Die Geister, die ich rief? Bestimmt nicht! – 0 – Der erste Geist

Claudia Soylu
Die Geister, die ich rief? Bestimmt nicht! – 0 – Der erste Geist

Wanjas Geister-Service

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Klappentext:

Der erste Geist ist die Vorgeschichte für alle Neueinsteiger und Liebhaber der Reihe.

Wanja traut ihren Augen nicht und befürchtet, ernsthaft krank zu werden. Die Luft ist von dickem Nebel ver­hangen, den nie­mand sehen kann. Es riecht nach Pfeifen­tabak, wo keiner ist und sie hört Stimmen, die nie­mand sonst wahr­nimmt. Von Tag zu Tag wird es immer ver­rückter! Kein Wunder, dass sie Angst be­kommt, daher schüttet sie Patci ihr Herz aus. Aber mit ihrer be­scheuerten Theorie kann Wanja gar nichts an­fangen. Sie soll Geister sehen können!

Ein spannender Einblick, wie es vor drei Jahren begann.

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Rezension:

Wanja sieht plötzlich Leute, die niemand anderes sieht. Für ihre Freundin Patci, der sie sich an­ver­traut, ist klar: Wanja kann Geister sehen. Als am hei­mischen Wohn­zimmer­tisch plötzlich ein alter Mann sitzt, den ihre Eltern nicht sehen, wird es ernst, denn er be­hauptet, Wanja hätte ihn ‚ge­rufen‘. Und sie soll einen Auftrag für ihn aus­führen.

Dass uns Claudia Soylu mit ihrer kurzen Geschichte in den Bereich der Urban Fan­tasy führt, ist na­türlich schon beim Klappen­text klar, wobei das Wort „Vor­ge­schichte“ auch darauf hin­deutet, dass es die (3 Jahre) später han­delnde Reihe be­reits gibt. Letztere kenne ich aller­dings nicht. Die Prota­gonis­tin, die wir hier im Schul­alter ohne Nen­nung eines kon­kreten Alters kennen­lernen, dürfte in den später han­delnden Büchern also wahr­scheinlich eine junge Er­wachsene sein.

Der Schwerpunkt dieser Story liegt darauf, dass die junge Protagonistin sich in ihre neu­ent­deckte Fä­higkeit Geister zu sehen und mit ihnen zu kommu­nizieren, hinein­finden muss. Wieso die Geister – denn Num­mer 2 folgt be­reits in dieser Vor­ge­schichte – der Über­zeugung sind, Wanja hätte sie ge­rufen, bleibt vor­erst offen. Der Titel der Reihe „Die Geister, die ich rief? Be­stimmt nicht!“ deutet aber darauf hin, dass diese Frage wohl auch weiter ein Rätsel bleibt. Der Schreib­stil, bei dem die Autorin ihre Prota­gonis­tin als Ich-Er­zählerin nutzt, ist eher ein­fach ge­halten, wobei manches an den ty­pischen Er­zähl­stil US-ameri­kanischer High-School-Serien (wo die Hand­lung auch an­ge­siedelt ist) er­innert. Fans von Stoffen wie „Buffy – Im Bann der Dä­monen“ (wozu ich mich durch­aus zähle) dürfte die Ge­schichte jeden­falls ge­fallen.

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Fazit:

Ein Mädchen entdeckt ihre Gabe, mit Geistern zu kommunizieren, und wird damit zu einer Art Dienst­leisterin für diese.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Die Erlebnisse eines anfangs 11-jährigen Jungens, der bei Pflegeeltern aufwuchs und nun unerwartet an ein Internat kommt. Hier veränder sich sein ganzes Leben, und er muss sich einen neuen Freundeskreis aufbauen. Und dann wartet noch so manche Überraschung auf ihn …
„Lord Breakinghams Geheimnis“ ist ein Internats-, als auch ein Entwicklungsroman. Geeignet für alle Leseratten ab etwa 10 Jahren und natürlich auch für Erwachsene, die gerne an die Kindheit zurückdenken.

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Album von Berlin, Charlottenburg und Potsdam

Reprint eines Bildbands aus den 1910ern
Nähere Infos zum Buch findet ihr hier: https://rezicenter.blog/2020/01/28/bilder-aus-altbayern-reprint-eines-bildbands-von-1918/

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Blossoms of Fire

Cosima Lang
Blossoms of Fire

Hexen-Coven und Drachen-Clans

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Klappentext:

Feuer in seinen Augen, Magie in ihrem Herzen!

Als die Kräuterhexe Briar von Drachen auf eine entlegene schottische Insel ent­führt wird, fürchtet sie das Schlimmste. Doch statt als Snack zu enden, soll sie das Un­mögliche schaffen: einen Dra­chen von einer rätsel­haften Krankheit heilen. Als ihr dies tat­sächlich ge­lingt, ent­puppt sich das Biest als der faszi­nierende Krieger Darragh. Und Briar steht vor der Auf­gabe ihres Lebens – als Außen­stehende soll sie die Heilerin eines Drachen­clans werden. Zwi­schen ur­alten Clan­ge­heim­nissen und neuen Ge­fahren brodelt die Insel vor Magie, und auch Briars Herz steht bald in Flammen …

Charmant-witzig, spannend, spicy: Urban Fantasy mit cozy Vibes im sagen­um­wobenen Schott­land.

