Hexenbrut & Jägerblut

Kerstin G. Rush
Hexenbrut & Jägerblut

Der Vater der Hexe

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Klappentext:

Hexe Samina hat nur eine wichtige Aufgabe: Sie muss an Samhain ein Portal zur Dä­monen­welt schützen. Das war auch nie ein Pro­blem, bis der Dä­monen­jäger Kuro in dem kleinen Städt­chen auf­taucht. Von da an muss Samina gegen Dä­monen kämpfen und die Zu­neigung zu dem Jäger unter­drücken. Denn eine Ver­bindung zwi­schen Hexenden und Jägern ist strengs­tens ver­boten. Ein Ringen zwi­schen Ge­fühlen, Vor­urteilen und Intrigen – was wird am Ende siegen? Erlebe 9 span­nende Epi­soden und reise mit Samina und Kuro durch ein ma­gisches Hexen­jahr.

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Rezension:

Die Hexe Samina hat sich ihr Leben eingerichtet. In ihrer Buchhandlung verkauft sie Literatur an die nor­male Kund­schaft, während es für Ein­ge­weihte auch spe­zielle Artikel gibt. Dass es ihre Haupt­aufgabe ist, ein Portal zur Dä­monen­welt zu be­wachen, wissen nur wenige. Doch dann taucht der Dä­monen­jäger Kuro auf. Dumm nur, dass eine An­näherung un­vor­stellbar ist. Das würde der Hexen­rat niemals dulden.

Der Aufbau von Kerstin G. Rushs kurzer Urban Fantasy ist – sagen wir mal – etwas un­ge­wöhn­lich, handelt es sich doch um einen Epi­soden-Roman. Die Fan­tasy-Ele­mente werden durch Humor und Roman­tasy-As­pekte er­gänzt. Die 9 Epi­soden be­ziehungs­weise Kurz­geschichten finden jeweils an einem der Feier­tage des kel­tischen Jahres­kreises statt. Den An­fang macht Sam­hain.

Im Fokus stehen die für Hexenverhältnisse mit ihren 113 Jahren noch junge Hexe Samina sowie der Dä­monen­jäger Kuro. Eine An­näherung scheint aus­ge­schlossen, be­handelt der all­mächtige Hexen­rat Dä­monen­jäger doch wie eine Art Sklaven. Die frühen Epi­soden bleiben recht ober­flächlich und bieten bis auf die Cha­raktere wenig Ge­meinsam­keiten. Das ändert sich erst langsam und führt zum Finale hin in eine Ge­samt­handlung. Erst jetzt werden viele Zu­sammen­hänge er­kennbar und führen zu einem runden Ab­schluss.

Die Autorin ergänzt jede Episode um Informationen zu den Hintergründen des je­weiligen kel­tischen Feier­tags. Leider halten mit dem Begriff „Hexende“ auch in diese kel­tisch-mys­tische Welt Gender-Formu­lierungen Einzug. Trotz­dem kann dieser Epi­soden-Roman nach seinem etwas lang­samen Ein­stieg bei Genre-Fans Ge­fallen finden, zumal die Roman­tasy-Ele­mente diskret bleiben.

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Fazit:

Als Urban-Fantasy-Episoden-Roman mit Humor und einer Lovestory hebt sich dieses Buch deutlich vom im Genre üb­lichen ab.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Die Erlebnisse eines anfangs 11-jährigen Jungens, der bei Pflegeeltern aufwuchs und nun unerwartet an ein Internat kommt. Hier veränder sich sein ganzes Leben, und er muss sich einen neuen Freundeskreis aufbauen. Und dann wartet noch so manche Überraschung auf ihn …
„Lord Breakinghams Geheimnis“ ist ein Internats-, als auch ein Entwicklungsroman. Geeignet für alle Leseratten ab etwa 10 Jahren und natürlich auch für Erwachsene, die gerne an die Kindheit zurückdenken.

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Album von Berlin, Charlottenburg und Potsdam

Reprint eines Bildbands aus den 1910ern
Nähere Infos zum Buch findet ihr hier: https://rezicenter.blog/2020/01/28/bilder-aus-altbayern-reprint-eines-bildbands-von-1918/

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Tipps für preisgünstigen Lesestoff

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Monsteranwalt Daniel Becker – 3 – Anwälte und andere Monster

Royce Buckingham
Monsteranwalt Daniel Becker – 3 – Anwälte und andere Monster


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Übersetzung: Michaela Link

Ein Liebesgott in Nöten

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Klappentext:

Neue Fälle für Daniel Becker, dem Anwalt, dem die Monster vertrauen.

