Der Krebskönig

Lisa Straubinger
Der Krebskönig

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Der letzte Ausflug

Klappentext:
Eine berührende Vater-Tochter-Kurzgeschichte
Erinnerungen an ein vergangenes Leben, an vergangene Zeiten am Meer, an eine vergangene Familie. An den Vater, der nach schwerer Krankheit gestorben ist. An die Verabschiedung zwischen Vater und Tochter, die trauriger nicht sein könnte. Erinnerungen an den Krebskönig.

Rezension:
Eine Tochter erinnert sich daran, wie es war, als ihr Vater an Krebs starb. Damals war sie noch zu jung, um das wirklich zu verstehen.
Lisa Straubingers Kurzgeschichte ist sehr gefühlsbetont verfasst, sodass der Leser die Gefühlswelt des kleinen Mädchens beinahe mitzuerleben glaubt. Mir persönlich ist sie aber deutlich zu düster angelegt. Ein paar mehr freudige Erinnerungen zur Auflockerung wären sicher gut gewesen.

Fazit:
Ein sehr trauriger booksnack, betont sentimental und melancholisch, beinahe schon melodramatisch.

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Im Land der Mafiosi

Thomas Kowa
Im Land der Mafiosi

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Betrüger unter sich

Klappentext:
Ein humorvoller Kurzkrimi
Eine Kreuzfahrt in italienischen Gefilden, ein Heiratsschwindler auf der Suche nach einem letzten großen Coup und zwei Frauen. Die eine schön, aber arm, die andere unermesslich reich. Wie wird er sich entscheiden? Und kann er das überhaupt noch?

Rezension:
Er macht eine Mittelmeer-Kreuzfahrt, doch für ihn ist das kein Urlaub. Als Heiratsschwindler muss man schließlich auch sein Geld verdienen. Das ist schwer genug, denn das Opfer seiner Wahl ist natürlich die ältliche Reiche, auch wenn die junge Frau natürlich erheblich mehr Spaß verspräche. Für Landgänge bleibt da keine Zeit, aber die wären im Land der Mafiosi ohnehin viel zu gefährlich. Denn er ist schließlich vorsichtig, sonst wäre er nie dahin gekommen, wo er jetzt ist.
Die Abenteuer eines Heiratsschwindlers, serviert von Thomas Kowa – muss man mehr sagen? Wer die Kurzgeschichten des Autors kennt, wird natürlich sofort ahnen, dass da manches ganz anders ist, als es zunächst scheint. Selbstverständlich bleibt Kowa auch in diesem ‚Krimi‘ seinem Stil treu. Seinen Fans kann es nur recht sein.

Fazit:
Ein Heiratsschwindler und eine schwere Entscheidung. Für den Leser ist die Entscheidung um so einfacher: Kaufen!

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Carls Tango

Monika Detering
Carls Tango

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Verlust einer Tanzpartnerin

Klappentext:
Eine Kurzgeschichte über die Liebe und die Kunst, den richtigen Moment zu finden
Carl war einsam und erst die Tangomusik lockte ihn nach draußen. Er meldete sich zum Tango-Kurs an, wo er zu gern mit der schönen Alice tanzte, so lange, bis er von ihren Plänen erfuhr. Nie hatte er erfahren, was sie einst zu ihm sagen wollte. Nie hatte er erfahren, dass sie einmal um ihn weinen würde …

Rezension:
Carl ist 50 und ziemlich einsam. Als er das Plakat eines Tango-Kurses sieht, meldet er sich spontan an – und findet auch schnell eine geeignete Übungspartnerin. Doch von heute auf morgen bleibt diese der Tanzschule fern.
Monika Detering gelingt es in diesem booksnack, die Gefühle ihres Protagonisten überzeugend darzustellen. Der Knackpunkt der Geschichte ist jedoch eine Szene, in dem seine Tanzpartnerin Alice Carl etwas sagen will, aber nicht dazu kommt. Diese Tatsache wird am Ende der Kurzgeschichte nochmals angesprochen. Mein Problem zum Verständnis der Story liegt jedoch darin, dass es sich mir nicht erschließt, was sie ihm sagen wollte. Aus diesem Grund ist es mir leider unmöglich, die eigentliche Aussage zu erkennen.

Fazit:
Eine einfühlsam geschilderte Kurzgeschichte, deren Aussage sich mir allerdings nicht erschließt.

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Bittere Liebe

Saskia Louis
Bittere Liebe

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Keine Lust auf Koffein

Klappentext:
Eine ungewöhnliche Liebes-Kurzgeschichte
Kennt ihr das, wenn man so verliebt ist, dass man unter Strom steht? Wenn die Zurückweisung bitter auf der Zunge schmeckt? Ich wette nicht so wie es bei mir der Fall ist.

