Valdombra – 1 – Das Geheimnis des Drachen

Martina Folena
Valdombra – 1 – Das Geheimnis des Drachen


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Übersetzung: Barbara Neeb

Schlechte Träume

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Klappentext:

Ein Geheimnis schlummert tief im Berg

Im dunklen Tal Valdombra gibt es nur wenige Sonnenstunden. Als ihr Zu­hause auch noch von einem furcht­baren Erd­beben heim­ge­sucht wird, er­fahren Isa und ihr Bruder Teo von einer fast ver­gessenen Legende: Ist es möglich, dass ein wunder­sames Wesen unter der Erde das Beben ver­ur­sacht hat? Den Ge­schwistern bleibt wenig Zeit, um das heraus­zu­finden. Denn die Be­drohung zer­stört nicht nur die Dörfer Val­dombras, sie droht auch, ihnen ihr letztes Licht zu nehmen…

Können die Geschwister das Wesen zähmen und Valdombra vor der ewigen Dunkel­heit be­wahren? Ein un­glaub­liches Aben­teuer be­ginnt, auf dem un­zählige Ge­fahren lauern…

Mit vierfarbig illustriertem Reisetagebuch.

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Rezension:

Valdombra ist ein Tal tief in den Bergen. Die Sonne dringt hierher nur wenige Stunden am Tag vor. Hier leben Isa(dora) und Teo(dorigo) mit ihrem Vater, einem Kerzen­macher. Und Kerzen werden hie viele ge­braucht. Eines Nachts zer­stört ein Erd­beben ihr Haus wie viele andere in Tals­end und den anderen Orten im Tal. Als Isa eine Legende hört, dass solche Erd­beben von einem im Unter­grund lebenden Drachen ver­ur­sacht würden, be­schließt sie, sich diesem zu stellen. Ihr kleiner Bruder Teo schließt sich ihr an.

Dass Martina Folena ihr jugendliches Fantasy-Abenteuer in Italien (oder einem an Nord-Italien orien­tierten Fan­tasy-Land) an­siedelt, ist kein großes Wunder. Schließ­lich ist sie Ita­lienerin. Schon am titel­ge­benden Namen des Tals und an den Namen der Per­sonen ist diese An­lehnung auch in der deut­schen Über­setzung er­kennbar. (Orts­namen und Adels­titel wurden da­gegen über­setzt.) Zur zeit­lichen Ein­ord­nung kann man nur sagen, dass das Ritter­tum in der Hand­lungs­welt noch eine be­deutende Rolle spielt. Etwas kompli­zierter wird es beim Alter der Prota­gonis­tin Isa. Einer­seits wirkt sie wie ein Mädchen, ander­seits schätzt sie ihren neuen Be­kannten Anselmo als kaum älter als sich selbst ein. Der hat aber bereits die Militär­aka­demie ab­ge­schlossen und war als Ritter in Diensten, bevor er Post­bote wurde. Wie eine junge Frau wirkt Isa aber defi­nitiv nicht.

Die Handlung kommt während ihres größten Teils überraschender­weise ganz ohne Fan­tasy-Ele­mente aus, da der Drache – oder genau gesagt das Kryptid – auch in dieser Welt von fast allen für eine Le­gende ge­halten wird. Erst kurz vor Ende dieses Bandes wird die Grenze zur Fan­tasy wirk­lich über­schritten. Die Ge­schichte kann über­zeugen und macht – ob­wohl sie einen runden Ab­schluss auf­weist – Lust auf den kom­menden Band.

Die Autorin nutzt ihre Protagonistin als Ich-Erzählerin. Zahlreiche Illusrationen von Greta Mai­nardi (sowohl in Schwaz/weiß als auch in Farbe) runden den ge­lungenen Ein­druck des Buches ab.

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Fazit:

Dieses historische Fantasy-Abenteuer kann sowohl junge als auch erwach­sene Leser mit seiner stim­migen Welt über­zeugen.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Die Erlebnisse eines anfangs 11-jährigen Jungens, der bei Pflegeeltern aufwuchs und nun unerwartet an ein Internat kommt. Hier veränder sich sein ganzes Leben, und er muss sich einen neuen Freundeskreis aufbauen. Und dann wartet noch so manche Überraschung auf ihn …
„Lord Breakinghams Geheimnis“ ist ein Internats-, als auch ein Entwicklungsroman. Geeignet für alle Leseratten ab etwa 10 Jahren und natürlich auch für Erwachsene, die gerne an die Kindheit zurückdenken.

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Album von Berlin, Charlottenburg und Potsdam

Reprint eines Bildbands aus den 1910ern
Nähere Infos zum Buch findet ihr hier: https://rezicenter.blog/2020/01/28/bilder-aus-altbayern-reprint-eines-bildbands-von-1918/

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Die Archipel-Trilogie – 1 – Impossible Creatures • Das Geheimnis der unglaublichen Wesen

Katherine Rundell
Die Archipel-Trilogie – 1 – Impossible Creatures • Das Geheimnis der unglaublichen Wesen


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Übersetzung: Henning Ahrens

Das fliegende Mädchen

Klappentext:

Der preisgekrönte Bestseller aus Großbritannien: Außergewöhnliches Fan­tasy-Aben­teuer voller Fabel­wesen und Action ab 10 Jahren

»Geh auf keinen Fall den Hügel hinauf«, hatte Christophers Groß­vater gesagt. Doch die Ferien sind zu lang­weilig, um sich an Ver­bote zu halten. Als Chris­topher den Hügel er­klimmt, bebt plötz­lich die Erde. Spre­chende Eich­hörnchen, ein ge­flügeltes Pferd und ein Ein­horn kommen ihm ent­gegen. Chris­topher kann es nicht fassen! Vom Groß­vater er­fährt er, dass sich ein Tor zu einer anderen Welt ge­öffnet hat. Eine Welt voller Magie und atem­berau­bender Fabel­wesen, doch genau diese sind jetzt in Ge­fahr!

