Die ägyptischen Abenteuer von Kathryn Black – 5 – Anchtifis Papyrus

Graham Warren
Die ägyptischen Abenteuer von Kathryn Black – 5 – Anchtifis Papyrus

Übersetzung: Renate Warren

St,rSt,rSt,rSt,rSt,r

Das Rätsel um Sechmet

Klappentext:
Anchtifi ist im Jenseits ein lebenswichtiger Papyrus abhandengekommen. Er findet einen Weg, um Kate und ihre Freunde auf die Suche nach dem Dokument zu schicken. Während ihrer Suche erleben sie nicht nur das von Hungersnöten gebeutelte Ägypten seiner Zeit, sondern erfahren auch äußerst bedrohliche Tatsachen über die beiden Göttinnen Hathor und Sechmet.

Rezension:
Kate, Alex und Kairo leben zusammen mit Alexʼ Freundin Emmy in dem beinahe palastartigen Haus nahe Luxors, das ihnen ihre Verwandten aus der Vergangenheit am Ende des vorhergehenden Bandes „Pharaonengold“ geschenkt haben. Die relative Ruhe langweilt sie jedoch zunehmend, worauf besonders Kate gereizt reagiert. Aufgerüttelt werden die Freunde erst, als bekannt wird, dass 2 Touristinnen verschwunden sind, offenbar entführt wurden und anscheinend Leute aus dem Jenseits dahinterstecken. Die Überraschung ist groß, als sie erfahren, dass es sich bei den Verschwundenen um 13-jährige Mädchen handelt. Die Spur führt schnell zu Anchtifi, einem Pharao aus der 1. Zwischenzeit – gut 1000 Jahre vor ihrem Freund Ramses –, dem ein Papyrus gestohlen wurde, welcher ihm seine Macht im Jenseits garantiert. Anchtifi bittet die Freunde, die bei den Wiedergekehrten aus der ägyptischen Vergangenheit mittlerweile eine gewisse Berühmtheit erlangt haben, ihm bei der Wiederbeschaffung zu helfen. Doch vieles ist in Wirklichkeit ganz anders, als es vorerst scheint …
Wie schon bei den vorherigen Bänden der Reihe gelingt es Graham Warren auch hier wieder, unerwartete Wendungen gleich reihenweise einzubauen. Vieles, was dem aufmerksamen Leser zuerst als Plothole erscheint, stellt sich plötzlich als Denkfehler der Freunde heraus, durch den der Leser bewusst auf eine falsche Fährte geführt wurde. Ständig wechseln sich Spannung und Action mit humorvollen Momenten ab. Mit diesem Aufbau seiner Geschichte gelingt es dem Autor erneut, das Buch zu einem echten Pageturner zu machen, den man am liebsten ohne Unterbrechung bis zur letzten Seite lesen möchte.
„Die ägyptischen Abenteuer von Kathryn Black“ stellen ein außergewöhnliches Urban-Fantasy-Abenteuer mit (mittlerweile 16-jährigen) jugendlichen Helden dar, das sich sowohl von der Thematik als auch vom Stil äußerst positiv vom Genre-typischen abhebt.

Fazit:
Alle Daumen nach oben! Auch dieser Band verdient wieder eine absolute Leseempfehlung an alle Genre-Fans.

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Lulea – 3 – Lulea und die Magie der Kristalle

Felizitas Montforts
Lulea – 3 – Lulea und die Magie der Kristalle

St,rSt,rSt,rSt,rSt,r

In Vaters Turm

Klappentext:
»Sie spielte mit dem Feuer. Es war nur die Frage, wer die Flamme war und wer sich verbrennen würde …«
Lulea und ihren Freunden ist die Flucht aus der Hexenschule knapp gelungen. Der Gruppe bleibt jedoch keine Zeit, die Erlebnisse und Verluste zu verarbeiten, denn ein Verräter befindet sich unter ihnen.
In einem Turm, in dem nichts so ist, wie es den Anschein hat, muss Lulea sich ihrer größten Prüfung stellen, um nicht nur ihre Familie zu retten, sondern die gesamte magische Welt.
Im finalen Band der Lulea-Trilogie muss die junge Hexe erneut über sich selber hinauswachsen und erkennen, dass man auch in den schlimmsten Zeiten niemals die Hoffnung verlieren darf.
Es erwartet dich ein rasantes Abenteuer voller überraschender Wendungen, magischer Wesen und eine sympathische Heldin, die ihren Kopf durchzusetzen weiß.