Monsteranwalt Daniel Becker muss nicht nur einen kiffenden Jungdrachen, der sich un­ver­sehens in Seattles Zoo wieder­ge­funden hat, zur Frei­heit ver­helfen. Er soll auch einen pum­meligen Liebes­gott da­vor be­wahren, zu­rück nach Italien ab­ge­schoben zu werden. Doch plötz­lich findet sich Daniel selbst als An­ge­klagter vor Ge­richt wieder. Zu seinem Glück – oder Un­glück? – er­hält Daniel un­er­wartet Unter­stützung von einem Vampir (die blutige, nicht die glit­zernde Sorte) mit Jahr­hunderten an Er­fahrung als Straf­ver­teidiger, aber auch mit ganz eigenen Zielen …

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Rezension:

Um einen nackten Liebesgott vor der Abschiebung zu bewahren, muss ihn Rechts­anwalt Daniel Becker vor dem Ge­richt des Donner­vogels ver­teidigen. Nur leider weiß er selbst nicht, was der Amorine eigent­lich in Seattle will. Und Geld scheint für ihn ein Fremd­wort zu sein. Ein vam­pirischer Kollege und das Liebes­leben seiner Tochter tragen auch nicht un­be­dingt zum Stress­abbau bei.

Schon zum 3. Mal schickt Royce Buckingham seinen Protagonisten, den Anwalt Daniel Becker aus Seattle, in ju­ristische Aus­ein­ander­setzungen über­natürlicher Wesen. Mensch­liche Klienten schei­nen um dessen Kanzlei einen großen Bogen zu machen. Auch dies­mal lässt er seinen Prota­gonis­ten wieder von einer Schwie­rigkeit in die nächste ge­raden. Humor spielt im Zu­sammen­hang mit den oft gro­tesken Situ­ationen auch immer wieder eine wichtige Rolle. Das zeigt sich in diesem Band bei­spiels­weise an einem ‚Klienten‘, einem Amor, der über­haupt nicht dem Cliché eines nied­lichen kleinen Jungen ent­spricht. Der Amor, den Daniel vor Ge­richt ver­tritt, ist ein in die Jahre ge­kom­mener dicker Mann, der voll­kommen nackt herum­läuft, um seine Pfeile zu ver­schießen. Anderer­seits kommen aber auch Mord­fälle in der Hand­lung vor. Stellen­weise be­kommt man den Ein­druck, dass der Autor das US-ameri­kanische Rechts­system be­wusst kari­kiert. Gerade diese Kom­bination macht den Reiz dieser humor­vollen Urban-Fan­tasy-Reihe aber maß­geblich aus. Wie schon beim vor­her­gehenden 2. Band („Monster­anwalt“) bleiben auch dies­mal wieder di­verse Hand­lungs­stränge für die Fort­setzung(en) offen. Freunde dieser Genre-Kom­bination aus Urban Fan­tasy, Humor und Crime kommen hier auf ihre Kosten.

Der Autor überlässt es seinem Protagonisten, selbst über seine Erlebnisse zu be­richten.

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Fazit:

Zwischen bösartigen magischen Wesen, Geldknappheit und seiner Ex-Frau muss Anwalt Becker seine Fälle lösen.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Die Erlebnisse eines anfangs 11-jährigen Jungens, der bei Pflegeeltern aufwuchs und nun unerwartet an ein Internat kommt. Hier veränder sich sein ganzes Leben, und er muss sich einen neuen Freundeskreis aufbauen. Und dann wartet noch so manche Überraschung auf ihn …
„Lord Breakinghams Geheimnis“ ist ein Internats-, als auch ein Entwicklungsroman. Geeignet für alle Leseratten ab etwa 10 Jahren und natürlich auch für Erwachsene, die gerne an die Kindheit zurückdenken.

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Album von Berlin, Charlottenburg und Potsdam

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KUHles • Rund & Bunt – 2 – Cowdy’s Cadillac

Michaela Froelian
KUHles • Rund & Bunt – 2 – Cowdy’s Cadillac

Ein Fall von Cowtastik

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Klappentext:

Ein mit einem Rachegeist besetzter Cadillac setzt Entertainer Howdy Cowdy üble Flausen in den Kopf, mit dem Ziel, die Show „Muh­dern Talking“ zu rui­nieren und damit end­lich Rache am Talk­master, wie auch dem Sänger, der ihn einst ab­löste, zu üben.

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Rezension:

Showmaster Howdy Cowdy liebt das Geplänkel mit den Talk-Gästen seiner er­folg­reichen TV-Show „Muh­dern Talking“. Als er günstig seinen Traum-Cadillac er­stehen kann, sollte er eigent­lich rundum zu­frieden sein. Doch dann hat er einen Aus­setzer und stellt einem Talk-Gast in der Live-Show plötz­lich voll­kommen un­sinnige Fragen. Nur sein bester Kumpel, der hinter den Kulissen arbeitet, kann die Situ­ation noch retten.