Dann taucht ein geheimnisvolles Mädchen mit einem fliegenden Mantel in Chris­tophers Welt auf. Ver­folgt von einem Mörder be­geben sich die zwei Kinder auf eine auf­regende Reise. Wird es ihnen ge­lingen, beide Welten zu retten, be­vor es zu spät ist?

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Rezension:

Christopher muss seine Ferien bei seinem Opa verbringen, weil sein Vater be­ruflich unter­wegs ist. Das Haus liegt weit ab­ge­legen, von Mobil­funk­netzen gibt es hier weit und breit keine Spur. Den Hügel hinterm Haus darf Chris­topher keines­falls be­treten. Als er es doch tut, ent­deckt er eine Passage in eine andere Welt – und das Mäd­chen Mal. Zu­sammen brechen sie auf, um be­drohte Fabel­wesen zu retten.

Katherine Rundell führt ihren jungen Protagonisten und ihre Leser mit diesem Urban-Fan­tasy-Aben­teuer auf eine Welten­reise zu einem Archipel, der die Heimat zahl­reicher Fan­tasy-Wesen ist. Chris­tophers Er­lebnisse in unserer Welt stellen dabei aller­dings nur eine kurze Rahmen­hand­lung dar, während sich der Groß­teil der Ge­schichte im Archipel ab­spielt. Etwas kompli­ziert ist die alters­mäßige Ein­ordnung der beiden jungen Helden. Der Opa meint an einer Stelle, Chris­topher wäre noch 4 bis 5 Jahre vom Führer­schein­alter ent­fernt. Das würde auf einen etwa 13-jäh­rigen Chris­topher hin­deuten. Als er Mal kennen­lernt, schätzt er, dass diese etwa in seinem Alter oder auch etwas jünger wäre. Später be­merkt diese aber über sich selbst, dass sie sogar noch ein paar Milch­zähne hätte. Das Aben­teuer selbst be­wegt sich im Rahmen dessen, was zu er­warten ist, wenn sich junge Prota­gonis­ten auf­machen, um Fabel­wesen zu retten. Die Um­setzung kann ge­fallen, zu­mal es zu interes­santen Situ­ationen kommt und auch Ver­luste zu be­klagen sind. Das Ende lässt nur wenig Schlüsse auf die kom­menden Bände zu.

Die Autorin erzählt die Ereignisse aus Sicht eines auktorialen Erzählers, wobei der Fokus stets auf Chris­topher liegt. Die Ge­schichte wird durch ein illus­triertes Glossar der Fan­tasy-Wesen er­gänzt. Bei letz­terem fällt ins Auge, dass die Namen der Wesen (na­türlich) ins Deutsche über­setzt wurden, je­doch die alpha­betische Reihen­folge des eng­lischen Originals bei­be­halten wurde. So taucht bei­spiels­weise das Ein­horn weit hinten auf, wo alpha­betisch das Unicorn seinen Platz hat. Da wäre es wohl sinn­voll ge­wesen, nach den deut­schen Namen um­zu­sortieren.

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Fazit:

Im Auftakt dieser gelungenen Urban-Fantasy-Weltenreise kommt es un­ge­achtet der an­ge­peilten Alters­gruppe auch zu Todes­opfern.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Die Erlebnisse eines anfangs 11-jährigen Jungens, der bei Pflegeeltern aufwuchs und nun unerwartet an ein Internat kommt. Hier veränder sich sein ganzes Leben, und er muss sich einen neuen Freundeskreis aufbauen. Und dann wartet noch so manche Überraschung auf ihn …
„Lord Breakinghams Geheimnis“ ist ein Internats-, als auch ein Entwicklungsroman. Geeignet für alle Leseratten ab etwa 10 Jahren und natürlich auch für Erwachsene, die gerne an die Kindheit zurückdenken.

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Album von Berlin, Charlottenburg und Potsdam

Reprint eines Bildbands aus den 1910ern
Nähere Infos zum Buch findet ihr hier: https://rezicenter.blog/2020/01/28/bilder-aus-altbayern-reprint-eines-bildbands-von-1918/

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Children of Blood and Bone – 3 – Children of Anguish and Anarchy

Tomi Adeyemi
Children of Blood and Bone – 3 – Children of Anguish and Anarchy


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Übersetzung: Andrea Fischer

Der König, der ein Gott sein will

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Klappentext:

Der Blutmond rückt näher. Zélie steht ihrem letzten Feind gegenüber. Dem König, der ihr Herz jagt.

Das actiongeladene Finale der Nr-1-Bestseller-Trilogie aus den USA, in hoch­wertiger Neu­aus­stattung mit ge­staltetem Farb­schnitt

Zélie hatte ihr Ziel schon vor Augen: Der königliche Palast war gerade ein­ge­nommen, die Mo­narchie ge­stürzt, die Maji wieder­auf­er­standen. Doch dann kam der Über­fall. Jetzt findet sich Zélie auf einem Schiff wieder. Ein­ge­sperrt in einen Käfig, wie der Rest ihres Volkes. Ihr Ent­führer: König Baldyr, An­führer der Skulls. Er hat ganze Zivili­sationen ver­wüstet, um Zélie zu finden und sich ihre Kräfte unter­tan zu machen. Zélie muss sich und ihr Volk retten, bevor Orïsha end­gültig unter­geht. Hilfe be­kommt sie dabei von un­er­warteter Seite.