Rezension:
Nachdem Lulea ihre Vertrauten wiedergefunden hat und mit ihnen und einem Teil der anderen Schüler aus der Schule der gestohlenen Magie fliehen konnte, könnte sie eigentlich aufatmen. Während sich die befreiten Schüler jedoch auf den Weg in die Hexenwelt begeben, will sie unbedingt ihren Vater finden, um ihre Mutter aus dessen Gefangenschaft zu befreien. Dass sie diesem damit geradewegs in die Falle läuft, ist ihr durchaus bewusst. Doch Gefahr droht auch von einer anderen Seite. Der Hexenrat will den Durchgang zur Menschenwelt wieder und diesmal endgültig versiegeln. Damit wäre Lulea der Rückweg in den Hexenwald versperrt – falls sie ihrem Vater überhaupt entkommen kann.
Dieser (wahrscheinlich) abschließende Band setzt die Handlung seines Vorgängers nahezu nahtlos fort. Wie schon bei diesem legt Felizitas Montforts den Schwerpunkt auch hier wieder auf das Abenteuer, das auf die Protagonistin wartet. Ob und wie Lulea ihrem Vater das Handwerk legen kann und ob sie es zurück in ihre Heimat schafft, bleibt lange offen und sorgt so für eine ständig anwachsende Spannung beim Lesen. Auch stilistisch geht die Autorin keine Experimente ein und bleibt dem bewährten Konzept des 1. und besonders des 2. Bandes treu.
Abschließend kann gesagt werden, dass Felizitas Montforts mit dieser Reihe ein Fantasy-Abenteuer um eine jugendliche Heldin gelungen ist, das durchaus auch erwachsene Leser begeistern und in seinen Bann ziehen kann.

Fazit:
Dieser Band bildet den gelungenen Abschluss der Abenteuer der jungen Hexe Lulea.

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Die Erben der alten Zeit – 1 – Das Amulett

Marita Sydow Hamann
Die Erben der alten Zeit – 1 – Das Amulett

St,rSt,rSt,rSt,rSt,r

Der Weg durch den Nebel

Klappentext:
„Die Erben der alten Zeit – Das Amulett“ ist der erste Band einer Trilogie um „Die Erben der alten Zeit.“ Erzählt wird die Geschichte des Waisenkinds Charlotta Johansson ― genannt Charlie ―, das in den Besitz eines mysteriösen Amuletts gerät. Das Mädchen landet in einer fremden Welt, in der Magier, benannt nach nordischen Göttern, herrschen und in der sie sich gegen den grausamen Despoten Oden behaupten muss. Charlies Schicksal ist mit dem einer jungen Frau auf dem Planeten Euripides verschränkt. Doch was genau haben die beiden gemeinsam? Und welche Rolle spielt das Amulett dabei?
Das Buch erschien zunächst in Eigenregie und wurde als E-Book über Nacht zum Überraschungserfolg. Die aktuelle Ausgabe von Grassroots Edition ist inhaltlich und sprachlich vollkommen überarbeitet.