Was Michaela Froelian in diesem Buch präsentiert, kann man schon als reichlich schräg be­zeichnen. Am besten kann man es wohl als skurril-komische Horror-Fan­tasy-No­velle be­schreiben. Auch der Begriff Fabel geht durchaus in die richtige Rich­tung, denn alle Cha­raktere sind im voll­kommen wört­lichen Sinn Rind­viecher. Über solche kleinen Details, wie ein Stier bei­spiels­weise rein ana­tomisch ein Mikrofon halten, ein Glas Wasser auf einen Tisch stellen oder ein Auto fah­ren kann, wird dabei groß­zügig hin­weg­ge­gangen. Aber das ist in der Story auch eher weniger interes­sant. Alleine schon, dass die pro­minenten Gäste der Show zum Bei­spiel ein Ford Harris, der in Cow Wars einen Moo Solo ge­spielt hat, oder ein al­ternder Ex-Fuß­baller namens Frank Becken­hauser sind, ver­rät, in welche Rich­tung der schräge Humor geht. Dass der vom Prota­gonis­ten ge­kauft Cadillac vom auf Rache sin­nenden Geist eines Country-Sängers be­setzt ist, bringt dann die Horror-Kom­ponente ins Spiel. … über die sich der Leser aber eher tot­lacht als gruselt. Um dem Reiz dieser Ge­schichte zu er­liegen, muss man dieser doch ziemlich spe­ziellen Art von Humor schon etwas ab­ge­winnen können. Falls dem so ist, kann diese kurze Novelle von nur etwa 50 eBook-Seiten den Mund­winkeln aber einen ein­deutigen Auf­wärts­trend ver­leihen.

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Fazit:

Diese Novelle, die in kein gängiges Genre passt, kann vor allem mit ihrem sehr spe­ziellen Humor punkten.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Die Erlebnisse eines anfangs 11-jährigen Jungens, der bei Pflegeeltern aufwuchs und nun unerwartet an ein Internat kommt. Hier veränder sich sein ganzes Leben, und er muss sich einen neuen Freundeskreis aufbauen. Und dann wartet noch so manche Überraschung auf ihn …
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F.E.U. – 12 – Coralee und Baba Jagas Puppe

Mira Lindorm
F.E.U. – 12 – Coralee und Baba Jagas Puppe

Hungrige Hühner

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Klappentext:

Der Chef befiehlt einen Auslandsauftrag. Und keinen einfachen. Das Ziel liegt in Sibi­rien. Coralee weiß, dass sie diesen neuen Auf­trag so be­hutsam be­handeln muss wie eine Eis­skulptur, denn sie gerät jetzt in den Macht­bereich der be­rüchtigten Hexe Baba Jaga. Aber das, was sie vor­findet, ist böse. Sehr böse. Und mit jeder Schicht, die sie auf­deckt, tut sich ein neuer, noch dunk­lerer und tie­ferer Ab­grund auf. Wie bei jenen rus­sischen Puppen, die man öffnet, nur um eine weitere Puppe darin vor­zu­finden. Eines ist sicher: Ohne eine Riesen­portion Glück wird das eine Selbst­mord-Mis­sion. Und Glück ist etwas, was Coralees eigener Fluch leider so gut wie un­möglich macht.

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Rezension:

Coralees Team bekommt einen neuen Auftrag, doch merkwürdigerweise sollen sie selbst und Essylt zu­rück­bleiben. Was soll das? Und dann kommt gleich noch ein Auf­trag: Coralee und Essylt müssen schnells­tens nach Sibi­rien, ohne auf die Rück­kehr des rest­lichen Teams zu warten! Dazu be­kommen sie sogar das schnellste Trans­port­mittel der F.E.U. zur Ver­fügung ge­stellt. Kaum an­ge­kommen, stehen sie auch schon vor der be­rühmten Hütte auf Hühner­beinen.

Das ist er also: der wahrscheinlich (oder zumindest vorläufig) letzte Band der humor­be­tonten Urban-Fan­tasy-Reihe um die Chaos-Fee Coralee. Da greift Mira Lindorm noch­mals tief in ihren Vor­rat an ver­rückten Pleiten-Pech-und-Pannen-Ein­fällen. Mit der be­rühmt-be­rüchtigten Baba Jaga be­kommt die Prota­gonis­tin auch eine Geg­nerin ent­gegen­ge­stellt, vor der sie einen g­ehörigen Re­spekt hat. Die soll sogar noch schlimmer als Green­leaf sein, die Coralee zu ihrem F.E.U.-Dienst ver­flucht hat. Da schon vor­her be­kannt ist, dass die Reihe mit diesem Band (wahr­schein­lich) en­det, stellt sich na­türlich die Frage, ob be­ziehungs­weise wie die Prota­gonis­tin diesen Ein­satz über­steht. Aber das wird hier na­türlich nicht vor­weg­ge­nommen. Nur so­viel: Das Ende kann durchaus über­ra­schen. Bis es zu diesem kommt, findet sich wieder alles, was der Ge­wohn­heits­leser von dieser Reihe er­wartet, sprich (zu­mindest für den Leser) sau­komische Situ­ationen, Chaos und wild da­neben ge­hende Magie. Kurz ge­sagt: ein wür­diger Reihen-Ab­schluss. Aber viel­leicht lässt die Au­torin das Chaos-Team der F.E.U. ja irgend­wann doch wieder auf die Mensch- und Wesen­heit los?

Wie gewohnt überlässt es die Autorin ihrer Chaos-Fee natürlich auch dies­mal wieder, Ihre Er­lebnisse zu er­zählen.