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Rezension:

Die Hexe Briar betreibt gemeinsam mit ihrer Großmutter einen Kräuter­laden in Edin­burgh, der auf Pflanzen zur magi­schen An­wendung kon­zentriert ist. Sie selbst hat sich auf Heil­an­wendungen spe­zialisiert. Eines Tages wird sie auf dem Heim­weg ab­ge­fangen, be­täubt und auf eine ab­ge­legene schottische Insel ent­führt, wo sie einem ver­letzten Dra­chen helfen soll. Die Ver­letzung stellt sich als Fluch­folge heraus, aber Briar kann den Dra­chen retten, der plötzlich in mensch­licher Ge­stalt vor ihr steht. Briar nimmt die Ein­ladung an, als Heilerin des Clans auf der Insel zu leben.

Bei Cosima Langs Hexen-Abenteuer handelt es sich streng genommen weniger um eine Urban Fan­tasy als um eine Parallel­welt-Fan­tasy. Die Existenz von Magie ist in dieser Welt nämlich all­ge­mein be­kannt, über Edin­burgh fliegende Dra­chen sind zwar selten, aber auch keine Sen­sation. Die Ge­schichte um die Prota­gonis­tin Briar weist aber auch deutliche Roman­tasy-Schwingungen auf. Dass sich zwi­schen ihr und dem von ihr ge­retteten Dra­chen etwas er­gibt, dürfte keinen Fan des Genres über­raschen – selbst wenn es nicht schon im Klappen­text an­ge­deutet werden würde. Ab­ge­sehen von den roman­tischen Vibes bietet die Story jedoch auch eine trag­fähige Fan­tasy-Hand­lung, die für sich über­zeugen kann. Be­sonders die Kombi­nation des schottischen Clan-Sys­tems (mit seinen klas­sischen Riva­litäten) mit der Dra­chen-The­matik kann über­raschen. Anders als viele Werke des Genres, die als Mehr­teiler an­ge­legt sich oder zu­mindest eine Tür für eine even­tuelle Fort­setzung offen lassen, hat „Blos­soms of Fire“ einen runden Ab­schluss auf­zu­weisen.

Die Autorin überlässt es ihrer Protagonistin, die Geschichte selbst zu er­zählen.

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Fazit:

Schottische Clans und Drachen werden in dieser Parallelwelt-Romantasy auf un­ge­wohnte Weise kom­biniert.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Die Erlebnisse eines anfangs 11-jährigen Jungens, der bei Pflegeeltern aufwuchs und nun unerwartet an ein Internat kommt. Hier veränder sich sein ganzes Leben, und er muss sich einen neuen Freundeskreis aufbauen. Und dann wartet noch so manche Überraschung auf ihn …
„Lord Breakinghams Geheimnis“ ist ein Internats-, als auch ein Entwicklungsroman. Geeignet für alle Leseratten ab etwa 10 Jahren und natürlich auch für Erwachsene, die gerne an die Kindheit zurückdenken.

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Reprint eines Bildbands aus den 1910ern
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Die Buchreisenden – 1 – Ein Weg aus Tinte und Magie

Akram El-Bahay
Die Buchreisenden – 1 – Ein Weg aus Tinte und Magie

Beim weißen Kaninchen links abbiegen

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Klappentext:

In einem Hinterhof einer kleinen Gasse unweit der berühmten Charing Cross Road in London liegt ein un­schein­barer Buch­laden, der nur auf An­frage öffnet. In Libro­nautic Inc. ge­langt man an Orte, zu denen eigent­lich kein Weg führt. Adam ar­beitet hier als Er­zähler und hat die Gabe, Men­schen in die Ge­schichten hinein­zu­führen. Doch eines Tages hält sich ein buch­reisender Kunde nicht an die Regeln und weicht in einem Roman vom be­sprochenen Weg ab. Mitten in einem Wald, in dem eine Leiche im Mond­schein liegt, ver­lässt der Kunde seine Reise­führer Adam und Gabriel. Adam ver­folgt den Mann, der etwas zu suchen scheint, und findet ihn vor einer Tür, die plötzlich zwi­schen den Bäumen steht …

Auftakt der magischen BUCHREISENDEN-Dilogie

Ein Leseabenteuer voller Spannung, Humor und literarischer Figuren

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Rezension:

Adam lebt schon, seit er denken kann, in einer besonderen Buchhandlung. Die Libro­nautic Inc. öffnet nur auf Vor­buchung. Ein Buch kann man hier nicht kaufen. Dafür kann man für einen hohen Betrag Reisen in die Hand­lung be­kannter Bücher unter­nehmen. Dabei wird man von ‚Er­zählern‘ der Buch­handlung be­gleitet. Ein solcher möchte Adam werden, doch ob­wohl er mittler­weile er­wachsen ist, darf er Kunden noch nicht alleine be­gleiten. Als ein Kunde gegen die Regeln ver­stößt, be­ginnt für Adam ein Aben­teuer, das ihn an allem, was er über solche Reisen weiß, zwei­feln lässt.

