Die Flüsse von London – 10 – Die Meerjungfrauen von Aberdeen

Ben Aaronovitch
Die Flüsse von London – 10 – Die Meerjungfrauen von Aberdeen


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Übersetzung: Christine Blum
Sprecher: Sarah Dorsel, Dietmar Wunder

Tauchgang in Schottland

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Klappentext:

Ein stürmischer Tag, ein totes Schaf, eine Menge Magie – Peter Grant is back!

Der Fund eines toten Schafs mag in Schottland nicht sehr überraschend sein, aber dennoch deutet sehr viel an dieser Schaf-Ge­schichte auf ma­gische Be­teiligung hin. Und so be­schließt Chief Ins­pector Thomas Nightin­gale, sich die Sache mal ge­nauer an­zu­schauen. Sein in­zwischen schon recht er­fahrener „Zauber­lehrling“ Peter Grant macht sich eben­falls auf ins stür­mische Schott­land.

Doch als Vater von zweijährigen Zwillingen kann man schlecht allein reisen, also kommen alle mit: die Kinder, Be­verley und zu allem Über­fluss Peters Mutter, die sich als Baby­sitterin an­dient. Nach einer Er­holungs­reise klingt das nicht und prompt wartet in Schott­land noch weit mehr als nur ein totes Schaf auf Peter …

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Rezension:

Bei Aberdeen wird ein totes Schaf gefunden. Darüber würde sich kaum jemand auf­regen, wenn die Biss­spuren nicht ein­deutig ver­raten würden, dass da sicher kein Tier am Werke war, dass man in Schott­land ver­muten würde. Das weckt das Inte­resse des Folly, wo­rauf hin ein kom­binierter Ab­teilungs- und Familien­ausflug ins ferne Schott­land orga­nisiert wird. … wo man der Hilfe der hier über­haupt nicht zu­ständigen Metro­politan Police mit ge­mischten Ge­fühlen be­gegnet.

Erneut sind rund 1½ Jahre seit dem letzten regulären Die-Flüsse-von-London-Band („Die Silber­kammer in der Chan­cery Lane“) ver­gangen, bis Ben Aarono­vitch diesen 10. Band folgen lässt. Wie be­reits im letzten Band der No­vellen-Spin­off-Reihe („Eine Nach­tigall in New York“) ex­peri­men­tiert er auch hier mit der Er­zähl­struktur. War in letz­terer erst­mals ein bis­her un­be­kannter Neben­cha­rakter der Ich-Er­zähler, lässt er im vor­liegen­den Buch diese Rolle zwi­schen Peter Grant und dessen Cousine Abi­gail wechseln. In den bis­herigen 9 Bänden der Haupt­reihe nahm aus­nahms­los Peter diese Po­sition ein. Schon beim ‚Aus­flug‘ nach Aber­deen zieht der Autor mit der an­reisenden ‚Per­sonal­stärke‘ die Skur­rilität ins Ex­treme. Neben Nightin­gale, Peter, dessen mittler­weile zum Azubi auf­ge­stiegenen Cousine Abi­gail und dem Ge­richts­mediziner Dr. Walid reisen auch Peters Göt­tinnen-Frau Be­verley, die ge­mein­samen Zwillings­töchter und Peters Mutter als Baby­sitter an. Da diese ihren Mann, Peters Vater, nicht allein in London zu­rück­lassen will, kommt der auch mit, und da man den Schott­land-Besuch ja nutzen kann, um auch hier etwas be­kannter zu werden, nimmt er gleich die anderen Mit­glieder seiner Jazz­band mit, um hier auf­zu­treten. Alleine das dürfte aus­reichen, um mehr als genug Chaos für diesen Band zu garan­tieren. Aber na­türlich bietet auch der Fall wieder massen­weise über­natürlich-kri­minelle Be­geg­nungen. Alles zu­sammen er­gibt das wieder den aus dieser Reihe ge­wohnten, so ge­nialen wie skur­rilen Urban-Fan­tasy-Humor Aarono­vitchs.

Der Autor wechselt diesmal zwischen den jeweils in der 1. Person erzählten Per­spektiven von Peter und Abi­gail. Erst­mals in dieser Reihe habe ich mir diesen Band nicht in Buch­form, sondern als Hör­buch zu Ge­müte ge­führt. Dabei werden Peters und Abi­gails Blick­winkel durch ge­trennte Sprecher wieder­ge­geben. Leider ist der Regie offen­bar ent­gangen, dass Abi­gails Sprecherin, Sarah Dorsel, den Namen Peter immer deutsch aus­spricht.

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Fazit:

Auch im 10. Versuch fällt diese humorvolle Urban Fantasy um den magischen Poli­zisten Peter Grant wieder genial aus.

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