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Fazit:

Findet Coralee in Baba Jaga ihre Meisterin? Bis die Entscheidung feststeht, dürften noch einige Lach­tränen fließen.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Teuflischer wird’s nicht – 7 – Teufel zähmen schwer gemacht

Allyson Snow
Teuflischer wird’s nicht – 7 – Teufel zähmen schwer gemacht

Ein Leben ohne Muskeln

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Klappentext:

Die beste Sünde kommt zum Schluss

Urlaub hatte sich Steve anders vorgestellt. Mit Cocktail in der Hand, Sonnen­brille auf der Nase und keinem meta­phy­sischen Exis­tenz­problem. Statt­dessen steckt er als kör­perlose Seele in seinem eigenen Lebens­buch fest – ohne Liege­stuhl, ohne Drinks und vor allem ohne Aus­sicht auf Ret­tung.

Na ja, fast. Denn es gibt genau eine Person, die ihm helfen könnte: Shytan, Fürst der Hölle und Brief­freund wider Willen. Als dieser sich end­lich be­quemt, Steve aus seinem litera­rischen Ge­fängnis holen zu wollen, will Steve auf der Stelle sein Pro­blem zu­rück.

Shytans ‚genialer‘ Rettungsplan? Die Liebe löst jedes Problem – und jeden noch so un­be­quemen Zauber.

Dazu gräbt er sämtliche Dates aus, die Steve jemals hatte. Blöd nur, dass Steve zu­neh­mend er­kennt, wen er wirklich liebt: Shytan selbst.

Aber kann der Teufel überhaupt lieben? Oder will er nur dem Himmel einen Engel aus­spannen und ihn dann in der Vor­hölle stehen lassen?

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Rezension:

Schutzengel Steve hat sein Leben verloren. Nun ja, eigentlich nur seinen Körper, denn ge­lebt im ei­gent­lichen Sinn hatte er ja schon zu­vor nicht. Er war ja schließ­lich Engel. Jetzt steckt er in seinem Seelen­buch fest, und der Einzige, mit dem er kom­muni­zieren kann, ist aus­ge­rechnet Shytan. Und irgend­wie ver­stehen sie sich sogar …

Kaum ist Band 6 („Zur Hölle mit dem Engel“) erschienen, legt Allyson Snow auch schon den 7. Band ihrer sau­komischen Urban-Fan­tasy-Reihe nach. Band 7? In dem Punkt macht sie es ihren „Teuf­lischer wird’s nicht“-Fans nicht leicht. Denn geht es nach diesem Buch, haben die Bände 4 bis 6 nie statt­ge­funden. Der vor­liegenden Band schließt an Band 3 („Mit Schwefel, Charme und Chaos“) an und er­zählt eine Alter­nativ­geschichte. Also doch eher Band 4 Ver­sion 2?

Egal. Diesmal stehen Steve und Shytan im Fokus der Geschichte. Und da in dieser Reihe Roman­tasy-Aspekte immer eine gewisse Rolle spielen, kann man sich das Pairing wohl vor­stellen. Frauen spielen da nur eine Neben­rolle. Höchs­tens. Den Humor-Pegel be­ein­flusst das je­doch de­finitiv nicht. Der ist ge­wohnt hoch und sorgt für einen Lach­krampf nach dem anderen. Trotz­dem ist mit dieses Buch ‚nur‘ 4 Sterne wert, und das hat einen be­stimmten Grund: Ein er­heb­licher An­teil der Hand­lung spielt dies­mal an einer Uni­versität. Dabei nutzt die Autorin leider ständig die schreck­liche Gender-Form Stu­dierende statt Stu­denten. Dabei schreibt sie an einer Stelle sogar, dass in einem er­wähnten Ge­bäude die männ­lichen Stu­denten schlafen. Sie ist sich also be­wusst, dass auch weib­liche Stu­denten Stu­denten sind. Das hat mir das Lese­ver­gnügen immer wieder so ge­stört, dass ich mich trotz der ge­wohnt guten Story nicht zu einem 5. Stern durch­ringen kann.

Bis auf diese sprachliche Entgleisung bleibt die Autorin ihrem Stil mit dem Fokus­wechsel zwi­schen mehreren Cha­rakteren treu.

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Fazit:

Nach diesem Band fragt sich nur, welcher der alternativen Handlungsstränge in zu­künftigen Bänden weiter­ge­führt wird.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Die Flüsse von London – 10 – Die Meerjungfrauen von Aberdeen

Ben Aaronovitch
Die Flüsse von London – 10 – Die Meerjungfrauen von Aberdeen


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Übersetzung: Christine Blum
Sprecher: Sarah Dorsel, Dietmar Wunder

Tauchgang in Schottland

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Klappentext:

Ein stürmischer Tag, ein totes Schaf, eine Menge Magie – Peter Grant is back!

Der Fund eines toten Schafs mag in Schottland nicht sehr überraschend sein, aber dennoch deutet sehr viel an dieser Schaf-Ge­schichte auf ma­gische Be­teiligung hin. Und so be­schließt Chief Ins­pector Thomas Nightin­gale, sich die Sache mal ge­nauer an­zu­schauen. Sein in­zwischen schon recht er­fahrener „Zauber­lehrling“ Peter Grant macht sich eben­falls auf ins stür­mische Schott­land.

