Daywalker: Ritter der Nacht

Dirk Schmidthaus
Daywalker: Ritter der Nacht

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Das Geschlecht der von Falkenbergs

Klappentext:
Alexander Moss wurde von seinem Freund John nach Amerika eingeladen. Weshalb konnte er nicht erahnen. Dort findet er was er nie suchte, findet was er nicht erwartete und trifft auf einen alten Feind. Alexander ist kein gewöhnlicher Besucher aus Deutschland. Er ist ein Vampir. Aber kein gewöhnlicher, denn er ist ein Daywalker, ein Tagwandler, der zu einer besonderen Art der Vampire gehört. Wird Alexander bestehen können und seinen Feind besiegen?

Rezension:
Emily ist eine eher schüchterne 18-jährige, die in der High School kaum Freunde hat. Sie weiß nicht, wer ihre leiblichen Eltern sind, denn sie wurde als kleines Kind ausgesetzt. Als ihr Lehrer jedoch eines Tages einen jungen Mann aus Deutschland, Alexander, mit in die Klasse bringt, den er als seinen Neffen vorstellt, fühlt sie sich von diesem magisch angezogen. Und dem Mann ergeht es nicht anders. Beide merken sofort, dass sie etwas verbindet. Liebe ist es definitiv nicht. Eher ein Familiengeheimnis, von dem Emily nichts wissen kann.
Wenn Dirk Schmidthausʼ Urban Fantasy eines auszeichnet, ist es, dass es keine Romantasy ist. Die ‚Chemie‘ zwischen den beiden Protagonisten basiert auf etwas ganz anderem. Die dahinterstehende Idee ist durchaus interessant, wobei hier natürlich nicht zu viel verraten werden soll. Natürlich denkt jeder Fan des Genres beim Titel sofort an Vampire. Und dieser Gedanke ist definitiv nicht falsch. Aber das bestätigt ja schon der Klappentext.
Nachdem ich die Idee schon gelobt habe, kommt hier leider ein großes „aber“. Die literarische Umsetzung kann man nämlich nicht als gelungen bezeichnen. Das fängt schon damit an, dass der Autor wild durch die Zeitformen wechselt. Zudem wird die Geschichte fast schon im Telegrammstil erzählt. Alles geht viel zu schnell, und auf Nebenhandlungen wir komplett verzichtet. Dass wirkt einfach nicht rund. Gut ausgearbeitet könnte die Story sicher doppelt so viele Seiten füllen. Auch akzeptieren Alexander und Emily ihre unerwartete Verwandtschaft viel zu schnell.
Gründlich überarbeitet könnte aus dieser Idee sicher eine gute Urban Fantasy werden. Im aktuellen Zustand ist sie das leider nicht, da sie zu viele schriftstellerische Schwächen aufweist.

Fazit:
Idee hui, Umsetzung pfui – so kann man dieses kurze eBook wohl am treffendsten zusammenfassen.

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