Viele Urban-Fantasy-Geschichten beginnen mit einem Protagonisten, der wenig über die eigene Ver­gangen­heit weiß. So ist es auch in Akram El-Bahays Di­logie, in deren Mittel­punkt der Prota­gonist Adam steht. Auch wenn sein Alter nicht explizit ge­nannt wird, wird deutlich, dass es sich bei ihm um einen jungen Er­wachsenen handelt. Damit fällt er schon etwas aus der im Genre meist­be­nutzten Alters­gruppe. Was da­gegen durch­aus Genre-typisch ist, ist seine ihm selbst un­be­kannte Her­kunft. Ob­wohl klar wird, dass in diesem Punkt be­stimmt ein Zu­sammen­hang zu den sich ent­wickelnden rätsel­haften Er­eignissen be­stehen dürfte, wird diese Frage in diesem Band noch nicht näher the­matisiert. Vieles bleibt mys­teriös, und der Leser wird von einem sehr offenen Ende über­rascht, denn im Buch selbst wird an keiner Stelle darauf hin­ge­wiesen, dass es sich um den Auf­takt einer Di­logie handelt. Dieser Hin­weis findet sich nämlich nur auf den ein­schlägigen Händler-Seiten im Netz. Auf den ab­schlie­ßenden Band kann man jeden­falls ge­spannt sein, denn die Auf­lösung der offenen Fragen ver­spricht defi­nitiv interes­sant zu werden.

Der Autor erzählt durchgängig aus der Perspektive seines Protagonis­ten Adam.

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Fazit:

Eine Reise in die Handlung von Büchern ist im Genre zwar nicht ganz neu, wird hier aber über­zeugend um­ge­setzt.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Drachenberg

Andreas Sommer
Drachenberg

Opfer für den Drachen?

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Klappentext:

Ein blutrünstiges Ungeheuer. Ein grausamer Opferkult. Ein geheimnis­volles See­volk. Ein ver­gessener Schatz tief im Berg. Diese fan­tastische Neu-Er­zählung alter Sagen und Le­genden aus dem Berner Ober­land be­schwört eine Welt voller Magie und Aben­teuer. Drachen­berg schildert die dra­matische Vor­ge­schichte zur Heli­see-Saga. Trotz zahl­reicher Ver­knüpfungen zur Haupt­reihe er­zählt dieser Roman aber eine eigene Ge­schichte und ist in sich ab­ge­schlossen.

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Rezension:

Anêrios ist der Sohn eines Bootsbauers. Um seine Mutter ranken sich Legenden, da er an den Händen Schwimm­häute hat. Als er mit seinem besten Freund Tar­vônius heimlich einen heiligen Ort auf­sucht, ge­raten sie in Schwierig­keiten, denen sie nur knapp ent­kommen. Doch dann wählt das Orakel Tar­vônius als halb­jähriges Menschen­opfer aus. Anêrios’ Leben ge­rät aus der Bahn. Als er er­fährt, dass er das nächste Opfer werden soll, flieht er. Aber damit fängt sein großes Aben­teuer erst an.

Andreas Sommers historische Urban-Fantasy-Romane sind anders, was unter anderem daran liegt, dass er sie in die frühe Ge­schichte der Schweiz ein­bettet und auch die dortige Sagen­welt ein­be­zieht. Nach­dem sein „Heli­see“ im 10. Jahr­hundert an­ge­siedelt war, führt es seine Leser dies­mal noch weiter in die Ge­schichte seines Heimat­landes zu­rück. Die in „Drachen­berg“ er­zählte Story ist im Berner Ober­land des 6. Jahr­hunderts an­ge­siedelt, einer Zeit, in der die Über­reste des rö­mischen Reichs im Zer­fall be­griffen waren und die neue christ­liche Re­ligion mit den alt­her­ge­brachten kon­kurrierte. Die Gott­heiten mehrerer hier auf­ein­ander­stoßender Völker sowie deren Priester spielen für Anêrios’ Aben­teuer eine wichtige Rolle. In dieser ‚wilden Zeit‘ be­gleiten wir den an­fangs 13-jäh­rigen Prota­gonis­ten beim Er­wachsen­werden. Mit seinem Um­fang von deutlich über 700 Seiten kann man das Buch schon fast als episch ein­stufen. Ent­sprechend groß ist auch die An­zahl der han­delnden Cha­raktere. Die Personen­liste im An­hang nimmt alleine 5 Seiten ein. Dazu kommen 7 Seiten Glossar, eine 3 Seiten um­fassende Götter­liste und ein 4-seitiges Re­gister der Hand­lungs­orte. Dass die Ge­schichte komplex ist, muss man da wohl nicht be­tonen.

Wie bereits „Helisee“ ist auch „Drachenberg“ in der Schweiz er­schienen, wes­halb der Buch­stabe „ß“ – wie dort üblich – durch­gängig durch „ss“ wieder­ge­geben wird.