Doch als Vater von zweijährigen Zwillingen kann man schlecht allein reisen, also kommen alle mit: die Kinder, Be­verley und zu allem Über­fluss Peters Mutter, die sich als Baby­sitterin an­dient. Nach einer Er­holungs­reise klingt das nicht und prompt wartet in Schott­land noch weit mehr als nur ein totes Schaf auf Peter …

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Rezension:

Bei Aberdeen wird ein totes Schaf gefunden. Darüber würde sich kaum jemand auf­regen, wenn die Biss­spuren nicht ein­deutig ver­raten würden, dass da sicher kein Tier am Werke war, dass man in Schott­land ver­muten würde. Das weckt das Inte­resse des Folly, wo­rauf hin ein kom­binierter Ab­teilungs- und Familien­ausflug ins ferne Schott­land orga­nisiert wird. … wo man der Hilfe der hier über­haupt nicht zu­ständigen Metro­politan Police mit ge­mischten Ge­fühlen be­gegnet.

Erneut sind rund 1½ Jahre seit dem letzten regulären Die-Flüsse-von-London-Band („Die Silber­kammer in der Chan­cery Lane“) ver­gangen, bis Ben Aarono­vitch diesen 10. Band folgen lässt. Wie be­reits im letzten Band der No­vellen-Spin­off-Reihe („Eine Nach­tigall in New York“) ex­peri­men­tiert er auch hier mit der Er­zähl­struktur. War in letz­terer erst­mals ein bis­her un­be­kannter Neben­cha­rakter der Ich-Er­zähler, lässt er im vor­liegen­den Buch diese Rolle zwi­schen Peter Grant und dessen Cousine Abi­gail wechseln. In den bis­herigen 9 Bänden der Haupt­reihe nahm aus­nahms­los Peter diese Po­sition ein. Schon beim ‚Aus­flug‘ nach Aber­deen zieht der Autor mit der an­reisenden ‚Per­sonal­stärke‘ die Skur­rilität ins Ex­treme. Neben Nightin­gale, Peter, dessen mittler­weile zum Azubi auf­ge­stiegenen Cousine Abi­gail und dem Ge­richts­mediziner Dr. Walid reisen auch Peters Göt­tinnen-Frau Be­verley, die ge­mein­samen Zwillings­töchter und Peters Mutter als Baby­sitter an. Da diese ihren Mann, Peters Vater, nicht allein in London zu­rück­lassen will, kommt der auch mit, und da man den Schott­land-Besuch ja nutzen kann, um auch hier etwas be­kannter zu werden, nimmt er gleich die anderen Mit­glieder seiner Jazz­band mit, um hier auf­zu­treten. Alleine das dürfte aus­reichen, um mehr als genug Chaos für diesen Band zu garan­tieren. Aber na­türlich bietet auch der Fall wieder massen­weise über­natürlich-kri­minelle Be­geg­nungen. Alles zu­sammen er­gibt das wieder den aus dieser Reihe ge­wohnten, so ge­nialen wie skur­rilen Urban-Fan­tasy-Humor Aarono­vitchs.

Der Autor wechselt diesmal zwischen den jeweils in der 1. Person erzählten Per­spektiven von Peter und Abi­gail. Erst­mals in dieser Reihe habe ich mir diesen Band nicht in Buch­form, sondern als Hör­buch zu Ge­müte ge­führt. Dabei werden Peters und Abi­gails Blick­winkel durch ge­trennte Sprecher wieder­ge­geben. Leider ist der Regie offen­bar ent­gangen, dass Abi­gails Sprecherin, Sarah Dorsel, den Namen Peter immer deutsch aus­spricht.

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Fazit:

Auch im 10. Versuch fällt diese humorvolle Urban Fantasy um den magischen Poli­zisten Peter Grant wieder genial aus.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Spitzer Stift schlägt stumpfes Schwert

Terry Pratchett
Spitzer Stift schlägt stumpfes Schwert


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Übersetzung: Andreas Brandhorst

Der Weihnachtsmann am Bankschalter

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Klappentext:

Kurzgeschichten des Kultautors

Vom Erfinder der Scheibenwelt und dem Großmeister der Phantastik Terry Prat­chett stammen diese bis­her un­ver­öffent­lichten Kurz­ge­schichten aus den An­fängen seines Schaffens. Ur­sprünglich für Tages­zeitungen ver­fasst, er­scheinen diese nun erst­mals ge­bündelt in Buch­form.

Vor langer Zeit, als der erste Höhlenmensch das Feuer erfand und Drachen noch exis­tierten, also irgend­wann in den 1970er und 1980er Jahren, ver­öffent­lichte Kult­autor Sir Terry Prat­chett Kurz­ge­schichten unter Pseu­donym. Dank mühe­voller Archiv­arbeit wurden mehr als zwanzig Ge­schichten wieder­entdeckt und liebe­voll illus­triert in dieser wunder­schönen Edition zu­sammen­ge­tragen. Lang­jährigen Fans zeigt die viel­fältige Sammlung Prat­chetts Weg in die Scheiben­welt, und auch neue Leser werden in den Ge­schichten über Höhlen­menschen, Drachen und Garten­zwerge viel zum Lachen finden.