Rezension:
Als ein offenbar ausgesetztes, nur wenige Monate altes Baby unter äußerst mysteriösen Umständen aufgefunden wird, entschließen sich die schwedischen Behörden, genau diese Fundumstände geheimzuhalten. 14 Jahre später hat Charlotta, wie man das Kind nennt, mehrere Pflegeeltern hinter sich und lebt wieder mal im Kinderheim. Nach einem eigenartigen Vorfall entschließt sie sich, endlich die Identität ihrer wahren Eltern in Erfahrung zu bringen. Sie stiehlt im Jugendamt ihre Akte und flieht aus dem Heim. Eine versiegelte Seite dieser Akte verrät Charlotta die genauen Umstände ihres Auffindens. Außerdem liegt der Akte ein eigenartiges Medaillon bei, das damals bei ihr gefunden wurde. Doch während dem Mädchen noch nicht klar ist, wie und wo es mit der Suche nach seinen Eltern beginnen soll, findet es sich überraschend in einer anderen Welt wieder, die manche Züge mit der germanischen Mythologie gemein hat. Magie ist hier real! Auf Charlotta wartet ein Abenteuer, bei dem jede Information, die sie findet, nur um so mehr neue Fragen aufwirft.
Urban-Fantasy-Stories, in denen ein Protagonist meist unerwartet in eine Parallelwelt gerät, finden sich in großer Zahl. Ich kann nicht zählen, wie viele Rezensionen ich schon für derartige Bücher verfasst habe. Bei diesem recht umfangreichen Werk, das der Auftakt der „Die Erben der alten Zeit“-Trilogie ist, muss ich allerdings feststellen, dass es sich qualitativ deutlich von den meisten vergleichbaren Büchern abhebt. Die Welt – oder genauer gesagt sogar ein ganzes Weltengefüge – die Marita Sydow Hamann hier vor dem Leser entfaltet, ist ungeheuer komplex. Dabei nimmt die Autorin sowohl auf die nordische als auch die griechische Sagenwelt Bezug. Die Autorin führt ihre Leser gemeinsam mit Charlotta, die sich in dieser Welt als Junge ausgibt, immer tiefer in die mythologischen Grundlagen ein, wobei ihre Welt(en) dieses Buches durchaus in manchem von der der traditionellen Sagen abweicht. Verwoben wird der dominierende Handlungsstrang um Charlottas Abenteuer in einer mittelalterlich geprägten Umgebung mit einen in die ScienceFiction hinein tentierenden um eine junge Frau, die in einer weit fortgeschrittenen Kultur von Archäologen aufgefunden und aus einem 14.000-jährigen ‚Schlaf‘ geweckt wird. Urheber des Dauerschafs war anscheinend ein Medaillon, dass Charlottas sehr ähnelt. Dieses ganze Handlungsgeflecht wird in diesem Band systematisch und sehr vielversprechend aufgebaut, sodass die Erwartung an die beiden Fortsetzungen sehr hoch ausfallen. Es wird sich zeigen müssen, ob diese sich als gerechtfertigt erweisen werden.
Auch die sprachliche Gestaltung des Textes kann überzeugen. Ein paar kleinere, für die eigentliche Handlung jedoch unbedeutende Logikprobleme können den guten Eindruck nicht trüben.

Fazit:
Ein überzeugender Auftakt zu einer sehr komplexen Urban-Fantasy-Handlung mit interessanten Charakteren.

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Ein MORDs-Team – 19 – Der Preis der Macht

Andreas Suchanek
Ein MORDs-Team – 19 – Der Preis der Macht

St,rSt,rSt,rSt,rSt,r

Die Dynastie der Grafen

Klappentext:
Die Wahllokale öffnen, doch die Zukunft für Mason, Olivia, Randy, Danielle, Alice, Martha, Cary und Shannon ist ungewisser denn je.
Im Refugium des Grafen liegt jemand sterbend am Boden, im Krankenhaus kämpfen die Ärzte um das Leben einer Bürgermeisterkandidatin, und auf der Baustelle kommt es zum großen Kampf gegen das Chamäleon.
Eines scheint gewiss: Dieser Wahltag wird alles verändern.