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Fazit:

Für Fantasy-Fans, die sich mal weit vom üblichen ‚Genre-Standard‘ ent­fernen wollen, kann dieses Buch aus­drücklich empfohlen werden.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Die Sonnenfeuer-Ballade – 2 – A Storm to Kill a Kiss

Julia Dippel
Die Sonnenfeuer-Ballade – 2 – A Storm to Kill a Kiss

Die Stimme im Schatten

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Klappentext:

Manchmal reicht ein Kuss, um ein Herz zu brechen

Sintha konnte die mysteriöse Mordserie in Enebha zwar beenden, doch der Preis dafür war hoch: Jeder weiß nun, wer sie ist. Darum muss sie an der Seite der Mo­narchin in die Haupt­stadt reisen, wo sie als Symbol des Frie­dens vor­ge­führt werden soll. Doch das schein­bare Wohl­wollen der Mo­narchin hat ein Ab­lauf­datum und Arez’ Miss­trauen ver­folgt sie ebenso wie der Sturm. Wenn es ihr nicht ge­lingt, den Draht­zieher hinter der ge­fähr­lichen Intrige zu finden, in die sie ver­strickt wurde, ver­liert sie nicht nur seine Liebe, sondern auch ihr Leben.

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Rezension:

Die Monarchin hat beschlossen, Sintha als Symbol der Versöhnung zu prä­sentieren. Im Palast wird der je­doch schnell klar, dass die Mo­narchin eigent­lich ganz andere Ziele ver­folgt. Über­dies scheint je­mand aus ihrem engs­ten Um­feld der Draht­zieher der Un­ruhen zu sein. Doch wer? All das be­lastet auch das Ver­trauens­ver­hältnis zwi­schen Sintha und dem Ober-Vakàr Are­zander. Schnell herrscht wieder aller­seits Miss­trauen.

Dass Julia Dippel den 2. Band ihrer Fantasy-Trilogie „Die Sonnenfeuer-Ballade“ un­mittelbar an den 1. („A Song to Raise a Storm“) an­schließen lässt, war zu er­warten. In diesem Fall kann man wohl wirklich von einem cliché­mäßig ruhigen Mittel­teil einer Tri­logie sprechen, denn dieser Band er­scheint über lange Strecken wirklich deutlich hand­lungs­ärmer als der Vor­gänger. Bis kurz vor dem Finale des Bandes be­steht die Hand­lung über­wiegend aus (mehr oder weniger) dis­kreten Nach­forschungen. Er­wähnens­werte Action kommt erst gegen Ende auf. Dafür werden einige Hinter­gründe langsam klarer er­kennbar. Vor allem die Ver­hältnisse zwi­schen den Völkern werden deut­licher. Stellen­weise ten­diert das Ge­schehen schon deutlich in Richtung Roman­tasy. Das Ende deutet aber darauf hin, dass es im finalen Band wieder Action-lasiger zu­gehen könnte. … was ich ein­deutig be­grüßen würde. Aller­dings dürften sich die Er­eig­nisse dieses Bandes für die Ge­samt­story durch­aus als von Be­deutung er­weisen.

Die Autorin lässt die Halb-Qidhe Sintha erneut als Ich-Erzählerin agieren.

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Fazit:

Die Fantasy-Handlung verläuft jetzt ruhiger, wodurch die Beziehung zwischen Sintha und Are­zander noch mehr in den Vorder­grund rückt.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Die Lichter unter London – 1 – Verlorene Städte

Anne Herzel
Die Lichter unter London – 1 – Verlorene Städte

Die Schichten der Unterwelt

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Klappentext:

Der Höllenschlund unter London, genannt die Katakomben: ein in den 90er Jahren ent­decktes Höhlen­system jen­seits der U-Bahn-Tunnel, das Tau­sende Meter in die Tiefe reicht. Seinen Grund hat man bis heute nicht ge­funden. Maeve O’Sullivan studiert an der Uni­versity of Dublin und ver­folgt das Ziel, zu einem Mudlark zu werden: einem ein­ge­fleischten Tiefen­schürfer, der nach Schätzen in den Ge­wölben sucht. An­ge­stachelt durch eine Wette steigt sie in die Tunnel hinab … ver­irrt sich je­doch. In dem Ver­such, an die Ober­fläche zu­rück­zu­kehren, ge­langt sie immer tiefer in dieses Netz­werk ver­worrener Korridore, be­völkert von gro­tesken Wesen wie heim­tückischen Schling­pflanzen und wan­dernden Steinen. Dort be­gegnet sie dem rätsel­haften Blaise. Er rettet sie vor dem so­ge­nannten Wächter, einer Kreatur, die selbst die Mudlarks fürchten. Maeve wird von die­sem mit einem Zeichen be­legt, das sie zu einem Leben in der Tiefe ver­dammt – ohne die Mög­lichkeit, die Kata­komben je wieder zu ver­lassen. Ge­meinsam mit Blaise be­ginnt sie eine Reise in die Tiefe, mit dem Ziel, am Grund der Unter­welt eine Heilung zu finden.

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Rezension:

Maeve O’Sullivan studiert im 3. Semester Katakombenforschung. Jetzt will sie diese Kata­komben, die erst vor wenigen Jahr­zehnten ent­deckt wurden, end­lich mal mit eigenen Augen sehen. Sie schließt sich einer Tou­risten-Füh­rung an und schleicht sich von dort in den nicht tou­ristisch er­schlossenen Teil der Kata­komben. Sie gerät immer tiefer in nicht er­forschte Be­reiche und trifft auf Typen, die ihr nicht aller wohl­gesonnen sind.