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Rezension:

Vom Zeitpunkt, zu dem ein Steinzeit-Erfinder das Feuer erfand, bis zu dem, an dem eine Dampf­walze zum Leben er­wacht und vor ihrer dro­henden Ver­schrottung flieht, ist viel Zeit ver­gangen. Nicht zu ver­gessen die Er­leb­nisse des Weih­nachts­manns, der sich vom Arbeits­amt einen neuen Job ver­mitteln lassen will. De­tails finden sich in dieser Kurz­ge­schichten­sammlung.

Terry Pratchett ist natürlich kein unbekannter Name. Jeder Fantasy-Fan dürfte schon von diesem Autor und seiner Schei­ben­welt ge­hört haben. Auch SciFi-Fans dürfte sein Name ge­läufig sein. Aber wer hat je von Patrick Kearns oder Uncle Jim ge­hört? Unter letz­teren Namen er­schienen in den 1970er und frühen 1980er Jahren Kurz­ge­schichten in bri­tischen Tages­zeitungen. Beides sind be­ziehungs­weise waren Pseu­donyme Terry Prat­chetts. Der Heraus­geber dieser Sammlung, Colin Smythe, be­richtet im Vor­wort da­rüber, dass es teil­weise ziemlich auf­wändig war, die ent­haltenen Kurz­ge­schichten, die teil­weise sogar als ver­schollen galten, zu­sammen­zu­tragen. Helfer mussten ein nie digi­tali­siertes Zei­tungs­archiv in Hand­arbeit durch­suchen.

Inhaltlich unterscheiden sich die enthaltenen Geschichten stark. Lediglich der Urban-Fan­tasy-Cha­rakter und die Tat­sache, dass die Bei­träge über­wiegend etwas schräg sind, kann man als durch­ge­hendes Merkmal be­trachten. Auch Science-Fiction-An­klänge sind zu finden. Einige der Stories ver­eint lose, dass sie in der fiktio­nalen Stadt Black­bury an­ge­siedelt sind. Unter­haltsam sind alle, ne­gative Aus­rutscher sucht man ver­geblich. Des­halb ver­zichte ich auch da­rauf, ein­zelne Ge­schichten her­vor­zu­heben. Ins­gesamt sind es 22 Kurz­ge­schichten, die zum über­wie­genden Teil zu­vor noch nie auf Deutsch ver­öffentlicht wurden. Alleine des­halb kann man dieses Buch wohl als Pflicht­lektüre für Terry-Prat­chett-Fans be­trachten.

Zu jeder Story gibt es eine Illustration von Andrew Davidson.

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Fazit:

10 Jahre nach seinem Tod werden hier 22 weitgehend unbekannte Kurz­ge­schichten Terry Prat­chetts prä­sentiert.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

LBG Banner Sommerferien
Die Erlebnisse eines anfangs 11-jährigen Jungens, der bei Pflegeeltern aufwuchs und nun unerwartet an ein Internat kommt. Hier veränder sich sein ganzes Leben, und er muss sich einen neuen Freundeskreis aufbauen. Und dann wartet noch so manche Überraschung auf ihn …
„Lord Breakinghams Geheimnis“ ist ein Internats-, als auch ein Entwicklungsroman. Geeignet für alle Leseratten ab etwa 10 Jahren und natürlich auch für Erwachsene, die gerne an die Kindheit zurückdenken.

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Album von Berlin, Charlottenburg und Potsdam

Reprint eines Bildbands aus den 1910ern
Nähere Infos zum Buch findet ihr hier: https://rezicenter.blog/2020/01/28/bilder-aus-altbayern-reprint-eines-bildbands-von-1918/

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Tipps für preisgünstigen Lesestoff

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Wortspielwelten – Fantasy am Limit

Lutz Lohnstein
Wortspielwelten – Fantasy am Limit

Die Liebe des Geiers

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Klappentext:

Humorvolle Fantasy trifft auf absurde Alltagsabenteuer – willkommen in den „Wort­spiel­welten“! Was haben ein be­leidigter Vulkan, ein schräger Geier mit Strick­nadeln, Halunken­muscheln mit Raub­zug­plänen und ein homöo­pathisch ver­dünnter Hai ge­meinsam? Sie alle treiben ihr Un­wesen in dieser Sammlung fan­tastischer Kurz­geschichten – voller Wort­witz, Magie und Über­ra­schungen. Diese sati­rische Fan­tasy ist nichts für Genre-Pu­risten, aber genau das Richtige für alle, die über schräge Cha­raktere lachen, gern mal in skurrile Welten ab­tauchen und ab­surde Ge­schichten mit Tief­gang lieben. Lustige Kurz­ge­schichten mit Fan­tasie, Sprach­spiel und Herz – ideal für Fans von Douglas Adams, Walter Moers und Terry Pratchett. Ein Muss für alle, die humor­volle Fan­tasy mögen – und eine große Portion Wort­spiele ver­tragen können.