Rezension:
Die Situation ist nach wie vor vertrackt. Olivia hat den Grafen – oder besser gesagt die ganze Grafen-Dynastie – enttarnt und steht der versammelten kriminellen Energie gegenüber, Mason bekommt gerade ‚Betonschuhe‘ angepasst. Für beide dürfte es nicht leicht werden, den Kopf aus der Schlinge zu ziehen. Und dabei sind sie nicht die einzigen, deren Leben in akuter Gefahr ist! Es erscheint fraglich, ob wirklich alle überleben werden, denn der Graf hat bestimmt noch ein paar Trümpfe in der Hinterhand.
Als geübter Leser der „Ein MORDs-Team“-Reihe geht man natürlich relativ optimistisch in den neuen Band, denn ein Überleben der 4 Hauptprotagonisten Mason, Olivia, Randy und Danielle erscheint zumindest wahrscheinlich. Bei den anderen Todeskandidaten muss man sich als erfahrener Andreas-Suchanek-Leser schon erheblich mehr Sorgen machen. Zumindest muss sich niemand sorgen, der Autor könnte den Spannungsbogen ausnahmsweise durchhängen lassen. Aber wer von den bereits erwähnten ‚erfahrenen Andreas-Suchanek-Lesern‘ käme überhaupt auf eine solche Idee? Und da sich der Autor auch bei seinem bewährten Stil keinen Durchhänger leistet, kann man als Leser und Rezensent der Reihe nur anhaltendes Suchtpotential bescheinigen.

Fazit:
Zeit zum Durchatmen? Die gibt es bei dieser Reihe natürlich nicht!

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Lulea – 2 – Lulea und die Schule der gestohlenen Magie

Felizitas Montforts
Lulea – 2 – Lulea und die Schule der gestohlenen Magie

St,rSt,rSt,rSt,rSt,r

Flucht aus der Wünschestadt

Klappentext:
»Es roch nach verbranntem Holz, nach Magie, nach Angst …«
Luleas magisches Zuhause wurde entdeckt. Verwüstet und verlassen gibt es keine Spur von ihrer Familie. Nur der Hexenrat scheint mehr zu wissen …
Ein düsteres Geheimnis wirft seine Schatten auf den idyllischen Wunschelwald und führt die junge Hexe hinaus in die Welt der Menschen und in ein dunkles Gemäuer. Die Schule der gestohlenen Magie!
Noch spannender und temporeicher lässt das zweite Abenteuer der jungen Hexe einen kaum zu Atem kommen.
Frech, spritzig und unverkennbar Lulea!

Rezension:
Lulea ist spät dran. Um kein Donnerwetter zu riskieren, muss sie sich beeilen, pünktlich heim zu kommen. Dort angekommen muss sie jedoch feststellen, dass ihre Mutter und Oma verschwunden sind. Der Hexenbaum, in dem sie wohnen, ist völlig verwüstet. Der Hexenrat scheint allerdings nicht allzu verwundert zu sein. Dort liegt sogar ein Schreiben von Luleas Mutter vor, dass ihre Tochter bei ihrem eventuellen Verschwinden bei Tante Marbella in der Wünschestadt leben soll. Dort fühlt sich das freiheitsliebende Mädchen jedoch überhaupt nicht wohl. Als Lulea dann auch noch erfährt, dass der Hexenrat gar nicht plant, nach ihrer Mutter zu suchen, beschließt sie abzuhauen und die Such selbst in die Hände zu nehmen. Ihre beiden Vertrauten begleiten sie natürlich auf der abenteuerlichen Reise.
Nicht nur die junge Protagonistin ist seit dem 1. Band der Reihe etwas älter geworden – ungefähr 1 Jahr, um genau zu sein –, auch auf den Erzählstil trifft das zu. Kamen dort noch märchenhaft erscheinende Elemente vor, so liegt der Schwerpunkt diesmal eindeutig auf dem Abenteuer. Und das hat es in sich! Lulea und ihre beiden Begleiter geraten auf der Suche nach ihren Verwandten von einer kritischen Situation in die nächste. Dabei gelingt es Felizitas Montforts, für beständige Spannung zu sorgen. Wie bereits beim Vorgänger hält der mitreißende Schreibstil den Leser gefangen. Im Gegensatz zu Band 1, der ein abgeschlossenes Ende vorzuweisen hat und eventuell ursprünglich als Einzelband konzipiert war, gibt es diesmal ein „Fortsetzung folgt!“ statt eines handlungsmäßigen Abschlusses. Der bereits erhältliche 3. Band „Lulea und die Magie der Kristalle“ dürfte das Abenteuer Luleas wahrscheinlich nahezu nahtlos fortsetzen.
Aufgelockert wird der Text durch einige Illustrationen.