Ich lese sehr gerne Urban Fantasy, und London ist für dieses Genre ein gern ge­nutzter und immer wieder funktio­nierende Hand­lungsort. Des­halb klang Anne Herzels Di­logie für mich sofort interes­sant. Sie kom­biniert Urban Fan­tasy hier mit Alter­native History, denn in der Hand­lungs­welt wurden in den 1990er Jahren Kata­komben unter London ent­deckt, die immer noch nicht voll­ständig er­forscht sind und in denen eigen­artige Wesen leben. Prota­gonis­tin ist die irische Stu­dentin Maeve O’Sullivan, die ihr Studien­gebiet in­offiziell selbst er­kunden will. Dabei ver­irrt sie sich er­wartungs­gemäß. Auf sie warten einige Heraus­forderungen und Kompli­kationen. So weit, so gut. Leider konnte mich die Um­setzung nicht wirklich über­zeugen. Zum einen hatte ich nie das Ge­fühl, mit Maeve mit­zu­fiebern. Zum anderen fielen mir einfach zu viele Un­stimmig­keiten auf. Bei­spiels­weise studiert die Prota­gonis­tin Kata­komben­forschung in Dublin. Wieso bietet eine irische Uni­versität einen Studien­gang an, dessen Ab­solventen dann welt­weit aus­schließlich in London in ihrem Fach ar­beiten können? Und die Stu­denten des 3. Se­mesters haben bisher keinen ein­zigen offi­ziellen Vor-Ort-Besuch ab­solviert? Immer­hin können ganz nor­male Tou­risten Teile der Kata­komben be­sichtigen. Was mir auch ins Auge fiel, ist die Cha­rakteri­sierung der Prota­gonis­tin. Sie be­trachtet sich als non­binär und er­zählt in einer Unter­haltung sogar aus­drücklich, dass sie sich schon als Kind nicht in das üb­liche Schema ein­passen wollte. Nur ver­liebt sie sich offen­sicht­lich spontan in den ‚starken Helden‘, der sich in der Unter­welt um sie kümmert. Da wirkt sie eher wie eine klas­sische ‚damsel in dis­tress‘. Das er­gib für mich kein stim­miges Bild.

Die Autorin lässt ihre Protagonistin als Ich-Erzählerin agieren.

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Fazit:

Die Umsetzung dieser interessanten Handlungsidee konnte mich nicht über­zeugen, da ich nie mit der Prota­gonis­tin mit­fieberte.

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Maggie Blue – 1 – Das Portal zur Düsterwelt (Hörbuch)

Anna Goodall
Maggie Blue – 1 – Das Portal zur Düsterwelt (Hörbuch)


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Übersetzung: Jessika Komina, Sandra Knuffinke
Sprecherin: Julia Nachtmann

Probleme mit Ida

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Klappentext:

Willkommen in der Düsterwelt … Maggie Blue ist eine Außenseiterin, sowohl zu Hause als auch in der Schule. Sie lebt bei ihrer exzen­trischen Tante Esme und hat keine anderen Freunde als den lau­nischen Hoagy, einen ein­äugigen streu­nenden Kater, der mit ihr sprechen kann. Als Maggie zu­fällig be­obachtet, wie sich die neue Ver­trauens­lehrerin Ms Cane in eine angst­ein­flößende Wölfin ver­wandelt und ihre Schul­kameradin Ida in eine andere Welt ent­führt, ist sie fest ent­schlossen, Ida zu retten. Aber die düstere Welt, in der Maggie landet, ist voller Ge­fahren. Es ist ein Ort, an dem Glück schein­bar über alles geht, und Maggie ent­deckt, dass ihre Rolle weitaus wich­tiger ist, als irgend­jemand hätte ahnen können. Eine fesselnde Ge­schichte über Freund­schaft, Mut und die Kraft, man selbst zu sein.

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Rezension:

Maggie Blue hat an der Schule keine wirklichen Freunde. Gerade das Mädchen, mit dem sie sich gerne an­freunden würde, Ida, ist sehr ge­mein zu ihr. Doch dann be­obachtet Maaie, dass sich die neue Ver­trauens­lehrerin in einen Wolf ver­wandelt und Ida durch ein Portal im Wald ent­führt. Und plötz­lich kann sie mit einem streu­nenden Kater sprechen. Maggie be­schließt, durch das Portal zu folgen und Ida zu retten.

Mit „Das Portal zur Düsterwelt“ startet Anna Goodall in eine jugend­liche Welten­reise-Urban-Fan­tasy um die junge Titel­heldin „Maggie Blue“. Die Düster­welt, die die Prota­gonis­tin durch ein Portal er­reicht, zeichnet sich durch Genre-typische Wesen und einen Anta­gonis­ten aus, der hier an­scheinend die Kontrolle über nahezu alles hat. Dass die Prota­gonis­tin eine be­sondere Fähig­keit hat, ver­steht sich in diesem Genre nahe­zu von selbst. In diesem Fall ist es die Fähig­keit, das Portal zu akti­vieren, was sonst nur Wand­lern wie der mys­teriösen Ver­trauens­lehrerin und Wolf-Wand­lerin Ms Cane möglich ist. Wieso Maggie, die wie es den jungen Helden solcher Ge­schichten oft geht, in eher außer­ge­wöhn­lichen Um­ständen lebt, über diese Fähig­keit ver­fügt und ob sie über­haupt ein (nor­maler) Mensch ist, bleibt vor­erst offen. Dass das un­mittel­bare Aben­teuer um die ent­führte Mit­schülerin noch in diesem Band auf­ge­klärt wird, ist für der­artige Bücher durch­aus ty­pisch. Was aller­dings auf­fällt, ist der Erzähl­stil. Wäh­rend dieser in vielen Urban-Fan­tasy-Werken mit Prota­gonis­ten dieses Alters­bereichs schon relativ er­wachsen wirkt, er­scheint er hier auf­fallend kind­lich. Hier könnte aber na­türlich hauch die Erzähl­weise der Sprecherin hinein­wirken.