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Rezension:

Was hat eine Insel mit einem Nachwuchs-Vulkan zu besprechen? Wozu braucht ein Geier Socken, ein Barbar ein Moped? Welche neu­esten Nach­richten gibt es aus der Werk­statt des Weih­nachts­manns zu ver­melden? Wer ge­winnt die nächste Sport­schlaf-Meister­schaft? Wie peinigt man einen Ab­fluss? Wer auf alle diese Fragen keine Ant­wort hat, sollte diese Kurz­ge­schichten­sammlung von Lutz Lohn­stein lesen. Dingend!

Alleine dieser ‚Fragenkatalog‘ verdeutlicht wohl schon, dass es in diesen Ge­schichten teil­weise recht skurril zu­geht. 16 davon hat der Autor in diesem Buch zu­sammen­gestellt. Als Pro­tagonis­ten lernen wir so ziem­lich alles von einer Insel und einem Vulkan über Meeres­getier aller Art und Vögeln bis hin zu fast nor­malen Men­schen kennen. Wobei bei den fast nor­malen Men­schen die Be­tonung ein­deutig auf dem Wört­chen „fast“ liegt. Auch der Stil variiert stark. Von re­lativ nor­maler Urban Fan­tasy bis hin zu wirk­lich ver­rückten Ideen ist (so ziem­lich) alles ver­treten.

Über alle Geschichten gesehen konnte mich diese Sammlung gut unterhalten. Ein­zelne Bei­träge konnten mich zwar nicht über­zeugen, je­doch wurde das von wirklich ge­lungenen Stories voll­kommen aus­ge­glichen. Fan­tasy-Fans, die gerne auch mal skurrile Ideen aus­pro­bieren, kann dieses Buch de­finitiv em­pfohlen werden.

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Fazit:

Wie verrückt darf Fantasy sein? Hier wird bewiesen, dass fast keine Idee zu aus­ge­fallen ist, um eine gute Fan­tasy-Ge­schichte zu ergeben.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Die Erlebnisse eines anfangs 11-jährigen Jungens, der bei Pflegeeltern aufwuchs und nun unerwartet an ein Internat kommt. Hier veränder sich sein ganzes Leben, und er muss sich einen neuen Freundeskreis aufbauen. Und dann wartet noch so manche Überraschung auf ihn …
„Lord Breakinghams Geheimnis“ ist ein Internats-, als auch ein Entwicklungsroman. Geeignet für alle Leseratten ab etwa 10 Jahren und natürlich auch für Erwachsene, die gerne an die Kindheit zurückdenken.

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Album von Berlin, Charlottenburg und Potsdam

Reprint eines Bildbands aus den 1910ern
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Teuflischer wird’s nicht – 6 – Zur Hölle mit dem Engel

Allyson Snow
Teuflischer wird’s nicht – 6 – Zur Hölle mit dem Engel

Wer beschützt Schutzengel?

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Klappentext:

Ruhe in Frieden? Schön wär’s!

Steve beschützt seit über hundert Jahren mehr oder weniger erfolgreich Men­schen – mit Be­to­nung auf we­niger. Nach einer Reihe ka­tastro­phaler Schütz­linge, die ihn bei­nahe in den Wahn­sinn ge­trieben haben, soll er end­lich eine ein­fache Auf­gabe be­kommen. Klingt gut, oder? Tja … Er be­kommt Lilly.

Lilly, die fest daran glaubt, die Zukunft in Tarot-Karten made in China zu sehen. Lilly, die dum­mer­weise ihren eigenen Schutz­engel ver­zaubern kann – und ihn prompt sicht­bar macht. Ab jetzt ist Steve nicht nur für ihr Über­leben zu­ständig, son­dern auch ihr per­sönlicher Be­gleiter für Res­taurant­besuche, Yacht­partys und spon­tane Séancen mit frag­würdiger Kund­schaft.

Während Steve langsam aber sicher die Fassung verliert, gibt es da ein weiteres klitze­kleines Pro­blem: Lilly weckt in ihm Ge­danken, die ein­deutig unter ‚Sünde‘ zählen …

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Rezension:

Da Lillys bisheriger Schutzengel noch Erholung braucht, bekommt sie einen neuen zu­ge­teilt: Steve. Der war bei seinen vor­herigen Schütz­lingen nicht be­sonders er­folg­reich. Dass in Lillys Eso­terik­laden das himm­lische wie das höl­lische Per­sonal ein und aus geht, über­fordert ihn de­fi­nitiv. Und dann führt Lilly auch noch eine Be­schwörung aus, die ihn sicht­bar macht – für alle.

