Cosima und der Diamantenraub

Laura Noakes
Cosima und der Diamantenraub

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Übersetzung: Jana Wahrendorff, Hanna Christine Fliedner

Miss Inkognitas Geheimnisse

Klappentext:

Eine Mädchengang auf raffinierter Mission

London, 1899. Cosima lebt schon ihr ganzes Leben lang im Heim für be­kla­gens­werte Mäd­chen. Ge­mein­sam mit ihren Freun­din­nen Pearl, Mary und Diya macht Cos das Beste aus ihrem tris­ten All­tag und be­geht re­gel­mä­ßig raf­fi­nierte, wag­hal­sige Kuchen­dieb­stähle aus der Küche. Doch dann war­tet ein viel grö­ße­rer Coup auf sie. Denn der be­rühmte Ent­decker Lord Fran­cis Fitz­roy, der gerade eine Aus­stel­lung von sa­gen­um­wo­be­nen Raub­gütern plant, will die Mäd­chen der Heim­lei­tung ab­kau­fen und hat offen­bar fiese Pläne für sie. Wer­den Co­sima und ihre Freun­din­nen es schaf­fen, den Stern­dia­man­ten aus der Aus­stel­lung zu klauen und damit ihre Frei­heit zu sichern?

Rezension:

Solange sie sich erinnern kann, lebt Cosima im „Heim für be­kla­gens­werte Mäd­chen“. Im Ge­gen­satz zu ihren Freun­din­nen hat sie je­doch keine Familie, die sie be­su­chen kommt. Das Leben ist hart, das Ge­bäude hat sie seit Jah­ren nicht ver­las­sen. Zu­fäl­lig be­lauscht sie, dass der be­rühmte Lord Fitz­roy alle Mäd­chen ‚adop­tie­ren‘ will. Er bie­tet den Be­trei­bern des Heims dafür Schul­den­erlass. Co­sima will das ver­hin­dern, in­dem sie mit ihren Freun­din­nen einen wert­vol­len Dia­man­ten aus einer von Fitz­roy ver­an­stal­te­ten Aus­stel­lung steh­len will.

Laura Noakes siedelt ihr Kinder-/Jugend-Abenteuer im viktori­ani­schen Lon­don des Jahrs 1899 in einem Heim für (kör­per­lich) be­hin­derte Mäd­chen an. Ob es zu die­ser Zeit wirk­lich üb­lich war, teil­weise eher leicht be­hin­derte Kin­der zwangs­weise in der­arti­gen Ein­rich­tungen unter­zu­bringen, kann ich nicht be­ur­tei­len. Zu­min­dest machen die meis­ten der Cha­rak­tere den Ein­druck, dass sie auch in einem pri­va­ten Haus­halt leben könn­ten, zumal eine wirk­liche Pflege in die­sem Heim nicht statt­fin­det. An­sons­ten wer­den in der interes­sant ge­stal­te­ten Ge­schichte ver­schie­dene ge­sell­schaft­liche Pro­bleme des his­to­ri­schen Um­felds the­ma­ti­siert. Ein­zelne Be­griffe wir­ken auf mich sub­jek­tiv aller­dings etwas zu mo­dern für die Hand­lungs­zeit. Bei­spiels­weise dürfte da­mals eher nicht von Be­hin­de­rungen, son­dern eher von Ver­krüp­pe­lungen ge­spro­chen wor­den sein. Die ge­lungene Ge­schichte be­ein­träch­tigt das aller­dings kaum. Auf­ge­wer­tet wird das Buch von Illus­trati­onen von Flavia Sor­ren­tino.

Die beiden Übersetzerinnen haben allerdings einen lustigen Lap­sus ein­ge­baut. An einer Stelle er­fah­ren wir, was „die Ärz­tin­nen und Ärzte“ zur Lage der Prota­gonis­tin ge­ur­teilt haben. Diese Form kann im eng­li­schen Ori­ginal sprach­be­dingt na­tür­lich nicht so ge­stan­den haben. Hier wird das (so­wieso un­sin­nige) Gen­tern in der Über­set­zung näm­lich voll­kom­men kurios. Wie viele weib­lichen Ärzte dürfte es in der da­ma­li­gen Zeit in ganz Groß­bri­tan­nien wohl ge­ge­ben habe?

Die Autorin erzählt das Abenteuer der Mädchen durchgehend aus Co­si­mas Per­spek­tive, so­dass der Leser nie mehr als sie weiß.

Fazit:

Trotz einiger kleiner Schwächen im Detail macht dieses Abenteuer junger Mäd­chen ins­ge­samt einen ge­lungenen und lesens­wer­ten Ein­druck.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Die Erlebnisse eines anfangs 11-jährigen Jungens, der bei Pflegeeltern aufwuchs und nur unerwartet an ein Internat kommt. Hier veränder sich sein ganzes Leben, und er muss sich einen neuen Freundeskreis aufbauen. Und dann wartet noch so manche Überraschung auf ihn …
„Lord Breakinghams Geheimnis“ ist ein Internats-, als auch ein Entwicklungsroman. Geeignet für alle Leseratten ab etwa 10 Jahren und natürlich auch für Erwachsene, die gerne an die Kindheit zurückdenken.

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