Richard Sturmport
Der Vergessene Tyrann – 1 – Der Erbe der Erstarrten Sonne
Spiel der Intrigen
Klappentext:
Die Macht der Erstarrten Sonne erschüttert die Welt. Coshia, eine Welt mit vielen Völkern, auf der Magie und Technologie nebeneinander existieren, wird von einer unbekannten Macht bedroht. Beauregard Baine ist einer der fähigsten Ermittler der Anti-Terror-Polizei im Inselreich Riffin. Er ist dafür bekannt, jeden Verbrecher aufzuspüren. Doch seit langer Zeit leidet Baine unter grauenvollen Albträumen und die Brandnarbe auf seiner Hand, von der er nicht weiß, woher er sie hat, schmerzt. Ratlos wendet sich Baine an einem Elbenmeister und kurz darauf wird dessen Blitzkugel gestohlen. Baine soll den Dieb fangen, dafür verspricht der Elbenmeister, bei Baines Problem zu helfen. Für Baine klingt das nach seiner alltäglichen Arbeit, doch was als gewöhnliche Verbrecherjagd beginnt, entwickelt sich für ihn und seine neuen Gefährten zu einem gefährlichen Abenteuer. Es ist der Beginn einer fesselnden Trilogie. Eine Geschichte, in der Fantasy-Abenteuer auf Thriller trifft. Das Buch ist Teil 1 der Trilogie „Der Vergessene Tyrann“.
Rezension:
Polizist Beauregard Baine nutzt die Rückreise von einem Kongress, um einen berühmten Elben-Magier in seinem Tempel aufzusuchen. Dieser soll seinen Albträumen und einer mysteriösen Handverletzung auf den Grund gehen, was bisher keinem Arzt gelang. Zufällig wird in der folgenden Nacht ein Heiligtum aus dem Tempel gestohlen, Zusammen mit einer adeligen und auffallend hochnäsigen Elbenermittlerin, Jonaria Aresha, und einer Kopfgeldjägerin, Lea Fross, soll Baine das wertvolle Artefakt wiederbeschaffen. Dabei geraten sie mitten in einen Krieg, der mit dem Diebstahl in Zusammenhang zu stehen scheint.
Speziell wenn man bedenkt, dass es sich bei Richard Sturmports Buch nur um den Auftakt eines Mehrteilers handelt, überrascht der Umfang dieses 1. Bandes mit seinen über 600 Seiten. Die Welt fällt mit der Kombination einer technisch modernen, aber monarchischen menschlichen Welt mit einem Elben-Reich und anderen Völkern etwas aus dem im Genre Gewohnten. Die Elben, speziell die elbische Ermittlerin, werden als ziemlich hochnäsig dargestellt, jedoch zeichnen sich dabei im Verlauf der Handlung deutliche Änderungen ab. Das anfangs etwas problematische Zusammenspiel des Ermittlerteams sorgt dabei auch für humorvolle Momente. Das gesamte Handlungsgeflecht erweist sich als äußerst komplex und insgesamt tendenziell eher düster ausgelegt.
Während die Handlung um die so unterschiedlichen Ermittler durchweg interessant ist, ziehen sich die Abschnitte, in denen der Verlauf des Krieges meist aus Sicht des Kaisers dargestellt wird, teilweise etwas in die Länge. Auch die immer wieder eingestreuten detaillierten Sexszenen zwischen unterschiedlichen Charakteren, die zur eigentlichen Handlung nichts beitragen, wären in meinen Augen verzichtbar.
Der Autor schildert das Geschehen mit wechselnden Fokus auf eine ganze Reihe von Charakteren. Speziell die Abenteuer des Ermittlerteams Baine-Aresha-Fross können überzeugen. Insgesamt erscheinen die Welt und das komplizierte Intrigenspiel interessant und machen Lust auf die Fortsetzung(en). Ich persönlich würde mir dort aber eine stärkere Konzentration auf das eigentliche Protagonistengespann wünschen.
Fazit:
Eine interessante Geschichte in einer interessanten und ungewohnten Fantasy-Welt, die aber leider auch ein paar Längen aufweist.
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