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Rezension:

Orïsha wurde von den Skulls über­fallen, viele Ein­wohner ent­führt. Skull-König Baldyr sucht nach einer Person, die be­sondere Fähig­keiten hat, um selbst zum Gott auf­zu­steigen. Wie sich heraus­stellt, ist Zélie diese Person. Auch Amari, Inan und Tzain sind auf dem Schiff der Skulls, doch haben sie keinen Kontakt zu­ein­ander. Trotz­dem ist allen klar, dass ihnen die Flucht ge­lingen muss, be­vor sie den Ziel­hafen er­reichen.

Gleich zu Beginn des finalen Bandes ihrer „Children of Blood and Bone“-Tri­logie wartet Tomi Ade­yemi wieder mit einer über­ra­schenden Wendung auf. Nach dem Ende des 2. Bandes („Chil­dren of Virtue and Venge­ance“) wurde Orïsha von einer fremden Macht über­fallen, und alle Prota­gonis­ten sind beim Start dieses Bandes in der Ge­walt der Skulls. Der eigent­liche Über­fall wird je­doch über­sprungen. Zu­sätzlich zu den bis­herigen Prota­gonis­ten Amari, Inan und Zélie kommt hier auch Zélies Bruder Tzain als 4. Ich-Er­zähler hinzu. Mit den Skulls und den Neu-Gaīan­nern treten auch 2 Völker in die Ge­schichte, die – wenn ich mich korrekt er­innere – bisher nie er­wähnt wurden. Mit diesen Völkern kommen auch neue Arten der Magie hinzu, die das bis­her schon außer­ge­wöhnliche wie auch komplexe Magie­system er­weitern. Wie be­reits von den bis­herigen Bänden ge­wohnt, geht es auch hier wieder wild zu. Kämpfe sind eher die Regel als die Aus­nahme. Auch fehlt am Ende ein wirk­licher Ab­schluss der Tri­logie, ein Happy­end. Man be­kommt fast den Ein­druck, die Autorin würde sich die Mög­lichkeit für eine weitere Fort­setzung offen halten wollen.

Stilistisch behält die Autorin (natürlich) am Gewohnten fest. Neben Zélie, Amari und Inan kommt aller­dings Tzain als weiterer als Ich-Er­zähler hinzu.

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Fazit:

Der letzte Band führt die Story um die afrikanische Magie zu einem (vorläufigen?) Ende. Aber ist Amaris und Zélies Geschichte damit zu Ende?

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Die Erlebnisse eines anfangs 11-jährigen Jungens, der bei Pflegeeltern aufwuchs und nun unerwartet an ein Internat kommt. Hier veränder sich sein ganzes Leben, und er muss sich einen neuen Freundeskreis aufbauen. Und dann wartet noch so manche Überraschung auf ihn …
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Children of Blood and Bone – 2 – Children of Virtue and Vengeance

Tomi Adeyemi
Children of Blood and Bone – 2 – Children of Virtue and Vengeance


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Übersetzung: Andrea Fischer

Wenn Freunde zu Feinden werden

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Klappentext:

Die Magie ist zurück und mit ihr ein tödlicher Kampf

Band 2 der internationalen Bestseller-Trilogie »Children of Blood and Bone«, in hoch­wertiger Neu­aus­stattung mit ge­staltetem Farb­schnitt

Zélie und Prinzessin Amari haben das Unmögliche geschafft: Die Magie ist nach Orïsha zu­rück­gekehrt. Doch das Ritual war mächtiger, als sie ahnen konnten. Es hat nicht nur die ver­schütteten Kräfte der Magier ge­weckt, sondern auch jene des Adels. Mit ihrer neu­ge­wonnenen Macht sind Zélies Feinde ge­fähr­licher als je zuvor. Und sie wollen Rache.

Zélie, Amari und Inan müssen einen Weg finden, das Land zu vereinen – oder zu­sehen, wie sich Orïsha in einem ver­heerenden Krieg zer­reißt.

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Rezension:

Die Magie ist nach Orïsha zurückgekehrt! Nach dem Tod ihres Vaters will Prin­zessin Amari die Herr­schaft über­nehmen und ein Reich auf­bauen, in dem (normale) Men­schen, Maji und Titánen fried­lich und gleich­berechtigt zu­sammen­leben. Doch Amaris Mutter ver­hindert dies und setzt Amaris Bruder Inan auf den Thron. Schon bald. Schon bald kämpfen Men­schen, Maji und Titánen jeder gegen jeden.

Nach den Ereignissen des 1. Bandes („Goldener Zorn“) könnte sich in Orïsha eigent­lich alles zum Guten wenden. Aber wo­rüber sollte Tomi Adeyemi dann in den ver­blei­benden beiden Bänden ihrer Fan­tasy-Tri­logie schreiben? Und so kommt es natürlich gleich im Anfang dieses 2. Bandes zu einer drama­tischen Wendung. Schon bald trauen sich selbst die alten Kampf­ge­fährten Zélie, Amari und Inan gegen­seitig nicht mehr über den Weg. Dass all das das Werk von Amaris und Inans Mutter Nehanda ist, ist kein Ge­heimnis. Durch ihre Intrigen werden alle Ver­ständi­gungs­versuche unter­laufen. Damit schafft es die Autorin, ihre Leser in ein Wechsel­bad der Ge­fühle zu schicken.