Fazit:
Eine Fantasy-Geschichte für Jung und Alt: Die spannenden Abenteuer der jungen Hexe Lulea gehen in eine neue Runde.

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Lulea – 1 – Lulea und ihre Vertrauten

Felizitas Montforts
Lulea – 1 – Lulea und ihre Vertrauten

St,rSt,rSt,rSt,rSt,r

Das Vater-Rätsel

Klappentext:
Es ist Luleas 13. Geburtstag. Ein magischer Tag, gäbe es da nicht ein Problem: Lulea hat noch keinen tierischen Vertrauten.
Ohne diesen Begleiter gibt es keinen Hexenbesen, so sind die Regeln.
Kurzerhand begibt sie sich auf die Suche, doch die Uhr tickt. Sie muss ihren Vertrauten bis Mitternacht gefunden haben.
Auf ihrer Reise begegnet sie einer gefräßigen Spinne, einem kidnappenden Feenvolk und einer diebischen Elster, die sich ihr in den Weg stellen. Als wäre das nicht schlimm genug, läuft sie einer frechen Fee über den Weg, deren missglückter Zauber die Hexe auf Mäusegröße schrumpfen lässt. Zum Glück gibt es aber Schru Schru, den besserwisserischen Sperlingskauz, der auf fast alles eine Antwort weiß. Ob Lulea ihren Vertrauten finden wird?

Rezension:
Die junge Hexe Lulea lebt mit Mutter und Großmutter mitten im Wald auf einer durch Zauber vor neugierigen Augen verborgenen Lichtung. Morgen wird sie 13 – und hat immer noch keinen tierischen Vertrauten gefunden. Langsam wird sie panisch, denn wenn sie bis zum Ende ihres Geburtstag-Tages keinen Vertrauten gefunden hat, darf sie keinen eigenen Besen bekommen und die Hexenschule nicht besuchen. Sie kann nicht ahnen, dass es einen Grund hat, wieso ihr nicht gelingt, was normalerweise jeder Hexe ihres Alters glückt. Ihre verzweifelte Suche nach einem Vertrauten führt Lulea direkt in ein aufregendes und nicht ungefährliches Abenteuer.
Diese abenteuerliche Fantasy-Geschichte für junge und junggebliebene Leser aus der Tastatur Felizitas Montfortsʼ kann sich durch zahlreiche neue Ideen aus der Masse ähnlich veranlagter Geschichten um junge Hexen und/oder Zauberer abheben. Dabei bedient sich die Autorin teilweise auch märchenhaft anmutender Elemente. Im Gegensatz zu den meisten vergleichbaren Jugend-Fantasy-Abenteuern, in denen der Leser gewöhnlich weitgehend auf dem Kenntnisstand des jeweiligen Protagonisten beschränkt bleibt, erfährt er hier an einem recht frühen Punkt der Handlung den Grund für Luleas erfolglose Vertrauten-Suche. Was es mit dem der Protagonistin unbekannten Vater auf sich hat, bleibt jedoch auch dem Leser verborgen. Der Cliffhanger am Ende lässt jedoch vermuten, dass dieses Thema in den (bisher 2) Fortsetzungen noch eine Rolle spielen dürfte.
Die interessante Handlung und der überzeugende Stil der Autorin lassen dieses Buch aus der Vielzahl anderer Veröffentlichungen dieses Genres herausragen.

