Die Chroniken der Zehn – 1 – Das Geheimnis der Flammen

Nina Hirschlehner
Die Chroniken der Zehn – 1 – Das Geheimnis der Flammen

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Die 10 Familien

Klappentext:
Jede Nacht das Gleiche: Die Stadt vor übernatürlichen Angriffen schützen und dafür sorgen, dass niemand etwas davon bemerkt.
Für die fünfzehnjährige Elisa ist das der Alltag, auch wenn sie sich oft wünscht, diese Aufgabe nicht alleine erfüllen zu müssen.
Wie es das Schicksal so will, findet sie tatsächlich Gleichgesinnte im Kreis der Zehn. Eigentlich sollte ihr Leben von nun an um einiges leichter werden, wenn da nicht Alexander wäre …

Rezension:
Elisa ist 15 und besucht wie alle ihres Alters tagsüber die Schule. Was sie nachts macht, wissen ihre Klassenkameraden jedoch nicht: Sie geht auf Dämonenjagd. Seit ihre Eltern und ihr Bruder von Dämonen getötet wurden, hat sie das Familien-Buissines übernommen. Erst als sie auf andere Dämonenjäger stößt, erfährt sie die ganze Wahrheit. Fortan kämpft sie als Letzte ihrer Familie mit Angehörigen der anderen 9 Jägerfamilien zusammen.
Die Grundidee, Jugendliche in die Familientradition des Kampfes gegen Dämonen und ähnliche unliebsame ‚Mitbürger‘ einzuführen, ist in der Urban-Fantasy-Literatur nicht neu. Auch Nina Hirschlehner bedient sich in ihrer Reihe „Die Chroniken der Zehn“ dieser Grundidee, die ihre Tauglichkeit für interessante junge Fantasy schon wiederholt beweisen konnte. Dass bei Protagonisten dieses Alters auch gewisse ‚hormonelle Verwirrungen‘ eine Rolle spielen, ist natürlich nicht verwunderlich.
Ein Blick auf die von mir vergebenen (nur) 3 Sterne lässt natürlich vermuten, dass es auch deutliche Kritikpunkte an diesem Buch gibt. Das betrifft besonders die Glaubwürdigkeit der Story. Speziell beim Genre Urban Fantasy, bei dem eine Fantasy-Handlung in unsere reale Welt eingebettet wird, ist es natürlich essenziell, dass beim Realwelt-Anteil der Geschichte unsere reale Welt möglichst authentisch erscheint. Und genau hier hapert es bei diesem Buch. Auch wenn der Handlungsort nicht ausdrücklich genannt wird, spricht alles dafür, dass es sich um Deutschland handelt. Hier verliert die Protagonistin ihre Eltern und kommt zu einer Pflegefamilie. Das ist natürlich realistisch. Irgendwann entschließt sie sich aber, die Pflegeeltern zu verlassen und alleine im geerbten Haus ihrer Eltern vom ebenfalls geerbten Geld zu leben. Und anscheinend stört das niemanden. Sie geht zur Schule, wechselt aus eigenem Antrieb die Schule – und offensichtlich fällt keinem auf, dass sie keine Erziehungsberechtigten hat. Sie ist erst 15! Später besucht sie mit ihren neuen Mitkämpfern, die alle etwa ihr Alter haben – nur der Anführer ist offenbar gerade so 18 – eine Bar. Aus dem Text geht hervor, dass Elisa diese Bar sogar schon vorher kannte! Erst nachts um 2 Uhr verlassen sie die Bar wieder. Eine dermaßen unstimmige Handlungsgrundlage in der realen Welt macht natürlich auch den Dämonen-Part zunichte. Auch sonst gibt es (beispielsweise im zeitlichen Ablauf von Handlungen) Widersprüche.
Obwohl die aus Elisas Perspektive erzählte Geschichte durchaus gut geschrieben ist, kann sie wegen der genannten und einigen anderen inhaltlichen (auch Fantasy-Elemente betreffenden) Unstimmigkeiten leider nicht ganz überzeugen.

Fazit:
Ein nicht stimmig wirkender Plot liegt der brauchbaren Grundidee dieser Geschichte leider schwer im Magen.

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„Lord Breakinghams Geheimnis“, der von Rezensenten gelobte Jugendroman um einen Jungen, der unerwartet auf ein Internat gehen muss und Schockierendes über seine eigene Herkunft erfährt, ist in einer überarbeiteten Neuauflage erschienen. Ein Entwicklungsroman über den Wert der Freundschaft.
Nähere Infos zum Buch findet ihr hier: https://lordbreakingham.wordpress.com/
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