Kraken in der Spree

Naduschka Kalinina
Kraken in der Spree

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Druiden am Prenzlauer Berg

Klappentext:

Die Glanzzeiten der Hexen sind schon lange vorbei, nicht, dass Krakens Familie jemals irgend­welchen Glanz gehabt hätte. Die Paluschkes, Berlins letzte noch lebende Hexen­familie, hausen in einer schäbigen Platten­bau­wohnung am Rande der Stadt und gelten als ebenso nutzlos wie ver­schlagen. Als Krakens Vater wegen offenen Schulden in einen Gold­fisch verwan­delt wird, gerät er ziemlich schnell in magische Schwierig­keiten. Die zwie­lichtige Geister-Mafia will ihm beide Knie­scheiben brechen, der Stadt­zirkel sitzt ihm im Nacken und unheim­liche Monster haben die Jagd auf ihn eröffnet. Zu allem Übel ist auch noch ein Geist Krakens letzte Hoff­nung. Ein ver­dammter Domovoi – und was für einer! Dieser russische Haus­geist besitzt nicht nur den Charme und Humor einer Tret­mine, sondern hält auch Base­ball­schläger für ein Herren Accessoire und gilt selbst unter Dieben als Hard­core-Klepto­mane. Aber hey, immer­hin kann es nicht mehr schlimmer kommen. Denn mal ehrlich, was soll nach diesem ganzen zauber­haften Mist noch groß passieren? Nun, eine Menge.

Rezension:

Da der Vater ein Gewohnheitssäufer und die Mutter schon vor Jahren ver­schwun­den ist, muss sich ‚Kraken‘ Paluschke schon seit Jahren um seine beiden jüngeren Brüder kümmern. Dabei sind sie doch die einzige Hexen­familie, die über­haupt noch in Berlin lebt. Jetzt hat auch noch irgend­ein Unbe­kannter den Vater in einen Gold­fisch ver­wandelt! Außer­dem macht der Zirkel, die Verwal­tung der magischen Ein­wohner, Schwierig­keiten, und die russische Geister­mafia hat es auch auf ihn und seine Brüder abge­sehen. Letztere stellt Kraken auch noch einen Base­ball­schläger schwing­enden Domovoi, einen russischen Haus­geist, als Auf­passer zur Seite.

Fachliteratur über die magischen Bewohner Groß­britanniens findet sich reichlich. Infor­mationen über die ent­sprechen­den Bevölkerungs­kreise Deutsch­lands zu bekommen, erweist sich in der Buch­hand­lung des geringsten Miss­trauens schon als deutlich kompli­zierter. Dank Naduschka Kalinina werden derartige Bildungs­lücken des Urban-Fantasy-Freundes jetzt zumindest für Berlin behoben. Dem auf­fälligen Mangel an Hexe(r)n stellt sie eine reich­haltige Bevöl­kerung aus Ghulen, Kobolden, Pixis und Untoten gegen­über, nicht zu vergessen den lästigen Gestalt­wand­lern, die bevor­zugt in Gestalt von Blau­meisen auftreten. Dass es in diesem Buch nicht über­mäßig ernst zugeht, dürfte der geübte Leser da natürlich schon vermuten.

Einen besonderen Reiz bekommt diese Geschichte dadurch, dass einer­seits diverse Locations beziehungs­weise Gegenden Berlins treff­sicher charakter­isiert werden, anderer­seits die verschie­denen Fantasy-Wesen ausnahms­los anders darge­stellt werden. als es die im Genre gängigen Clichés besagen. Ghule sind beispiels­weise überaus höfliche Wesen, die sich nur als Tarnung gegen­über nicht-magischen Menschen als Schläger­trupps ausgeben.

Die Autorin erzählt die Abenteuer ihres Prota­gonisten Kraken aus dessen Ich-Perspek­tive, was natürlich bedingt, dass sich der Leser immer an dessen Aufenthalts­ort befindet und dessen Kenntnis­stand teilt. Auch wenn es immer wieder hart zugeht, bleibt der Tonfall immer eher ironisch-humor­voll. Der Epilog schreit dann geradezu nach einer Fort­setzung – die von Autorin und Verlag auch schon ange­kündigt ist.

Fazit:

Besuchen sie die magische Unterwelt Berlins! Diese humor­volle Urban Fantasy ist gleich­zeitig ein Stadt­führer durchs magische Berlin.

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