Fazit:
Ein interessantes, jugendliches Fantasy-Abenteuer mit neuen Ideen.

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Sternenfeuer

Alexandra Scherer
Sternenfeuer

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Der Glaube an den Apfel

Klappentext:
Per Arduum ad Astra
Was passiert, wenn Wissenschaftler auf die schriftlichen Überreste einer längst vergangenen Zivilisation stoßen und die Hinterlassenschaften als Heilsbotschaften interpretieren?

Rezension:
In einer post-apokalyptischen Welt finden Forscher Relikte der untergegangenen Kultur. Unverfälschte menschliche DNA wird dringend benötigt, und nach den aufgefundenen Aufzeichnungen könnte der Weg, diese zu finden, in den Weltraum führen …
Mit Alexandra Scherers „Sternenfeuer“ liegt wieder mal ein Highlight der booksnacks-Reihe vor. Nach dem (Beinahe-)Untergang der Menschheit scheinen endlich aufgefundene Daten die Erlösung zu versprechen. Und wo liegen diese ‚heiligen‘ Texte? Auf einem Artefakt, dass von einem angebissenen Apfel als heiligem Symbol geziert wird. Selten habe ich eine mit so viel Humor gewürzte Science-Fiction gelesen.

Fazit:
SciFi trifft Endzeit-Drama trifft Humor. Letzterer siegt!

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Geheimnis der Götter – 2 – Flammen der Befreiung

Saskia Louis
Geheimnis der Götter – 2 – Flammen der Befreiung

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Flucht aus den Mauern

Klappentext:
Nym weiß folgende Dinge:
Die Rebellen aus der vierten Mauer befreien zu wollen, ist ein Selbstmordkommando.
Levi ist genauso anstrengend wie wunderbar. Und manche Erinnerungen in ihrem Kopf sind nicht ihre eigenen.
Während eine Reihe an Morden Bistaye in Aufruhr bringt und die Göttliche Garde immer engere Kreise um die Gruppe aus Asavez zieht, wird Nym vor allem eins klar: Je mehr sie über ihre wahre Identität erfährt, desto weniger möchte sie wissen.

Rezension:
Levi, Nym und ihren Gefährten ist es gelungen, in die Mauern von Bistaye einzudringen, von wo sie den dortigen Rebellen zur Flucht verhelfen wollen. Ihr Vordringen bis in die 4. Mauer bleibt jedoch nicht unbemerkt, und so ist die Göttliche Garde schon auf der Suche nach ihnen. Wird der Rückweg nach Asavez unter diesen Bedingungen gelingen? Dass Nym erwartungsgemäß mit ihrer Vergangenheit konfrontiert wird, kompliziert die Sache zusätzlich.
Handlungsmäßig schließt dieser Band nahtlos an den Vorgänger „Funke des Erwachens“ an. So kann der Leser die Abenteuer der Protagonisten an der Stelle wieder aufnehmen, wo er sie zuvor verlassen musste. Selbstverständlich ändert sich auch am gelungenen Stil der Autorin nichts. Weiterhin verfolgt man als Leser das Geschehen aus der wechselnden Sicht verschiedener Charakter, was einen Einblick in die Hintergründe der diversen beteiligten Interessengruppen ermöglicht. Auf diese Weise schafft es Saskia Louis, ihre Geschichte konstant spannend zu halten, schließt der Leser doch Charaktere beider Parteien ins Herz. Dieses Geflecht könnte im kommenden 3. Band sogar noch komplexer werden, als es ohnehin schon ist, deutet es sich doch an, dass auch das legendäre Kreisvolk als weitere Partei eine Rolle spielen könnte. Das Abenteuer verspricht also, weiterhin interessant zu bleiben!

Fazit:
Die „Geheimnis der Götter“-Reihe kann allen Fantasy-Fans wärmstens empfohlen werden.