Rezension:
Über die Handlung dieser Kurzgeschichte kann man eigentlich so gut wie nichts sagen, ohne damit den Gag zu verraten. Nur soviel sei gesagt: Eine Kaffeemaschine spielt hier eine nicht unwesentliche Rolle.
Saskia Louis lässt ihren ‚Hauptprotagonisten‘ hier über eine tragisch unerwiderte Liebe nachgrübeln. Erst im Laufe dieses kurzen booksnacks wird nach und nach deutlich, wer hier eigentlich von seiner Angebeteten verschmäht wird. Trotzdem werden selbst ausgesprochen gefühlsbetonte Leser ausnahmsweise auf das Bereithalten eines Taschentuchs verzichten können.

Fazit:
Speziell Freunden des eher stillen Humors könnte diese ‚Liebes-Tragödie‘ zusagen.

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Der Puma mit den drei Streifen

Thomas Kowa
Der Puma mit den drei Streifen

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Turnschuhe und richtige Tiere

Klappentext:
Ein spannender Kurzkrimi für Zwischendurch
Herzogenaurach, ein beschauliches Städtchen in Franken, Heimat von Adidas, Puma und Lothar Matthäus. Doch plötzlich geschieht eine Entführung und ein fränkischer Kommissar liefert sich einen Wettstreit mit der Tochter des LKA-Präsidenten aus München, wer den Fall als erstes klärt

Rezension:
Wenige Wochen vor seiner Pensionierung bekommt ein namenloser Kommissar aus dem verschlafenen Herzogenaurach eine LKA-Beamtin aufs Auge gedrückt. Schlimmer noch: Es ist die Tochter des LKA-Präsidenten höchstpersönlich. Und gerade jetzt passiert hier wirklich mal etwas. Die junge Apotheken-Aushilfskraft wird entführt. Seit wann gibt es in Herzogenaurach denn so etwas? Und natürlich will diese LKA-Tussi sofort mitmischen.
Thomas Kowa ist bekannt für seinen manchmal etwas eigenartigen Humor. Und mit dieser Kurzgeschichte hat er wieder einen Volltreffer gelandet! Alleine die Gedanken, die sich unser Kommissar über sein Heimatstädtchen, die Polizeiarbeit und die Welt im Allgemeinen macht, sind zum Totlachen. Sprüche wie den, dass ein Verdächtiger, Hristo Prsvlyczakov, „aus einem Land, in dem offensichtlich ausgeprägte Vokalknappheit herrschte“, stammt, wird der Leser wohl nicht so schnell vergessen. Wer erfahren möchte, ob der Kommissar, die LKA-Frau oder sogar beide zusammen die Entführte retten können, wird sein Zwerchfell allerdings selbst strapazieren müssen.

Fazit:
Vorsicht! Dieser Kurzkrimi ist gefährlich, denn man könnte sich glatt totlachen.

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Flügelschmerzen

Nadin Hardwiger
Flügelschmerzen

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Von allen Flügeln verlassen

Klappentext:
Eine kurze Liebesgeschichte mit unsicherem Ausgang
In wenigen Stunden wird Belana Davids Frau sein.
In wenigen Stunden ist sie keine Fee mehr.
In wenigen Stunden wird sich zeigen, ob sie bereit ist, alles für ihre Sehnsucht zu geben.

Rezension:
Um einen Menschen-Mann zu heiraten ist Belana bereit, auf ihre Feenkräfte zu verzichten. Wird sich der Verzicht für sie wirklich lohnen?
In dieser wirklich kurzen Kurzgeschichte (die eigentliche Handlung umfasst nur etwa 6 eBook-Seiten) geht Nadin Hardwiger der Frage nach, ob es sich lohnt, für seine Liebe auf vieles zu verzichten. Und wie fühlt es sich für eine Fee an, wenn ihre Flügel ‚abfallen‘? Während die philosophische Betrachtung jedoch durchaus interessant ist, kommt das Ende nach meinem Geschmack doch etwas (zu) düster daher. Trotzdem lohnt dieser neue Blickwinkel auf das Thema „Fee“ sicher.

Fazit:
Diese Fantasy-Kurzgeschichte bietet neue Aspekte zu Feen, ist für Freunde von Happyends jedoch nicht zu empfehlen.

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Die gewundene Treppe

Susann Anders
Die gewundene Treppe

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Der andere Dom

Klappentext:
Als Johanna abends durch den düsteren Dom wandelt, hört sie hinter einem Seitenaltar die wimmernden Hilferufe eines Kindes. Im Alleingang macht sie sich auf die Suche, kann aber niemanden finden. Und dann taucht auch noch ein Fremder auf, der sie über eine geheime Treppe hinab in die Tiefen des Doms führen will.
Johanna ist fest entschlossen, das Kind um jeden Preis zu finden und zu retten. Was sie letztendlich entdeckt übersteigt alle ihre Erwartungen …

