Alltagswahnsinn

Britta Meyer
Alltagswahnsinn

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Die Tücken des Alltags

Klappentext:
„Warum sind die Tomaten so teuer? Sind die zwischen den Brüsten römischer Jungfrauen gereift? Verfeinerten Ozelotpupse den Düngungsprozess? Hat der Dalai Lama an die Stauden gepinkelt?“
Ganz ehrlich, wer braucht schon ein Dschungelcamp? Der Alltag selbst ist die größte Herausforderung, findet Frau Meyer. Im Stil der Online-Omi Renate Bergmann bringt sie so manche Alltagssituation gelungen auf den Punkt und lässt uns über das Leben im Allgemeinen schmunzeln. In ihren Geschichten erzählt sie, wie sie die Welt sieht. Augenzwinkernd, warmherzig, nachdenklich, humorvoll und immer mit einer Portion Selbstironie.

Rezension:
Überteuerte Tomaten, nicht zu merkende Computer-Passwörter, nervende Kundenkarten, abgehobene Küchenmaschinen – die alltäglichen Probleme und Problemchen gehen Frau Meyer gehörig auf die Nerven. Doch was kann man schon dagegen machen?
Ungewöhnlich für die booksnack-Reihe sind in dieser Ausgabe gleich 3 Kurzgeschichten enthalten. In allen muss sich Frau Meyer mit den Tücken des Alltags auseinandersetzen. Und es sind Tücken, die wohl jeder Leser aus dem eigenen Leben kennt. Um es vorweg zu nehmen: Die Lösung dieser Probleme wird er auch nach der Lektüre dieser Kurzgeschichten nicht wissen – aber zumindest wird er beim nächsten Mal, das ihn selbst trifft, ein Lächeln auf den Lippen haben.
(Nebenbei bemerkt existiert die im Text genannte Internetseite wirklich.)

Fazit:
Die Problemchen des Alltags humorvoll genommen – nach dieser ‚Schock-Therapie‘ sind sie doch nur noch halb so schlimm.

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Der Hexenfelsen

Annette Dressel
Der Hexenfelsen

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Die Nacht alleine

Klappentext:
Marita durchlebt eine schwere Zeit: Eine kaputte Ehe und eine Tochter, die den Kontakt zu ihr verweigert. Eines Nachts entschließt sie sich den Hexenfelsen zu erklimmen – jenen Felsen, an dem die Hexen vor der Verfolgung ihren Sabbat hielten. In der Nacht steigt sie den dunklen Pfad hinauf. Sie stolpert, doch sie steht auf, geht weiter und kehrt mit einer neuen Erkenntnis zurück..

Rezension:
Marita ist in ihrer Ehe nicht glücklich, und ihre eigene Tochter wirft ihr vor, dass sie ihren Mann noch nicht längst verlassen hat. Bei einem Besuch des Hexenfelsens entschließt sie sich, das in Angriff zu nehmen, was sie eigentlich schon ewig plante: den Felsen einmal nachts zu besuchen.
In Annette Dressels Kurzgeschichte geht es vordergründig um eben jenen nächtlichen Ausflug, den die Protagonistin dazu nutzt, zu sich selbst zu finden. Dabei geht es erheblich weniger abenteuerlich zu, als man bei einem solchen nächtlichen Soloausflug vermuten könnte. Was der Leser dieser stilistisch gut geschriebenen Story leider nicht erfährt, ist, woran die Ehe zerbrach. Somit ist auch Maritas schließlich getroffene Entscheidung kaum nachvollziehbar.

Fazit:
Ein interessanter Ausflug, dessen Gründe allerdings etwas im Dunkeln bleiben.

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Ein Lollo Rosso für Sina

Jennifer Wellen
Ein Lollo Rosso für Sina

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Der Sauna-Club

Klappentext:
Lügen sind wie Ostereier
Das Pech klebt derzeit an Mariella wie ein alter Kaugummi. Ihr Mann ist vor Kurzem verstorben, sie weiß nicht, wie sie ihr Leben finanzieren soll und nun stirbt auch noch das Zwergkaninchen ihrer Tochter. Da sie der Kleinen aber nicht schon wieder einen Verlust zumuten möchte, erzählt sie ihr kurzerhand, der Osterhase hätte Widderdame Sina zum Helfen abkommandiert. Zudem erhält sie einen mysteriösen Brief, der das Abbild ihrer perfekten Ehe mit einem Schlag ins Wanken bringt. Deshalb begibt Mariella sich in der Zeit um Ostern nicht nur auf die Suche nach einer neuen Sina, sondern auch auf die Suche nach Antworten. Dabei muss sie allerdings erfahren, dass Tiere einzigartig und Lügen wie Ostereier sind. Je länger man nämlich daran festhält, desto schlechter werden sie …

