Aequipondium – Die Entdeckung des Gegengewicht-Kontinents

Ima Ahorn
Aequipondium – Die Entdeckung des Gegengewicht-Kontinents

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Zwischen Garten-Dachsen und Küchen-Hühnern

Klappentext:
1768. Siegbald Odin Sockenloch hat ein gutes Leben. Seit Jahren vertreibt er sich die Zeit beim Kartenspiel mit Freunden und in den Salons reicher Damen. Doch als wäre es nicht schlimm genug, dass seine schönen, blonden Locken immer dünner werden, jetzt kündigt ihm sein reicher Vater auch noch die finanzielle Unterstützung. Der Taugenichts soll endlich auf eigenen Füßen stehen.
Die Gelehrten rätseln währenddesssen, ob es im unerforschten Südpazifik tatsächlich einen Gegengewicht-Kontinent gibt, der den geballten Landmassen Europas und Asiens etwas entgegensetzt. Das bringt Siegbald auf eine gewagte Idee. Er beschließt, selbst den sagenhaften, letzten Kontinent zu entdecken. Wie Kolumbus und Cortez vor ihm, plant er, mit Ruhm und Schätzen bedeckt zurückzukommen. Keiner soll jemals wieder über ihn lachen. Ausgestattet mit dem Segen des preußischen Königs, mit Feldbadewanne und Leibdiener Johannes macht er sich auf den Weg, ein großer Entdecker zu werden.
Tatsächlich findet Siegbald im Südpazifik eine unbekannte Küste. Leider entsprechen deren Bewohner so gar nicht den Hoffnungen und Träumen des verwöhnten Möchtegern-Eroberers. Nicht nur, dass es von sprechenden Tieren, Monstern und Hexen nur so wimmelt, er ist auch nicht der erste Entdecker, der auf dem fernen Kontinent landet. Doch es kommt noch schlimmer: die Einwohner wollen gar nicht entdeckt werden. So steht Herr Sockenloch unversehens vor einem völlig anderen Problem: wie kommt er von hier wieder weg? Und das ist nicht alles: Bald sind auch sein Ruf und seine Freiheit in Gefahr.
Aequipondium ist eine spannende Kombination aus Fantasyabenteuer und Entdeckungsreise.
Was hätte sich ein moderner Mann aus der Zeit der Aufklärung gedacht, wenn er unversehens in einer Welt mit Druiden und magischen Kreaturen gelandet wäre, einer Welt, in der Tiere plötzlich Persönlichkeiten sind?

Rezension:
Siegbald Sockenloch kann eigentlich nichts. Als ihm sein Vater den Geldhahn zudreht, schafft er es jedoch, von Friedrich dem Großen als offizieller preußischer Entdecker ausgesandt zu werden. Tatsächlich findet er den hypothetisch vorhergesagten Gegen­gewichts­kontinent, wo er sich zusammen mit seinem Diener aussetzen lässt. Nachdem er von Einheimischen gefangen­ge­nommen und zu seiner großen Überraschung doch nicht gefressen wurde, lernt er die Einwohner näher kennen. Doch bestehen diese nicht nur aus Menschen. Auch sprechende Dachse und Hühner leben hier! Denen gefällt die Idee, dass in Siegbalds Heimat Hühner gegessen werden, natürlich überhaupt nicht. Um ihre Existenz geheim zu halten, wollen ihn die Bewohner Aequi­pon­di­ums dummerweise nicht wieder gehen lassen …
Mit diesem Buch ist Ima Ahorn einen ungewöhnlichen Weg gegangen. Am ehesten könnte man es wohl als historische Urban Fantasy bezeichnen, auch wenn man das „Urban“ dabei natürlich nicht wörtlich nehmen darf. Die Autorin schickt ihren Protagonisten zur Zeit der geografischen Entdeckungen auf die Reise. Der Kontinent (oder doch eher die Insel?), auf den er dabei stößt, ist dann allerdings Fantasy pur. Durch die sprechenden Tiere bekommt das Werk auch einen märchen­haften Aspekt. Auch diverse bewusste Über­treibungen erwecken diesen Eindruck. Während sich die 1. Hälfte des Buches primär auf die Skurrilität der entdeckten Welt und des Entdeckers konzentriert, steht in der 2. das Abenteuer-Element stärker im Fokus. Erst im Epilog wird dann deutlich, dass die Abenteuer des Protagonisten noch gar nicht beendet sind und der Leser wohl auf eine Fortsetzung hoffen darf.
Die Autorin erzählt Siegbald Sockenlochs Geschichte in der 3. Person, folgt dabei aber stets dem Protagonisten, sodass der Leser sich immer auf dessen jeweiligem (Un-)Kenntnisstand befindet.

Fazit:
Ein ungewöhnliches historisches (Urban-)Fantasy-Abenteuer, dass einen standes­bewussten Preußen in eine verrückte Welt führt.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Die Erlebnisse eines anfangs 11-jährigen Jungens, der bei Pflegeeltern aufwuchs und nur unerwartet an ein Internat kommt. Hier veränder sich sein ganzes Leben, und er muss sich einen neuen Freundeskreis aufbauen. Und dann wartet noch so manche Überraschung auf ihn …
„Lord Breakinghams Geheimnis“ ist ein Internats-, als auch ein Entwicklungsroman. Geeignet für alle Leseratten ab etwa 10 Jahren und natürlich auch für Erwachsene, die gerne an die Kindheit zurückdenken.

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Dieser Reprint eines Bildbandes aus dem Jahr 1918 zeigt Impressionen eines Bayerns, das es so an vielen Stellen nicht mehr gibt.
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