Was mir hier allerdings definitiv gefehlt hat, ist ein ausführliches „Was bisher ge­schah“. Band 1 rezen­sierte ich vor fast genau 3½ Jahren. Viele Zu­sammen­hänge oder auch für diese Hand­lungs­welt spezi­fischen Be­griffe waren mir nicht mehr gegen­wärtig. So be­nötigte ich einige Kapitel, um wieder in die Story hinein­zu­finden. Eine kurze Zu­sammen­fassung sowie ein Glossar hätte ich des­halb als sehr hilf­reich empfunden.

Die Autorin lässt die 3 Protagonisten Zélie, Amari und Inan wieder ab­wechselnd als Ich-Erzähler agieren. Auf diesem Weg kann der Leser den immer stärker wer­denden Ver­lust des gegen­seitigen Ver­trauens­ver­hältnisses gut nach­voll­ziehen. Zu­sammen mit der für euro­päische Ver­hältnisse exo­tischen Hand­lungs­welt er­gibt das eine packende Fan­tasy-Ge­schichte, die ganz auf die im Genre etab­lierten Fan­tasy-Wesen ver­zichtet. Auf den ab­schlie­ßenden 3. Band darf man mit Sicher­heit ge­spannt sein.

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Fazit:

Dieses afrikanisch geprägte Fantasy-Abenteuer kann auch mit seinen für uns exo­tischen Ele­menten über­zeugen.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Die Erlebnisse eines anfangs 11-jährigen Jungens, der bei Pflegeeltern aufwuchs und nun unerwartet an ein Internat kommt. Hier veränder sich sein ganzes Leben, und er muss sich einen neuen Freundeskreis aufbauen. Und dann wartet noch so manche Überraschung auf ihn …
„Lord Breakinghams Geheimnis“ ist ein Internats-, als auch ein Entwicklungsroman. Geeignet für alle Leseratten ab etwa 10 Jahren und natürlich auch für Erwachsene, die gerne an die Kindheit zurückdenken.

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Album von Berlin, Charlottenburg und Potsdam

Reprint eines Bildbands aus den 1910ern
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The Sandsea Chronicles – 1 – Der Sternenstaubdieb

Chelsea Abdullah
The Sandsea Chronicles – 1 – Der Sternenstaubdieb


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Übersetzung: Urban Hofstetter

Dschinn-Könige und Menschen-Prinzen

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Klappentext:

Loulie al-Nazari ist überall bekannt als die Mitternachtshändlerin. Sie jagt illegaler Magie der Dschinn hinter­her, um sie auf dem Nacht­markt teuer zu ver­kaufen. Eines Tages lässt der Sultan sie ver­haften. Sie muss eine ver­schollene magische Lampe für ihn finden oder sterben. Auf der Reise kreuzt ein Dschinn­mörder ihren Weg: der be­rüchtigte Sternen­staub­dieb… Ein be­törendes Fan­tasy­epos um eine starke und ver­letzliche Prota­gonis­tin.

Seit die Frau des Sultans von einem Dschinn getötet wurde, werden diese im ge­samten Land er­bittert ge­jagt. Für Loulie und ihren engen Freund, den Dschinn Qadir, ist der Handel mit deren Magie hoch ge­fährlich. Und nun müssen sie sich auf die Suche nach der ge­heimnisv­ollen Lampe machen. Sie werden be­gleitet von Prinz Omar und dessen Ge­hilfin, der Diebin Aisha. Aber Loulie weiß nicht, dass Omar die Ge­stalt mit anderen Menschen tauschen kann. Nicht nur die Wüste birgt Ge­fahr, sondern auch manches Mit­glied der Kara­wane… Ein Fan­tasy-Epos um eine gleicher­maßen starke wie ver­letzliche Prota­gonis­tin, ein­ge­bettet in eine be­törende Erzäh­lung und von den leuch­tenden Farben einer fernen Welt durch­drungen.

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Rezension:

Wer auf der Suche nach magischen Artefakten der Dschinn ist, kann bei der in ent­sprechenden Kreisen be­kannten Mitter­nachts­händlerin fündig werden. Ihren wahren Namen, Loulie, kennen nur wenige, denn Dschinn-Magie ist illegal. Kaum je­mand ahnt, dass ihr Leib­wächter ein Dschinn ist. Als der Dschinn-hassende Sultan Loulie zu fassen be­kommt, zwingt er sie, für sie auf die Suche nach einem mäch­tigen Artefakt zu gehen. Kron­prinz Omar soll sie be­gleiten, doch der tauscht diese Auf­gabe ma­gisch mit seinem jüngeren Bruder Mazen.

