Lila Winkelbaum und das Geheimnis der Zeituhr

Julian Wolf
Lila Winkelbaum und das Geheimnis der Zeituhr

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Das Geheimnis des Direktors

Klappentext:
Gleich am ersten Tag an Lilas neuer Schule steht ein Besuch im Museum auf dem Programm. Eine Ausstellung über die Zeit – wie langweilig! Doch dann wird aus dem Museum ein wertvolles Ausstellungsstück gestohlen: eine ägyptische Sonnenuhr, mit deren Hilfe man durch die Zeit reisen kann.
Lila ist sofort Feuer und Flamme, und macht sich gemeinsam mit ihrer Freundin Jane an die Aufklärung des Diebstahls. Als dann noch ein zweiter magischer Gegenstand gestohlen wird, überschlagen sich die Ereignisse. Und dann kommen auch noch die „kleinen Freunde“ ins Spiel – geheimnisvolle Wesen aus der 5. Dimension.

Rezension:
Johanna Evelyn Miranda Liliane Winkelbaum, die ihren Namen hasst und lieber nur Lila genannt werden möchte, ist neu auf dem Gymnasium und kennt die meisten ihrer Mitschüler noch nicht. Trotzdem ist sie sich mit ihnen einig, dass die Sonderausstellung zum Thema „Zeit“, die die Lehrerin mit ihnen besucht, ziemlich langweilig ist. Das ändert sich allerdings schlagartig, als der Museumsdirektor, der die Klasse höchstpersönlich führt, den Diebstahl des Prunkstücks der Ausstellung, einer altägyptischen Zeituhr, welche der Legende zufolge Zeitreisen ermöglichen soll, bemerkt. Lila und ihrer neuen Freundin Jane fallen einige Unstimmigkeiten auf. Sie beschließen, selbst Nachforschungen anzustellen. Schnell wird der Museumsdirektor selbst zu ihrem Hauptverdächtigen.
Dass sich Julian Wolfs Detektivabenteuer hauptsächlich an junge Leser wendet, machen schon Cover und Klappentext deutlich. Anders als letzterer vermuten lässt, spielen Fantasy-Elemente in diesem Buch jedoch nur eine untergeordnete Rolle. Der Fokus liegt eindeutig auf der Suche der beiden Mädchen nach dem gestohlenen historischen Artefakt. Der recht geradlinige Erzählstil ist dabei wohl dem anvisierten Alter der Zielgruppe zuzuschreiben. Die wahren Zusammenhänge des Diebstahls sind trotzdem raffiniert ausgetüftelt und führen – wie bei Detektivstories üblich – zuerst auf diverse falsche Fährten. Leider trüben ein paar Logiklücken den ansonsten guten Eindruck der Geschichte etwas. Ob diese Lesern in Lilas Alter (etwa 10 Jahre) allerdings überhaupt auffallen, muss offenbleiben.

Fazit:
Ein spannendes, mit Fantasy-Elementen angereichertes Detektivabenteuer für junge Leser.

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