Das Zeichen der Sonnenpyramide

Michel Skala
Das Zeichen der Sonnenpyramide

Chicos Pläne

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Klappentext:

Arizona, 1882. Die Wüste brennt, und in den Schatten alter Kulturen erwacht etwas, das nie wieder hätte ans Licht ge­langen dürfen. Jack Marija Black­rock, bril­lanter His­toriker und selbst­zer­störerischer Ein­zel­gänger, wird von einem ge­heim­nisvollen Fremden namens „Chico“ in ein Aben­teuer ge­zogen, das seine Welt aus den Angeln hebt. Was als wis­sen­schaftliche Analyse einer rät­sel­haften Skulptur beginnt, führt Jack tief in die Grenz­lande zwi­schen den USA und Mexiko – dorthin, wo Mythen atmen, Gewalt regiert und die Ver­gangen­heit ihre Opfer nicht los­lässt. Auf der Suche nach der Wahrheit über eine uralte Pro­phe­zeiung gerät Jack zwi­schen die Fronten skru­pel­loser Hombres, eines fana­tischen Richters und eines Kults, der glaubt, die Rück­kehr der Götter er­zwingen zu müssen. An seiner Seite: ein wider­spenstiges Pferd, ein Navajo-Häuptling, ein Samurai auf blu­tiger Rache­mission – und Juanita, die Frau, die sein ver­narbtes Herz zum ersten Mal wieder schlagen lässt. Doch je tiefer Jack in die unter­irdischen Py­ra­miden der Sonora-Wüste vor­dringt, desto klarer wird: Nicht nur das Schicksal der Ge­fangenen steht auf dem Spiel. Auch seine eigene Er­lösung hängt an einem sei­denen Faden. Und die Götter warten nicht. Ein epischer Aben­teuer­roman voller Span­nung, Emotion und archa­ischer Macht – über Schuld, Liebe und die Frage, ob ein Mensch seiner Be­stim­mung ent­kommen kann.

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Rezension:

Jack Blackrock hat Geschichte Mexikos studiert, lebt jetzt aber als Lehrer im Wilden Westen. Als ein Fremder ihn enga­gieren will, eine archäo­logische Ent­deckung zu be­gut­achten, sagt er zu. Zu spät be­merkt er, dass der ominöse Auf­trag­geber keine reine Weste hat. Nur gut, dass Jack auch mit der Waffe um­zu­gehen weiß.

Wenn man den Klappentext zu Michel Skalas Buch liest, denkt man sofort an ein Indiana-Jones-Aben­teuer, nur ein paar Jahr­zehnte früher an­ge­siedelt. Dieser Ein­druck täuscht aller­dings etwas. Womit es der Leser zu tun be­kommt, er­weist sich eher als Wild-West-Aben­teuer mit stets locker sit­zendem Colt. Die archäo­logische Stätte spielt nur auf wenigen Seiten eine Rolle und ist eher Hand­lungs­grund als Hand­lungs­stätte. Er­heblich stärker steht der Prota­gonist selbst im Mit­tel­punkt. Das stark ge­störte Ver­hältnis zu seinem längst toten Vater nimmt er­heblich mehr Raum als die Archäo­logie ein. Den weitaus größten Teil der Ge­schichte ist der Prota­gonist unter­wegs, und das Buch nimmt den Cha­rakter eines Buddy-Trips an. Der Prota­gonist, der an­fangs von Ja­panern so wenig wie von India­nern hält, muss sich mit einem Navajo und einem Ja­paner als Reise- und Kampf­gefährten an­freunden. Statt Aus­gra­bungen ist das Ziel die Be­freiung einer Frau, die Jack nur kurz ken­nen­gelernt hat und deren Tochter er seitdem nicht ab­schütteln kann. Wer aus­schließ­lich eine Indiana-Jones-Variante er­wartet hat, dürfte sich mit diesem Buch nicht an­freunden können, wer aller­dings auch an den ge­nannten Western-Motiven Ge­fallen findet, könnte hier genau das Richtige finden.

Der Autor nutzt seinen schon recht speziellen Protagonisten auch als Ich-Erzähler.

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Fazit:

Statt eines Archäologie-Abenteuers wartet hier eine a-typische Western-Welt auf ihre Leser.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Die Erlebnisse eines anfangs 11-jährigen Jungens, der bei Pflegeeltern aufwuchs und nun unerwartet an ein Internat kommt. Hier veränder sich sein ganzes Leben, und er muss sich einen neuen Freundeskreis aufbauen. Und dann wartet noch so manche Überraschung auf ihn …
„Lord Breakinghams Geheimnis“ ist ein Internats-, als auch ein Entwicklungsroman. Geeignet für alle Leseratten ab etwa 10 Jahren und natürlich auch für Erwachsene, die gerne an die Kindheit zurückdenken.

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Reprint eines Bildbands aus den 1910ern
Nähere Infos zum Buch findet ihr hier: https://rezicenter.blog/2020/01/28/bilder-aus-altbayern-reprint-eines-bildbands-von-1918/

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