Chelsea Abdullah, die selbst kuwaitische Wurzeln hat, bettet ihr Fan­tasy-Aben­teuer, das den Auf­takt der „The Sand­sea Chro­nicles“-Tri­logie bildet, in die Sagen­welt aus 1001 Nacht ein. Die Hand­lung um die Mitter­nachts­händlerin Loulie al-Nazari ist ein­deutig in dieser Kultur zu ver­orten, auch wenn die Ge­schichte trotz ihrer Ein­bettung in ent­sprechend zurück­liegenden Zeiten eher modern an­mutet und auch das Frauen­bild west­lichen Vor­stel­lungen ent­spricht. In diese Story sind je­doch Ele­mente ver­schiedener 1001-Nacht-Märchen ein­ge­webt. So ist das vom Sultan be­gehrte Objekt die aus dem Märchen be­kannte Lampe mit ihrem Flaschen- oder eher Lampen­geist. Auch die 40 Räuber bilden einen Be­stand­teil der Ge­schichte, auch wenn ihr Chef hier nicht Ali Baba heißt und die Räuber eher (Dämonen-)blut­rünstige Söldner sind. Bessere Kenner der 1001-Nacht-Ge­schichten als ich werden viel­leicht sogar noch mehr Vor­bilder ent­decken. Eher un­üblich für das be­rühmte Vor­bild, dafür in der modernen Fan­tasy-Literatur um so üb­licher ist, dass es zwischen dem Prinzen und der Händ­lerin recht schnell zu einer An­näherung kommt. Auch stellt sich recht schnell heraus, dass die Dschinn viel mensch­licher sind, als zu­nächst der Ein­druck er­weckt wird. Dieses Konglo­merat aus alten Märchen und einer mo­dernen Ge­schichte ent­wickelt seinen eigenen Reiz, der auf die Fort­setzungen ge­spannt macht.

Die Autorin erzählt ihre Geschichte wechselweise aus den Perspektiven der Händ­lerin Loulie, des Prinzen Mazen und der Räu­berin Aisha.

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Fazit:

Dieses Fantasy-Abenteuer in der orientalischen Welt der 1001-Nacht-Märchen ge­winnt dem Genre un­ge­wohnte Aspekte ab.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Thirteen Witches – 1 – Die Erinnerungsdiebin

Jodi Lynn Anderson
Thirteen Witches – 1 – Die Erinnerungsdiebin


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Übersetzung: Kanut Kirches

Infos aus der Geiterwelt

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Klappentext:

Rosie Oaks, Hexenjägerin.

Die letzte Hexenjägerin.

Rosies Mutter begegnet ihrer Tochter schon immer kühl und distanziert, scheint stets ab­wesend zu sein. Als Rosie ein Buch über drei­zehn Hexen ent­deckt, be­greift sie: Eine davon hat ihrer Mutter alle glück­lichen Erin­nerungen ge­raubt. Mit Hilfe des jungen Geistes Ebb und ihrer besten Freundin Keim ver­sucht Rosie, ihre Mutter zu retten. Doch reicht das, um gegen die über­mäch­tigen Kräfte des Bösen zu be­stehen?

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Rezension:

Die 12-jährige Rosie lebt mit ihrer Mutter an der Atlantikküste der Neu­england-Staaten. Doch lässt ihre Mutter jegliche mütter­liche Nähe ver­missen. Erst durch Zufall er­fährt Rosie, was an ihrer Mutter anders ist: Ihr wurden von einer Hexe die Erin­nerungen ge­raubt. Rosie be­schließt, sich dieser Hexe zu stellen.

Dass Kinder oder Jugendliche im Bereich der Jugend-Urban-Fantasy oft über­raschend von ihren be­son­deren Kräften er­fahren, ge­hört in diesem Genre zu den oft be­nutzten Ein­stiegen in die Story. Auch Jodi Lynn Ander­son ver­wendet diese Aus­gangs­lage für ihre junge Prota­gonis­tin. Die 12-jährige Rosie – später sagt sie eigen­artiger­weise, sie wäre 11 – wächst unter relativ nor­malen Um­ständen auf, bis sie er­fährt, dass alle Frauen ihrer Familie Hexen­jägerin­nen sind be­ziehungs­weise waren. Gerade diese „relativ nor­malen Um­stände“ sind es aller­dings, die dieses Buch anders machen, aller­dings (zu­min­dest in meinen – er­wach­senen – Augen) auch nicht ganz über­zeugend dar­ge­stellt werden. Durch den Raub ihrer Erin­nerungen ist die Mutter kaum fähig, ihr nor­males Leben zu meistern. Die junge Prota­gonis­tin muss einen Groß­teil des Haus­haltes meistern. Aber wie konnte die Mutter sie dann bis dahin auf­ziehen? Als Rosie jünger war, dürfte sie dazu wohl kaum in der Lage ge­wesen sein. Um so über­ra­schender wirkt es dann, dass die Mutter in der Lage ist, Auto zu fahren. Das er­gibt für mich kein glaub­haftes Bild. Aller­dings ist das na­türlich nur der Hinter­grund der Prota­gonis­tin. Die Aben­teuer, die das Mädchen er­lebt und die es dazu bringen, das Erbe als Hexen­jägerin be­wusst zu akzep­tieren, sind gut dar­ge­stellt und heben sich deut­lich von vielen in diesem Genre oft be­nutzten Schema-F-Ideen ab. Dabei wird die Prota­gonis­tin nie zur Super­heldin stilisiert. Obwohl die Ge­schichte einen weit­gehend runden Ab­schluss bietet, ist sie doch der Start in einen Mehr­teiler, in dessen 2. Band schon eine Lese­probe am Ende des Buches hinein­führt. Lust, auch diesen zu lesen, weckt dieses Buch defi­nitiv, zumal die proble­matische Dar­stellung der Mutter dann wahr­scheinlich keine Rolle mehr spielen dürfte.

Die Autorin lässt ihre Protagonistin in der 1. Person erzählen.