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Star Trek Kostüme

Paula M. Block, Terry J. Erdmann
Star Trek Kostüme

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Auf Zeitreise durchs Star-Trek-Universum

Klappentext:
Von den klassischen Uniformen der Sternenflotte und den provozierend gewagten Outfits aus der ersten Serie Raumschiff Enterprise über die fließenden Roben der Vulkanier und die extravagante Ferengi-Mode bis hin zur eindrucksvollen Hochzeitsgarderobe der Klingonen – Star Trek: Kostüme zeigt auf Grundlage des gesamten Franchise (inklusive aller zwölf Filme und sechs Fernsehserien), wie entscheidend diese Designs in den letzten fünf Jahrzehnten dabei mitgewirkt haben, Fans in entfernte Welten und fremde Zivilisation zu entführen. Dabei erkunden die Autoren die Entstehung einiger der eindrucksvollsten Gewänder der Galaxie und verdeutlichen, wie der fremdartige Stil der Kleidung im Laufe der Jahre immer extravaganter wurde.
Das Buch beinhaltet exklusive Fotografien, Standaufnahmen aus der Saga, seltene Concept Arts und viele weitere beeindruckende Bilder. Darüber hinaus befasst sich Star Trek: Kostüme auch mit jenen außergewöhnlichen Menschen, die das Star-Trek-Universum zum Leben erweckt haben, darunter der erste Kostümbildner William Ware Theiss und seine Nachfolger Robert Fletcher, Robert Blackman und jüngst Michael Kaplan. Zahlreiche Interviewpartner, wie etwa J. J. Abrams, LeVar Burton, Jonathan Frakes und Ronald D. Moore gewähren darüber hinaus Einblicke in die Entstehungsprozesse der abgebildeten Kostüme.
Eine fesselnde Hommage an die großartige Designkunst der Star-Trek-Kostüme.

Rezension:
Dieser reich bebilderte Prachtband führt den Betrachter durch die Welt der Star-Trek-Kostüme in den mittlerweile 5 Jahrzehnten dieses Franchise. Neben Originalentwürfen und fertigen Kostümen bekommt man letztere auch in zahlreichen Szenen- oder Set-Bildern dargeboten. Ergänzt werden die Abbildungen durch teils ausführliche Kommentare der Designer, Regisseure und Schauspieler.
Überraschend ist es für den Laien, die Hintergründe mancher Kostüme zu erfahren. Auch die Materialwahl ist teilweise zumindest als kurios zu bezeichnen, auch wenn die jeweiligen Entstehungsgeschichten so manche Eigentümlichkeit erklären. Das reicht bis hin zu Kostümen, die auf Bildschirm beziehungsweise Leinwand gut aussehen, aus diversen Gründen aber keinesfalls alltagstauglich wären. Wen wundert es da, dass die Schauspieler nicht immer glücklich mit den Trageeigenschaften ihrer ‚Dienstkleidung‘ waren und mit ihren Beschwerden teilweise nachträgliche Abänderungen durchsetzten.
Auch erfährt der mit seinem Lieblingsfranchise gealterte Trekkie endlich, wieso sich die Uniformen teilweise von Staffel zu Staffel und von Film zu Film änderten. Der Grund lag meist ganz einfach darin, dass es einen neuen Chefdesigner gab, der eine andere Vorstellung als sein Vorgänger hatte, wie es ‚richtig aussehen‘ muss. Hätten die Produzenten hier nicht aus Kostengründen bremsend eingegriffen, wären uns wohl noch erheblich mehr Uniform-Varianten präsentiert worden. Doch die Star-Fleet-Uniformen sind natürlich bei weitem nicht die einzigen Kostüme. Bei den verschiedenen Zivilkleidungen und den Aufmachungen der unterschiedlichen außerirdischen Kulturen konnten sich die Kostüm-Designer so richtig austoben. Erst beim Betrachten der Bilder, die teilweise Detailansichten zeigen, werden den meisten Fans Einzelheiten auffallen, die beim Ansehen der Serien und Filme wohl kaum jemandem aufgefallen sind. Wenn man dann bedenkt, dass den Designern oft nur wenige Tage zwischen Erhalt des Drehbuchs und dem Aufnahmetermin, an dem das Kostüm einsatzfähig sein musste, blieb, kann man sich nur wundern, zumal es ja teilweise ganze Gruppen neuer Aliens waren, die pro Folge eingekleidet werden mussten.
Während TOS, TNG und sie Filme jedoch ausführlich gewürdigt werden, kommen die anderen Serien (DS9, VOY und ENT) unter der Sammelbezeichnung „Die Spin-off-Serien“ leider etwas zu kurz. Auch hier werden zwar diverse besondere Kostüme gezeigt und kommentiert, bei den zahlreichen, nur in der jeweiligen Serie in Erscheinung tretenden Kulturen hätte ich einen etwas größeren Rahmen jedoch für angemessen gehalten.
Beim Blick auf des Rückcover überfiel mich zuerst Entsetzen, sind dort doch die ß und Umlaute Amok gelaufen. So wurde aus „fließenden“ beispielsweise „flieḶenden“, aus „Kostüme“ „Kostūme“. Zum Glück betrifft das aber wirklich nur das Rückcover, im Inneren ist alles, wie es sein soll.
Hintergrundliteratur zu Star Trek gibt es natürlich reichlich. Trotzdem dürfte dieses Buch zu diesem Spezialthema für viele Trekkies als Ergänzung des Bücherschranks praktisch unverzichtbar sein.