Rezension:
Die Mutter gestorben, vom Freund verlassen – Johannas Leben liegt in Scherben. Seit Wochen verkriecht sie sich in ihrer Wohnung. Erst als ihr das Bargeld ausgeht und sie den Pizzaboden nicht bezahlen kann, rafft sie sich auf, dem Geldautomaten einen Besuch abzustatten. Kurz entschlossen macht sie einen Umweg zum Dom. Als sie den schon wieder verlassen will und ein Pfarrer bereits auf seinem Rundgang zum Abschließen der Türen ist, hört sie ein jammerndes Kind. Da der Pfarrer ihr nicht glaubt, lässt sie sich kurzerhand einschließen. Überrascht muss sie jedoch feststellen, dass sie im verlassenen Dom doch nicht ganz alleine ist. Auf Johanna wartet eine interessante Nacht.
Auch wenn Johannas Abenteuer im nächtlichen Dom zweifellos in den Bereich der Fantasy fallen, legt Susann Anders den Schwerpunkt ihrer Kurzgeschichte doch eindeutig auf das Gefühlsleben ihrer Protagonistin. Obwohl die Handlung dadurch stellenweise ziemlich sentimental erscheint, können die phantastischen Plot-Ideen durchaus auch für sich überzeugen. Hier liegt die eigentliche Stärke dieser Urban-Fantasy-Geschichte.

Fazit:
Diese Urban Fantasy bietet eine interessante Handlungsidee, legt allerdings auch viel Wert auf Gefühle.

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Rost auf dem Fahrrad

Saskia Louis
Rost auf dem Fahrrad

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Das Altern macht nicht schöner

Klappentext:
Was haben ein alter Mann und ein rostiges Fahrrad gemeinsam? Sie haben beide eine Geschichte zu erzählen.

Rezension:
Bei einer Fahrt mit seinem Fahrrad stellt ein Witwer fest, dass zwischen seinen Alterserscheinungen und denen seines Fahrrads eigentlich kein grundlegender Unterschied besteht.
Saskia Louis präsentiert in dieser Kurzgeschichte aus der booksnacks-Reihe ein paar kurze philosophische Gedanken über das Altern. Auch wenn diese durchaus das Nachdenken lohnen, gelangt am Ende weder der Protagonist noch der Leser zu einer wirklichen Erkenntnis. Auch der Grund, wieso der Mann eine – wie er weiß – defekte Telefonzelle aufsucht, erschließt sich dem Leser leider nicht. Mit einer besseren Rahmenhandlung könnten die Gedanken über das Altern deutlich gewinnen.

Fazit:
Ein paar philosophische Gedanken über das Altern – leider nicht mehr.

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An Tagen wie diesen

Nadin Hardwiger
An Tagen wie diesen

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Die Ereignisse des Tages

Klappentext:
Wenn euch das Glück auf die Schulter tippt
Liebe Mütter, kennt auch ihr diese ganz speziellen Tage, an denen das Glück euch nicht einfach nur so auf die Schulter tippt, sondern euch nach allen Regeln der Kunst umarmt?

Rezension:
1 Frau, 2 kleine Kinder, Mann auf Reise – so kann man diese Kurzgeschichte zusammenfassen. Und außer dass die Geschehnisse eines Tages (der zufällig der Muttertag ist) in mehreren kurzen Schnipseln aus wechselnder Perspektive erzählt werden, passiert eigentlich nichts. Wenn man die überwiegend belanglosen Vorkommnisse, wie sie beim Aufwachsen kleiner Kinder wohl an der Tagesordnung sind, betrachtet, fragt man sich als Leser, wieso sich die Frau am Ende der Geschichte als vom Glück umarmt vorkommt. Nur weil ihre beiden Kinder mal gerade ein paar Minuten friedlich im Gras liegen?
Nadin Hardwigers Kurzgeschichte aus der booksnack-Reihe ist vom handwerklichen Aspekt her zwar solide verfasst, irgendwie fehlt mir aber eine Aussage irgendeiner Art. Eine Auflistung belangloser Alltagsepisoden ist mir auch für eine Kurzgeschichte zu wenig. Schade, denn von den booksnacks bin ich eigentlich mehr gewohnt.

Fazit:
Alltagserlebnisse einer Mutter kleiner Kinder – nicht mehr und nicht weniger bietet diese Episoden-Kurzgeschichte.

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Ein (fast) perfekter Muttertag

Bettina Wagner
Ein (fast) perfekter Muttertag

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Heute kochen andere

Klappentext:
Gibt es etwas Schöneres, als den Muttertag einmal so richtig zu genießen und sich von allen Seiten verwöhnen zu lassen? Jedenfalls denkt Sybille das zu Beginn auch …

Rezension:
Als Sybille am Muttertag aufwacht, stehen Mann und Kinder bereits in der Küche und bereiten das Mittagessen vor. Da kann sie die Gelegenheit doch nutzen, mal einen kleinen Entspannungsspaziergang zu machen. Dumm nur, dass keine ihrer Freundinnen Zeit hat. Und als sie zurückkommt, erkennt sie die Küche und ihre Lieben kaum wieder.
Bettina Wagner beweist in dieser Kurzgeschichte wiedermal ihr Gespür für den leisen Humor. Damit ist dieses eBüchlein genau das Richtige für eine kurze Entspannung zwischendurch.

Fazit:
Eine Kurzgeschichte für ein kleines Schmunzeln in der Pause.

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