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Fazit:

Eine überzeugende Urban-Fantasy-Story um die junge Erbin einer Hexenjägerinnen-Dynastie. Nur die Darstellung der Mutter wirkt nicht stimmig.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Schule der Meisterdiebe – 1 – Ein Zuhause für die Vergessenen (Hörbuch)

J. J. Arcanjo
Schule der Meisterdiebe – 1 – Ein Zuhause für die Vergessenen (Hörbuch)


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Übersetzung: Maren Illinger
Sprecher: Nico-Alexander Wilhelm

Eine Frage der eigenen Wurzeln

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Klappentext:

Der 12-jährige Gabriel ist ein genialer Taschendieb, eine Fähigkeit, die er nutzt, um seinen oft leeren Bauch zu füllen und seine Grandma zu ver­sorgen. Bis er eines Tages selbst aus­ge­trickst wird – von dem ge­heimnis­vollen Caspian Crook, der ihn ein­lädt, die Schule der Meister­diebe zu be­suchen. In Crook­haven werden die Schü­lerinnen und Schüler im Schlösser­knacken, Fälschen und in der »Kriminal­kunst« aus­ge­bildet. Alles mit der Ab­sicht, ein Robin Hood zu werden – von den Bösen nehmen und es den Guten geben. End­lich ein Ort für Gabriels Talente und die Mög­lichkeit einer bes­seren Zu­kunft. Mit seinen Freunden – „Genies“ im Fälschen, Hacken und Par­cours – nimmt Gabriel mit den anderen Strolchen am Wett­bewerb um den Gauner­pokal teil und ent­deckt, dass es in Crook­haven andere, dunkle Ge­heim­nisse und Un­ge­rechtig­keiten gibt …

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Rezension:

Gabriel lebt bei seiner Großmutter, mit der er allerdings gar nicht wirklich ver­wandt ist. Das Geld ist stets knapp, denn die alte Frau findet nur schlecht be­zahlte Jobs. Des­halb trägt er etwas zum Ein­kommen bei, indem er Taschen­dieb­stähle be­geht. Dabei stiehlt er eines Tages einem Mann die Geld­börse. Doch die ent­hält nur eine Ein­ladung an eine be­sondere Schule. Der Mann muss ihn also er­kannt und selbst aus­ge­trickst haben. Nach eini­gem Zögern macht Gabriel sich auf den Weg zum an­ge­gebenen Treff­punkt – und er­lebt eine Über­ra­schung: ein Internat für Nach­wuchs­diebe.

Nachdem ich die Bände 2 („Das vergessene Labyrinth“) und 3 („Die ge­heimnis­volle Insel“) aus J. J. Arcanjos Jugend­buch-Reihe schon kannte, musste ich na­türlich end­lich auch Band 1 nach­holen. Ge­nau­ge­nommen stellte schon der Klappen­text eine kleine Über­ra­schung dar. Gleich zu Be­ginn wird dort er­wähnt, dass der Prota­gonist Gabriel 12 Jahre alt ist. Das in diesem Band be­handelte 1. Schul­jahr an der Schule der Meister­diebe wäre also das, welches die Schüler mit 12 be­ginnen und wäh­rend dessen sie 13 werden. Am Be­ginn seines 2. Internats­jahres in Band 2 ist Gabriel aber schon 14. Das passt nicht. Aller­dings heißt es auch im vor­lie­genden 1. Band, dass der Prota­gonist in Kürze in die 9. Klasse käme. Da die Ge­schichte in Groß­britan­nien spielt, wo man mit 5 ein­ge­schult wird, müsste er hier auch 13 sein, was zu den An­gaben in Band 2 passt. Da das Alter im Buch selbst nicht er­wähnt wird, handelt es sich hier wohl nur um einen Fehler des Klappen­textes.

Das Schuljahr, durch das wir den jungen Protagonisten begleiten, birgt die in der­artigen Inter­nats-Ge­schichten üblichen Aben­teuer, wobei die in zahl­reichen ähnlich auf­ge­bauten Büchern ent­haltenen Fan­tasy-Elemente je­doch fehlen. Wir be­finden uns hier in unserer realen Welt. Mit ihren krimi­nellen Ele­menten – die Schüler werden im Schlösser knacken und ähn­lichem aus­ge­bildet – kann die Hand­lung trotz­dem durch­aus ge­fallen. Und über­zeugen.

Der Autor folgt erzählerisch stets seinem Protagonisten, womit auch der Leser immer auf dessen Wissens­stand be­schränkt bleibt. Die Hör­buch-Um­setzung kann ge­fallen.

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Fazit:

Dieses kriminell gute Jugend-Internats-Abenteuer kann Fans guter Internats-Ge­schichten vom Start weg be­geistern.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

LBG Banner Sommerferien
Die Erlebnisse eines anfangs 11-jährigen Jungens, der bei Pflegeeltern aufwuchs und nun unerwartet an ein Internat kommt. Hier veränder sich sein ganzes Leben, und er muss sich einen neuen Freundeskreis aufbauen. Und dann wartet noch so manche Überraschung auf ihn …
„Lord Breakinghams Geheimnis“ ist ein Internats-, als auch ein Entwicklungsroman. Geeignet für alle Leseratten ab etwa 10 Jahren und natürlich auch für Erwachsene, die gerne an die Kindheit zurückdenken.

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Album von Berlin, Charlottenburg und Potsdam

Reprint eines Bildbands aus den 1910ern
Nähere Infos zum Buch findet ihr hier: https://rezicenter.blog/2020/01/28/bilder-aus-altbayern-reprint-eines-bildbands-von-1918/

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Tipps für preisgünstigen Lesestoff

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Sorla – 5 – Schlangenkaiser

Amadeus Firgau
Sorla – 5 – Schlangenkaiser

Die richtige Kaiserin für Sorla

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Klappentext:

SCHLANGENKAISER ist der Abschluss des legendären fünfbändigen Fan­tasy-Epos um Sorle-a-glach, der sich selbst nur kurz Sorla nennt.

