Jakob Wolff – Der Alchemist: 1733

Lucian Caligo
Jakob Wolff – Der Alchemist: 1733

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Seltsame Rituale

Klappentext:
Jakob Wolff erhält von seiner Freundin Lilo einen Brief, dass er dringend nach Eberstadt kommen soll. Dort habe sie einen Arzt gefunden, der wohl eine Lösung gegen den Fluch sein könnte. Doch als Jakob dort ankommt, ist das Verhalten der Bewohner mehr als mysteriös. Wieso finden dort seltsame Rituale statt? Und wer ist der Doktor, der als Wohltäter in der Burg geradezu vergöttert wird? Auf der Suche nach den Antworten zu diesen Rätseln geraten Jakob und Lilo in tödliche Gefahr.

Rezension:
Der unsterbliche Hexenmeister Jakob lebt seit Jahrhunderten, doch um seine Seele nicht an den Teufel zu verlieren, muss er jedes Jahr jemanden finden, der ‚für ihn‘ stirbt. Gewöhnlich nutzt er dafür Verbrecher oder irgendwelche Leute, deren Tod ohnehin kurz bevorsteht. Doch unerwartet erreicht ihn ein Brief der ebenfalls unsterblichen Lilo, die einen Arzt gefunden zu haben glaubt, der diesen Fluch eventuell von Jakob nehmen könnte. In der genannten Stadt angekommen, stellt er jedoch fest, dass dort äußerst seltsame Rituale abgehalten werden.
Bei „Jakob Wolff“ handelt es sich um eine Art Heftroman-Reihe, nur dass diese in eBook-Form erscheint. In dieser wird Jakobs Weg durch die Jahrhunderte von wechselnden Autoren verfolgt. Wie der Titel verrät, besucht der Leser den Protagonisten in diesem Fall im Jahr 1733. Ich selbst kenne die anderen Bände der Reihe bisher nicht, doch es wird in der Handlung deutlich, dass Jakob die Gefahren der Inquisition gefühlsmäßig noch nicht ganz überwunden hat. Als er nach Eberstadt kommt und auf dem Marktplatz das Feuer eines obskuren Festes sieht, denkt er zuerst an eine Hexenverbrennung. Doch das Gegenteil ist der Fall: Die Einwohner scheinen der unkonventionellen Tätigkeit des auf der Burg residierenden ‚Arztes‘ auffallend offen gegenüberzustehen.
Auch ohne Kenntnis der vorhergehenden Abenteuer des Protagonisten findet man schnell in Jakobs Abenteuer hinein, was wohl nicht zuletzt auf Lucian Caligos gelungenen Schreibstil zurückzuführen ist.

Fazit:
Für Freunde historischer Fantasy ist diese Kurzgeschichte (und wahrscheinlich die ganze Reihe) einen näheren Blick wert.

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