Seiten vor Ende des Buches ihr Ziel noch nicht erreicht hatten. Sollte es sich bei diesem Buch eventuell nur um den 1. Band eines Mehrteilers handeln? Nein, ist es nicht. Und so, wie das Ende ist, erscheint eine Fortsetzung auch unwahrscheinlich. Ich kann leider nicht auf Details eingehen, ohne zu viel zu verraten, aber es geschieht etwas ganz anderes, als die Protagonisten und wohl auch jeder Leser erwartet haben. Eigentlich bricht die Handlung einfach ab, ohne dass in irgendeiner Weise klar wird, wie das Abenteuer ausgeht. Wie bereits gesagt, entsteht aber keinesfalls der Eindruck, eine Fortsetzung würde Aufklärung bringen. Auf diese Weise relativiert das Finale den sehr gut gelungenen restlichen Teil, der etwa 95 % des Buches einnimmt, doch sehr.

Fazit:
Eine sehr interessante Fantasy-Reise, deren Ende leider nicht überzeugen kann.

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