Das Werk der Hebel der Macht ist in vollem Gange, doch bevor nicht die Macht der Sechs Fa­milien ge­brochen wurde, ist es für Sorla noch zu früh, zum 19. Schlangen­kaiser ge­krönt zu wer­den. Dann ent­führen seine Feinde Sorlas Ge­liebte Hukari. Um sie zu retten liefert er sich selbst aus …

Die Sorla-Saga wird empfohlen für Leser ab 16 Jahren.

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Rezension:

Auch wenn er noch nicht offiziell gekrönt ist, bereitet Sorla schon alles für die Festi­gung des Kaiser­reichs vor. Mit den Hebeln der Macht will er die Fehler seiner fernen Vor­fahren korri­gieren. Die schnellen Reise­wege seines Dryaden-Netz­werks sowie die viel­fältigen Be­kannt­schaften seiner Reise­jahre sind ihm dabei be­hilflich. Doch gibt es auch starke Kräfte, die in einem wieder­er­starktem Kaiser­reich eine Gefahr für die eigene Macht sehen. Und dann wären da noch die Frauen, für die Sorlas Herz schlägt …

Mit diesem Band endet Amadeus Firgaus Fantasy-Pentalogie um Sorla, dessen Lebens­weg wir Leser seit seiner Zeu­gung mit­ver­folgen konnten. Wie der Titel schon verrät, er­reicht er in diesem Band sein Ziel. Und soviel kann ich wohl ver­raten: Das Leben des Prota­gonis­ten endet an diesem Punkt nicht. Den Kern der Hand­lung dieses finalen Bandes stellt die Festi­gung des hernos­tischen Reichs und die Aus­söhnung mit dessen Nach­barn dar. Ob­wohl dieser Band den Höhe­punkt der Gesamt­hand­lung dar­stellt, ist er leider nicht der über­zeugendste der Penta­logie. Dazu nimmt die Schil­derung von Kampf­hand­lungen nach meinem Ge­schmack deutlich zu viel Raum ein. Der Prota­gonist steht dabei weniger im Zentrum des Ge­schehens als in den bis­herigen Bänden. Trotz­dem werden einige offene Fäden der Bände 1 bis 4 („Fluss­kind“, „Schlangen­ei“, „Drachen­vetter“, „Feuer­reiter“) wieder auf­ge­griffen und zu Ende ge­führt, womit der Mehr­teiler einen runden Ab­schluss findet.

Nachdem der Autor 4 Bände lang stets seinen Protagonisten in den Fokus stellte und diesem durch­gehend erzäh­lerisch folgte, ändert er das in diesem Ab­schluss­band über­ra­schend, indem es diesmal teil­weise längere Hand­lungs­abschnitte gibt, in denen Sorla gar nicht am Hand­lungs­ort ist.

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Fazit:

Das Finale dieser Fantasy-Pentalogie stellt für den Protagonisten sowohl das Ziel als auch gleich­zeitig einen Anfang dar.

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Lord Breakinghams Geheimnis: Ein Internatsroman

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Die Erlebnisse eines anfangs 11-jährigen Jungens, der bei Pflegeeltern aufwuchs und nun unerwartet an ein Internat kommt. Hier veränder sich sein ganzes Leben, und er muss sich einen neuen Freundeskreis aufbauen. Und dann wartet noch so manche Überraschung auf ihn …
„Lord Breakinghams Geheimnis“ ist ein Internats-, als auch ein Entwicklungsroman. Geeignet für alle Leseratten ab etwa 10 Jahren und natürlich auch für Erwachsene, die gerne an die Kindheit zurückdenken.

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Album von Berlin, Charlottenburg und Potsdam

Reprint eines Bildbands aus den 1910ern
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Der Schlaf des Roten Löwen

Michael Schwendinger
Der Schlaf des Roten Löwen

Die Liebe ihres Lebens

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Klappentext:

Gestatten? – Jesper Jacobi, König der Kanalisation.

Du solltest Dir meinen Namen gut merken.

Denn ich werde der Erste sein, der Unsterblichkeit erlangt!

Nachdem er in seiner Jugend auf tragische Weise dem Tod begegnet ist, hat Jesper sich ge­schworen: Er will un­sterb­lich sein. Bald darauf er­freut er sich eines schlitz­ohrigen Daseins als selbst­er­nannter König.

Als er einem Alchemisten über den Weg läuft, scheint sein Ziel greifbar nah. Ein zwie­lichtiger Handel bringt ihn und sein Ein-Mann-Ge­folge Dogrim mitten in die Königs­burg. Dort wartet nicht nur das Wissen, um den ge­heimnis­vollen Roten Löwen zu er­wecken. Sondern auch die ebenso ver­lockende wie un­er­reichbare Prin­zessin. Hätte die Thron­folgerin nur keine eigenen Pläne mit den An­werbern um ihre Hand …

Jesper wäre allerdings nicht Jesper, wenn ihm da nichts einfiele.

Das fesselnde Romandebüt von Michael Schwendinger als Erstausgabe mit Illus­trationen von Aero­zopher.

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Rezension:

Jesper ist der selbsternannte König der Kanalisation. Sein Volk ist nicht be­sonders groß. Genau ge­nommen um­fasst es exakt 2 Per­sonen – wenn man ihn selbst mit­rechnet. Aber Jesper fühlt sich zu höherem be­rufen. Da wäre zum Bei­spiel die Kron­prin­zessin. Die ist nicht nur hübsch, wenn er sie heiratet, könnte er sogar ein rich­tiger König werden. Nur würden weder die Prin­zessin noch ihr könig­licher Vater ihn als Bräu­tigam je­mals in Be­tracht ziehen. Aber wo ein Jesper ist, findet sich auch ein Weg.

