Engel der Dämonen – 1 – Begegnung

Michael Dreher
Engel der Dämonen – 1 – Begegnung

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Ein höllischer Erzengel auf Erden

Klappentext:
Eigentlich ist Michael Mai ein ganz normaler Teenager, der an einem freien Schultag ausschlafen will, wäre da nicht der gefallene Erzengel aus der Hölle, der, oder besser die ihm eines Tages vor die Füße fällt. Von da an wars das mit dem normalen Leben, denn Camaela stellt nicht nur sein Leben auf den Kopf, sie verdreht ihm den auch gehörig. Ein auftauchender Ex-Freund aus der Hölle und eine himmlische beste Freundin, machen sein Chaos dann perfekt. Dumm nur, das der Teufel Camaela um jeden Preis zurückhaben will und wenn dabei die Welt untergeht…

Rezension:
Michael vermeidet schulische Tätigkeiten soweit wie nur möglich. Wegen andauerndem Zuspätkommens wurde er bereits mehrfach verwarnt. Ein schulfreier Freitag kommt da gerade recht, um mal auszuschlafen. Doch gerade an diesem wird er am frühen Morgen von lautem Lärm in seinem Zimmer geweckt. Auf dem Fußboden neben seinem Bett liegt ein Mädchen – genauer gesagt ein vollkommen nacktes Mädchen. Und das hat auch noch Flügel, einen Schwanz sowie Augenhöhlen, aus denen Flammen züngeln, was außer Michael jedoch kein Mensch sehen kann. Das Mädchen stellt sich ihm als der vor langer Zeit in die Hölle verbannte Erzengel Camaela vor. Michael ist sofort verliebt, und Camaela beschließt tatsächlich, vorerst bei ihm zu bleiben. Damit nimmt das Chaos seinen Lauf. Als Camaela auch noch Besuch sowohl aus Himmel als auch Hölle bekommt, nehmen die Verwüstungen im weiten Umkreis ungeahnte Ausmaße an.
Neue Ideen braucht die (Urban) Fantasy, und auf diese dürfte das uneingeschränkt zutreffen. Wenn Camaela die moderne Welt erkundet, sind viele Szenen Slapstick pur. Bei all dem pflastern aber auch zahlreiche Leichen ihren Weg. Michael Dreher ist mit seinem Buch eine wirklich ungewohnte Kombination gelungen, die sich von den üblichen Urban-Fantasy-Plots deutlich abhebt. Immer wieder kommt es zu völlig unerwarteten Wendungen. Wenn beispielsweise eine Höllen- und eine Himmelsbewohnerin bei ihrem Aufeinandertreffen nichts Wichtigeres zu tun haben, als über menschliche Mode zu tratschen, kann man sich über die Reaktion des ‚vergessen‘ danebenstehenden Michael einfach nur amüsieren. So macht das Lesen Spaß!
Diesem eindeutigen inhaltlichen Lob muss man allerdings leider eine deutliche Kritik für das fehlende Korrektorat entgegenstellen.

Fazit:
Ein höllischer Urban-Fantasy-Slapstick, der jedem Genre-Fan Vergnügen bereiten dürfte.

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