Das Alte Buch der Zauberer

Mario Röse
Das Alte Buch der Zauberer

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Flucht durchs Mittelalter

Klappentext:
Drei Teenager entdecken bei einem Ausflug in eine Burg in den Kellergewölben eine merkwürdige Steinplatte und ein Amulett. Ungewollt lösen sie einen Zauber aus und geraten so in das Mittelalter. Das bleibt vom finsteren Burgherrn Blackmore nicht unbemerkt. Der will sich schon seit vielen Jahren diesen Zauber zu Nutze machen und sieht in den Kindern seine Chance das Geheimnis zu lüften um England zu beherrschen.
Eine gefährliche Flucht beginnt. Aber Anny, Jack und Tom finden mutige und auch phantastische Freunde und stellen sich dem Kampf.

Rezension:
Eric, Tom und Anny treffen sich im Sommercamp, bei dem sie sich bereits im Vorjahr kennenlernten. Mittlerweile sind sie alle 13 und freuen sich auf die gemeinsamen Ferienwochen. An einem Tag findet eine Rätselwanderung statt, bei der die einzelnen Teams anhand verschiedener Hinweise das Ziel finden müssen, welches sich als Burgruine herausstellt. Als die Freunde zusammen die Ruine durchstreifen, finden sie in einem Kellerraum eine verschüttete Steinplatte und ein Amulett. Plötzlich verändert ich der Raum um sie herum, und sie stellen bald fest, dass sie im Mittelalter gelandet sind – einem Mittelalter, in dem außer Zauberern auch diverse unheimliche Tierwesen leben. Auf der Flucht vor dem äußerst unfreundlichem Burgherren verstecken die Freunde das Amulett. Doch wie sollen sie jetzt wieder an das Amulett und mit diesem zur Steinplatte zurückkommen, um in ihre eigene Zeit heimzukehren?
Mario Röses Jugend-Zeitreise-Fantasy gelingt es, einem gängigen Thema interessante neue Aspekte abzugewinnen. Die 3 Protagonisten haben jeweils einen individuellen, glaubhaften Charakter. Lediglich einige der im Mittelalter verwurzelten Charaktere wirken etwas (zu) naiv. Die Handlung nimmt den Leser schnell gefangen und bietet auch für die am Ende angedeutete Fortsetzung noch genügend Potential. So macht das Lesen Spaß.
Nach all diesem Lob für die Story an sich muss die handwerkliche Umsetzung jedoch erheblich kritisiert werden. Leider springt der Autor sinnlos zwischen den Zeitformen hin und her. Während das Abenteuer eigentlich im Präteritum erzählt wird, erscheinen Teilsätze, ganze Sätze und manchmal sogar ganze Absätze ohne inhaltliche Begründung plötzlich im Präsens. Hinzukommen zahlreiche Satzfehler. Beispielsweise wird der Apostroph (’) im ganzen Buch als Komma (,) dargestellt. Außerdem gibt es leider keine Kapiteleinteilung. All dies trübt den Gesamteindruck leider erheblich. Auch die Tatsache, dass Eric im ‚Klappentext‘ überraschenderweise Jack heißt, zeugt von mangelnder Sorgfalt. Dem Buch wäre in dieser Hinsicht eine gründliche Überarbeitung zu wünschen.

Fazit:
Ein interessantes phantastisches Zeitreise-Abenteuer mit jungen Helden, bei dessen Umsetzung leider handwerklich geschlampt wurde.

– Blick ins Buch –

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