Das Haus auf der Geisterklippe

Daniel Herbst
Das Haus auf der Geisterklippe

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Dem ‚Star‘ auf der Spur

Klappentext:
Ferien an der spanischen Mittelmeerküste: Das bedeutet alles andere als faul in der Sonne zu liegen! Siggi, Monique und Juanito werden durch Zufall in eine ganz große Sache hineingezogen. Weshalb sich ein mäßig begabter Schlagersänger als Gärtner und sein Freund als Baron ausgeben, ist den dreien zunächst ebenso unklar wie die Frage, was der nervöse, der im Haus auf der Geisterklippe wohnt, mit den beiden zwielichtigen Gestalten zu tun hat. Als Siggi, Monique und Juanito sich endlich einen Reim auf die merkwürdigen Vorgänge im gespenstischen Höhlensystem der Klippe machen können, sind sie dem Bösen schon in die Falle gegangen! Doch keine Bange: Unsere jungen Helden haben Köpfchen!

Rezension:
Siggi macht erstmals Urlaub ohne seine Eltern. Im Hotel der Eltern seines Freundes Juanito, der bis vor kurzem in Deutschland lebte, will er es sich gutgehen lassen. Dass sich ihnen die junge Belgierin Monique, die mit ihrer Gouvernante hier ist, ihnen anschließt, kommt ihm nur recht. Als sie sich die nahegelegene Geisterklippe ansehen, ist Monique überzeugt, in einem Gärtner des auf dieser gelegenen Hauses den Schlagerstar Tony zu erkennen – ein ‚Star‘, der – wie sich herausstellt – nur eine einzige erfolglose Platte veröffentlicht hat. Bei einer Besichtigung der Klippe von der Seeseite her machen sie jedoch eine mysteriöse Entdeckung: Die ganze Klippe ist von einem Höhlensystem durchdrungen, und in diesem finden sie Hinweise, die auf kriminelle Pläne hindeuten.
Daniel Herbstʼ spannend geschriebene Jugendabenteuer verwirrt zunächst in einigen Punkten. Beispielsweise hat Tony also eine Platte aufgenommen? Auch in anderen Punkten erscheint die Geschichte schon fast nostalgisch. Derartige vermeintliche Merkwürdigkeiten klären sich allerdings auf, wenn man entdeckt, dass dieses Buch ursprünglich 1989 veröffentlicht wurde und jetzt nur eine Neuverwertung als eBook erfährt. Leider muss man beim Lesen allerdings feststellen, dass das eBook zahlreiche ‚Tippfehler‘ enthält, die so wirken, als wäre das damalige Buch oder Manuskript eingescannt und ohne nachfolgende Korrektur durch eine Texterkennung gejagt worden. (Merkwürdigerweise ist die Rechtschreibung allerdings dem neuen Standard angepasst worden.) Das ist schade, denn inhaltlich kann dieser All-Age-Krimi durchaus überzeugen.

Fazit:
Dieses nostalgische Krimi-Abenteuer macht Spaß. Leider wurde bei der Aufbereitung des Textes wohl etwas Arbeit gespart.

– Blick ins Buch –

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