Die Autorin folgt erzählerisch stets ihrer jungen Protagonistin.

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Fazit:

Die junge Protagonistin dieser Story muss neben ihrer normalen Probleme auch die Ge­fahren fremder Welten be­wältigen.

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Album von Berlin, Charlottenburg und Potsdam

Reprint eines Bildbands aus den 1910ern
Nähere Infos zum Buch findet ihr hier: https://rezicenter.blog/2020/01/28/bilder-aus-altbayern-reprint-eines-bildbands-von-1918/

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Tipps für preisgünstigen Lesestoff

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Blood over bright haven

M. L. Wang
Blood over bright haven


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Übersetzung: Ulrike Brauns

Zielkoordinaten

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Klappentext:

Die erste Frau, die jemals in einen prestigeträchtigen Magierorden aufgenommen wurde, kommt in dieser eigen­ständigen düsteren Fantasie der Autorin von „The Sword of Kaigen“ eine ge­heime Ver­schwörung auf die Spur, die die Aus­übung der Magie für immer ver­ändern könnte.

Seit zwanzig Jahren widmet Sciona jeden wachen Moment dem Studium der Magie, an­ge­trieben von dem wahn­sinnigen Wunsch, das Un­mögliche zu er­reichen: die erste Frau zu sein, die je­mals zum Hohen Magis­terium der Uni­versität für Magie und Industrie zu­ge­lassen wird.

Als Sciona endlich ihr Ziel erreicht und eine Hochmagierin wird, stellt sie fest, dass die Heraus­for­derungen ge­rade erst be­gonnen haben. Ihre neuen Kollegen sind ent­schlossen, ihr das Ge­fühl zu geben, nicht will­kommen zu sein – und stellen ihr statt einer quali­fizierten Labor­assistentin einen Haus­meister zur Seite.

Weder Sciona noch ihre Kollegen wissen, dass ihr schweigsamer Assis­tent nicht immer Haus­meister war. Vor zehn Jahren war er ein noma­discher Jäger, der seine Familie auf der ge­fähr­lichen Reise von den wilden Ebenen in die Stadt verlor. Aber jetzt sieht er die Ge­legen­heit, die Kräfte zu ver­stehen, die seinen Stamm dezi­miert und ihn aus seiner Heimat ver­trieben haben, um die Privi­legierten an der Macht zu halten.

Zunächst herrscht zwischen Magier und Außenseiter ein zerstrittenes Ver­hältnis. Doch ge­mein­sam decken sie ein ur­altes Ge­heimnis auf, das den Lauf der Magie für immer ver­ändern könnte – wenn sie nicht vor­her ge­tötet werden.

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Rezension:

Schon seit sie ihre magische Ausbildung begonnen hatte, träumte Sciona Frey­nan da­von, zur Hoch­magierin zu werden. Noch nie hatte es eine Frau ge­schafft, in den eli­tären Kreis der Hoch­magier auf­zu­steigen. Als es ihr wirklich ge­lingt, muss sie jedoch er­kennen, dass sie damit von ihren männ­lichen Kollegen noch lange nicht an­er­kannt wird. Doch spielt das schon bald keine große Rolle mehr.

M. L. Wangs Fan­tasy-Roman hat es de­finitiv ge­schafft, mich zu über­ra­schen. Das kann ich schon vor­weg­nehmen. Nach einem Prolog, der sich an­scheinend um eine voll­kommen andere Story dreht, kommt der Leser in dem Hand­lungs­strang an, der nach dem Klappen­text zu er­warten ist. Hier steht der ‚Ein­bruch‘ der Prota­gonis­tin in die Männer­domäne der Hoch­magier im Fokus. Aller­dings er­weist sich dieses Hand­lungs­element über­ra­schend schnell als weit­gehend ab­ge­arbeitet. Für den wei­teren Ver­lauf der Ge­schichte spielt das alles nämlich nur noch eine höchs­tens unter­ge­ordnete Rolle. Die Prota­gonis­tin wird nämlich damit kon­frontiert, dass zu­mindest einige ihrer Kollegen an­scheinend be­wusst über Laichen zu ge­hen be­reit sind. Das Ende des Buches hat mich dann regel­recht ge­schockt. Ein solches Ende hätte ich defi­nitiv nicht er­wartet. Leider kann ich hier nicht detail­lierter darauf ein­gehen, was genau mich der­maßen über­rascht hat, ohne das Ende vor­weg­zu­nehmen. Jeden­falls hätte ich ein der­artiges Ende in einem solchen Fan­tasy-Werk defi­nitiv nicht er­wartet. Ich kann mich wirklich nicht ent­scheiden, ob mir dieser Twist ge­fällt, ob ich eine Story, die so endet, gut finden soll.