Rezension:
Mariella ist selbst noch nicht über den Tod ihres Mannes hinweg, aber zum Glück hat sich zumindest ihre kleine Tochter mit dem Verlust ihres Vaters weitgehend abgefunden, indem sie ihre Liebe dem Kaninchen Sina schenkt. Doch eines Tages liegt dieses tot im Käfig. Mariella behauptet, es würde nur schlafen, weil es sich für seinen Aushilfsjob beim Osterhasen ausruhen müsse. Sie hofft, bis nach Ostern einen optisch identischen Ersatz beschaffen zu können. Wie sich herausstellt, ist das jedoch nicht so einfach. Hinzukommt, dass ihr eine an ihren toten Mann adressierte Rechnung eines ‚Sauna-Clubs‘ ins Haus flattert. Hatte der zu Lebzeiten etwa ein Leben, von dem sie nichts wusste? Und praktisch pleite ist Mariella auch noch.
Jennifer Wellen erzählt in dieser Short Story die Geschichte einer Frau, die vor Ruinen steht. Wo sie sich auch hinwendet, warten nur noch mehr Überraschungen auf sie – überwiegend negative. Viele dieser Wendungen dürften auch den Leser überraschen. Dabei ist diese nicht vorhersehbare Geschichte spannend und gut lesbar verfasst. Wird das alles ein gutes Ende für Mutter und Tochter nehmen?

Fazit:
Diese interessante booksnacks-Kurzgeschichte bietet für eine solche relativ viel Stoff zum Nachdenken.

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Tierliebe

Thomas Kowa
Tierliebe

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Wo die Liebe hinfällt

Klappentext:
Eine kleine Geschichte über die Zoophilie
Drei Männer, ein Tintenfisch und ein viel zu kleines Aquarium. Da kann es nur einen Ausweg geben …

Rezension:
Als Andreas einem Kumpel seine Braut vorstellt, kann dieser es kaum glauben, denn diese ist definitiv nicht menschlich. Andreas offenbart ihm, dass er beabsichtigt, eine Tintenfisch-Dame zu heiraten, die er von Urlaub am Mittelmeer mitgebracht hat. Mensch und Tintenfisch – geht das denn überhaupt?
Und wieder hat Thomas Kowa eine zugegeben ‚etwas‘ skurrile Idee in eine Kurzgeschichte umgesetzt. Dem Leser kann es nur recht sein, dürfte bei der Diskussion zwischen den beiden Freunden doch kein Zwerchfell entspannt bleiben. Ob Andreas seinen alten Freund wohl überzeugen kann, wie viel ihm die Tintenfischin wert ist?

Fazit:
Lachmuskeltraining um eine sexy Tintenfisch-Frau – da bleibt garantiert kein Auge trocken.

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Triduum Sacrum

Thomas Kowa
Triduum Sacrum

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Die Dauer der Ewigkeit

Klappentext:
Kriminell guter Humor von Thomas Kowa
Das ewige Licht von Näfels brennt seit dem Mittelalter, gestiftet aus Sühne für einen Mord. Und es würde immer noch brennen, wäre ich nicht mit meiner Kindergartengruppe auf die Idee gekommen, die Kirche zu besuchen, schließlich ist ja Ostern. Was also tun? Beichten kommt bei diesem Pfarrer nicht in Frage, also bleibt nur ein Weg …

Rezension:
Ein Kindergärtner kommt auf die Idee, seine Schützlinge am Karfreitag in die Kirche zu führen. Doch was passiert, wenn eines der Kinder die Flamme des ewigen Lichts einfach ausbläst?
Den humorvollen Kurzgeschichten Thomas Kowas ist eins gemein; nämlich dass sie immer wieder total anders sind. In dieser führt der Weg zur Abwechslung in eine Kirche. Auch wenn ich als Atheist viele der Gedankengänge des Protagonisten nicht nachvollziehen kann, ist die Situation doch arg komisch. Wie immer schildert der Autor die Geschehnisse in seiner mitreißenden Art.
… und zum Schluss kommt eine teuflisch gute Pointe still und heimlich um die Ecke.

Fazit:
Verdammt guter Humor mit einem höllisch lustigen Ende.

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Der Gentleman

Thomas Kowa
Der Gentleman

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Gentleman bleibt Gentleman

Klappentext:
Ist es richtig, dass jemand eine Bank überfällt, die ihn um sein Geld gebracht hat? Der Gentleman, eine Geschichte über Heimweh, Moral und nicht ausbruchssichere WC-Fenster.