Fazit:
Für wahre Trekkies dürfte diese Kostümkunde zum 50. Franchise-Jubileum einfach ein Muss sein.

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Das Erbe der Macht – 11 – Zwillingsfluch

Andreas Suchanek
Das Erbe der Macht – 11 – Zwillingsfluch

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Voll gesuchanekt

Klappentext:
Mithilfe der Archivarin wollen die Lichtkämpfer eine Möglichkeit finden, die Verschmelzung der Sigilsplitter zur Allmacht aufzuhalten. Tief in den Katakomben, verborgen in uralten Büchern, könnte sich der Schlüssel dazu verbergen, die Schattenfrau noch aufzuhalten. Doch finden sie ihn noch rechtzeitig?
Unterdessen machen sich Jen und Alex daran, Marks Schatulle zu bergen, um endlich die Wahrheit über das wilde Sigil und die Zwillinge zu erfahren.

Rezension:
Das Geheimnis, das die Besonderheiten um die Zwillinge Kevin und Chris umgibt, muss gelöst werden! Das Interesse der Schattenfrau an diesem Punkt lässt darauf schließen, dass sich hier eine ernste Gefahr verbergen könnte. So versuchen die Lichtkämpfer an allen Fronten, dieses Rätsel zu lösen. Doch ihre Gegnerin wird auch aktiv.
Während Andreas Suchanek den Handlungsstrang um Alex und Jen vorerst nutzt, um die Geschichte humorvoll aufzulockern, geht es an den anderen Handlungsplätzen von Anfang an zur Sache. Natürlich stellt sich auch diesmal wieder heraus, dass vieles ganz anders ist, als sowohl die Protagonisten als auch die Leser es bisher vermutet haben. Am Ende des Bandes mündet die Handlung (natürlich) wieder in einem gigantischen Cliffhanger. In Fan-Kreisen hat sich für diesen Stil schon der Begriff „gesuchanekt“ eingebürgert, der wohl auf keinen der bisherigen Bände so gut gepasst hat wie hier. Mit seinem gelungenen Schreibstil und den genannten Elementen schafft es der Autor immer wieder, seine Leser Haare-raufend auf den nächsten Band warten zu lassen.

Fazit:
Mit Band 11 läuft die Reihe fulminant auf einen Höhepunkt zu. Das Ende ist Spannung pur.

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