#IchBinArtemis – 1 – Dämonenschatten

Holger Kellmeyer
#IchBinArtemis – 1 – Dämonenschatten

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Die Abspaltung

Klappentext:

Innerhalb weniger Tage sterben zwei Kinder unter tragischen Um­stän­den an Arte­mis’ Schule. Ein un­glück­licher Post mit einem Foto von ihrem Mit­schü­ler Ben auf einer Party am Vor­abend sei­nes Selbst­mor­des lan­det in den sozia­len Netz­wer­ken und sorgt dafür, dass ihre Klas­sen­kame­ra­den ihr die Schuld an sei­nem Tod geben. Die Hölle des Shit­storms und das Mob­bing, das darauf­hin über sie herein­bricht, sind für Arte­mis kaum zu er­tra­gen. Als Ben aus­ge­rech­net ihr einen ge­heim­nis­vol­len Ab­schieds­brief durch sei­nen bes­ten Freund Ilja schickt und ihr ein Gri­moire ver­erbt, das an­geb­lich magi­sche Kräfte be­sitzt, ist sie über­zeugt: Das kann nur ein äußerst grau­sa­mer Scherz sein. Die digi­talen Puzzle­teile aus Bens Hin­ter­las­sen­schaf­ten füh­ren Arte­mis und ihre neuen Freunde Ilja und Jenna in die Schat­ten ihrer Welt, die immer dunk­ler wird. Ge­lingt es ihr, die To­des­fälle auf­zu­klä­ren und das herauf­däm­mernde Grauen zu be­sie­gen, oder wird Bens Erbe auch sie ins Un­glück stür­zen? Der Auf­takt der mehr­bän­di­gen All-Age Urban-Fan­tasy-Reihe um die junge Dä­mo­nen­jä­gerin Arte­mis und ihre Freunde Ilja und Jenna.

Rezension:

Mit ihren 15 Jahren darf Artemis erstmals am berühmt-berüchtigten jähr­lichen Schul­ball auf einer Wald­lich­tung teil­neh­men. Um mehr Be­ach­tung zu fin­den, do­ku­men­tiert sie alles auf Social Media. Als sie den schwer­ver­letz­ten Ben fin­det, schickt sie un­be­ab­sich­tigt bei der hek­ti­schen Suche nach der Taschen­lam­pen-Funk­tion des Smart­phones auch ein Bild des übel zu­ge­rich­te­ten Jungen ab. Nach sei­nem kurz darauf er­folg­ten Selbst­mord wird Arte­mis zur Außen­sei­terin. Doch dann über­gibt ihr Bens bes­ter Freund ein Gri­moire, das Ben ihr in sei­nem Ab­schieds­brief ‚ver­erbt‘ hat.

Im Prinzip handelt es sich bei Holger Kellmeyers mit diesem Band star­ten­dem Mehr­tei­ler mit einer Prota­gonis­tin, die un­er­war­tet in über­na­tür­liche Er­eig­nisse ver­strickt wird, um eine ty­pi­sche Urban-Fan­tasy-Ge­schichte. Mit ihrem Alter von 15 Jah­ren liegt Arte­mis auch im für Bü­cher die­ses (Sub-)Gen­res ty­pi­schen Alters­be­reich. Was die­ses Buch aller­dings von den meis­ten anderen die­ser Art unter­schei­det, ist der hohe Anteil von ‚nor­ma­lem‘ Schü­ler-All­tag. Be­son­ders die The­men Mob­bing und Trauer­be­wäl­ti­gung wer­den in einem in der Urban Fan­tasy un­üb­lich ho­hem Maß the­ma­ti­siert. Genau hier liegt auch mein Kritik­punkt. Die er­wähn­ten Punkte, die man wohl tref­fend als Real-World-Kri­tik be­zeich­nen kann, neh­men nach mei­nem Ge­schmack deut­lich zu viel Schwung aus der Fan­tasy- be­zie­hungs­weise Mys­tery-Hand­lung heraus. Letz­tere kann aller­dings durch­aus über­zeu­gen, zumal die da­hin­ter­lie­gende Idee nicht dem Schema F ent­spricht. Da die Fan­tasy-Ele­mente im Laufe des Buches je­doch immer mehr in den Fokus rücken, kann man für die Fort­set­zung even­tuell eine Verb­es­serung des Real-World-Fan­tasy-Ver­hält­nis­ses zu­guns­ten der Fan­tasy er­war­ten.

Der Autor erzählt die Ereignisse aus Erzählersicht mit Fokus auf seine Prota­gonis­tin Arte­mis. Unter­brochen wird dies von Auf­zeich­nungen von Bens Freund Ilja über die ge­mein­sa­men über­natür­lichen Er­leb­nisse.

Fazit:

Die gute Fantasy-Idee hinter dieser Story leidet leider unter einer beson­ders zu Beginn (zu) star­ken Fokus­sierung auf Real-World-The­men.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Die Erlebnisse eines anfangs 11-jährigen Jungens, der bei Pflegeeltern aufwuchs und nur unerwartet an ein Internat kommt. Hier veränder sich sein ganzes Leben, und er muss sich einen neuen Freundeskreis aufbauen. Und dann wartet noch so manche Überraschung auf ihn …
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