Rezension:
Weil die Bank sein Geld veruntreut hatte, hat Walter Seiler einen Geldtransport überfallen – allerdings ohne dem Fahrer auch nur ein Haar zu krümmen. Das ist 30 Jahre her, doch erst jetzt kommt er im Alter von 94 Jahren zurück in seine Heimat, die Schweiz. Das Problem ist nur, dass er dabei Handschellen trägt. Wie wird der Arzt, der seine Haftfähigkeit beurteilen soll, wohl entscheiden?
Thomas Kowas Kurzgeschichte ist kaum in ein gängiges Genre einzuordnen. Ein bisschen Krimi, etwas Drama, oder doch eher Humor? Von allem hat die Geschichte etwas. Eines ist jedoch eindeutig klar: Wie man es vom Autor schon gewohnt ist, ist auch dieser kleine Lesehappen sehr flüssig lesbar. Für die kleine Pause zwischendurch ist diese Kurz-Literatur genau das richtige.

Fazit:
Diese Shortstory passt zwar in kein Genre, unterhält aber gut.

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Die richtige Technik

Thomas Kowa
Die richtige Technik

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Kampf mit dem Museumsstück

Klappentext:
Die ??? und der Walkman
Wolltest du schon immer mal eine Geschichte lesen, in der ein versuchter Vergewaltiger so richtig eins übergebraten bekommt? Aber nicht mit Gewalt, sondern mit der richtigen Technik? Hier ist sie …

Rezension:
Studentin Anita liebt es, beim Joggen einen echten Walkman mit sich herumzutragen – so ein prähistorisches Teil mit einem Gehäuse aus echtem Metall, in das man richtige Tonbandkassetten einlegen muss. Alle Überredungsversuche ihres WG-Mitbewohners Joachim, dass ein iPad doch viel praktischer sei, schmettert sie ab. Selbst das Argument, dass sie im Notfall mit der erheblich leichteren modernen Technik schneller fliehen könnte, fruchten nicht.
Sein Talent für einen teilweise etwas außergewöhnlichen Humor hat der Autor Thomas Kowa schon in anderen booksnack-Kurzgeschichten unter Beweis gestellt. In dieser – ursprünglich für den Kurzgeschichtenwettbewerb einer Technik-Zeitschrift verfassten – Geschichte zeigt er sein Herz für nicht mehr ganz aktuelle Technik. Was man mit solch einem altertümlichen Gerät (Kennt das die heutige Schülergeneration überhaupt noch?) alles von den Entwicklern garantiert nicht vorgesehenes anfangen kann, muss schon jeder selbst lesen. Ach ja: Irgendwelche menschlichen Fragezeichen spielen auch noch eine (Neben-)Rolle.

Fazit:
Dieser humorvolle Trip ins Technikmuseum macht einfach Spaß!

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Der Krieg in der Träumenden Stadt

Manfred Lafrentz
Der Krieg in der Träumenden Stadt

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Von Engeln verfolgt

Klappentext:
Über und auf den Dächern einer Großstadt ist – unbemerkt von den Menschen – ein Reich der Magie entstanden, weil die Stadt träumt. Und es herrscht Krieg zwischen der dunklen und der hellen Seite der Träumenden Stadt, geführt von Steinstatuen, die in der Nacht zum Leben erwachen. An ihrem dreizehnten Geburtstag wird Tessa, ohne zu verstehen, warum, in diesen erbarmungslosen Krieg hineingezogen, in dem ihr eine entscheidende Rolle zugesprochen wird. Beschützt von den einen und gejagt von den anderen fragt sie sich, ob sie den Weg der Kriegerin gehen soll oder ihre eigenen Träume, die sie verloren hat, wiederfinden muss, um den Krieg zu beenden. Dabei stößt sie auf Geheimnisse, die sie verzweifelt zu entschlüsseln versucht. Und es stellt sich die Frage: Wer ist sie wirklich?

Rezension:
Tessa ist nicht glücklich, denn sie hat keine Freunde und ein sehr unterkühltes Verhältnis zu ihrem Vater, doch sie hat sich damit abgefunden, weil sie es nicht anders kennt. Kurz nach ihrem 13. Geburtstag steht jedoch unerwartet eine zum Leben erwachte Steinfigur vor ihr und erklärt ihr, dass sie die Schlüsselfigur in einem Krieg zwischen steinernen Wächtern und Engeln wäre – zum Leben erwacht durch die Träume der Stadt. Zwischen die Fronten geraden bleibt ihr nur ein Leben im Versteckten. Sie muss verstehen lernen, welche Rolle sie in diesem Durcheinander, dass die ganze Stadt zugrunde richten könnte, spielt. Wird es ihr gelingen, den Krieg zu beenden, oder wird sie selbst dabei zugrunde gehen?
Manfred Lafrentz’ Urban Fantasy geht außergewöhnliche Wege. Die ‚üblichen Verdächtigen‘ wie Zauberer, Vampire oder Zwerge sucht man hier vergeblich. Stattdessen sind es durch die Magie der Stadt, die sich aus den Träumen ihrer Bewohner speist, lebendig gewordene Steinfiguren. Die hässlichen Wächter dienen der hellen Seite, die schönen Engel der dunklen. Und in diesen Krieg der Träumenden Stadt wird die 13-jährige Tessa hineingezogen. Niemand kann ihr überzeugend erklären, wieso gerade sie eine Schlüsselrolle in diesem Kampf einnimmt. So gesehen hat diese Handlungsidee das Potential zu einer interessanten Geschichte. Auch der Stil des Autors kann durchaus gefallen. Wieso dann aber nur 3 Sterne? Dafür gibt es natürlich einen Grund. Leider verliert sich die Handlung des Öfteren über ganze Abschnitt hinweg in Tessas Gedankengängen. Hier kommt dann wiederholt eine Tendenz zur Langeweile auf, und es erfordert beim Leser ein gewisses Durchhaltevermögen, bis die eigentliche Handlung wieder aufgenommen wird. Hier würde der Geschichte eine Straffung eindeutig guttun.

