Die Wächter des Wissens – 1 – Die Anomalie in der Finsternis

David Reimer
Die Wächter des Wissens – 1 – Die Anomalie in der Finsternis

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Die Reise zum Jupiter

Klappentext:
„Fast jeder erwachsene Mann hatte als kleiner Junge den Traum Astronaut zu werden, zu den Sternen zu fliegen und Abenteuer zu erleben.“
Gemeinsam mit seiner besten Freundin Lucy verfolgt Leonard diesen Traum bis heute, den Kosmos zu bereisen, ihn zu erforschen und die Antwort auf die Frage zu finden: Sind wir alleine da draußen? Kurz nachdem er seine Doktorarbeit abgeschlossen hat, erhält er dank seines Vaters die Chance, mit Lucy bei der ESA die Ankunft der New Horizons Sonde am Pluto live mit zu verfolgen. Eine Woche später ändert sich ihr Leben grundlegend und ein aufregendes Abenteuer beginnt. Gibt es Leben in den Tiefen des Universums? Wo wird ihre Reise sie hinführen?

Rezension:
Mit Ende 20 hat Leonard eines seiner Lebensziele erreicht. Mit abgeschlossenem Studium und erfolgreicher Promotion kann er sich auf die Suche nach einem interessanten Job machen. Sein Traum wäre eine Karriere als ESA-Astronaut. Die Tatsache, dass sein Vater dort eine leitende Position innehat, könnte dabei natürlich hilfreich sein. Noch besser wäre es natürlich, wenn dort auch eine Stelle für seine alte Freundin Lucy, mit der er gemeinsam Schule und Studium absolviert hat, frei wäre. Alles kommt jedoch etwas anders. Ehe sie es sich versehen, sind Leonard und Lucy Bestandteil eines streng geheimen Projektes, von dem die Welt nichts wissen darf.
Ein SciFi-Abenteuer, das sich (zumindest anfänglich) nah an die derzeitige reale Raumfahrt anlehnt, ist sicher als relativ außergewöhnlicher Beitrag zu diesem Genre zu werten, auch wenn diese Nähe logischerweise im Verlauf der Handlung aufgegeben werden muss. Leider vergibt der Autor, David Reimer, einige Chancen dieser interessanten Idee, indem er speziell zu Beginn der Geschichte viel zu ausschweifend in Nebensächlichkeiten wie extrem detaillierte Beschreibungen von Räumlichkeiten und ähnlichem abgleitet. So vergeht ein erheblicher Teil des Buches, bevor Leonard und seine Kollegen zu ihrer abenteuerlichen Reise ins All aufbrechen. Dass dort vieles nicht wie geplant läuft, muss wohl nicht erwähnt werden.
Neben den bereits erwähnten Abschweifungen muss man dem Buch leider auch ein fehlendes Lektorat vorwerfen, was besonders an einem wilden Wechsel durch die Zeitformen zu bemerken ist. Auch der Grund, wieso die Mission dermaßen geheim gehalten werden muss, erschließt sich dem Leser nicht. In allen diesen Punkten wäre eine Nachbearbeitung wünschenswert. Zumindest bei der zu erwartenden Fortsetzung sollte der Autor auf diese Punkte achten. Dann könnte Leonards interessantes Weltraumabenteuer durchaus das Gefallen eines weiteren Leserkreises wecken.

Fazit:
Eine interessante Idee für ein relativ realitätsnahes SciFi-Abenteuer, die in der praktischen Umsetzung jedoch etwas verbesserungsfähig wäre.

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