Elementz

Jenny Rubus
Elementz – 1 – Luft im Bauch

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Ausflug nach Lemuria

Klappentext:
Was zum Teufel ist „Lemuria“?
Rika hat davon noch nie gehört, aber sie will die unbekannte Welt kennenlernen, wo doch zwei schräge Typen von dort auf der Suche nach Hilfe ausgerechnet in ihr Zimmer platzen. Umgehend packt sie und folgt ihnen, um diese fremde Welt „Lemuria“ zu retten.
Doch der anfangs quietschbunte Ausflug entpuppt sich schnell als Beginn einer lebensmüden Aktion. Bald schon steckt Rika bis zum Hals im Kampf gegen einen abtrünnigen Untoten, der ganz Lemuria in einen riesigen Friedhof verwandeln will.
Rika und ihre neuen Freunde nehmen einen schier aussichtslosen Kampf auf.
Wie gut, dass ihnen dabei wenigstens die Elemente zur Seite stehen …meistens.

Rezension:
Nach einem Streit mit ihrer Mutter, die ihr selbst in den Ferien verbietet, mit Freundinnen einen Ausflug zu unternehmen, bleibt die 16-jährige Rika frustriert alleine zuhause zurück. Als sie im Haus ein Geräusch hört, denkt sie zuerst an Einbrecher. Schnell stellt sie jedoch fest, dass es sich bei den beiden jungen Männern (oder Wesen?) anscheinend um Außerirdische handelt, die von einem magischen Gegenstand ohne ihre Absicht zur Erde gebracht wurden. Merkwürdigerweise sprechen die beiden Besucher fließend Deutsch – und laden Rika ein, mit ihnen nach Lemuria, ihrer Heimat, zu kommen. Der Planet wird von Naturkatastrophen heimgesucht, und die Besucher denken, dass das Artefakt sie deshalb zu Rika brachte, weil diese helfen kann. Nach kurzem Zögern stimmt Rika zu. Auf Lemuria angekommen, muss sie jedoch feststellen, dass ihr Ausflug lebensgefährlich werden könnte.
Mit Besuchern aus einer fremden Welt, die einen irdischen Teenager zum Besuch ebendieser Welt einladen, hat wohl jeder Urban-Fantasy-Fan schon Bekanntschaft gemacht. Ganz neu ist diese Grundidee nicht. Jenny Rubus gelingt es im Auftakt dieser neuen Reihe um Rika und ihre lemurianischen Freunde jedoch, diesem Setting durchaus neue Aspekte abzugewinnen. Dass die Protagonistin zumindest diesen Band überlebt, stellt wohl weder eine Überraschung noch einen wirklichen Spoiler dar. Schließlich wird sie ja noch für die Fortsetzungen gebraucht. Eine Erkenntnis gegen Ende des Buches dürfte für den Leser jedoch genauso überraschend wie für Rika selbst sein.
Stilistisch kann die Geschichte durchaus überzeugen. Leider bleiben die meisten Charaktere eher blass und ohne Hintergrund. Selbst Rika als Hauptperson bekommt erst im fortgeschrittenen Verlauf etwas Tiefe. Erst ganz am Ende deutet sich an, dass sich dies in den Fortsetzungen ändern könnte. Potenzial für Rikas kommende Abenteuer ist jedenfalls eindeutig erkennbar, sodass zu hoffen ist, bald neues aus Lemuria zu erfahren.

Fazit:
Dieses Urban-Fantasy-Abenteuer für junge und junggebliebene Leser verspricht auch für die kommenden Bände gute Unterhaltung.

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