Das Haus der Monster: The Monster Man of Horror House

Danny King
Das Haus der Monster: The Monster Man of Horror House

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Johns Erinnerungen

Klappentext:
Es gibt ihn in jeder Kleinstadt: Den verrückten alten Sonderling, der allein in einem unheimlichen Haus lebt, das fast so heruntergekommen ist wie er selbst.
In dem englischen Städtchen Thetford ist sein Name John Coal. Aber als die Jungen aus der Nachbarschaft anfangen, dem eigenbrötlerischen Alten immer dreistere Streiche zu spielen, müssen sie feststellen, dass sie sich mit dem Falschen angelegt haben. Denn John Coal hat mehr als eine Leiche im Keller. Zu den dunklen Geheimnissen, die er bewahrt, zählen seine Abenteuer mit Serienmördern, Werwölfen, Dämonen, Geistern und manisch-depressiven Vampiren. Und es wäre ein Fehler, einen Mann zu unterschätzen, der all dies überlebt hat …
Der britische Autor Danny King erzählt John Coals geheimnisvolle Lebensgeschichte in vier Episoden: düster, spannend und mit viel schwarzem Humor.

Rezension:
Die Jungen aus der Nachbarschaft spielen dem alten John immer wieder Streiche. Doch eines Tages hat es der zurückgezogen lebende Sonderling satt: Er lockt die Jungs in eine Falle, und bei der Gelegenheit erzählt er den eingeschüchterten Kindern einige Erinnerungen aus seinem Leben. Dazu gehören die Geschichte seines Vaters, Ereignisse aus seiner Seefahrerzeit und mysteriöse Vorkommnisse in einem abgelegenen Dorf sowie Erlebnisse mit seiner ‚Adoptiv-Tochter‘.
Zu Beginn könnte man Danny Kings Roman für ein Jugend-Abenteuer halten. Der Autor lässt seinen Protagonisten in der Ich-Form von den Jungs berichten, die ihn ärgern und denen er eine Abreibung verpassen möchte. Wenn der alte Mann aber seine Geschichte(n) erzählt, wechselt das Genre eindeutig zu Mystery und Horror. Und diese Geschichten haben es in sich! Es gibt wohl kaum ein übernatürliches Wesen, dem der Mann in seinem Leben nicht begegnet ist. Erst ganz am Ende erfährt der Leser, ob John das alles wirklich erlebt hat oder ob er den Kindern nur Gruselgeschichten erzählt. Zur Unterscheidung zwischen Rahmenhandlung und Lebenserinnerungen greift das Buch dabei zu einem außergewöhnlichen Mittel: Die Rahmenhandlung mit John und den Jungs wird in „Kapiteln“ erzählt, Johns Geschichten in „Teilen“. Das kann den Leser zunächst etwas verwirren, bis er es verstanden hat, denkt man bei Teilen doch zuerst an eine den Kapiteln übergeordnete Gliederungsebene.
Die Story um die Jungen kann durchgängig gefallen, Johns Erinnerungen steigern sich qualitativ. Während sich die Lebensgeschichte seines Vaters noch etwas zieht (und ganz ohne Übernatürliches auskommt), werden die folgenden Abenteuer immer besser. Speziell Johns Erlebnisse in dem Hinterwäldler-Dorf und mit seiner ‚Tochter‘ sind Mystery/Horror vom Feinsten.
Anscheinend war dem Verlag durchaus bewusst, dass der deutsche Titel „Das Haus der Monster“ nicht wirklich überzeugend gelungen ist, sodass man den Originaltitel gleich als Untertitel einfügte. In der mir vorliegenden deutschsprachigen eBook-Ausgabe wird auf dem Cover sogar ausschließlich der englische Originaltitel angegeben.

Fazit:
Dieses Genre-übergreifende Horror-Mystery-Thriller-Abenteuer kann überzeugen.

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