Das magische Amulett – 88 – Todesfalle Regenwald

Jan Gardemann
Das magische Amulett – 88 – Todesfalle Regenwald

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Gefährliche Fazenda

Klappentext:
Diesmal führt das Abenteuer Brenda Logan, die Archäologin und Amulettforscherin, in den brasilianischen Regenwald. Professor Helen Rotherhide, die stellvertretende Museumsdirektorin des British Museum in London, hatte sie gebeten, sie bei ihrer Expedition zu begleiten, um ihre Forschung zu Ende zu bringen. Doch das ist nicht der wahre Grund, wie Brenda feststellen muss, als sie auf der Fazenda von Carlos Ruize eintreffen. Hier hört sie zum ersten Mal von den Wanoris, die Helen finden will. Und dann kommt es zu einem mysteriösen Vorfall, der Brenda fast das Leben kostet …

Rezension:
Brendas neue Chefin nimmt sie als einzige mit in den brasilianischen Urwald – keine anderen Forscher, keine Ausgrabungsausrüstung, absolut nichts, was man bei einer archäologischen Expedition erwarten sollte. Die Vermutung, dass es Professor Rotherhide in Wirklichkeit um etwas ganz anderes geht, liegt nahe. Dass jedoch schon ihre Dusche auf der Fazenda, die ihr Hauptquartier werden soll, lebensgefährlich wird, hätte sie dann doch nicht erwartet.
Die elektronische Heftroman-Reihe „Das magische Amulett“ ist bereits (mindestens) bei Band 127 angekommen, wovon der vorliegende jedoch der einzige ist, den ich bisher kenne. Demzufolge war mir auch die Heldin Brenda Logan bisher unbekannt. Trotzdem ist schnell zu erkennen, dass es sich bei ihr um eine Archäologin handelt, deren eigentliches Interessengebiet magische Amulette bilden. Was sie, um ihren wissenschaftlichen Ruf zu wahren, natürlich geheim hält. Vermutlich trifft sie in jedem Band auf ein solches. So auch hier.
Was an sich eine durchaus brauchbare Idee ist, erweist sich leider als eher lieblos heruntergeschriebene Massenware. Das verwundert natürlich weniger, wenn man bedenkt, dass alle Bände von Jan Gardemann verfasst wurden (falls es sich dabei nicht um ein Gemeinschafts-Pseudonym wechselnder Autoren handelt). Trotzdem hat die Geschichte ihren Reiz, weshalb sie sich für eine entspannende Lesestunde ohne viel Tiefgang durchaus eignet.

Fazit:
Eine unterhaltsame Urban-Fantasy-Unterhaltungs-Massenware ohne Tiefgang.

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