Die Autorin (wobei das Geschlecht genau genommen nur aufgrund der Thematik ge­raten ist, da ich nirgends ge­nauere Infor­mationen über M. L. Wang finden konnte) wechselt den Er­zähl­fokus zwischen der Prota­gonis­tin und ihrem Assis­tenten, der schnell zum Co-Prota­gonis­ten auf­steigt.

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Fazit:

Das überraschende Ende verleiht dieser Geschichte einen völlig unerwarteten Cha­rakter, der für das Genre ziemlich un­typisch ist.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

LBG Banner Sommerferien
Die Erlebnisse eines anfangs 11-jährigen Jungens, der bei Pflegeeltern aufwuchs und nun unerwartet an ein Internat kommt. Hier veränder sich sein ganzes Leben, und er muss sich einen neuen Freundeskreis aufbauen. Und dann wartet noch so manche Überraschung auf ihn …
„Lord Breakinghams Geheimnis“ ist ein Internats-, als auch ein Entwicklungsroman. Geeignet für alle Leseratten ab etwa 10 Jahren und natürlich auch für Erwachsene, die gerne an die Kindheit zurückdenken.

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Album von Berlin, Charlottenburg und Potsdam

Reprint eines Bildbands aus den 1910ern
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Megalithen und ihre Sagen

Tankred Kiesmann
Megalithen und ihre Sagen

Hünengrab, Steinkreis & Co.

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Klappentext:

Megalithen – Mythen, Geschichten und Geheimnisse

Jeder kennt die beeindruckenden Steinkreise von Stonehenge oder die end­losen Reihen der Men­hire von Carnac. Doch nur wenige wissen, dass es in ganz Europa – und da­rüber hinaus – Tau­sende solcher Monu­mente gibt. Über ihre Er­bauer, ihre ge­naue Be­deutung und ihre ur­sprüngliche Nutzung wird bis heute spe­kuliert. Sicher ist nur: Diese ge­waltigen Stein­struk­turen, er­richtet vor meh­reren tausend Jahren in der Jung­stein­zeit, haben seit jeher die Fantasie der Men­schen be­flügelt.

Doch wo die Wissenschaft Lücken lässt, entstehen Geschichten. Tankred Kies­mann, lang­jähriger Kenner his­torischer Mythen und Erzähl­tradi­tionen, hat ge­nau diese Ge­schichten ge­sammelt und unter­sucht. Sagen und Le­genden aus aller Welt er­zählen von Riesen und Trollen, von ver­stei­nerten Böse­wichten oder gar vom Teufel selbst, der diese Steine einst auf­ge­stellt haben soll. Manche Theo­rien gehen noch weiter – sie ver­muten Ein­flüsse aus längst unter­ge­gangenen Kul­turen oder gar von außer­irdischen Be­suchern.

Als Autor mit einem besonderen Gespür für historische Stoffe verbindet Kies­mann über­lieferte Mythen mit archäo­logischen Er­kennt­nissen und er­gänzt sie um eigene Kurz­ge­schichten, die von den ge­heimnis­vollen Mon­umenten ins­piriert sind. So ent­steht ein span­nender und infor­mativer Mix, der alte Le­genden le­bendig macht und gleich­zeitig neue Per­spek­tiven auf die rätsel­haften Bau­werke er­öffnet.

Dieses Buch vereint:

Faszinierende Mythen und Sagen rund um Megalithbauwerke

Historische Hintergründe über die Erbauer und die Funktionen der Steine

Wahre Begebenheiten und archäologische Erkenntnisse

Kreative Kurzgeschichten, inspiriert von den geheimnisvollen Monumenten

So entsteht ein unterhaltsamer, informativer und vielschichtiger Blick auf diese rätsel­haften Bau­werke, die uns bis heute in ihren Bann ziehen. Für alle, die sich für Archäo­logie, Ge­schichte und Mytho­logie interes­sieren – und für die­jenigen, die sich gern von ur­alten Le­genden in eine andere Welt ent­führen lassen.

Ein Buch für alle, die den Spuren der Vergangenheit folgen und die Ge­heimnisse der Mega­lithen ent­schlüsseln wollen.

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Rezension:

Steinkreise, Hünengräber und vergleichbare Megalith-Bauten erwecken stets die Auf­merk­samkeit des heu­tigen Men­schen. So­wohl die meist impo­santen Stein­setzungen selbst als auch die da­mit oft ver­bundenen Rätsel wecken die Neu­gier. Des­halb ranken sich um solche Zeug­nisse unserer Vor­fahren auch oft Le­genden.