Fazit:
Diese jugendliche Urban Fantasy beschreitet noch nicht ausgetretene Wege, schweift jedoch leider wiederholt etwas zu sehr ab.

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Frost & Payne – Band 7 – Pinkerton

Luzia Pfyl
Frost & Payne – Band 7 – Pinkerton

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Die Geschichte einer Feindschaft

Klappentext:
New York, Winter 1884: Pinkerton Jackson Payne und sein Partner Alistair Kirkland bekommen den Auftrag, eine reiche Bankiersfamilie während einer Reise ins Hudson Valley nach Pollepel Island zu beschützen. Alles deutet darauf hin, dass der Auftrag Routine ist, bis Fremde auf der Insel auftauchen…
Lydia Frost und ihr Team machen sich auf die Suche nach ihrem Pinkerton. Mit Kopfgeldjägern ist nicht zu spaßen, wie sie sehr bald feststellen müssen. Payne steckt in Schwierigkeiten – und sie müssen alles daran setzen, ihn zu retten.

Rezension:
Nachdem Payne am Ende des letzten Bandes („Chop Suey“) von Kopfgeldjägern gefangengenommen wurde, macht sich Frost auf die Suche nach ihrem Partner. Doch zunächst fehlt ihr jede Spur. In der Zwischenzeit erfährt der Leser, wie es zu der tiefen Kluft kam, die sich zwischen Payne und seinem Ex-Partner Kirkland auftut.
Dieser 7. Band der „Frost & Payne“-Reihe fällt insofern aus der Rahmen des Gewohnten, dass diesmal ein Großteil der Handlung in Paynes Zeit als Pinkerton spielt. Endlich erfährt der Leser die Hintergründe, die bisher immer nur vage angedeutet wurden.Einiges in seiner Persönlichkeit wird dem Leser jetzt verständlich(er).
Luzia Pfyls Steampunk-Reihe (in der der namensgebende Steampunk nach wie vor nur eine untergeordnete Rolle spielt) entwickelt eine zunehmende Komplexität und dürfte für Neuleser ohne Kenntnis des bisher Geschehenen kaum noch zu überblicken sein. Wer die bisherige Entwicklung jedoch kontinuierlich verfolgt hat, möchte wohl immer schnellstmöglich weiterlesen. Schließlich gibt es noch zahlreiche offene Fäden zu entwirren.

Fazit:
„Pinkerton“ fällt etwas aus dem von dieser Reihe bisher gewohnten Stil heraus, erklärt dabei aber einiges an Hintergründen.

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Träume

Christoph Junghölter
Träume

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Die große Wohnung

Klappentext:
Das Leben der Anderen
Was ist im Leben wichtig? Geld? Liebe? Stolz? Und was ist eigentlich Glück? Diese Fragen muss Andreas beantworten, als die Schwiegereltern ihm eine Wohnung schenken wollen.

Rezension:
Andreas’ Frau stammt aus wohlhabenden Verhältnissen. Da gerade Nachwuchs unterwegs ist, beschließen ihre Eltern, dem Paar eine traumhafte Eigentumswohnung zu schenken – noch dazu eine, die sich Andreas niemals leisten könnte. Das kann sein Stolz natürlich nicht zulassen. Noch dazu gäbe es im Haus keine Garage für seine geliebte Honda.
Christoph Junghölters Kurzgeschichte spielt mit dem Zwiespalt zwischen Stolz und Bedürfnis. Wird Andreas sich überwinden können, das Geschenk zu akzeptieren? Oder gibt es am Ende sogar noch eine Überraschung? Um das zu erfahren, muss man diese augenzwinkernde Kurzgeschichte schon selbst lesen.

Fazit:
Eine locker-leichte Geschichte aus einer eigentlich gut funktionierenden Beziehung.

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