Mörderischer Kongress

Christian Huyeng
Mörderischer Kongress

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Das Geheimnis der Armbrüste

Klappentext:
Kommandant Nachtu hat einen neuen Job: Er wurde gerade zum Chef der Stadtwache von Man-Nafir ernannt, der Hauptstadt des größten Imperiums des Planeten. Die Staatschefs sind in Aufruhr wegen der gefährlichen politischen Freiheitsideologie, weshalb sich alle Herrscher zu einem Weltkongress in der Metropole treffen. Doch kaum hat Nachtu seinen Dienst angetreten, wird eine Frau ermordet, und der Verdacht liegt nahe, dass die Tat politisch motiviert ist. Kurz darauf wird der nächste Tote aufgefunden und Nachtu muss den Täter, der ein Opfer nach dem anderen tötet, schnellstmöglich fassen, sonst droht eine Krise internationalen Ausmaßes. Mischt man dazu noch gelangweilte Diplomaten, die sich als Privatermittler versuchen, bissige goldliche Handtaschen, genervte Götter, opernverrückte Verschwörer, verdächtig lebendige Tote und einen eindeutig zu volksnahen Gottkönig, erhält man eine hochexplosive Mischung. Eine tolle erste Arbeitswoche!

Rezension:
In Man-Nafir tagt ein internationaler Kongress. Der göttliche Kaiser empfängt Könige, Präsidenten und Diktatoren aus aller Welt. Die Stadt quillt über von Gesandtschaften. Und ausgerechnet jetzt geschieht ein Mord! Die Umstände lassen politische Gründe vermuten, sogar Angehörige der Gesandtschaften könnten darin verwickelt sein. Keine leichte Aufgabe für den gerade erst ernannten Chef der Stadtgarde, sehen manche Gesandtschaftsmitglieder Mordermittlungen doch als interessantes Abenteuer an.
Christian Huyeng geht mit diesem humorvollen Fantasy-Krimi eher ungewöhnliche Wege. Abgesehen von wenigen Kurzauftritten von Göttern treten kaum Fantasy-Elemente in Erscheinung. Die ‚üblichen Verdächtigen‘ des Genres fehlen sogar ganz. Der Schwerpunkt liegt vielmehr bei den Mordermittlungen und der politischen Karikatur der Vorgänge beim Kongress. Dabei entwirft der Autor eine sehr komplexe Welt, obwohl die Handlung fast ausschließlich in der Hauptstadt des Kaiserreiches, dem Tagungsort des Kongresses stattfindet. Teilweise wirken die weitgreifenden Schilderungen der teilnehmenden Länder mit ihren Besonderheiten und Einwohnern schon wie ein Informations-Overload, zumal vieles erwähnt wird, das für die eigentliche Handlung bedeutungslos bleibt. Der Leser wird mit so vielen Personen überflutet, dass es schwerfällt, den Überblick zu bewahren. Hier wäre eine stärkere Konzentration auf das eigentliche Geschehen wahrscheinlich besser gewesen. Die Haupthandlung mit den Morden – es bleibt natürlich nicht bei nur einem – und den damit im Zusammenhang stehenden Ereignissen hätte dem Buch ausreichend Handlung gegeben.
Trotzdem kann das Buch seine Leser in den Bann ziehen, wozu ständig eingeschobene augenzwinkernde Geschehnisse entscheidend beitragen. Dabei springt der Fokus zwischen den unterschiedlichen Schauplätzen und handelnden Charakteren hin und her. Handlungsort ist eine Welt, die einerseits auf einem vorindustriellen Stand ist, in der es andererseits neben Kaiser- und Königreichen aber auch schon Demokratien und eine Volksrepublik gibt.
Während die Mordfälle und alles, was mit diesen zusammenhängt, am Ende aufgeklärt sind, bleiben einige Nebenhandlungen ohne wirklichen Abschluss zurück.

Fazit:
Ein humorvoller Fantasy-Krimi, in dem Fantasy-Elemente für die eigentliche Handlung aber nur eine Nebenrolle spielen.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Die Erlebnisse eines anfangs 11-jährigen Jungens, der bei Pflegeeltern aufwuchs und nur unerwartet an ein Internat kommt. Hier veränder sich sein ganzes Leben, und er muss sich einen neuen Freundeskreis aufbauen. Und dann wartet noch so manche Überraschung auf ihn …
„Lord Breakinghams Geheimnis“ ist ein Internats-, als auch ein Entwicklungsroman. Geeignet für alle Leseratten ab etwa 10 Jahren und natürlich auch für Erwachsene, die gerne an die Kindheit zurückdenken.

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Dieser Reprint eines Bildbandes aus dem Jahr 1918 zeigt Impressionen eines Bayerns, das es so an vielen Stellen nicht mehr gibt.
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