Von genau dieser Seite geht Tankred Kiesmann das Thema an. Im Zentrum dieses Buches stehen nicht die Hünen­gräber oder Stein­kreise selbst, son­dern die sich um diese ranken­den Sagen. So sind die er­wähnten – und keines­falls auch nur an­nähernd voll­ständigen – Hinter­lassen­schaften aus der Vor­zeit in diesem Buch auch nicht geo­grafisch oder nach wissen­schaftlich-syste­matischen Merk­malen, son­dern nach den Themen der je­weiligen Sagen sortiert. Bei­spiels­weise findet sich da ein Kapitel, in dem kreuz und quer durch die geo­grafischen Re­gionen alle die Mega­lith-Bauten zu­sammen­gefasst sind, die in der my­thischen Über­lieferung mit dem Teufel in Zu­sammen­hang ge­bracht werden. Die kon­kreten wissen­schaft­lichen Er­kennt­nisse zum je­weiligen Kandi­daten blei­ben – so­fern über­haupt vor­handen – eher knapp. Ge­legent­lich werden auf das Thema spe­ziali­sierte For­scher aus den letzten bei­den Jahr­hunder­ten kurz vor­ge­stellt, ohne dabei ins Detail zu ge­hen. Auch wenn hier die Ge­schichten im Vorder­grund stehen, hätte ich mir an man­chen Stellen schon ein paar mehr wissen­schaft­liche Hinter­gründe ge­wünscht. Auf die vom Autor selbst ge­schrie­benen Kurz­ge­schichten hätte ich per­sönlich da­gegen ver­zichten können. Die my­thischen Er­klärungs­versuche unserer Vor­fahren für die für sie nicht rea­listisch er­klär­baren Hinter­lassen­schaften noch viel weiter zu­rück­liegender Vor­fahren sind da­gegen durch­aus interes­sant und ge­ben Ein­blicke in die oft religiös ge­prägte Denk­weise ver­gangener Jahr­hunderte.

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Fazit:

Dieses Buch näher sich den oft die Landschaft prägenden Megalith-Bauten von einer ganz un­ge­wohnten Rich­tung an.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Die Erlebnisse eines anfangs 11-jährigen Jungens, der bei Pflegeeltern aufwuchs und nun unerwartet an ein Internat kommt. Hier veränder sich sein ganzes Leben, und er muss sich einen neuen Freundeskreis aufbauen. Und dann wartet noch so manche Überraschung auf ihn …
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Flüsterwald – 10 – Die magische Akademie – Der dunkle Zirkel

Andreas Suchanek
Flüsterwald – 10 – Die magische Akademie – Der dunkle Zirkel

Hinter dem Spiegel

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Klappentext:

Mysteriöse Magie-Probleme: Wer steckt hinter dem Chaos im Flüsterwald?

Kaum haben sich Lukas und Ella von ihrem letzten Einsatz erholt, droht schon das nächste Pro­blem: Die ma­gischen Fähig­keiten der Be­schüt­zerinnen und Be­schüt­zer aus dem italie­nischen Flüster­wald lassen sich nicht mehr kon­trollieren und wandeln sich ins Ge­genteil. Um der Ur­sache auf den Grund zu ge­hen, reisen die Freunde zu­sammen mit der wort­ge­wandten Elfe Felicitas, der schlauen Katze Punchy und dem frechen Menok Rani in den ma­gischen Wald in Italien. Dort treffen sie nicht nur auf aller­hand Zauber­wesen wie wild ge­wordenen Fleder­beißis, sondern stoßen auch auf einen alten Ge­heim­bund, der hier forscht.

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Rezension:

Lukas, Ella und ihre magischen Freunde sind gerade wieder auf einem Aka­demie-Wochen­ende, als ein Not­ruf aus dem italie­nischen Flüster­wald ein­geht. Da die Magie der beiden dor­tigen Be­schützer ver­rückt­spielt, sehen unsere Freunde in Italien nach dem Rechten. Hier warten ganz neue Heraus­forderungen auf sie.

Schon „Die magische Akademie“ als Staffeltitel deutete natürlich an, dass Andreas Suchanek eben­diese Aka­demie in den Fokus der 3. Staffel seiner jungen Urban-Fan­tasy-Reihe stellt. Nach­dem das Kennen­lernen der Aka­demie und der Mit­schüler den Kern des 9. Bandes („Ge­fähr­liches Zau­ber­chaos“) – offiziell als Band 3.1 be­zeichnet – dar­stellte, spielt ein er­heb­licher Teil dieses Bandes aber doch wieder ab­seits der Schule. Venezia und der nahe­ge­legene italie­nische Flüster­wald ge­ben dem Leser genau wie den Prota­gonis­ten einiges zu ent­decken. Auch neue ma­gische Wesen finden den Weg in die Ge­schichte. Mit der Hand­lung in der außer­schuli­schen Welt tritt auch die Gender-Pro­blematik mehr in den Hinter­grund und er­scheint damit weniger pro­minent und damit nicht ganz so störend. Mehrere neue Hand­lungs­elemente ver­sprechen für kom­mende Bände interes­sante Ent­wicklungen. Vor­allem im Hin­blick auf die an­ge­peilte Ziel­gruppe der „Flüster­wald“-Reihe fällt be­sonders der doch relativ heftige Cliff­hanger am Ende dieses Bandes ins Auge. Was der Autor daraus ent­wickeln könnte, ist kaum ab­zu­sehen.

Stilistisch ändert Suchanek natürlich nichts am für diese Reihe etab­lierten Stil. Ein kom­pletter Ver­zicht auf Gender-Formen wäre aller­dings wün­schens­wert.

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Fazit:

Neue (Flüsterwald-)Welten bieten neue Herausforderungen, und das Ende sorgt für einen für diese Reihe bisher un­erreichten Span­nungs­pegel.

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