Jeder Roman braucht einen heldenhaften Protagonisten, der sich allen bösen Anta­gonisten in den Weg stellt? Da ist Michael Schwen­dinger de­finitiv anderer Meinung. Jesper, der Prota­gonist seines Fan­tasy-Buchs, passt nämlich nicht zu dieser Be­schrei­bung. Jesper ist ein eher grauer Cha­rakter mit einer deut­lichen Ten­denz in Rich­tung dunkel­grau. Der Leser lernt ihn als ‚König der Kana­lisation‘ kennen und folgt seinem Auf­stieg in bessere Kreise, wäh­rend er in Rück­blicken er­fährt, wie der ‚Held‘ vom armen Bauern­jungen zu dem Gauner wurde, der er zur Zeit der Haupt­hand­lung ist. Dabei er­lebte der Prota­gonist einer­seits Un­ge­rechtig­keiten und Leid, zeigte anderer­seits aber auch selten einen auch nur halb­wegs vor­bild­lichen Lebens­wandel. Dabei lässt die Ge­schichte aber auch nie einen stets mit­schwingenden Humor missen. Und braucht ein Roman am Schluss nicht ein Happy­end? Da käme es im vor­liegenden Fall wohl auf die Defi­nition dieses Be­griffs an.

Der Autor überlässt es dem Protagonisten, seine Erlebnisse in der 1. Person zu er­zählen. Ge­schmückt wird die Ge­schichte von (wenigen) ganz­seitigen Illus­trationen.

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Fazit:

Dieses Fantasy-Gauner-Abenteuer entwickelt mit seinem schlitz­ohrigen Prota­gonis­ten seinen ganz eigenen Charme.

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Die magische Bibliothek der Buks – 2 – Das verfluchte Medaillon (Hörbuch)

Jens J. Kramer, Nina George
Die magische Bibliothek der Buks – 2 – Das verfluchte Medaillon (Hörbuch)


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Sprecher: Marian Funk

Der Freund des verschwundenen Buchmeisters

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Klappentext:

Die Buchgeister sind zurück! Um die Zerstörung der zauberhaften Buch­welt zu ver­hindern, müssen sich die Buks in ihr bis­lang größtes Aben­teuer wagen: Sie er­obern zum ersten Mal das für sie un­be­kannte „Draußen“ jenseits ihrer magi­schen Biblio­thek. Zeit­gleich reisen die Kinder Finn und Nola mit­hilfe von magi­schen Kristall­medaillons durch die Welt der tollsten Ge­schichten auf der Suche nach dem ver­schol­lenen Buch­meister und der Heilung gegen die schreck­liche Bleich­krank­heit. In­zwischen ent­decken Mira und Thommy in der Welt der Menschen die Ge­heime Bücher­gilde und kom­men dem un­be­kannten Zer­störer der Bücher ge­fährlich nah. Doch nur ge­mein­sam können sie das Spiel um Frei­heit und Fantasie ge­winnen.

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Rezension:

Nachdem 3 der Kinder durch das Portal in ein Buch gefallen sind, sind die anderen beiden sowie die Buks in Sorge. Werden sie den Rück­weg schaffen? Wäh­rend sich die ver­blie­benden Freunde auf die Suche nach Mit­gliedern der alten Bücher­gilde machen, be­schließen die Buks etwas noch nie Ver­suchtes zu unter­nehmen, eine Expe­dition in die Welt außer­halb ihrer Bibliot­hek.

Im 2. Band um „Die magische Bibliothek der Buks“ führen Jens J. Kramer und Nina George zwar einer­seits die Hand­lung da fort, wo der (für ein Jugend- be­ziehungs­weise Kinder-Buch über­raschend heftige) Cliff­hanger des 1. Bandes („Das ver­rückte Orakel“) die Leser zurück­ließ, an­derer­seits unter­scheidet sich diese Fort­setzung in manchem deutlich von ihrem Vor­gänger. Domi­nierten in Band 1 die uto­pischen und dysto­pischen Ele­mente die der Fan­tasy, steht mit dem Aben­teuer der 3 Prota­gonis­ten in der Buch-Realität der Fan­tasy-Aspekt diesmal deut­lich stärker im Fokus. Parallel werden in der eigent­lichen Hand­lungs­welt die Hinter­gründe der despo­tischen und Buch-has­senden Herr­schaft der Ministerin er­gründet und den Ur­sachen der Bleich­krank­heit auf den Grund ge­gangen. Am Ende er­gibt alles ein stim­miges Ge­samt­bild und ein rundes Ende ohne Cliff­hanger. Trotz­dem ist ein 3. Band be­reits an­ge­kündigt. Da die bis­herige Ge­schichte weit­gehend fertig er­zählt zu sein scheint, kann man da nur hoffen, dass dieser das hohe Niveau der bis­herigen beiden Bände halten kann.

Mit der Teilung in mehrere Handlungsstränge verteilen die Autoren auch den Erzähl­fokus auf all diese. Bei der Hör­buch-Um­setzung fällt auch dies­mal wieder negativ auf, dass der Sprecher sehr lang­sam liest, so­dass ich ein 1,5-faches Wieder­gabe­tempo für an­ge­nehm hielt.

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Fazit:

Die Magie der Bücherwelt(en) und das dystopische Setting vereinen sich in diesem Band zu einem stimmig wir­kenden Ganzen.

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