Nicht nur vom zeitlichen Abstand der Veröffentlichung lässt Allyson Snow Band 6 schnell auf Band 5 („Zwi­schen Himmel, Herz und Schreib­blockade“) folgen. Auch die Hand­lungen beider Bände sind eng ver­bunden. War es im letzten Band Abi­gail, die in höl­lisch-himm­lische Ver­strickun­gen ge­riet, steht dies­mal deren Teil­zeit-Chefin Lilly im Zent­rum des Ge­schehens. Durch ihre Er­lebnisse im letzten Band kann sie plötz­lich ihren neuen Schutz­engel sehen. (Das Schick­sal dessen Vor­gängers ist in Band 5 nach­zu­lesen.) Der nicht gerade er­folgs­ver­wöhnte Steve ist damit über­fordert. Und dass sich ein Schutz­engel in seinen Schütz­ling ver­liebt, ist in den Dienst­vor­schriften für Schutz­engel de­fi­nitiv nicht vor­ge­sehen. Dass so­wohl Shytan als auch Gott (und andere aus der Reihe be­kannte Cha­raktere) dabei ihre Strippen ziehen, sorgt dafür, dass beim Leser auch dies­mal wieder ein Lach­krampf auf den nächsten folgt. Aber das kennt der ge­übte Ally­son-Snow-Leser ja nicht anders. Der Ro­mantik-Anteil fällt in diesem Band zwar etwas größer aus, wirkt aber nie störend. Am Ende fragt sich nur, was unseren Lach­muskeln im schon für nächsten Monat (Sep­tember 2025) an­ge­kündigten Band 7 be­vor­steht.

Wie gewohnt erzählt die Autorin natürlich wieder wechselweise aus den Per­spektiven ver­schiedener be­teiligter Cha­raktere.

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Fazit:

Auch im 6. Versuch erweist sich der Humor dieser teuflisch-guten Urban-Fan­tasy-Reihe ein­fach nur als genial.

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Eine Thomas-Nightingale-Story – 1 – Eine Nachtigall in New York

Ben Aaronovitch
Eine Thomas-Nightingale-Story – 1 – Eine Nachtigall in New York


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Übersetzung: Christine Blum

Im Bann des Jazz

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Klappentext:

Von den Flüssen von London nach New York

New York, 1920er-Jahre: Augustus Berrycloth-Young, Absolvent der Zauberschule Caster­brook, ist un­an­genehm über­rascht: Denn un­an­ge­kündigt steht sein alter Schul­kamerad Thomas Nightin­gale vor der Tür und reißt ihn aus seinem be­hag­lichen Leben.

Nightingale ist auf geheimer Mission nach New York geschickt worden, um ein ver­zaubertes Saxo­phon aus­findig zu machen, das selt­same Kräfte ent­faltet, wenn es ge­spielt wird. Und aus­ge­rechnet Augustus soll ihm helfen, dabei will er eigentlich nur das Dolce Vita ge­nießen.

Auf der Suche machen die beiden Männer die Jazzclubs der Metropole unsicher und machen un­frei­willig mit der nicht-ma­gischen und kor­rupten Polizei Be­kannt­schaft …

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Rezension:

Thomas Nightingale ist noch ein relativ junger Mitarbeiter des Folly. Es sind die 1920er Jahre. Auf der Spuren­suche nach den Hinter­gründen eines ver­zauberten Saxo­phons führt ihn die Spur über den At­lantik nach New York. Dort steht er un­er­wartet vor der Tür eines alten Schul­kame­raden, der jetzt hier lebt und die pas­senden Kon­takte haben könnte: Au­gustus Berry­cloth-Young.

Wie schon mehrfach zuvor schiebt Ben Aaronovitch auch hier zwischen 2 regu­lären Ro­manen der Peter-Grant-Reihe („Die Flüsse von London“) wieder eine No­velle ein, in deren Mittel­punkt eine Neben­figur der Roman-Reihe steht. Dies­mal ist es der zum Hand­lungs­zeit­punkt noch junge Thomas Nightin­gale, der in den 1920er Jahren einen bri­santen Auf­trag aus­zu­führen hat. Diese Story hebt sich im ver­schie­dener Hin­sicht von den bis­herigen No­vellen und Ro­manen ab. Waren wes bisher immer die je­weiligen Haupt­figuren, die in der 1. Person be­richteten, über­nimmt dies­mal ein bisher nie er­wähnter Cha­rakter die Rolle des Ich-Er­zählers. Dieser Au­gustus Berry­cloth-Young ist ein ziem­lich ver­snobter bri­tischer Zau­berer, den es nach Amerika ver­schlagen hat. Wäh­rend die Spuren­suche nach nicht ganz legalen ma­gischen Akti­vitäten dem Ge­wohnten ent­spricht und wieder sehr unter­halt­sam aus­fällt, konnte mich der Blick­winkel einer eher außer­halb ste­henden Figur, eben jenes Au­gustus, nicht ganz so restlos über­zeugen, wie ich es aus dieser Welt ge­wohnt bin. Der Autor trifft den ver­snobten und etwas hoch­mütig wir­kenden bri­tischen Upper-Class-Stil durch­aus glaub­würdig, doch nimmt der mich leider nicht ganz so mit. Trotz­dem ist die Ge­schichte für sich ge­nommen gut lesbar.

Am Ende werden mehrere Geschichten um Beauregard, den Butler des Ich-Erzählers Au­gustus Berry­cloth-Young, der hier eine größere Rolle spielt, von einem Bertram D. Argyll ge­nannt, die es aber gar nicht zu geben schient. Zu­mindest konnte ich sie weder auf Deutsch noch auf Englisch finden. Was dieses Stil­mittel soll, er­schließt sich mir nicht.

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Fazit:

Diese Novelle um Thomas Nightingales junge Jahre verleiht dieser Figur zusätzliche Tiefe, er­reicht aber nicht ganz das ge­wohnte Niveau.

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